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Republican presidential candidate, real estate mogul Donald Trump, speaks at the Family Leadership Summit in Ames, Iowa, Saturday, July 18, 2015. (AP Photo/Nati Harnik)

Bild: Nati Harnik/AP/KEYSTONE

Nach den Mexikanern beleidigt Donald Trump auch Senator McCain – die Empörung ist gross (grösser als zuvor)



Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat erneut mit kontroversen Äusserungen Wirbel ausgelöst. Der multimilliardenschwere Geschäfts- und Showmann sprach dem prominenten Senator und Vietnamkriegs-Veteranen John McCain ab, ein Kriegsheld zu sein.

McCain war in Vietnam in Gefangenschaft geraten und von den Vietcong gefoltert worden. Der Republikaner geniesst über Parteigrenzen hinweg hohes Ansehen.

FILE - In a Tuesday, June 30, 2015 file photo, Sen. John McCain, R-Ariz., speaks with employees at Robertson Fuel Systems, in Tempe, Ariz. McCain said Saturday, July 4, 2015 during a visit to Kabul that the ongoing Taliban offensive in Afghanistan demands a reassessment of the Obama administration's current plan to drawdown U.S. forces. (AP Photo/Ross D. Franklin, File)

Senator McCain wurde im Vietnamkrieg gefoltert. Bild: Ross D. Franklin/AP/KEYSTONE

«Er ist ein Kriegsheld, weil er gefangen genommen wurde? Ich mag Leute, die nicht gefangen genommen worden sind.»

Donald Trump

Trump äusserte sich bei einem Treffen sozialkonservativer Aktivisten in Ames (Iowa). «Er ist kein Kriegsheld», sagte er am Samstag über McCain. «Er ist ein Kriegsheld, weil er gefangen genommen wurde? Ich mag Leute, die nicht gefangen genommen worden sind.»

Empörung grösser als bei Trumps rassistischen Äusserungen 

Erst kürzlich hatte Trump die US-Einwanderungspolitik kritisiert und in diesem Zusammenhang gesagt, die aus Mexiko kommenden Menschen seien nicht immer die besten Menschen. «Sie haben viele Probleme. Sie bringen Drogen mit. Sie bringen Verbrechen mit. Da gibt es Vergewaltiger und einige, glaube ich, sind gute Leute.»

Während sich nach der Mexikaner-Kritik viele seiner republikanischen Mitbewerber um die Präsidentschaftskandidatur mit Blick auf mögliche gleichgesinnte Wähler bedeckt hielten, brach diesmal ein Sturm der Entrüstung aus. Mehrere forderten der «Washington Post» zufolge von Trump eine Entschuldigung. (dwi/sda/dpa)

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