Blaulicht
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

44 Tote nach Explosion in chinesischem Chemiewerk – Erdbeben ausgelöst



Nach einer schweren Explosion in einem Chemiepark in Ostchina ist die Zahl der Opfer deutlich gestiegen: 44 Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben. Zuvor war von sechs Toten die Rede gewesen.

In this Thursday, March 21, 2019, aerial photo released by China's Xinhua News Agency, fires burn at the site of a factory explosion in a chemical industrial park in Xiangshui County of Yancheng in eastern China's Jiangsu province. The local government reports the death toll in an explosion at a chemical plant in eastern China has risen with dozens killed and more seriously injured. (Ji Chunpeng/Xinhua via AP)

Die Feuerwehr bei den Löscharbeiten. Bild: AP/Xinhua

90 weitere Personen wurden zudem schwer verletzt. Von den Verletzten befinden sich 32 Menschen in einem kritischen Zustand. Dies teilten die Behörden der ostchinesischen Stadt Yancheng am Freitag mit. Auslöser für die Explosion am Vortrag war ein Feuer in einer Fabrik für Pestizide.

Die Druckwelle der Explosion beschädigte auch Hausfassaden in der Umgebung und zerstörte zahlreiche Fenster, wie auf Videoaufnahmen des Unglücks zu erkennen ist. Über 640 Menschen zogen sich nach Behördenangaben Schnittwunden und andere Verletzungen zu und begaben sich zur Behandlung in Spitäler. Zahlreiche Autos, Wohnhäuser und eine Schule in der Nähe seien beschädigt worden.

Mehrere Schulen und Kindergärten in der Nähe der Unglücksstelle blieben am Freitag geschlossen. Behörden testeten die Luft- und Wasserqualität in der Umgebung auf mögliche Belastungen.

Parteiführung aufgeschreckt

Wie die staatliche Zeitung «People's Daily» am Freitag berichtete, war die Explosion am Donnerstag so stark, dass sie ein Erdbeben einer Stärke von 2.2 ausgelöst habe.

In China kommt es immer wieder zu schweren Industrieunfällen, weil Arbeitsvorschriften zu lasch sind oder nicht eingehalten werden.

In this aerial photo released by China's Xinhua News Agency, damaged buildings are seen at the site of a factory explosion in a chemical industrial park in Xiangshui County of Yancheng in eastern China's Jiangsu province, Friday, March 22, 2019. The local government reports the death toll in an explosion at a chemical plant in eastern China has risen with dozens killed and more seriously injured. (Ji Chunpeng/Xinhua via AP)

Ein Bild der Verwüstung. Bild: AP/Xinhua

Bei einer der bisher grössten Katastrophen dieser Art waren im August 2015 bei der gewaltigen Detonation eines Chemielagers im Hafen der nordostchinesischen Millionenmetropole Tianjin 173 Menschen getötet worden. Chinas Regierung hatte danach angekündigt, die Chemielager und Fabriken des Landes auf Sicherheitsrisiken prüfen zu wollen.

Das Unglück alarmierte auch die oberste Führung in Peking. Präsident Xi Jinping und Ministerpräsident Li Keqiang gaben Anweisungen für die Rettungsarbeiten, teilten die Behörden in Yancheng mit. (sda/dpa/afp)

Das könnte dich auch interessieren:

Das? Das ist nur die wohl umfangreichste Schatzkarte aller bisherigen Zeiten

Link zum Artikel

8 Dinge, die jeden Schweizer aus der Fassung bringen. Garantiert!

Link zum Artikel

«Sorry, ich muss heute noch fahren» – aus dem Leben eines Rollstuhlfahrers

Link zum Artikel

Die Neue meines Ex ist ein Baby mit Balkanslang und Billig-Mini

Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Reisebus mit deutschen Touristen verunfallt auf Madeira – 29 Menschen sterben

Bei einem schweren Busunfall auf der Ferieninsel Madeira sind mindestens 29 Menschen ums Leben gekommen, die meisten von ihnen Touristen aus Deutschland. Weitere 27 Menschen wurden verletzt, teilten portugiesische Behörden am Mittwochabend mit.

Der Reisebus war am Mittwoch in der Gemeinde Caniço in einer Kurve von der Fahrbahn abgekommen und eine Böschung hinunter auf ein Wohnhaus gestürzt. Auf Bildern war zu sehen, wie der zerstörte Reisebus auf der Seite und teilweise auf einem roten …

Artikel lesen
Link zum Artikel