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epa07234199 A handout computer generated image made available on 15 December 2018 by Qatar World Cup 2022  Supreme Committee for Delivery & Legacy (SC) shows opening and final games of the 2022 FIFA World Cup Qatar 80,000-seater Al-Lusail Stadium after the committee revealed the design.  EPA/- handout  image HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

So oder so ähnlich wird es 2022 in Katar während der Fussball-WM aussehen. Bild: EPA/EPA

Warum wir in Katar 2022 die beste Fussball-WM aller Zeiten sehen werden

Fussballkultur in Katar? Gibt es nicht. Fussball-WM in Katar? Perfekt. Ein Augenschein vor Ort.

klaus zaugg, doha



Der reisende Chronist kennt die Geschichten über all die Ungereimtheiten rund um die WM-Vergabe nach Katar. Er kennt aus Gesprächen mit hochrangigen Katarern auch ein wenig die Argumente und Innenansichten der Gegenseite.

Unter welchen Bedingungen die Stadien tatsächlich gebaut werden, weiss er nicht. Weil ihm Lust und Zeit gerade während der Eishockey-Playoffs fehlen, sich wochenlang auf einer Baustelle zu verdingen, um die Missstände aufzudecken, wie einst Günter Wallraff in deutschen Landen. Er wagt bloss die Anmerkung, dass es auf den Baustellen für die Stadien und die olympischen Bauten in Brasilien, Russland und Peking kaum besser war beziehungsweise ist.

epa06052579 (FILE) - An aerial view of high-rise buildings emerging through fog covering the skyline of Doha, as the sun rises over the city, in Doha, Qatar, 15 February 2014 (reissued 27 June 2017). The report by then FIFA chief ethics investigator Michael J. Garcia on Qatar's successful FIFA World Cup 2022 bid has been leaked after German newspaper Bild published details on 27 June 2017, surfacing new corruption claims against the 2010 bidding contest.  EPA/YOAN VALAT

Blick auf Doha, die Hauptstadt von Katar. Bild: EPA/EPA

Was die Finanzierung angeht: Niemand durchschaut die Finanzströme im Morgenland. Bestechung dürfte im Spiel gewesen sein. Aber inzwischen wissen wir ja, dass nicht einmal die Vergabe der WM 2006 nach Deutschland «sauber» war. Vermutlich ist die Vergabe des Eidgenössischen Schwingfestes durch die Abgeordnetenversammlung des Eidgenössischen Schwingerverbandes die einzige Sportveranstaltung der Welt, die demokratisch und transparent vergeben wird.

Perfekte WM, aber ohne Romantik

Katar ist ein Staat mit weniger als drei Millionen Einwohnern, der sich die WM leisten kann ohne andere staatliche Ausgaben kürzen zu müssen. Hier geht die WM weniger auf Kosten des eigenen Volkes als in Südafrika, Brasilien oder Russland. Aber eben: Dem reisenden Chronisten ist es nicht möglich, die Staatsfinanzen, die staatlichen Dienstleistungen (der Service Public) für die einfachen Bürgerinnen und Bürger und die WM-Finanzierung in Südafrika, Russland, Brasilien und Katar auseinanderzudividieren.

epa03956763 Foreign construction workers qleave a construction site in Doha, Qatar, 19 November 2013. The previous day, football's ruling body FIFA said it will continue to put pressure on 2022 World Cup hosts Qatar over the conditions of migrant workers in the country's construction sector, but issued no deadline for improvement. Britain-based rights group Amnesty International said 17 November that workers in the oil- and gas-rich Gulf state suffered difficulties including 'non-payment of wages, harsh and dangerous working conditions, and shocking standards of accommodation.'  EPA/STR

Immer wieder kritisiert: die Bedingungen auf den Stadionsbaustellen. Bild: EPA

Und schliesslich und endlich spart sich der reisende Chronist auch die Debatte über Menschenrechte in Katar. Er denkt bloss, dass es damit in Südafrika, Brasilien, Russland und China auch nicht viel besser sein dürfte. Aber er weiss es nicht.

Was dem reisenden Chronisten hingegen möglich ist: sich einfach vor Ort einen Eindruck zu verschaffen, frei von allen Vorurteilen. Er kann sich ja hier ungehindert und unbeaufsichtigt bewegen und gehen, wohin er will. Und nach mehr als zehn Reisen in diese Ecke des Morgenlandes ist der reisende Chronist zum Schluss gekommen: Diese WM 2022 wird die perfekteste aller Zeiten. Aber ohne jede Fussball- oder sonstige Sport-Romantik. Wenn also nicht die beste im Sinne der Romantiker, dann doch die perfekteste WM, die es je gegeben hat.

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Die sich im Bau befindlichen Stadien. Video: YouTube/DailyNation

Sportereignisse wie eine Fussball-WM verbinden wir mit Fussballkultur. Das ist so selbstverständlich wie im Mittelalter die Verbindung von Kirche und Staat. Das Spiel draussen auf dem Rasen ist also nur ein Teil eines Ganzen.

In Katar werden wir zum ersten Mal die gänzliche Trennung von Fussball und Kultur erleben, sozusagen eine Trennung von Kirche und Staat. Eine säkulare WM.

Eine Fussballkultur gibt es in Katar nicht. So wenig wie eine Eishockeykultur in Rio oder eine Skikultur in Namibia. Der reisende Chronist hat den Eindruck, dass hier sportlich nur Kamelrennen wirklich faszinieren. Ist das ein Nachteil? Nein. Es ist, je nach Sichtweise, ein faszinierender oder unheimlicher, verstörender Vorteil.

Alle Stadien der WM 2022 in Katar

Die WM der kurzen Wege

Zum ersten Mal wird eine WM im Grossraum einer einzigen Stadt ausgetragen. Was ökonomisch und ökologisch modern und sinnvoll ist. Es wird nicht notwendig sein, dass Mannschaften und der ganze Tross über hunderte, ja tausende von Kilometern von Stadt zu Stadt geflogen werden. Und die Energie, um alles zu kühlen und zu beleuchten wird vor Ort gewonnen. Katar ist einer der wichtigsten Erdgasproduzenten der Welt.

Wer die WM 2022 erleben will, bucht ein Hotelzimmer für die ganze Dauer der WM und kann von dort aus jeden Tag – so er will – bis zu drei Spiele sehen. Die Stadien kann er alle mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Eine benzinverbrennende Kutsche braucht er nicht, einen Flugapparat erst recht nicht.

epa03895985 Foreign laborers work at the construction site for a new corniche road in Doha, Qatar, 04 October 2013. Recent media reports said immigrant workers on projects for the World Cup 2022 have been subject to abuse and harsh working conditions. An investigation by Britain's Guardian newspaper said 44 Nepalis had died in Qatar from 04 June to 08 August.  EPA/STR

In Katar wird mit Hochdruck auf den Grossevent hingearbeitet. Bild: EPA

Doha, die Hauptstadt von Katar, mahnt an eine Raumstation, die mit einer unheimlichen Dynamik ausgebaut wird. Mit ziemlicher Sicherheit ist seit dem Aufschichten der Pyramiden nie mehr eine solche emsige Bautätigkeit entfaltet worden.

Aber keine Bäume müssen gefällt, keine Sümpfe trockengelegt, keine Flüsse umgeleitet, keine Naturräume zerschnitten, keine Berge durchbohrt oder abgetragen und keine Schluchten überwunden werden. Anders als bei nahezu allen grossen Sportveranstaltungen (Ski-WM inklusive) gibt es hier keine Umweltschäden.

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«Geheimes Katar» – ZDF-Doku über das WM-Ausrichter-Land vom Juli 2018. Video: YouTube/DokuHDx

Doha ist eine Stadt in einem gigantischen, flachen Sandkasten. Hier kann gebaut werden, als sei es ein Spiel im Sandkasten. Von Jahr zu Jahr verändert sich das Gesicht der Stadt. Wo es vor einem Jahr noch wüst und leer war, stehen ganze Stadtteile. Elendsviertel gibt es hier so wenig wie in Disneyland.

In diese auf eine eigenartige Weise unwirkliche Welt kommt nun die Fussball-WM. Nie zuvor ist eine internationale Sportveranstaltung so bis ins Detail geplant und durchorganisiert worden. Ingenieure berechnen sogar die Zuschauerströme und wissen genau, wie viele Menschen wie lange von Punkt A zu Punkt B brauchen.

Die Überwachung wird eine totale sein. Eine Fussball-WM ganz im Sinne von George Orwell. Weil es keine Anreise auf dem Landweg geben wird, kommt kein Mensch nach Katar, der nicht genehm ist und dessen Name und Sündenregister nicht bekannt sind. Wir werden die erste WM der Neuzeit ohne Hooligans erleben.

DOHA, QATAR:  In this handout image supplied by Qatar 2022, this artists impression represents Khalifa International Stadium. Qatar will host the FIFA World Cup in 2022.  (Photo by Handout/Supreme Committee for Delivery & Legacy via Getty Images)

Ein bisschen gar viel Grün im Wüstenstaat Katar. Bild: Getty Images Europe

Selbst das mediale Geschrei wegen der Hitze ist übertrieben. Der Reisende war schon zu allen Jahreszeiten hier. Die klimatischen Bedingungen waren bei der WM 1970 in Mexico mit ziemlicher Sicherheit mindestens so schwierig. Aber klar: Fussball ist heute schneller, athletischer und anstrengender. Der reisende Chronist hat gut reden. Er muss in Katar nicht in kurzen Hosen draussen herumrennen.

Bald olympische Winterspiele in Katar?

Wird Katar eine «sterile» WM? Zweifellos. Aber diese WM wird uns einen Blick in eine gar nicht mehr so ferne Zukunft erlauben. Eine Sportveranstaltung wird nicht mehr für die Zuschauer vor Ort, nicht mehr als Bestandteil einer lokalen Kultur, nicht mehr als völkerverbindendes Fest gefeiert und gelebt. Ein globales Sportereignis ist nur noch eine reine Inszenierung, die über die verschiedensten Kanäle (die klassischen TV-Stationen werden die unwichtigsten sein) in die ganze Welt verbreitet wird. Als gewaltige Vergnügungs-, Werbe- und Geldmaschine. Der Zuschauer vor Ort ist nicht mehr erforderlich, Stimmung kann mit moderner Technologie künstlich erzeugt werden. Zugelassen wird vor Ort nur noch, wer den Ablauf nicht stört.

A man walks past the venue where FIFA officials met members of the Qatar 2022 local organizing committee to discuss matters relating to the rescheduling of the World Cup from summer to winter, in Doha, Qatar, Tuesday, Feb 24, 2015. A FIFA task force has recommended playing the 2022 World Cup in Qatar in November and December to avoid the summer heat. Temperatures in the Gulf emirate routinely top 104 degrees when the World Cup traditionally kicks off in June. (AP Photo/Osama Faisal)

In Katar ist man bereit für die WM 2022. Bild: AP/AP

Es wird fast so sein, als werde in Katar eine WM in einem gigantischen Filmstudio inszeniert. Katar wäre auch in der Lage, auf gleiche Art und Weise Olympische Sommerspiele zu veranstalten. Und mit ziemlicher Sicherheit kommt die Zeit, in der so teure globale Sportfeste nur noch nach diesem Muster und in Staaten wie Katar organisiert und finanziert werden können.

Olympische Winterspiele in Katar? Ich würde nicht einmal mehr dagegen wetten. Schliesslich können hier problemlos sämtliche Eissportarten veranstaltet werden.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Nero1342 10.03.2019 19:58
    Highlight Highlight ich wede die wm 2022 boykottieren
  • Dr. Zoidberg 10.03.2019 19:01
    Highlight Highlight ich lese herrn zaugg nicht oft, weil mir sport am arsch vorbeigeht, aber er ist ein begnadeter satiriker.

    "Wenn ein olympischer Held durch ausserordentliche Leistungen Geschichte schreibt, taucht sofort das Unwort Doping auf. Das ist die grösste Unsitte des Sports im 21. Jahrhundert."

    "Und die Energie, um alles zu kühlen und zu beleuchten wird vor Ort gewonnen. Katar ist einer der wichtigsten Erdgasproduzenten der Welt. ... Anders als bei nahezu allen grossen Sportveranstaltungen ... gibt es hier keine Umweltschäden."

    falls er das doch ernst meint, sollte er allerdings den beruf wechseln.
  • Le_Urmel 10.03.2019 17:12
    Highlight Highlight Na klar und der Kasten Bier kostet 100 Stutz
  • Beggride 10.03.2019 16:02
    Highlight Highlight Mal sehen, wie viele, die heute behaupten, dass sie die WM boykottieren werden, es dann 2022 auch tatsächlich tun... (mich eingeschlossen, versuchen mich dran zu halten werde ich zumindest)
    • Marc83 10.03.2019 20:09
      Highlight Highlight Glaub mir es wird dir gelingen. Im tiefsten winter wird es kein public viewing geben. Das wird recht trostlos wenn man nicht mal draussen feiern kann
    • neutrino 10.03.2019 23:03
      Highlight Highlight Traurig - Recht auf Public Viewing ist ein Menschenrecht!
    • Jungleböy 10.03.2019 23:55
      Highlight Highlight Die letzte wm war 2009 die ich aktiv geschaut habe. Seit dem boykottiere ich das massenspektakel.
    Weitere Antworten anzeigen
  • HundBasil 10.03.2019 15:58
    Highlight Highlight Wer hat dem reisenden Chronisten die Reisli ins Morgenland bezahlt?
  • decibel 10.03.2019 15:36
    Highlight Highlight Ist dieser Artikel ernst gemeint? Ich kann das irgendwie nicht richtig glauben...
  • Nick Name 10.03.2019 15:17
    Highlight Highlight Journalistisch ungenügender Text, findi.
    1. Nicht als Kommentar ausgewiesen.
    2. «Der reisende Chronist»: Schon gut, wir habens begriffen. Schreiben Sie doch einfach «ich», wir sind ja nicht mehr im Sonnenkönig-Zeitalter.
    3. «Warum wir die beste WM aller Zeiten sehen werden»: Allein die Wendung «aller Zeiten» sollte Schurnis verboten sein, weil die Aussage einfach unmöglich ist: Wir wissen nie, was in Zukunft sein wird. Das dann zusätzlich in die Zukunftsform zu setzen, lässt die zeitliche Stringenz quasi implodieren. :-)

    Bitte, das würde etwas sorgfältiger redigiert schon auch gelesen...
    • neutrino 10.03.2019 16:30
      Highlight Highlight @Nick Name: Kurzzusammenfassung deines Kommentars: WM in Katar ist einfach sch***** weil man so nicht mehr seinen bierseeligen Public-Viewing Fussball-Grillabend machen kann. Wer dem widerspricht ist ungenügend.
    • Nick Name 10.03.2019 17:07
      Highlight Highlight @neutrino: Das ist keine «Kurzzusammenfassung», sondern eine an den Haaren herbeigezogene Unterstellung oder sehr freie Interpretation.
      Oder kurz zusammengefasst:
      Blödsinn.
    • neutrino 10.03.2019 23:05
      Highlight Highlight Ach...man kann doch so ehrlich sein: der Text passt dir nicht deswegen nicht, weil er journalistisch formal nicht einwandfrei ist, sondern wegen dem Inhalt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Güggel 10.03.2019 15:03
    Highlight Highlight Es gibt nur ein einziges Argument für eine WM in Katar, das Geld.
  • neutrino 10.03.2019 14:42
    Highlight Highlight Der Artikel ist polemisch, zeigt aber die Heuchelei bzgl. der WM in Katar gut auf.

    Warum ärgern sich die Leute dermassen ab der WM 2022, und sich zB. nicht ab der Smartphone-Produktion, die wohl noch viel grösseres Leid verursacht und in Sachen Menschenrechte genau so schlecht dasteht? Weil die WM 2022 für den europäischen Fan halt zahlreiche Nachteile mit sich bringt - dass zB. eine WM erstmals im südamerikanischen oder australischen Sommer stattfindet, blendet man locker aus. Und niemand muss die WM verfolgen, gibt genug Fussball, wo man sich über jeden Zuschau er freut, zB. in der CH-ChL.
    • Nick Name 10.03.2019 15:10
      Highlight Highlight Woher wollen Sie wissen, welche Leute genau sich worüber ärgern, wenn sie dazu gar nichts sagen? ...
    • neutrino 10.03.2019 16:23
      Highlight Highlight Um dass zu wissen, reicht schon, wenn man die Kommentarspalte eines WM-Katar-Artikels mit demjenigen eines iPhone XY Launch vergleicht.
    • ben_fliggo 10.03.2019 16:50
      Highlight Highlight Ich nerve mich höchstens über halbgares, unbelegtes Halbwissen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der_Andere 10.03.2019 14:20
    Highlight Highlight Die Fifa verschwendet doch sowieso keinen Gedanken an Menschenrechte, Politik, Korruption oder Umwelt. Dass war schon 1978 so als in der direkten Umgebung der WM-Stadien politische Oppositionelle gefoltert wurden, es ist 2022 so und es wird 2054 so sein.

    Fussball ist Business und alles andere interessiert kein Schwein. Und im Zweifelsfalle kann man im Nachhinein immer noch hinstehen und sagen "Es wurden Fehler gemacht. Mi Scusi.", wenn der Rubel schon längst gerollt und im Trockenen ist.

    Es gibt nur eine Abhilfe. Fussball boykottieren. Wenn kein Geld mehr fliesst, muss sich was ändern.
    • Eh Doch 11.03.2019 09:53
      Highlight Highlight Oder einfach selber Fussball spielen ;)
  • nJuice 10.03.2019 13:29
    Highlight Highlight Das ökonomische Argument ist tatsächlich ein Gutes.

    Katar hat nun mal einfach das Geld dazu, eine WM auszurichten. Es ist mir lieber, die geben ihr Geld für Stadien aus, als dass ein Staat an der Ausrichtung "zerbricht" (BRA, GRE) und die Bevölkerung leiden muss.

    Ist das eine Rechtfertigung der krassen Menschenrechtsmissachtungen? Keinesfalls!

    Mag zynisch tönen, aber wir sollten uns daran gewöhnen: Westl. Staaten haben gemerkt, dass WM etc. nichts bringen und werden sie immer seltener veranstalten, was die Tore öffnet für Staaten wie Katar, China o.ä., hoffentlich künftig weniger blutig..
  • YvesM 10.03.2019 12:49
    Highlight Highlight Die toten Arbeiter können nicht schön geredet werden. Ich werde diese WM boykotieren. Mir geht die ganze Vermarktung des Fussballs auf den Geist.
    • LLewelyn 10.03.2019 16:32
      Highlight Highlight Ach, das sind ja sowieso alles nur Inder, Bangladeshi und Pakistani... das interessiert doch die FIFA nicht - da ist kein Backlash zu erwarten der dem Portemonnaie weh tut, die gucken ja sowieso nur Cricket.
    • neutrino 10.03.2019 23:09
      Highlight Highlight @Yves: sehr schön, da hat es zB. an Heimspielen des FC Winti, FC Thun oder FC Chiasso im Sommer 2022 einen Zuschauer mehr. Oder ist das dort auch kein ehrlicher Fussball?
  • Amadeus 10.03.2019 12:41
    Highlight Highlight Fazit vom Autor:

    Die WM ist super, weil gut organisiert, steril, totale Überwachung und kurze Wege.

    Missstände auf den Baustellen, Korruption, Menschenrechte, Hitze? Ach, keine Zeit und keine Lust mich damit zu befassen. Ausserdem, die anderen sind auch nicht besser.

    Ich fand den Artikel nicht gut. (Polemik hin oder her)





    • äti 10.03.2019 13:34
      Highlight Highlight .. du verwechselst den Chronisten mit der FIFA und Katar.
  • leu84 10.03.2019 12:33
    Highlight Highlight Es gibt Gerüchte, dass die Fifa aufgrund der Aufstockung der Teilnehmer auf 48, die WM aufteilen will. Es soll Spiele in Kuwait und im Oman geben. Dann sind die Distanzen nicht mehr so kurz ;)
  • manhunt 10.03.2019 11:49
    Highlight Highlight weil anderswo auch schon schlechte bedingungen herrschten, wo menschen ausgebeutet und teilweise elementarer rechte beraubt wurden, damit sich andere daran bereichern konnten, darf das nun auch in katar so sein?
    des einen vergehen legitimiert nun auch das des andern?
    oder um es mit den worten von sepp zu sagen: „es geit doch nur um dr füessball“ (also um viel kohle für die fifa, konzerne und funktionäre)
    ich werde auch diese wm boykottieren, weil es dabei eben nicht mehr um den fussball geht, sondern nur noch um das ego von reichen und mächtigen.
  • Macto 10.03.2019 11:36
    Highlight Highlight Der Chronist schreibt mit viel Ironie? Hoffentlich, denn ansonsten ist was hier zu lesen ist etwas vom Ignorantesten, was in den letzten Jahren in der öffentliche Berichterstattung zu lesen war. Menschenrechte, Korruption? Kann sein, weiss ich nicht, interessiert mich nicht. Nachhaltigkeit? Interessiert mich auch nicht. WM im Winter? Muss ich doch nicht erwähnen. Umweltschäden? Oh, da gibt es auch positive Aspekte. Wen interessieren schon massive Stadionbauten für einen Monat und Kühlsysteme in der Wüste? Das Öl ist ja aus der Region. Fussballkultur? Brauchts doch nicht. Geht gar nicht.
    • Walter Sahli 10.03.2019 17:33
      Highlight Highlight Und was von all dem hat auf eine WM oder eine Olympiade bisher nicht zugetroffen?
    • Macto 10.03.2019 19:56
      Highlight Highlight Das Ausmass.
  • Lore 10.03.2019 11:24
    Highlight Highlight Wo ist das Ironie-Knöpfchen? 🤔
  • TanookiStormtrooper 10.03.2019 11:17
    Highlight Highlight Ich habe Lust, den reisenden Chronisten zu packen und ordentlich durchzuschütteln, bis er wieder einigermassen bei Sinnen ist. Ernsthaft, haben sie sich in Doha einen Sonnenstich geholt, oder geht es einfach nur ums Provozieren? Liest sich für mich wie ein Artikel aus der Weltwoche. Einfach mal das Gegenteil schreiben, egal wie absurd.
    • Mia_san_mia 10.03.2019 16:50
      Highlight Highlight Oh ja stimmt, die Artikel von Zaugg gehören zu den wenigen, wo man von Dir tatsächlich nicht viel sieht. Den Chronisten muss man kennen und verstehen können.

      Nur weil Du etwas nicht verstehst, musst Du nicht gleich sagen, dass Du auf ihn losgehen willst. Du bist hier halt trotzdem einer von vielen.
  • LLewelyn 10.03.2019 11:15
    Highlight Highlight Wir, der Kommentierende, empfinden es als irritierend, dass der Autor von sich selber unablässig als „reisender Chronist“ in Dritter Person spricht.

    Ebenso sind wir erstaunt, dass ein Übel wohl heutzutage - mit nichts mehr als einem Schulterzucken - durch ein anderes gerechtfertigt werden kann.
  • wasps 10.03.2019 11:11
    Highlight Highlight Der Chronist macht sich das schon einfach. Menschenrechtsverletzungen? Korrupte Funktionäre? Despotenregime? Energetischer Irrsinn? Schwamm drüber, war immer schon so (ausser in Langnau) und daran wird sich künftig nichts ändern! So kann man alles irgendwie gut schreiben! Das Regime in der Zürcher Hauptzentral um den windigen Walliser Mischler wird es ihm sicher verdanken.
  • Waldorf 10.03.2019 11:09
    Highlight Highlight Stoppt-den-Wahnsinn!
  • Kaulquappe2.0 10.03.2019 11:04
    Highlight Highlight
    Play Icon


    Wenn schon so viele Menschen geknechtet und getötet werden, muss es einfach fantastisch werden!

    <\irony>
    • ben_fliggo 10.03.2019 16:53
      Highlight Highlight du meinst </irony>
  • Töfflifahrer 10.03.2019 10:22
    Highlight Highlight Ich weiss nicht was andere "sehen" werden. Im November / Dezember bin ich auf Eishockey eingestellt. Fussball interessiert mich eh nicht wirklich. Sehen werde ich das jedenfalls nicht.
    Im Sommer, mal draussen mit Kollegen und einem Bier, warum nicht, aber im Winter, Nein.
    • Neruda 10.03.2019 11:27
      Highlight Highlight Ich finde den Termin im Winter super, so habe ich genug Hockey zu schauen. Im Sommer verführt es mich nur, weil es kein Alternativprogramm gibt 😉
    • neutrino 10.03.2019 14:55
      Highlight Highlight In Südamerika oder Australien ist dann Sommer - aber wen interessiert das schon - Fussball existiert schliesslich nur in Europa.
    • Enzasa 10.03.2019 16:01
      Highlight Highlight Die WM in Russland begann in der Zeit des Ramadans. Nun findet die WM zu Weihnachten statt. So soll es sein, wenn Religion keine Rolle spielt
  • ursus3000 10.03.2019 10:17
    Highlight Highlight die Energie wird nicht vor Ort gewonnen, sie wird vor Ort verschwendet
  • Posersalami 10.03.2019 10:15
    Highlight Highlight Das wird die beschissenste WM aller Zeiten. Alleine schon, dass man sich nicht draussen in einer Bar vor dem TV zu Grilladen und Bier versammeln kann nimmt der WM 90% ihres Reizes.

    Sorry aber eine Winter WM ist einfach ein no go und ich hoffe sehr, dass die FIFA Verluste machen wird. Einfach, dass sie niemals wieder auf so eine blöde Idee kommen, eine WM in den Winter zu legen. Unfassbar
    • mob barley 10.03.2019 11:15
      Highlight Highlight Winter-WM? Egozentrisches Weltbild. Auf der Südhalbkugel ist die WM im Sommer. Ich finde, dass Argentinier und Uruguayer auch mal eine WM im Sommer erleben dürfen.
    • Roger K. 10.03.2019 12:00
      Highlight Highlight Danke mob barley, meine Worte. Immer müsste ich au keine WM in unserem Winter haben, aber einmal zur Abwechslung ist es okay. Aber es gibt Leute, die denken wirklich es gäbe nur „uns“...
    • Pana 10.03.2019 13:13
      Highlight Highlight Jepp, absoluter BS. Es ist WM, nicht EM. Und es geht noch nicht mal nur um die Kälte. In vielen Ländern ist im Juli Regensaison und im Dezember Sommer (trocken). Das ist genauso wichtig fürs Public Viewing, Grillieren, etc.

      Aber ja, bin mir persönlich nicht sicher, ob ich mir diese WM dann trotz den Vorteilen antun werde. Höchstwahrscheinlich nicht. Bin da ein bisschen anders eingestellt als ein gewisser vorwitziger Chronist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rundumeli 10.03.2019 10:13
    Highlight Highlight in der kirche missbrauchen sie zwar kids, aber das machen sie in hollywood auch ??

    ... ein beschämender artikel !
    • Enzasa 10.03.2019 16:03
      Highlight Highlight Ich glaube die Masse der Menschen denkt so.
  • feuseltier 10.03.2019 10:10
    Highlight Highlight Herr Zaugg. . Geh bitte zurück zum Eishockey. .

    Die scl Tigers haben was wunderbares erreicht 😉😃
    • thedario1111 10.03.2019 12:23
      Highlight Highlight Der soll schön in Doha bleiben und bis zum Playoff-Ende keinen (in Zahlen 0) Artikel schreiben. Er ist einfach zu Bernlastig und schreibt meistens was östlicher als Langnau und westlicher als Biel in Ungnaden.
  • feuseltier 10.03.2019 10:09
    Highlight Highlight Sinnlose WM.. Und was passiert danach ?
    Verwahrlost und niemand benützt diese Stafio danach. . Dann sind die Arbeiter alle für nichts gestorben. . Diese sind ja schon zuviele wo ihr Leben dort auf der Baustelle gelassen haben. .
    • Gipfeligeist 10.03.2019 12:09
      Highlight Highlight Jap. Und das war in Rio, Athen und Südafrika nicht anders...
    • STERNiiX 10.03.2019 13:58
      Highlight Highlight Jaein. In Brasilien z.B. gäbe es genug Sportler um die Infrastruktur zu nutzen. In Katar eher nicht.
    • Enzasa 10.03.2019 16:04
      Highlight Highlight In Brasilien haben die Menschen keinen finanziellen Rahmen um die Infrastruktur zu nutzen
  • DaR 10.03.2019 10:05
    Highlight Highlight Bleib beim Hockey Klaus. Polemik ist offenbar dein Hauptziel.
  • Jeanne d'Arc 10.03.2019 10:02
    Highlight Highlight "gibt es hier keine Umweltschäden."
    klar, weil die Wüste tot ist und kein Leben enthält *facepalm"
  • Maracuja 10.03.2019 09:16
    Highlight Highlight <über Menschenrechte in Katar. Er denkt bloss, dass es damit in Südafrika, Brasilien, Russland und China auch nicht viel besser sein dürfte>

    Wer seinen Arbeitstag mit Sportveranstaltungen und gesponserten Reisen verbringt, bekommt nix von der Welt mit? Menschenrechte für Homosexuelle: Seit 1. Dezember 2006 dürfen in Südafrika gleichgeschlechtliche Partner heiraten. In Brasilien stimmte am 14. Mai 2013 der Nationale Justizrat (CNJ) mit einer Mehrheit von 14 zu 1 Stimmen für die landesweite Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare. Leider reicht der Platz nur für ein Beispiel aus.
    • Enzasa 10.03.2019 16:06
      Highlight Highlight In Russland steht Homosexualität wieder unter Strafe trotz Olympia und WM
    • Saasi 11.03.2019 09:04
      Highlight Highlight Ja und? Es sagt keiner dass sie das müssen.
  • fczzsc 10.03.2019 09:11
    Highlight Highlight Ich war seit 1994 an jeder WM. Ich werde unter keinen Umständen nach Katar gehen. Katar hätte die WM nie und nimmer erhalten dürfen. Und dann noch im Winter... Give me a break!
    • feuseltier 10.03.2019 10:11
      Highlight Highlight Lieber im Sommer dort spielen ?
    • Palpatine 10.03.2019 12:02
      Highlight Highlight Was? Im Sommer kann es in Katar in der Wüste eventuell etwas zu heiss sein für Sport? Also wenn das die geschmierten Delegierten der Fifa gewusst hätten, dann hätten die bestimmt ganz anders gestimmt.
      *IronieOFF*
    • YvesM 10.03.2019 12:51
      Highlight Highlight Feuseltier: nein. Lieber gar nicht da spielen. Sport in diesen Breitengraden ist einfach nur Blödsinn.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ingmarbergman 10.03.2019 09:11
    Highlight Highlight Oh Gott, naiver kann man ja nicht sein..
  • jive 10.03.2019 09:09
    Highlight Highlight "Weil ihm Lust und Zeit gerade in Zeiten der Eishokey-Playoffs fehlen, sich wochenlang auf einer Baustelle zu verdingen, um die Missstände aufzudecken wie einst Günter Wallraff in deutschen Landen."

    Zeit und Lust fehlen dem Chronisten? Da bräuchte es vor allem verdammt viel Mut. Im Vergleich dazu war Wallraffs Aufdecken der Zustände für Gastarbeiter in Deutschland ein Zuckerschlecken. "Ganz unten" war eine wichtige journalistische Arbeit, aber der Autor hatte nicht sein Leben riskiert.

    Deshalb verharmlost der Chronist die aktuellen Zustände in Katar lieber.
  • #Technium# 10.03.2019 09:08
    Highlight Highlight Ich werde bewusst dies boykottieren und sicher nicht schauen. Die FIFA hat Blut an den Händen und das unterstütze ich nicht und sollten auch andere nicht unterstützen.
  • Zeit_Genosse 10.03.2019 09:04
    Highlight Highlight Eigentlich geht es nicht um Fussball oder Sport allgemein, sondern um Machtdemonstration und um Perfektionismus. Das interessiert mich nicht (mehr).
    • Eh Doch 11.03.2019 09:56
      Highlight Highlight Und um reiner Konsum
  • Der müde Joe 10.03.2019 09:01
    Highlight Highlight ...
    Benutzer Bildabspielen
    • Wenzel der Faule 10.03.2019 10:54
      Highlight Highlight Hahaha😂🤣😆
  • Alice36 10.03.2019 08:53
    Highlight Highlight Mal abgesehen von Sklavenarbeitern, Klima etc. von wegen" WM der kurzen Wege" das Fussballtheater soll jetzt in 3 Ländern stattfinden!!! Super Recherche 🤢
  • Wenzel der Faule 10.03.2019 08:49
    Highlight Highlight Ökologisch sinnvoll... Keine Umweltschäden...
    Ich kann den Artikel nicht ernst nehmen.
    • Gipfeligeist 10.03.2019 12:13
      Highlight Highlight ökologisch sinnvoller als eine WM in Brasilien ist es allemal. Katar sorgt sich mehr um nachhaltige Investitionen als die Europa.
      Solange die Inrastruktur nachher auch genutzt sind, kann es tatsächlich eine relativ grüne WM werden.

      Sinnlos ist sie aber allemal ¯\_(ツ)_/¯
  • Freilos 10.03.2019 08:46
    Highlight Highlight Spannender Bericht des reisenden Chronisten. Sportgrossanlässe sind doch in jedem Fall Umweltschädlich. Das sind aber hunderte Sachen die wir den ganzen Tag machen auch. Der Vorteil mit den kurzen Distanzen sehe ich durchaus. Es wird auch ein cooles Erlebnis werden, nur für uns Europäer zur falschen Jahreszeit.
    • Gipfeligeist 10.03.2019 12:15
      Highlight Highlight Ich glaube der Punkt des Artikels ist, dass es gar kein cooles Ereignis werden muss, um "perfekt" zu sein.
      Für die FIFA ist es eine Geldmaschinerie, für Katar ein Win, und die Spnsoren sind auch happy.
      Willkommen im modernen Fussball
  • Repplyfire 10.03.2019 08:45
    Highlight Highlight Diese WM wird wie ein Championsleague 1/8 Final Hinspiel im Pay TV. Unnötig.
  • Der kleine Finger 10.03.2019 08:34
    Highlight Highlight Zu viel black mirror geschaut? :-)
  • Walter Sahli 10.03.2019 08:27
    Highlight Highlight Mir ist nicht klar, warum hier derart auf dem Chronisten rumgehackt wird. Was er schreibt ist nichts Anderes als die Realität. Eine Realität, die von den Meisten gewünscht und durch ihr (Konsum-) Verhalten auch erschaffen wird.
    Liegt es vielleicht daran, dass die Leserschaft nicht weiss, was ein Chronist ist, und dass sie glaubt, wer über Zustände schreibt, sei auch für sie verantwortlich? Ihr solltet ganz dringend über die Bücher, Leute, statt hier Zauggs Klaus in heuchlerischer Manier ans Bein zu pinkeln.
    • Chris Olive 10.03.2019 09:46
      Highlight Highlight Ja er beschreibt eine Realität, die Realität aus seinen Augen. Aber leider nur einen sehr kleinen Teil davon.

      Was er in seinem Bericht auslässt, weil er sich evtl. auch nicht dafür interessiert:
      - nur ca. 20% der Bevölkerung darf wählen
      - Homosexualität steht unter Strafe
      - Es gibt keine freie Meinungsäusserung
      - es gibt kaum Schutz für Frauen vor Gewalt
      - Katar hält an der Todesstrafe fest

      Solche Berichte empfinde ich als sehr gefährlich. Sie zeigen einen nur sehr kleinen Teil der Realtiät.
    • salamandre 10.03.2019 10:11
      Highlight Highlight Chris Olive Deine Argumente so richtig sie sind werden 99% der Fussball Fans nicht interessieren und somit gehts am Schluss wie immer nur um den Reibach und der wird kolossal, auch wenn unter uns ein paar Wenige sind, die die Spiele tatsächlich boikottieren.
    • Walter Sahli 10.03.2019 10:32
      Highlight Highlight Herr Olive, absolut richtig, nur muss diese Kritik an die FIFA und Katar selbst gerichtet werden und sicher nicht an einen Chronisten, der dazu steht, nicht das ganze Bild zeichnen zu können.
      Tatsache ist, dass die FIFA auf die Kritik, die auch im gleichen Stil gegenüber Russland, Südafrika und Brasilien geäussert wurde, genauso wenig reagierte wie die Konsumenten. Oder werden heute die Produkte der Konzerne, die die WM sponsern weniger konsumiert?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gruusige Siech TFFKA Analdo 10.03.2019 08:17
    Highlight Highlight Fussballkultur war sozusagen die Hose für den grossen aber blutleeren Kommerzpenis. :-) #metaphoichigh
  • meliert 10.03.2019 08:11
    Highlight Highlight Die Gastarbeiter kommen alle freiwillig, weil es in ihren Herkunftsländern bittere Armut und hohe Arbeitslosigkeits gibt. Auch wenn sie in Katar im Vergleich zur Schweiz wenig verdienen, sind die Geldbeträge beträchlich die sie nach Hause schicken um ganze Familien zu unterhalten. Ganz so unbekannt für uns ist die ganze Sache nicht, man denke nur an die Gastarbeiter welche in den 50/60er Jahren in der Schweiz auch unter sehr schlechten Bedingungen arbeiteten (ich kann mich gut daran erinnern wie sie in Baracken hausten). Natürlich rechtfertigt dies die Ausbeutung der Katar Arbeiter nicht!
  • dä seppetoni 10.03.2019 08:08
    Highlight Highlight Ökologischer? Hmm

    99% der Fans werden da hin fliegen müssen. Der grossteil davon viele Flugstunden. Beton- und Stahlherstellung für diese Einwegstadien/Hotels usw ist energieintensiv. Bier, Lebensmittel,.. alles muss hinheschifft werden. Auch wenn das Erdgas aus der Region, für die Region ist. CO2 entsteht trotzdem tonnenweise.

    Womöglich hat der Chronist aber auch einfach nur Freude daran, seine Leser zu provozieren 😉

    N schöne Sunntig
  • RhabarBär 10.03.2019 08:02
    Highlight Highlight Egal, wie super diese WM wird, egal, wieviele zufriedene Fussballfans in klimatisierten Stadien jubeln und egal, was Hans wie Heiri sagt - ich. schaue. mir. diese. WM. nicht. an. Und es wäre gut, wenn wir alle es auch nicht tun würden. Denn nur so werden die FIFA, die Landesverbände, die Banken, die Sponsoren und die Politik verstehen, dass solches Verhalten nicht geduldet wird. Natürlich versuchen Propagandajournalisten ein anderes Bild zu zeichnen, aber ich wünsche mir, dass Qatar 2022 ein richtig krasser Flop wird.
    • HerrCoolS. 10.03.2019 09:04
      Highlight Highlight Naja, Bier wohl eher nicht in Qatar... 😉
  • c_meier 10.03.2019 07:57
    Highlight Highlight also kein Bericht über den historischen 1. Playoff-Sieg der Tigers oder vom heute startenden NLB-Halbfinal Langenthal - Olten mit Schläpfer-Bezug 😉
  • -steve- 10.03.2019 07:56
    Highlight Highlight Eigentlich ist es schon beeindruckend, die Tatsache was die Menschheit gemeinsam/global in all den Jahren über mehrere Länder verteilt, organisiert und innert kurzer Zeit herrichten kann! Trotzdem bin ich zu tiefst entäuscht, dass wir solche Meilensteine nicht in anderen wichtigeren Themen wie, Armutsbekämpung, Frieden, Klimabekämpfung schaffen. :/

    Das ganze Geld einem einzigem Sport zu widmen, dafür mehrer tausend Milliarden ausgeben, aber für andere Dinge bemühen wir uns nur stutzig oder zu wenig.
  • Donald 10.03.2019 07:48
    Highlight Highlight Und auf dieser Seite werden uns News ohne Bla Bla versprochen?
  • Cosmopolitikus 10.03.2019 07:44
    Highlight Highlight Bei aller Euphorie des reisenden Chronisten. frage ich mich dennoch:
    Wieso muss man 9 Stadien in einem Land bauen, welche anschliessend und mit grösster Wahrscheinlichkeit - aufgrund der geringen Bedeutung des Fussballs in Katar - ungenutzt bleiben werden?
    • maylander 10.03.2019 08:29
      Highlight Highlight Weil dies leider Standard ist.
      Und während z.B Griechenland durch die olympischen Spiele pleite gegangen ist, kann sich Katar den Spass leisten.

      Die Arbeitsbedingungen sind dort hart. Aber wenn ein Flughafen, eine Industrieanlage oder einfach Wohnblocks gebaut werden, kümmert es hier niemand. Hier kann eine WM für eine Verbesserung sorgen.
      Im Sommer ist übrigens verboten zwischen 12:00 und 16:00 im freien zu arbeiten. Die offiziellen Temperaturen werden im Schatten gemessen nur gibt es dort keinen Schatten.
      Energie und Wasser werden dort im grossen Stil verschwendet auch ohne Sportereignis.
    • purpletrain 10.03.2019 08:46
      Highlight Highlight Eins der Stadien ist rezyklierbar, habe ich gehört. Also könnte ab- und an der nächste WM wieder aufgebaut werden.
    • Saraina 10.03.2019 09:04
      Highlight Highlight Die schönen Stadien in Südafrika rotten auch vor sich hin. An Orten, von denen die Bewohner vertrieben wurden. Das ist doch der Fluch jeder WM und Olympiade an einem exotischen Ort. Letztlich brachte die WM Südafrika Kosten, und nicht den erhofften Geldsegen. Qatar kann sich solche Spässe wenigstens leisten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • stereo 10.03.2019 07:38
    Highlight Highlight die perfekte WM ist die, die einem nicht die ganze zeit durch die medien auf den sack geht!!...........und nun greift zu dem blitzen!!
    • In vino veritas 10.03.2019 07:55
      Highlight Highlight Hatte nichts Watson einen Button, der die WM News mehr oder weniger zuverlässig ausgeblendet hat?
    • Asmodeus 10.03.2019 09:33
      Highlight Highlight Nur halbwegs zuverlässig. Aber ja.
  • torpedo 10.03.2019 07:37
    Highlight Highlight Genau, weil in Brasilien, Russland, etc. Korruption und schlechte Arbeitsbedingungen herrschten darf Qatar dies natürlich auch! Ist so quasi der neue Standard...
    • Winschdi 10.03.2019 07:51
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • ralck 10.03.2019 08:42
      Highlight Highlight So ist es. Immerhin kam der «Auftrag» jeweils aus der Schweiz, oder? 😅
    • KeineSchlafmützeBeimFahren 10.03.2019 09:16
      Highlight Highlight Das hat der Autor nicht behauptet?
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. 10.03.2019 07:37
    Highlight Highlight Nach dem Titel dachte ich : Ui nein, das kommt nicht gut. Aber jetzt muss ich den Eis ! meister in der Wüste ! für die rekordlange, aber gute, Einleitung und den guten differenzierten Beitrag loben.


    Irgendwas wollte ich noch schreiben.

    Verdammt, jetzt ist es mir entfallen.

    Ach ja, was zur Hölle macht unser Eismeister in der Wüste ?

    Langnau hat sich gerade entschieden, die Play offs für sich zu entscheiden und noch immer ist kein eigener Artikel zu diesem Sieg aufgeschaltet !

    Und äh SCB ? Artikel ?

    P.S. Gratuliere zur Vertragsverlängerung bei watson (2022).
  • Salvador Al Daliente 10.03.2019 07:35
    Highlight Highlight ..mit freundlichen Grüssen der Tourismusbehörde in Doha.
    • klugundweise 10.03.2019 11:16
      Highlight Highlight Wo ist das Problem? Korruption spielt ja für Herr Zaugg keine Rolle.
  • Asmodeus 10.03.2019 07:35
    Highlight Highlight Für soviel Schmiergeld und Sklavenarbeit sollen die auch was leisten während sich homosexuelle verstecken müssen.

    Ich boykottier das Ganze. Egal wie supi es angeblich wird.
    • Ale Ice 10.03.2019 08:35
      Highlight Highlight Andere haben auch Dreck am Stecken. Also können wir Korruption und Menschenrechtsverletzungen ruhig ausser Acht lassen.
      Und 100 Peitschenhiebe und ein paar Jahre Haft sind doch Peanuts für Homosexuelle.
      Also:
      Benutzer Bildabspielen
    • KeineSchlafmützeBeimFahren 10.03.2019 09:18
      Highlight Highlight Auch ohne dich wird die WM stattfinden. Genau wie sie im homophoben Russland (wahrscheinlich auch ohne dich) stattgefunden hat.
    • Asmodeus 10.03.2019 09:32
      Highlight Highlight Yep. Ich habe halt keine TV-Box zuhause. Also ist es irrelevant ob ich die Spiele schaue oder nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • franzfifty 10.03.2019 07:31
    Highlight Highlight Weil in Brasilien, Südafrika, Russland, China alles kaputt gemacht wurde, machen wir doch einfach auch im Katar so weiter..egal was auch Negatives passiert, machen wir weiter. Wir sitzen ja eh vor dem TV und schauen zu. Egal wieviel Energie durch Erdöl verpufft wird und die Welt zerstört wird, damit die Spieler nicht schwitzen müssen mit ihren tollen Frisuren...zehntausende von Privatjets die alle durch die Welt fliegen, alle dorthin, wo sonst eh niemand hingeht. Die Luft und das Klima ist eh schon kaputt, machen wir weiter so...viel Spass allen!
  • Ürsu 10.03.2019 07:30
    Highlight Highlight Wo bleibt der Hinweis "gesponserter Artikel"?
    • purzelifyable 10.03.2019 10:02
      Highlight Highlight Wo bleibt die Spitzmarke „Glosse“ oder „Satire“?
  • Raphael Stein 10.03.2019 07:27
    Highlight Highlight Mit anderen Worten ist es dem Chronist völlig egal was diese Grossereignisse für Auswirkungen mit sich bringen.
  • maylander 10.03.2019 07:16
    Highlight Highlight Während zu Hause sein Herzensclub Geschichte schreibt, schaut sich unser Chronist in der Wüste Fussballstadien an.


    • gigichess 10.03.2019 07:40
      Highlight Highlight ...und vielleicht Motorrad-Rennen und berichtet dann über Tom und Dominique?
  • Goon 10.03.2019 07:14
    Highlight Highlight Ist dieser Beitrag ernst gemeint, kann ich die Ironie nicht sehen oder hat der Eismeister einfach einen Sonnenstich erlitten? 😱😳🤪

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