Neuer Fall in der Reihe «Die dümmsten Sportlerverletzungen»! Kristyna Pliskova führt beim WTA-Turnier im chinesischen Nanchang gegen die Japanerin Nao Hibino mit 3:0, doch die Hitze macht ihr zu schaffen. Fast 40 Grad zeigt das Thermometer an. Zwar steht hinter der Weltnummer 37 ein Ventilator, aber leider etwas gar weit weg. Deshalb schreitet die 25-jährige Tschechin zur Tat.
Die Schwester der Weltnummer 1 Karolina Pliskova will den Ventilator etwas näher an ihre Bank ziehen, wird dabei aber vom Propeller am linken Daumen erwischt und zieht sich eine tiefe Schnittwunde zu. Minutenlang wird Pliskova auf dem Platz behandelt.
Irgendwann ist klar: Es geht nicht weiter. Pliskova muss aufgeben und ist untröstlich. Unter Tränen verlässt sie den Platz.
«Es war ein Schock, die Wunde blutete ziemlich stark. Jetzt fühle ich mich ein wenig besser. Morgen Abend gehe ich nach Hause. Das Wichtigste ist jetzt, dass die Verletzung schnell verheilt und ich bald wieder trainieren kann», schreibt sie auf ihrer Homepage. (pre)
Parallel-Rennen sollten den Skisport in die Zukunft führen. Vor der neuen Saison, die am Wochenende in Sölden beginnt, zeigt sich: Das Format ist gescheitert. Doch der Internationale Skiverband hält daran fest. Dieser Reformzwang ist falsch. Und schadet dem Heimmarkt.
Jetzt soll es also ein 80-Jähriger richten. Nachdem der Internationale Skiverband FIS seit Jahren vergeblich versucht, den Skisport zu entstauben, um mit neuen Formaten vor allem junge Menschen zu begeistern, schlägt die Stunde von Peter Schröcksnadel.
31 Jahre lang hat er den Österreichischen Skiverband als Präsident geführt und ist zum mächtigsten Skifunktionär aufgestiegen. Im Sommer trat er zurück. Nun ist er Vizepräsident der FIS und leitet die Arbeitsgruppe Zukunft des Verbandes.
Ein …
