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Tour de France, 14. Etappe

1. Thibaut Pinot (FRA) 3:10.20
2. Julien Alaphilippe (FRA) +0.06
3. Steven Kruijswijk (NED) +0.06

4. Emanuel Buchmann (GER) +0.08

5. Egan Bernal (COL) +0.08

8. Geraint Thomas (GBR) +0.36

14. Richie Porte (AUS) +2.05

17. Nairo Quinanta (COL) +3.24

25. Adam Yates (GBR) +6.42

Bild

Der Zielbereich auf dem legendären Col du Tourmalet. bild: screenshot

Pinot triumphiert auf dem Tourmalet – Alaphilippe hält mit und baut Vorsprung aus



Julian Alaphilippes märchenhafte Tour de France findet auch im Hochgebirge seine Fortsetzung. Der Franzose kann in der 14. Etappe hinauf zum Tourmalet seine Führung im Gesamtklassement auf Geraint Thomas deutlich ausbauen.

Der Tagessieg in der heuer kürzesten Tour-Etappe, die über 117,5 km von Tarbes zum 2115 Meter hohen Col du Tourmalet führte, ging an Thibaut Pinot. Der Franzose vom Team Groupama-FDJ setzte sich auf den letzten 200 Metern noch leicht von den verbliebenen Konkurrenten ab und siegte mit sechs Sekunden Vorsprung vor Alaphilippe.

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Der grosse Showdown auf dem letzten Kilometer. Video: streamable

Zeitgleich mit dem auch in den Pyrenäen überzeugenden Tour-Leader wurde der Niederländer Steven Kruijswijk Dritter. Auch der Deutsche Emanuel Buchmann, der Kolumbianer Egan Bernal und der Spanier Mikel Landa konnten den Zeitverlust auf weniger als 15 Sekunden begrenzen.

Hingegen Geraint Thomas erlitt auf dem letzten Kilometer eine Schwäche. Der britische Vorjahressieger büsste mehr als eine halbe Minute auf den Überflieger Alaphilippe ein. Dieser führt im Gesamtklassement nun mit 2:02 Minuten Vorsprung vor Thomas. Auch in dieser Wertung an dritter Position liegt Kruijswijk (2:14 zurück).

Bild

Der Stand im Gesamtklassement. bild: screenshot srf

Das Feld der Anwärter auf den Gesamtsieg an der 106. Tour de France reduzierte sich in den Pyrenäen stark. So mussten der ausser Form geratene Romain Bardet, der Brite Adam Yates und ebenfalls der dreifache Tour-Podestfahrer Nairo Quintana früh abreissen lassen. Aber auch der oft gelobte Australier Richie Porte, mit Enric Mas der vormalige Gesamt-Vierte und der Däne Jakob Fuglsang (im Juni Sieger des Dauphiné) konnten in diesem Ausscheidungsrennen hinauf zum Tourmalet der Spitze nicht folgen.

Quintana und Aru verlieren Anschluss:

Am Sonntag folgt auf den 185,5 km von Limoux nach Foix Prat d'Albis gleich die nächste Bergankunft. Dabei sind drei Berge der ersten Kategorie zu bewältigen. (pre/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • mille_plateaux 21.07.2019 10:44
    Highlight Highlight Quintana hat wohl seine Kalorienzufuhr vertändelt - warum sonst sollte er von 'nem Zuschauer (!) ausserhalb der Verpflegungszone eine Coladose annehmen. Laut DS von Movistar war da auch keine Kommunikation nach vorne; Soler und co. wussten gar nicht, dass sie grad ihren Leader zerpflücken. 😅 Nicht das erste Mal, dass das Team an der Tour mit seltsamen Taktiken auffällt. Frage mich, warum Max Sciandri - Kopf hinter dem diesjährigen Giro-Triumph - nicht als Dirécteur Sportif dabei ist.

    Alaphilippe grossartig, genau wie Jumbo-Visma. Die Dynamik wird richtig spannend! Tolle Tour soweit!
    • Ketchum 21.07.2019 12:11
      Highlight Highlight Jumbo-Visma ganz stark. Kruijswijk ist so ein Siegkandidat. Buchmann gefällt mir auch. Eher zurückhaltend, kommt aber gut mit. Für Gesamtsieg aber noch zu früh. Alaphilippe hat nun zweimal alle überrascht. Ein grossartiger Spannungsbogen für die letzte Woche
  • Darkside 21.07.2019 00:35
    Highlight Highlight Alaphilippe! Wie der sich durchgebissen hat, ganz stark. Mal sehen ob morgen der Einbruch folgt. Wünsche ihm dass er der Nachfolger von Hinault wird.
  • Ketchum 20.07.2019 21:49
    Highlight Highlight Mich erstaunt, dass die Movistar-Taktik kaum thematisiert wird: Die Spanier haben mit ihrer Tempofahrt den eigenen Leader abgehängt
    • mille_plateaux 21.07.2019 10:49
      Highlight Highlight Arrieta (Movistars Directeur sportif) meinte nach dem Rennen, Quintana habe keine Infos zu seinem Zustand durchgegeben (hatte zu wenige Kalorien getankt, denk ich mal). Drum hatten Amador und Soler keinen Grund, von der Taktik abzurücken: Powern bis zum Schluss, dann angreifen.
  • antivik 20.07.2019 20:58
    Highlight Highlight Was für eine Etappe! War auch eine gute Abwechslung zu den letzten Jahren mit dem "Sky train". Jetzt bin ich gespannt wie lange Alaphilippe noch das Maillot Jaune verteidigen kann.
  • N. Y. P. 20.07.2019 18:33
    Highlight Highlight Die ganze Ineotruppe war heute nicht so im Strumpf. Vermutlich haben alle schlecht gegessen ?

    Die ganze Lotto NL Jumbo fährt schon die ganze Tour hervorragend, immer mit einigen Leuten an der Spitze des Pelotons.

    Und dieser Alaphilippe wird langsam unheimlich. Er scheint stärker als Geraint Thomas.

    Morgen folgt die nächste spannende Etappe..

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