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Traumberuf Influencer? Jetzt gibt es Lehrgänge in der Schweiz – billig ist das nicht

Jugendliche haben einen neuen Berufswunsch: Influencer. Instagram, Youtube und Snapchat – die «Digital Natives» nutzen die Apps jeden Tag und wollen damit in Zukunft ein schönes Leben haben.

Deborah Gonzalez / ch media



Früher wollten Kinder noch Astronaut, Sängerin oder Polizist werden. Fragt man heute nach, fallen die Antworten in manchen Fällen exotischer aus: Influencer, Youtuber oder Gamer – Hauptsache, etwas in den sozialen Medien. «Die Nachfrage ist tatsächlich da, immer mehr Jugendliche wollen Influencer werden und sich über diesen Trendberuf informieren», sagt Berufs-, Studien- und Laufbahnberater Adrian Wollschlegel.

Das liege an den Geschenken, den vielen Reisen und vor allen Dingen am Geld, sagt die 13-jährige Marie aus Aarau. «Man sieht, dass sie viel Geld kriegen. Sie machen immer Werbung für etwas und können sich alles leisten.» Auch ihre Freundin, die 14-jährige Lisa, zählt die Vorteile der Influencer auf: «Sie kennen alle Prominenten und haben einen abwechslungsreichen Alltag.»

Die Mutter aller Influencerinnen: Kim Kardashian mit ihrem Ehemann Kanye West.

Tolle Produkte, viele Reisen, schöne Hotels – tatsächlich sieht man all das auf den Instagram-Profilen der Influencer. Genauso sieht es auch bei der Schweizer Bloggerin und Instagrammerin Michèle Krüsi, bekannt unter dem Namen «The Fashion Fraction», aus.

Die 27-Jährige hat ihre Leidenschaft, die sie vor neun Jahren entdeckte, mittlerweile zum Berufgemacht. Sie arbeitet mit diversen Marken zusammen und ist dank ihrer 407'000 Follower so weit, dass sie für ihre Bilder und Textbeiträge Geld von Sponsoren bekommt. Sie gehört zu den wenigen wirklich erfolgreichen Schweizer Influencern, die von dem, was sie machen, leben können.

Ausbildung zum Influencer

Doch ist Influencer wirklich ein Job? «Das ist eine schwierige Frage», sagt Adrian Wollschlegel. «Ich würde sagen, es ist ein Hobby, das zum Beruf wird», erklärt er. «Wenn jemand den Wunsch hat, Influencer zu werden, nehmen wir das auf jeden Fall ernst. Jedoch müssen wir auch ehrlich sein. Nur wenige können davon wirklich leben», sagt Wollschlegel. Er rate jedem, der diesen Berufswunsch hat, immer andere Berufe im Blick zu haben.

Sie hat ihr Hobby zum Beruf gemacht: Bianca Classen alias «Bibisbeautypalace» ist eine der erfolgreichsten Youtuberinnen aus Deutschland und Vorbild für viele Jugendliche.

Das «ask!-Beratungsdienste für Ausbildung und Beruf» im Aargau, für das Wollschlegel tätig ist, hat keine Broschüren über den Beruf Influencer. Jedoch gibt es seit letztem Jahr in Zürich, Luzern und Bern eine Akademie, welche die Leute zu Influencern ausbildet. Dabei handelt es sich um den Diplomlehrgang «Digital Influencerin/Influencer» an der «swiss digital influencer academy» (siehe Box). «Die Akademie ist uns bekannt, jedoch geben wir keine Fachinformationen über diese Schule weiter, da es sich hierbei um keine Grundausbildung handelt», sagt Wollschlegel. Trotzdem ist der Berufswunsch Influencer heute ganz normal – an der Zürcher Berufsmesse im letzten November gab es sogar einen Stand dazu.

Influencer-Lehrgang in der Schweiz

An der «Swiss digital influencer academy» kann man seit Oktober 2018 für 4999 Franken am Diplomlehrgang «Digital Influencerin/Influencer» teilnehmen. Die Ausbildung besteht aus 40 Unterrichtstagen mit insgesamt 400 Lektionen – nach spätestens einem Jahr kann man sich dann «Digital Influencer/in» nennen.
Momentan befindet sich der Lehrgang noch in der Pilotphase, wie uns Ralph Kohler, Studienleiter des Diplomlehrgangs, sagt. Eine Journalistin wollte er nicht in einer Lektion dabei haben. In einem früheren Interview mit «20 Minuten» erklärte er: «Zum Influencer-Dasein gehört vieles dazu, und wir versuchen auch offenzulegen, wie viel Arbeit hinter dem Job steckt.» Die Ausbildung umfasst unter anderem professionelles Texten, Bildbearbeitung, Videoproduktion, Marketing und Medienrecht. (DGO)

Teure Kleider und Cüpli-Events

In Spanien, Grossbritannien und Deutschland gibt es diese Lehrgänge schon seit längerem. In Madrid kann man an einer Universität «Intelligence Influencers: Fashion & Beauty» studieren – Voraussetzung ist eine bereits abgeschlossene Ausbildung. Für die Schweizer Instagrammerin Michèle Krüsi machen diese Diplomlehrgänge keinen Sinn. «Man kann schlicht und einfach nicht zum Influencer ausgebildet werden», sagt die gelernte Grafikerin. Man könne sich zum Beispiel Wissen über Social Media, Trend-Forschung und Content-Creation aneignen – aber das heisse noch lange nicht, dass man später als Influencer Geld verdienen könne.

Michèle Krüsi inszeniert sich in Milano.

«Als ich mit dem Bloggen anfing, wusste ich nicht, dass ich Produkte zugeschickt bekomme oder gar damit Geld verdienen kann. Ich habe es aus purer Leidenschaft gemacht», sagt die Bloggerin. «Ich denke, genau das ist der grosse Unterschied zwischen damals und heute», so Krüsi weiter.

Heute stünde nicht mehr die Leidenschaft im Fokus, sondern die Berühmtheit und das Geld. Doch verübeln könne man es den Leuten nicht, denn genau das wird in den Instagramfeeds auch gezeigt. «Irgendwie kann ich das verstehen, dass man schnell ein falsches Bild davon hat, was ich eigentlich mache, wenn man als Aussenstehender immer nur die schönen Fotos sieht, die oft nach einem perfekten Leben mit vielen Reisen, gutem Essen, teuren Kleidern und Cüpli-Events aussehen», sagt die 27-Jährige.

Viel PC-Arbeit, wenig Ferien

Bei den jungen Mädchen Marie und Lisa stechen genau diese Punkte heraus. Sie sehen das, was die Influencer zeigen wollen, jedoch nicht das, was sich hinter den perfekten Bildern versteckt. «Man darf sich das nicht zu einfach vorstellen. Mein Arbeitstag dauert wie die meisten anderen mindestens neun Stunden, und die Arbeit zieht sich teilweise auch über das Wochenende durch», sagt Krüsi. Auch Ferien gebe es nur begrenzt, da der Content immer online gehen muss, egal ob es ein Montag oder Sonntag ist.

Krüsi geniesst in Adelboden ein Frühstück mit Aussicht.

Der Alltag ist ein weiterer Punkt, den die Jugendlichen nennen. «Jeder Tag ist anders, sie können aufstehen, wann sie wollen, ziehen sich schön an und machen Fotos – meistens auch noch in einem anderen Land», sagt Marie. Dass jeder Tag aber am PC beginnt und genauso endet, wissen die zwei Mädchen nicht. Zudem muss man sich stets bewusst sein: «Es gibt keine Sicherheit, und man muss stets dranbleiben und sich selber anspornen – denn genauso schnell, wie es angefangen hat, kann es auch wieder aufhören», sagt Krüsi.

Aus diesem Grund würde die Bloggerin all den Jugendlichen, die den Berufswunsch Influencer haben, das Gleiche raten wie Laufbahnberater Wollschlegel: eine klassische Ausbildung. «Die Branche ist extrem schnelllebig. Ich würde definitiv raten, erst einmal ein festes Standbein zu haben und nebenbei Social Media machen – so haben das schliesslich alle grossen und auch kleinen Influencer gemacht, ich inbegriffen.»

Wozu ein Instagram-Hype führen kann:

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    Alle Leser-Kommentare
  • Dr no 19.02.2019 14:27
    Highlight Highlight Ich werde das Influencer zeugs nie verstehen. Haben die Leute nichts besseres zu tun in ihrem Leben, als zu schauen was irgendwelche nobodys die noch nichts erreicht haben in ihrem Leben, gerade tun ? Interessiert es mich was irgendeine 22 jährige gerade für einen Quark ist ?
  • Flunderchen 18.02.2019 19:21
    Highlight Highlight Sollen ihre Zeit mit dem Mist vertrödeln, solange die Kosten nicht auf die Allgemeinheit abgewälzt werden. Sollen Mami und Papi zahlen.
  • Tentin Quarantino 18.02.2019 18:58
    Highlight Highlight Bitte Herr, lass Hirn regnen!
  • Kritiker 2.0 18.02.2019 17:20
    Highlight Highlight Läuft das dann so ähnlich wie bei „Police Academy“? 🤔
    • CaptainGetsYou 18.02.2019 19:37
      Highlight Highlight Das ist schon fast ne Beleidigung..... die Polizidten wie z. B. High Tower etc. konnte man am Schluss wenigstens brauchen aber Influencer.....
  • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 18.02.2019 16:51
    Highlight Highlight Da lob ich mir die kleine Tochter von meinem besten Freund.
    Sie ist zwar erst fünf, aber sie hat klare Vorstellungen. Entweder zur Polizei oder Berufsfeuerwehr. Wenn sie mich wieder auf dem Motorrad gesehen hat, tendiert sie eher zur Polizei.
    Aber total überzeugt, dass sie das eine oder andere werden will. Ein totaler Goldschatz diw kleine. 😊
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 18.02.2019 18:38
      Highlight Highlight Entweder müssen hier wieder mal gewisse Trolle ihren Hass auf mich zelebrieren, oder es sind einfach nur 13 Feiglinge, die gut blitzen können aber mehr auch nicht.
    • zoink 20.02.2019 07:22
      Highlight Highlight Nein, es mag nur niemand ihre völlig bezugslose Prahlerei
  • Burdleferin 18.02.2019 16:22
    Highlight Highlight Früher waren es die Modelagenturen, die grösstenteils unbrauchbare Mädchen ausnahmen. Heute sind es Influencerschulen. Merkt Euch: Für beide Berufe müsst Ihr vor allem schön sein. Sonst bringts nix.
  • El Vals del Obrero 18.02.2019 16:14
    Highlight Highlight (Teil 2, zu früh auf den Abschicken-Knopf gekommen)

    Gerade das ignorieren von Ausnahmen von Gruppen könnte man doch auch als faschistoid anschauen.

    Und es kann dazu führen, dass weisse alte Männer, die nichts von Trump halten, ihn am Ende nur deswegen aus Trotz wählen. Schliesslich wird ja eh ignoriert, dass ich anders bin.

    "Ausländer sind kriminell" = fremdenfeindlich
    "Frauen können nicht parkieren" = sexistitisch
    "Alte weisse Männer wählen Trump" = ...?

    Eigentlich gäbe es ein ganz einfaches kleines Zauberwort, um nicht alle in einen Topf zu werfen: "manche" oder vielleicht auch "viele".
    • el_chef 18.02.2019 16:33
      Highlight Highlight falscher artikel?
    • El Vals del Obrero 18.02.2019 16:46
      Highlight Highlight Upps, ja, sorry.
  • stookie 18.02.2019 15:52
    Highlight Highlight Würden die Jugendlichen wenigstens sagen: "Irgendwas mit Werbung..." hätte ich ja weniger ein Problem.
    Es ist ein Kreativer Beruf welcher auch ein Flair für Kreativität voraussetzt.
    Noch vor kurzem war es "Pop Musiker" oder "Producer". In Zeiten wo Musiksoftware immer einfacher verfügbar wurde und man meinte man kann mit ein paar Mau5klicks der nächste Deadmau5 sein sind kann.
    Hat sich mittlerweile rumgesprochen dass es doch etwas mehr braucht.
    Auch in dem von mir vorgegebenem Beispiel gab es ZUHAUF belegbare Kurse im ressort "Phat Beat Making" oder "How to create the ultimate Drop" etc.
  • Bruno Wüthrich 18.02.2019 15:46
    Highlight Highlight Also ich sehe das so:

    Millionen, ja Milliarden von Menschen lassen sich beeinflussen. Täglich, stündlich, jede Minute. Die einen wollen das so, viele andere nehmen das einfach in Kauf.

    Das ist der Grund, dass auch jemand auf der anderen Seite stehen muss. Irgenwie sind wir deshalb alle auch Beeinflusser. Die Einen etwas mehr, andere etwas weniger.

    Jetzt wird vielleicht ein neuer Beruf daraus. Ich meine, professionelle Beeinflusser gibt es schon lange. Man denke an die Journalisten, Werber, Politiker, Lehrer etc. Eltern (Verwandte) und viele Arbeitgeber sind häufig ebenfalls Beeinflusser.
    • Sherlock_Holmes 18.02.2019 16:42
      Highlight Highlight Hatte in Bezug auf den letzten Abschnitt eben die gleichen Gedanken.
      Als Vater und Lehrer ist die Beziehung zu den eigenen drei Teenagern und der alltägliche Kontakt zu den Oberstufen-SuS jedoch ungleich intensiver, herausfordernder und verantwortungsvoller – aber auch dankbarer und sinnstiftender.
      Das Schönste ist, die enorme Entwicklung mitzuerleben, Vertrauen aufzubauen und sie begleiten zu dürfen in ein selbständiges, eigenes Leben.
      Dazu gehört nicht zuletzt auch ein kritisches Denken und Urteilsvermögen – und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.
    • saukaibli 18.02.2019 16:47
      Highlight Highlight Aber um so erfolgreiche Beeinflusser wie Hitler oder Mussolini zu werden, reicht ein Lehrgang nicht aus, das muss man einfach im Blut haben. Auch die Religionsstifter waren die besseren Influencer als alles was es heutzutage gibt.
  • Ursus der Rächer 18.02.2019 15:43
    Highlight Highlight Und wovon leben die Influencer, wenn sie altern und nicht mehr gefragt sind?
    • MeinAluhutBrennt 18.02.2019 16:05
      Highlight Highlight Ergänzungsleistungen.

      Aber wo leben sie den?
      Nach wie vor in ihrem Luftschloss.
    • River 18.02.2019 18:18
      Highlight Highlight Ich werde Influenzer Wissenschaftler! Ich erforsche und vergleiche ihre Habitate, und Morning-Routinen, mache Prognosen mit Hilfe von Simulationen auf Grund von Statistiken bezüglich der durchschnittlichen Halbwertszeiten., und Möchtegern-Inflenzerinnen können sich dann bei mir beraten lassen🤔🤔
      Später werde ich Bücher schreiben.
  • el_chef 18.02.2019 14:58
    Highlight Highlight nach der srf doku und diesem bericht scheint es, als seien vor allem 12-15 jährige diesem wahn verfallen. wahrscheinlich/hoffentlich ist es einfach deren jugendliche naivität.
    nachdem sie eine erstausbildung absolviert haben und erwachsen sind, sehen sie das ganze sicherlich realisitscher. deshalb bin ich ähnlicher meinung wie wollschlegel und hoffe, dass alle eltern auf eine bewährte und solide erstausbildung bestehen, auf welche die kinde später immer zurückgreifen können.
  • Antigone 18.02.2019 14:37
    Highlight Highlight Die sollte man alle in ein Arbeitslager schicken...
    • natalie74 18.02.2019 14:55
      Highlight Highlight Vielleicht mal Nachdenken, bevor man so ein Wort benutzt?

      https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitslager
    • Cédric Wermutstropfen 18.02.2019 18:30
      Highlight Highlight @natalie74: Ich finde es dennoch ein gut gewähltes Wort.
    • Troll Watson 19.02.2019 03:38
      Highlight Highlight Ich würde die Aussage so auch unterstützen.
      Influencer ist für mich richtig dekadenter Abfall.
      Unnütze untalentierte egozentrische Menschen, welche jugendliche negativ beeinflussen.
      Einfach ein Schaden für die Gesellschaft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cillit Bang 18.02.2019 14:30
    Highlight Highlight Gugus gsi, Gugus gebliebe.
  • Janis Joplin 18.02.2019 13:57
    Highlight Highlight Die Zeiten haben sich etwas geändert.
    Als das Internet noch aus Holz war, überraschte man zuweilen die Eltern mit den absurd anmutenden Berufswünschen wie "Sänger, Schauspieler oder Künstler" - und was hiess es damals, wie auch heut?
    "Mach zersch öpis rechts!"
  • Martinov 18.02.2019 13:56
    Highlight Highlight Wie Herman Schönbächler sagen würde:
    "Du, es wird immer schlimmer.."
  • Hupendes Pony 18.02.2019 13:56
    Highlight Highlight War das nicht mal ein 1. April joke?...
  • mbr72 18.02.2019 13:53
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