DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

China und Laos: Der reiche Nachbar übernimmt

Viele Staudämme und ein Schnellzug: Für das arme Laos sollten Chinas Baukredite ein Segen sein. Doch das Land ist jetzt abhängig – mit Konsequenzen für ganz Südostasien.

Steffen Richter / Zeit Online



** NO USE WITHOUT BYLINE SCOTT GABLE / MERCURY PRESS / CATERS NEWS **PIC BY SCOTT GABLE / MERCURY PRESS / CATERS NEWS - (PICTURED: GUANGXI PROVINE FARMER CULTIVATES EARLY SEASON PADDY) These are the stunning images of the worlds R-ICEST job.Scott Gable, 39, took the incredible shots of rice farmers at work across Asia - documenting the labour and threadbare equipment used to harvest the carbohydrate-rich food. The photographer was determined to capture every stage of rice production from the planting to the harvesting all the way down to the shipping of the food.He set up the Rice Project which has seen him capture images in China, Thailand, Vietnam, Laos and Cambodia to document the whole rice production process...SEE MERCURY COPY  (FOTO: DUKAS/CATERSNEWS) *** Local Caption *** ** NO USE WITHOUT BYLINE SCOTT GABLE / MERCURY PRESS / CATERS NEWS **PIC BY SCOTT GABLE / MERCURY PRESS / CATERS NEWS - (PICTURED: GUANGXI PROVINE FARMER CULTIVATES EARLY SEASON PADDY) These are the stunning images of the worlds R-ICEST job.Scott Gable, 39

So reich und doch so arm: Laos. Bild: CATERSNEWS

Ein Artikel von

Zeit Online

Chinas Wirtschaft wächst, selbst in Zeiten der Pandemie. Und mit ihr wächst der politische und ökonomische Einfluss des Landes. Doch unter Regierungschef Xi Jinping ist die chinesische Aussenpolitik auffallend aggressiv geworden. Das spüren besonders die Nachbarländer. Wie ist es, ein Nachbar des neuen Chinas zu sein?

Laos ist eigentlich ein reiches Land. Es werden viel Edelmetalle abgebaut, besonders Kupfer, aber auch Gold, Eisen, Silber oder Zinn. Und es hat im Mekongbecken unglaublich viel Wasserkraft anzubieten. Deswegen liess die laotische Regierung in den vergangenen Jahren für viel Geld Staudämme bauen. Laos produziert mehr Strom, als es verbraucht, Hauptabnehmer sind Nachbar Thailand und inzwischen auch Vietnam. Am laotischen Mekong werden dafür zwei Megastaudämme plus weitere 62 Dämme an den Nebenflüssen betrieben, weitere sind geplant. Die Idee der Regierung ist es, die «Batterie Südostasiens» zu werden, wie es offiziell heisst.

Nur: Bislang haben die rund sieben Millionen Einwohner nicht sonderlich viel vom Ressourcenreichtum gehabt. Im Gegenteil, das Land ist eines der ärmsten Südostasiens, das Gros der Bürgerinnen und Bürger lebt von der Landwirtschaft, trotz jährlichem Wirtschaftswachstum ist der Lebensstandard niedrig, Bildungs- und Gesundheitswesen sind vielerorts rückständig. Das bergige Land ist geografisch wie ethnisch zerklüftet und der Staat ist schwach. Seit 1975 herrscht dort die offiziell leninistische Laotisch Revolutionäre Volkspartei, die ebenso autokratisch wie korrupt und, wie sich inzwischen herausstellt, wohl auch unfähig ist.

«Reformbedarf besteht vor allem in den Bereichen Nachhaltigkeit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sowie Transparenz», heisst es dazu nüchtern beim Bundesentwicklungsministerium. Doch Laos hat jetzt noch ein weiteres Problem, dessen Folgen auch geopolitisch gravierend sind: Es steht kurz vor dem Staatsbankrott. Seine internationalen Währungsreserven sind im Juni auf 864 Millionen US-Dollar gefallen, es muss aber bis Ende 2024 über eine Milliarde Dollar jährlich an Schulden bedienen. Nach dem Weltwährungsfonds betrug das laotische Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2019 rund 19 Milliarden US-Dollar. Laos' Schulden machten 2019 laut Weltbank 59 Prozent des BIP aus, 2020 sind sie auf bis zu 68 Prozent gestiegen. Die Ratingagentur Fitch hat deswegen im Herbst Laos' Kreditwürdigkeit auf CCC herabgestuft, das heisst, es besteht die hohe Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalls.

Ein Schnellzug in die Hauptstadt

Ein wesentlicher Grund für Laos' Verschuldung ist Nachbar China. Laos ist heute Teil dessen, was in China seit ein paar Jahren offiziell «Belt and Road» (BRI) oder «Neue Seidenstrasse» genannt wird, die internationale Infrastrukturinitiative für Grossaufträge wie Häfen, Brücken, Bahnstrecken oder Energienetze. Für ein armes Land können solche Bauprojekte mithilfe chinesischer Kredite und Staatsunternehmen ein Segen sein. Sie können aber auch auf Kosten der Souveränität gehen. In Laos deutet sich das an, denn es ist bei China hoch verschuldet.

FILE - In this April 28, 2017, file photo, an attendee at a conference looks up near a portrait of Chinese President Xi Jinping with the words

Bild: keystone

Ohne Zweifel hat 2020 das Coronavirus auch dem Wirtschaftswachstum in Laos erheblich geschadet, es ist von 5.5 Prozent 2019 auf 0.5 in 2020 gesunken. Das hat sehr viel damit zu tun, dass das Virus den wichtigen Tourismussektor lahmgelegt hat. Doch schon vor der Covid-19-Krise hatten westliche Diplomaten und Ratingagenturen vor Laos' steigenden Auslandsschulden gewarnt. Die sind vor allem durch Energieprojekte aufgelaufen, mit denen sich Laos' Regierung übernommen hat. 

Obwohl auch internationale Investoren aus Ländern wie Südkorea, Malaysia oder Thailand in Laos' Energiesektor mitmischen, sind Unternehmen und Banken aus China in rund der Hälfte aller hydroelektrischen Projekte am laotischen Mekong und seinen Nebenflüssen involviert. China hat bislang mindestens elf Milliarden US-Dollar in das arme Nachbarland gepumpt, in Energieprojekte, in Strassen oder Sonderwirtschaftszonen. Am Global Development Policy Center der Universität Boston hat man allein 24 Wasserkraftprojekte in Laos erfasst, die mit chinesischem Geld und Unternehmen geplant, im Bau oder bereits fertiggestellt sind. China ist heute grösster Investor in Laos, der nächstgrösste ist Thailand – das nicht mal auf die Hälfte des chinesischen Volumens kommt.

Von China finanziert wird auch ein echtes Prestigeobjekt, die Schnellzuglinie von Südwestchina nach Laos' Hauptstadt Vientiane. Laos Regierende hoffen, damit die Wirtschaft des Landes an den chinesischen Markt anzuschliessen, die Vision von Chinas Belt-and-Road-Planern ist, die Linie einmal über Thailand bis nach Singapur führen zu lassen. Chinas abgelegene Südwestprovinzen wären damit an die dynamischen Volkswirtschaften Südostasiens und den Welthandel angeschlossen.

Eisenbahnlinien gibt es im bergigen Laos so gut wie keine, die Schnellzugtrasse muss seit 2016 entsprechend aufwendig und teuer mit 170 Brücken und 72 Tunneln gebaut werden. Die Bahnlinie wird von Chinas herrschender Kommunistischer Partei als BRI-Vorzeigeprojekt gefeiert.

Eingestürzter Staudamm löst in Laos Katastrophe aus

Video: srf/Roberto Krone

Das Problem daran ist, dass sich das kleine Laos mit dem anspruchsvollen Bau offenbar übernommen hat. Seit 2013 bereits warnt der Internationale Währungsfonds, dass die auflaufenden Schulden aus dem Milliardenprojekt aus Laos' Staatskasse nicht bedient werden können. Finanziert wird die Bahnlinie von Chinas staatlicher Aussenhandelsbank China Exim-Bank, die genauen Bedingungen sind geheim, der Bau kostet rund sechs Milliarden Dollar. Nach einer 2019 veröffentlichten Studie des australischen Lowy Institute haben Laos' Staatsschulden bei China inzwischen einen Anteil von 45 Prozent des BIP eingenommen, Schnellbahnlinie und Staudämme stellen den Hauptanteil.

Dass die Laoten ihre Schulden nicht mehr bedienen können, hatten natürlich auch die Finanziers aus China registriert. Bereits seit 2014 hat die China Exim-Bank ihre Laos-Darlehen zurückgefahren. Mit der Folge, dass zahlreiche Bauentwickler aus China ihre Staudammprojekte an den Mekong-Zuflüssen aussetzen mussten.

Das dritte grosse Schuldenproblem von Laos ist die staatliche Elektrizitätsgesellschaft Électricité du Lao (EDL). Sie ist zuletzt durch eine anhaltende Trockenperiode im Jahr 2019 stark unter Druck geraten, die sich negativ auf Produktion und Verkauf von Laos' Wasserkraftstrom niederschlug. Die EDL-Schulden belaufen sich laut Fitch Ende September auf mindestens fünf Milliarden US-Dollar, was etwa 26 Prozent des laotischen BIP entspricht; das meiste davon wurde von der Regierung an EDL verliehen. Um Laos' Stromexportplänen nachzukommen, müsste EDL ins Netz investieren, hat dafür aber kein Geld.

Peking kontrolliert das Stromnetz

Die Folgen für Laos sind einschneidend: Die EDL hat einen Vertrag mit der staatlichen China Southern Power Grid unterzeichnet, nachdem die Chinesen die Kontrolle das Gros des laotischen Elektrizitätsnetzwerks übernehmen werden. Das berichtete im September die in Ostasien gut vernetzte Wirtschaftsagentur Reuters. Bereits 2018 hatte EDL zwecks Ausbaus des Stromnetzes ein Abkommen mit China Southern Power Grid geschlossen, um damit dem zunehmenden Bedarf an Wasserkraftstrom nachzukommen.

Um den drohenden Staatsbankrott abzufangen, hätten Laos' Machthaber angesichts der Pandemie beispielsweise auch auf das Hilfsprogram Covid-19 Financial Assistance and Debt Service Relief des Internationalen Währungsfonds zurückgreifen können. Das allerdings hätte ein Mindestmass an Transparenz gegenüber dem IWF erfordert, das man in Vientiane laut Reuters nicht leisten wollte. Lieber wende man sich wegen der Staatsverschuldung an Hauptgläubiger China. Ein Ergebnis dessen ist, dass Laos' staatliche Elektrizitätsgesellschaft nun China gehört.

Chinas Funktionäre könnten so zukünftig Einfluss auf die Strompolitik nicht nur von Laos nehmen, sondern indirekt auch auf die der Stromkunden Thailand und Vietnam. Über seine elf grossen Mekong-Staudämme kann China zudem heute schon die Wassermenge am unteren Mekong in den Ländern hinter der chinesischen Grenze beeinflussen. China braucht sehr viel Energie für seine Grossstädte wie für die Industrie. Zur Energiefrage gehört, dass praktisch jedes Fliessgewässer, das gestaut werden kann, auch gestaut wird, um damit Turbinen anzutreiben. Dazu zählt auch der obere Mekong, an dem China 1990 seinen ersten Staudamm baute. 

A man and grandchild prepares fishing nets at the Kbal Chroy village on the Mekong River bank near Phnom Penh, Cambodia, Thursday, May 17, 2018. A Chinese-backed plan for Cambodia to build the Mekong River's biggest dam would destroy fisheries that feed millions and worsen tensions with Vietnam, the downstream country with most to lose from dams on the waterway, according to a three-year study commissioned by the Cambodian government. (AP Photo/Heng Sinith)

Bild: AP/AP

Der Mekong ist gleichzeitig eine Lebensader für Landwirtschaft und Fischerei in den fünf Flussanrainerstaaten Thailand, Laos, Burma, Vietnam und Kambodscha. Zig Millionen Menschen leben von ihm, sein Delta ist Vietnams Reiskammer. Seit China aber auf seiner Seite allein elf grosse Staudämme betreibt, nimmt die Wassermenge am unteren Mekong in den Ländern hinter der chinesischen Grenze auffällig ab.

Das bestätigt eine US-amerikanische Langzeitstudie aus diesem Frühjahr, die vom US-Südostasieninstitut Stimson Center online aufgearbeitet wurde: Seit in China 2012 und 2014 zwei Megastaudämme fertiggestellt wurden, hält man dort mehr Flusswasser zurück, als man wieder rauslässt, und greift damit ins Ökosystem des Mekong ein. Die Wasserstände am Unterlauf sind unberechenbar geworden.

Besonders augenfällig sei dies 2019 gewesen, als einige Regionen von Laos, Thailand, Kambodscha und Vietnam von einer Dürre heimgesucht wurden, während zugleich am unteren Mekong das Wasser knapp wurde. Das hat mit den Folgen des Klimawandels zu tun, aber auch damit, dass Chinas Behörden am oberen Flusslauf Wasser zurückhielten. Zudem gab es in China in dem Jahr auffällig viele Regenfälle und eine starke Schneeschmelze – was eigentlich zu mehr Wasser am unteren Mekong hätte führen müssen. Für die Studie wurden Satellitenbilder und Daten einer Mekong-Messstation in Thailand ausgewertet. Über den Grad des Beitrags der chinesischen Staudämme zur Dürre gibt es noch eine wissenschaftliche Debatte. Ein entscheidendes Problem ist, dass Chinas Behörden zum Wasserthema praktisch keine Daten weitergeben.

epa08856371 People travel along the Mekong River by boat, in Phnom Penh, Cambodia, 02 December 2020. According to the Cambodian Ministry of Water Resources and Meteorology, parts of the country will experience colder weather on 04 November to 07 November. Authorities called on people to take more care during this time.  EPA/KITH SEREY

Der Mekong in Phnom Penh Bild: keystone

Der sinkende Wasserspiegel in Verbindung mit der Dürre hatte verheerende Konsequenzen für die Flussanrainer; Fischerei und Landwirtschaft wurde ihre Grundlage entzogen. Laut dem Stimson Center gebe es einen Trend, nach dem in den vergangenen zwanzig Jahren die Dürren am unteren Mekong zugenommen haben.

Die Laoten mit ihren zahllosen Wasserkraftwerken machen diese Situation nicht besser, 2019 sind auch die beiden von China finanzierten Megastaudämme in Betrieb gegangen. In Kambodscha dagegen hat man bereits reagiert und zwei grosse Wasserkraftwerksprojekte am Mekong gestoppt, das Land will seine Energie künftig mehr aus Quellen wie Solar oder Kohle gewinnen.

Ein geostrategischer Hebel auf Südostasien

Um die lebenswichtige Frage des Mekong-Wassers zwischenstaatlich zu lösen, hatten die Flussanrainer 1995 die Mekong River Commission (MRC) gegründet. China macht in der MRC aber nicht mit. Als Reaktion auf Chinas wachsenden Einfluss am Mekong haben die USA zuletzt die Mekong-U.S.-Partnership initiiert. Diese Kommissionen lassen Studien erstellen, können aber ohne Pekings Mitwirkung wenig bewirken. Die Mekong-Anrainer haben zudem die Sorge, dass sie ähnlich wie im Südchinesischen Meer in einen geopolitischen Konflikt zwischen den USA und Nachbar China geraten können. 

Gleichzeitig bestreitet man in Peking, dass Chinas Wassermanagement am oberen Mekong für Südostasien negative Folgen habe, und verspricht Zusammenarbeit über das 2016 gegründete Lancang-Mekong-Forum. Bei diesem als Belt-and-Road deklarierten Projekt unter chinesischer Führung dürfte aber «nachhaltiges Wassermanagement kaum Priorität haben», heisst es dazu bei der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik, stattdessen diene es den ökonomischen und geostrategischen Interessen Pekings. Anfang Dezember erklärte China, man stelle jetzt mehr Wasserdaten zur Verfügung und schaffe eine Win-win-Situation für alle, wobei Ankündigungen in dieser Tonlage aus Peking meist mehr dazu dienen, das Gegenüber ruhigzustellen.

Durch die Wasserkontrolle des Mekong hat China am Ende nicht nur eine Energiequelle erschlossen, sondern auch einen geostrategischen Hebel auf Südostasien geschaffen. Am Beispiel Laos wird deutlich, dass durch die Kreditpolitik staatlicher Institute und Unternehmen dieser Einfluss erheblich zunimmt. Auch die eher Peking-distanzierten Autokratien in Thailand und Vietnam sind allein schon wegen des Mekong-Wassers zur Kooperation mit dem reichen Nachbarn aus dem Norden gezwungen. Die USA haben in Südostasien aus der Sicht Pekings nichts zu suchen, für sie ist die Region ihr Hinterhof.

Undeutlich bleibt, ob Chinas KP-Strategen den Staat Laos bewusst in die Verschuldung und Abhängigkeit getrieben haben oder ob die Hoffnung von Laos' Regierenden auf eine schnelle wirtschaftliche Entwicklung in Kombination mit deren politischer Inkompetenz das Land in diese Lage gebracht haben. Wahrscheinlich ist es von beidem etwas. Für das Ergebnis ist es unerheblich. Laos werde gerade eine Pseudoprovinz Chinas, hat das ein Südostasien-Experte am Stimson Center unlängst zusammengefasst.  

Dieser Artikel wurde zuerst auf Zeit Online veröffentlicht. Watson hat eventuell Überschriften und Zwischenüberschriften verändert. Hier geht’s zum Original.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

70. Jahrestag der Volksrepublik China

Würdest du in diese Taxi-Drohne einsteigen?

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Warum China wegen der Corona-Pandemie zur letzten Supermacht aufsteigt

China erholt sich besser von der Wirtschaftskrise als der Rest der Welt. Das befeuert im Westen eine Debatte, die vielen Angst macht: Die Pandemie könnte endgültig den Beginn des «chinesischen Jahrhunderts» markieren.

Als China und 14 asiatische Staaten im November erklärten, die grösste Freihandelszone der Welt zu schaffen, kam das für viele Beobachter nicht nur überraschend. Es passte auch so gar nicht in ihr von der Corona-Pandemie geplagtes Weltbild.

In Europa tobt seit dem Herbst die zweite Welle, die Infektions- und Todeszahlen sind höher als in der ersten. Zum Jahresende gingen mehrere Länder erneut in einen harten Lockdown – obwohl man das um jeden Preis vermeiden wollte. In vielen Ländern Asiens …

Artikel lesen
Link zum Artikel