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Lohnunterschied schon bei den Kleinsten – Mädchen bekommen später Sackgeld als Buben

Mädchen erhalten durchschnittlich mit acht ihren ersten Geldbatzen, Jungs mit sieben. Bild: KEYSTONE

Die erste Taschengeldstudie der Schweiz liefert überraschende Resultate: Mädchen kommen später zu Geld als Buben und für rechte Eltern ist die finanzielle Erziehung ihrer Kinder wichtiger als für linke. Die 9 spannendsten Resultate.



1. Ab sieben Jahren geht's los

Drei Viertel der Kinder zwischen fünf und sechs erhalten noch kein Taschengeld. Das ändert sich aber kurze Zeit später: Ab etwa sieben Jahren bekommt rund die Hälfte der Kinder Sackgeld. Ausschlaggebend dafür scheint für viele Eltern zu sein, dass ihr Kind einfache Rechnungsaufgaben lösen kann. 

Bild

Die Präsentation der Studienergebnisse fand in einem Zürcher Schulhaus statt.

2. Weniger Sackgeld in ländlichen Regionen

Die typischen Sackgeldbeträge sind eher klein. So erhält ein 10-jähriges Kind durchschnittlich 14 Franken, ein 12-jähriges 23 Franken pro Monat. Mit 14 Jahren kriegen die Kinder dann rund 48 Franken monatlich. In Haushalten mit fünf oder mehr Personen und in ländlichen Regionen müssen Kinder mit weniger Taschengeld rechnen.  

Die Studie 

Mehr als 14'000 Menschen haben an der ersten Taschengeld-Studie der Schweiz teilgenommen, davon 7200 Mütter und Väter mit Kindern im Alter von fünf bis 14 Jahren. Die Studie wurde von Credit Suisse in Auftrag gegeben und mit der Stiftung Pro Juventute und dem Forschungsinstitut Sotomo durchgeführt. 

«Geld fällt nicht vom Himmel, man muss dafür arbeiten.»

Lieblingszitat der Eltern 

3. Finanzerziehung für arme Eltern wichtiger

Fast neun von zehn Eltern finden, dass Finanzerziehung wichtig ist. Mit dem Taschengeld wollen Eltern ihrem Kind somit in erster Linie den Umgang mit Geld näherbringen. Der Leitsatz, dem 77 Prozent der Eltern zustimmen, lautet: «Geld fällt nicht vom Himmel, man muss dafür arbeiten.»

Die grosse Mehrheit der Kinder erhält ihr Taschengeld aber ohne dass es an Leistungen oder Betragen geknüpft wird. Und für Eltern, die finanziell wenig Spielraum haben, steht die finanzielle Erziehung offenbar stärker im Fokus als für Gutverdiener. 

Männer scheinen bei der Sackgeld-Vergabe insgesamt viel weniger systematisch vorzugehen als Frauen. Sie stellen vermehrt ihr eigenes Gutdünken und die Bedürfnisse der Kinder ins Zentrum.

4. Frühe Lohndifferenz

Mädchen erhalten später Sackgeld als Buben. Das durchschnittliche Mädchen erhält sein erstes Geld mit acht, der durchschnittliche Junge bereits mit sieben. Bei den 5- bis 7-Jährigen ist der Unterschied besonders gross. Hier erhalten 43 Prozent der Buben bereits Taschengeld gegen lediglich 28 Prozent der Mädchen.

Bei den Erstgeborenen sieht man diesen Unterschied jedoch wenig. Es sind die später geborenen Buben in einer Familie, die früher Taschengeld erhalten. So liegt die Vermutung nahe, dass diese Tatsache etwas mit der Abgabe von Sackgeld an die älteren Geschwister zu tun hat. Mädchen könnten eher bereit sein, auf ihr Sackgeld zu warten, bis sie so alt sind wie ihre Geschwister bei ihrer ersten Taschengeld-Abgabe. Bernhard Bürki, Sprecher bei Pro Juventute: «Es ist möglich, dass ein Bub hingegen eher Druck auf seine Eltern ausübt und sich sein Sackgeld so ‹erstürmt›.» 

Auch wenn Mädchen im Durchschnitt etwas später Sackgeld bekommen, erhalten sie jedoch nicht weniger davon. 

5. Ausländer sind grosszügiger 

Eltern mit Schweizer Pass, die hier geboren sind, zeigen sich am sparsamsten in Bezug auf das Taschengeld. Mehr als ein Viertel hält für ein 10-jähriges Kind weniger als 10 Franken für angemessen. Nur 24 Prozent würden dem Kind mehr als 20 Franken geben, bei den ausländischen Personen hingegen würden dies ganze 40 Prozent tun. 

6. Rechte knüpfen Geld öfter an Bedingungen

Die Hälfte der Eltern, die sich als rechts der Mitte einstuft, hält das Erlernen eines verantwortungsvollen Umgangs mit Geld als sehr wichtig. Bei den Eltern links der Mitte gilt dies nur bei rund 30 Prozent. Politisch rechts stehende Eltern knüpfen die Taschengeldabgabe zudem öfter an Bedingungen als solche, die sich eher links einordnen. 

Eltern begleiten ihre Kinder mit bedingungslosem Stolz an die Gay Pride

7. Der Röstigraben

In der lateinischen Schweiz und besonders der Romandie hat die Finanzerziehung einen geringeren Stellenwert als in der Deutschschweiz. So geben Eltern aus der Westschweiz ihren Kindern später und seltener Taschengeld. Jedoch verknüpfen sie das Sackgeld öfter an Bedingungen wie das Betragen oder gute Noten. Am grosszügigsten sind Eltern aus dem Tessin

8. Kleine Sparfüchse

Die Mehrheit der Kinder gibt ihr Geld nicht einfach so aus. Viele legen zumindest ein Teil davon zur Seite. Die meisten tun dies ohne spezielles Sparziel, viele aber sparen, um sich elektronische Geräte oder Fortbewegungsmittel wie ein Töffli leisten zu können. 

Wenn 7- bis 8-Jährige überhaupt eigene Ersparnisse besitzen, so sind das durchschnittlich 650 Franken. 13- bis 14-Jährige haben im Schnitt sogar ganze 1410 Franken angespart. Zum selber Ersparten wird in der Studie aber nicht nur das Taschengeld gezählt. Bernhard Bürki: «Besonders Geldgeschenke von den Grosseltern oder vom Götti werden hier in den meisten Fällen wohl einen grossen Teil des Betrags ausmachen.»

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So viel Geld haben schon die Kleinen auf der hohen Kante.

Gewisse Kinder haben aber auch bereits Schulden. Dies geben fünf Prozent der befragten Eltern an. Ob es sich dabei um geringfügige Schulden innerhalb der Familie oder bei Kollegen handelt, oder um solche bei Unternehmen, wurde nicht eruiert.

9. Das Bank-Kärtli

Eine eigene Bankkarte haben die wenigsten Jugendlichen. Die Debitkarte wird von vielen Eltern erst als angemessen angesehen, wenn ihr Kind volljährig geworden ist. Lediglich ein Fünftel der Eltern erlaubt ihren Kindern bereits mit zwölf Jahren eine solche zu besitzen. 

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    Alle Leser-Kommentare
  • Lamino 420 12.07.2017 15:14
    Highlight Highlight Als ich 12 Jahre alt war, arbeitete ich fast jeden Mittwochnachmittag bei einem Bauern mit. "Wochenplatz" nannte man das. Ich bekam Ende Jahr erhielt ich 30.- und einen Lebkuchen. Und Lebkuchen hatte ich zu dieser Zeit nicht gern. Zum Glück gab's noch Taschengeld. 😁
  • Gibaue 12.07.2017 13:42
    Highlight Highlight Die einzig wichtige Frage wird nicht beantwortet: Hat das Taschengeld-Regime signifikanten Einfluss auf die Financial Literacy des Kindes, messbar bspw. durch einen tieferen Verschuldungsgrad.
  • Thinktank 12.07.2017 13:05
    Highlight Highlight Die Frauen sind auch privilegiert. Wer sonst kriegt 300CHF Stundenlohn ohne Ausbildung.
  • sheshe 12.07.2017 12:41
    Highlight Highlight Und ich habe immer gearbeitet. Als Kind im Haushalt. Ab ca. 8 war ich wöchentlich im Quartier unterwegs und habe Eier verkauft. Ganze 10 Jahre lang. Ab 13 gings auf den Bau. Schwarzarbeiten. Isoleur. Ab 14 wars dann legal, da habe ich bei der Post angefangen und Abends nach der Schule Briefe und Pakete sortiert. Diverse Ferienjobs. Natürlich gabs auch immer etwas Taschengeld, aber das meiste hab ich immer selbst verdient. Dafür konnte ich mir dann auch coole Sachen (selbst!) kaufen...
    • Gibaue 12.07.2017 13:40
      Highlight Highlight Fehlende Arbeitsmoral kann man dir defintiv nicht attestieren, allerdings frage ich mich schon, weshalb es mit 8 Jahren wichtiger sein soll Geld zu verdienen als bspw. mehr Zeit in Hausaufgaben zu investieren, mit Freunden zu spielen oder Sport zu machen.
    • sheshe 12.07.2017 14:17
      Highlight Highlight Glaub mir, ich habe jede freie Minute draussen verbracht. Das waren schlussendlich 1.5-3h pro Woche und absolut zumutbar :-) Hatte auf jeden Fall nie das Gefühl, dass es mir an etwas gemangelt hätte.
  • MARC AUREL 12.07.2017 12:17
    Highlight Highlight Ein Artikel der nicht nötig gewesen wäre schon nur weil angeblich das weibliche Geschlecht benachteiligt wird was ich nicht glaube wenn es um Taschengeld geht...
  • Kronrod 12.07.2017 11:43
    Highlight Highlight Es wäre spannend zu wissen, ob der Geschlechterunterschied bei Schweizern stärker ausgeprägt ist oder bei Ausländern. Ich weiss von einer islamischen Familie, wo die Buben ein Fahrrad erhalten haben, um in die Schule zu gehen, aber die Mädchen zu Fuss gehen müssen. Ist das eine Ausnahme oder ist dort die Diskriminierung generell stärker?
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 12.07.2017 11:39
    Highlight Highlight "Lohnunterschiede schon bei den Kleinsten-Mädchen bekommen später Sackgeld als Buben"

    "Auch wenn Mädchen im Durchschnitt etwas später Sackgeld bekommen, erhalten sie jedoch nicht weniger davon."
    Anderst ausgedrückt, Mädchen bekommen mehr Sackgeld pro Woche. Die Buben werden diskriminiert!
    Nein ernsthaft, ist sich watson nicht zu schade, solche Clickbaittitel zu verwenden, die schon beim schnellen überfliegen eines Artikels mehr über die Autorin als über die Studie aussagt?
    Die Studie zeigt ja selber auf, dass sich kein Unterschied zwischen Mädchen und Buben finden lässt.
  • NewYork09 12.07.2017 11:31
    Highlight Highlight Mein Sohn hat ab der 1. Klasse 1 Franken, 2. Klasse 2 Franken, etc. erhalten. Ab der 7. Klasse habe ich auf monatlich umgestellt. 50 Franken 7. Klasse, 75 Franken 8. Klasse, 100 Franken 9. Klasse. Er musste aber alles selber bezahlen inkl. Handy. Nur die Krankenkasse habe ich noch übernommen. Er hat neben der Schule und dem Sport gearbeitet, also Babysitting, Rasenmähern, etc. Ab Gymer habe ich ihm 150 bezahlt. Das hat wunderbar geklappt und er hatte immer genügend Geld. Jetzt mit 20ig ist er finanziell recht unabhängig.
    • Bolly 12.07.2017 13:08
      Highlight Highlight 1. Tochter / 2. Sohn
      Beide habe, obwohl 10 j auseinander genau gleich viel von Anfang an bekommen.

      Hatten auch die 1.Kl gleich 1.00. Regel. 😊
    • SemperFi 12.07.2017 13:25
      Highlight Highlight Und die Tochter hat nichts bekommen? ;-)
  • Restless Lex 12.07.2017 11:30
    Highlight Highlight Unsere Tochter (5) erhält bereits jetzt 50 Rappen in der Woche als Taschengeld und nochmals 50 Rappen, wenn sie beim Saubermachen (Katzenkiste, Volliere usw.) mithilft. Da sie sowieso gerne mithilft, erhält sie eigentlich immer 1.-, die sie dann in ihrem Portemonnaie spart und wenn wir auf einen Markt oder Chilbi gehen, kann sie sich etwas damit kaufen. Wir vertrauen ihr bewusst bereits jetzt Geld an, da wir ihr die nötige Reife attestieren. Wir werden das Prinzip sicher beibehalten. Sackgeld sollte eine Art Verdienst sein und zum Sparen anregen, zu viel auf einmal macht Sparen überflüssig.
  • elnino 12.07.2017 11:19
    Highlight Highlight Dieser gendergeprägte Titel ist ja sowas von gesucht sorry...

    Man/Frau muss nicht immer gerade alles so in eine Genderdiskussion lenken
  • Grundi72 12.07.2017 11:12
    Highlight Highlight Punkt 6 zieht sich bis ins Bundeshaus
  • Corahund 12.07.2017 11:07
    Highlight Highlight Ja, die Mädchen sollten gar kein Geld kriegen, nicht umsonst heisst es "Sackgeld"!😂
    • Butschina 12.07.2017 15:07
      Highlight Highlight Man könnte auch CHF pro Ei berechnen. Da lacht kein Mann mehr mit nur zwei davon 😉
  • Hans Nötig 12.07.2017 11:06
    Highlight Highlight Rieche ich hier gesuchten Sexismus?
  • Corahund 12.07.2017 11:05
    Highlight Highlight So eine Untersuchung zu machen ist ja bescheuert. Auch das Ergebnis lässt sich vielseitig Interpretieren.
    Bei uns zuhause gabs kein Sackgeld.
    Wir mussten es mit Botengängen etc. selbst verdienen.
  • Radesch 12.07.2017 11:02
    Highlight Highlight Ich habe selber nie Taschengeld gekriegt und meine Schwester auch nicht. War bei meinen Eltern halt nicht üblich.

    Also weniger als nichts kann sie ja nicht bekommen haben :).
  • DerHans 12.07.2017 10:42
    Highlight Highlight Punkt 6 finde ich interessant. Kein Wunder können die Linken nicht mit Geld umgehen. *duckundweg*
  • Caturix 12.07.2017 10:41
    Highlight Highlight Ich habe nie Sakgeld bekommen (80er+90er Jahre), musste dafür aber auch nicht viel machen im Haushalt. Als ich 20 war hatte ich 780 Chf auf einem Sparkonto das meine Eltern für mich angelegt hatten, das war alles.
    Meine Eltern bekamen auch kein Geld in ihrer Jugend.
  • Nguruh 12.07.2017 10:34
    Highlight Highlight "Eine eigene Bankkarte haben die wenigsten Jugendlichen. Die Debitkarte wird von vielen Eltern erst als angemessen angesehen, wenn ihr Kind volljährig geworden ist."

    Wenn ihr Kind volljährig geworden ist? In der Schweiz erhalten die meisten ihre erste Debitkarte zwischen 14 und 16 Jahren, oftmals verbunden mit dem ersten Lohnkonto vor dem Lehrbeginn...
    Weit weg von Volljährig...
  • Theor 12.07.2017 10:21
    Highlight Highlight Dafür beobachte ich sehr oft, dass Mädchen viel eher spontan etwas bekommen, dass sie im Laden sehen und dann haben wollen. Weil halt die "Prinzessin" vom Papa. Bei quengelnden Jungs bleiben da die Eltern dagegen öfters hart.
  • Nilda84 12.07.2017 10:16
    Highlight Highlight Unsere Kleine (7) erhält seit 2 J. für vorher definierte Ämtli ein Kleber, bei 10 Kleber erhält sie Fr.5.-. Sie lernt dadurch, dass man für Geld arbeiten muss und auch wie viel. Wenn sie nämlich was unbedingt will erklären wir ihr, schau - du müsstest soviele Male dein Ämtli machen damit du dir das leisten kannst. So lernte sie schnell den Wert von Fr.20.-
    Ihr Taschengeld soll sie aber zur Zeit noch sparen. Ausser sie will was unbedingt, welches wir nicht für nötig erachten (noch ein Plüschtierli), dann muss sie einen gewissen Beitrag mitfinanzieren oder ganz selber bezahlen.
    • Nilda84 12.07.2017 14:30
      Highlight Highlight Das sehe ich ein wenig differnzierter. Für Zimmeraufräumen zBsp. gibt es keine "Belohnung", Das ist was, dass muss halt sein.
      Wenn sie aber hingegen das Wohnzimmer staubsaugt gibts eine Belohnung. Meiner Kleinen war am Anfang das Kleberli auch viel wichtiger als das Geld. :)
      Ich habe damals mein Taschengeld auch nur für erledigte Ämtli erhalten. Diese müssen aber auch altersgerecht sein.
    • Nilda84 12.07.2017 19:58
      Highlight Highlight Ich kann aber meiner damals 5-Jährigen aber kaum einen Ferienjob vermitteln. ☺️
      Ich hab ja geschrieben, für definierte Ämtli gibts Belohnung, und einige sind einfach ein Muss. Ich widerspreche Ihnen nicht - als Familie muss man sich gegenseitig helfen, aber sie sollte früh lernen das man für Geld arbeiten muss. Und ja - jetzt schätzt sie es wenn sie Geld bekommt, weil sie dafür gearbeitet hat. Das sehe ich nicht als "meine Schuld". Aber Gott sei Dank müssen sie ja ihr Kind nicht mit den selben Regel erziehen wie ich, sondern können Ihre eigenen Grundsätze haben.
  • Der Tom 12.07.2017 10:09
    Highlight Highlight Der Titel vonPunkt 4 ist nicht gut gewählt.. finde ich reisserisch. Da steht ja "Es sind die später geborenen Buben in einer Familie, die früher Taschengeld erhalten"
    Das erste Kind ist ein Mädchen. Der Sohn kommt 3 Jahre später. Das Mädchen erhält ab 12 Taschengeld. Nach einem Jahr wird beschlossen (Vreni erhält Sackgeld und ich nicht heul...), dass es schon ab 10 Sackgeld geben sollte.... Statistik kaputt.
  • Yelina 12.07.2017 10:08
    Highlight Highlight Wir konnten lange Zeit für jedes erledigte Ämtli einen Strich auf eine Tafel in der Küche machen, pro Strich gab es 50 Rappen.
  • Julietta 12.07.2017 10:02
    Highlight Highlight Ich habe bis zur 6. Klasse das Sackgeld wöchentlich bekommen. In der ersten Klasse 1.-, in der zweiten 2.- pro Woche usw.
    Nachher wurde umgestellt auf monatlich und es gab mehr, weil ich von da an auch Kleidung etc. Selber finanziert habe.

    • Pasch 12.07.2017 11:07
      Highlight Highlight Quersubventioniert ist das richtige Wort!
  • maljian 12.07.2017 09:47
    Highlight Highlight Ich hab ab der 3. Klasse Taschengeld bekommen, meine Schwester (1 Jahr jünger) hat es zur gleichen Zeit bekommen, allerdings 5 DM weniger.
    Jedes neue Schuljahr gab es dann 5 DM mehr.

    Als dann die Euroumstellung kam, waren meine Eltern so grosszügig und haben 1:1 umgerechnet.

    Das Gesparte (später auch Lehrgeld) ist dann für den Führerschein draufgegangen.

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