Fussball
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
A combo of two pictures shows the celebration for the first goal of Switzerland's midfielder Granit Xhaka, left, and the victory goal of Switzerland's midfielder Xherdan Shaqiri, right, both making the eagle emblem of the Kosovo during the FIFA World Cup 2018 group E preliminary round soccer match between Switzerland and Serbia at the Arena Baltika Stadium, in Kaliningrad, Russia, Friday, June 22, 2018. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Xhaka und Shaqiri zeigen nach ihren Toren gegen Serbien den Doppeladler. Bild: KEYSTONE

Spuck-Attacke, Stinkefinger, Doppeladler – warum die Fälle nicht vergleichbar sind

Die FIFA-Disziplinarkommission beschäftigt sich mit dem SFV. Das ist nicht neu. Doch die Jubel-Geste von Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri ist mit scheinbar ähnlichen Fällen aus der Vergangenheit kaum zu vergleichen.

25.06.18, 06:00 25.06.18, 07:12

stefan wyss, togliatti / sda



1995 waren es Alain Sutter und ein paar Copains im Nationalteam, die vor einem Spiel in Schweden mit dem «Stop it, Chirac»-Banner gegen die Atomversuche Frankreichs in der Südsee protestierten. Neun Jahre später in Portugal hielt die Spuck-Affäre um Alex Frei die (Fussball-)Schweiz in Atem. 2012 zeigte Ottmar Hitzfeld dem Schiedsrichter nach einem Spiel gegen Norwegen den Stinkefinger. Und nun ist der SFV wieder im Fokus der Sportjustiz. Die FIFA untersucht den Doppeladler-Jubel von Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri im Spiel gegen Serbien.

1995: «Stop it, Chirac!»

Die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft, von links, Christophe Ohrel, Ciriaco Sforza, Adrian Knup, Stephane Henchoz, Sebastien Fournier, Alain Sutter und Marc Hottiger, protestiert am 6. September 1995 in Goeteborg, vor dem Spiel Schweiz-Schweden, gegen die Atombombentests, die Frankreich auf dem Muruora-Atoll durchfuehren will. Auf dem Transparent zu lesen

Bild: KEYSTONE

2004: Frei spuckt Gerrard an

bild: srf

Die verschiedenen Fälle sind schon deshalb nicht miteinander zu vergleichen, weil in Schweden und Portugal die UEFA zuständig war. Für «Stop it, Chirac» gab es vom europäischen Verband nur einen Verweis gegen den SFV. Alex Frei wurde für sein Spucken gegen Steven Gerrard im EM-Spiel gegen England mit einer Sperre von drei Spielen belegt. In Portugal gab damals weniger die Tat an sich zu reden, als das Verhalten des SFV, der den Spieler das Spucken erst leugnen liess, bis TV-Bilder Alex Frei doch entlarvten.

Hitzfeld für zwei Spiele gesperrt

Wenn es für den SFV nun in Russland darum geht, ähnliche Fälle aus der Vergangenheit zu suchen, findet er am ehesten den Stinkefinger von Ottmar Hitzfeld gegen den spanischen Schiedsrichter David Fernandez Borbalan im September 2012 nach dem WM-Qualifikationsspiel in Bern gegen Norwegen.

Hitzfeld zeigt den Stinkefinger. Danach sagt er, die Geste sei gegen sich selbst gerichtet gewesen. bild: srf

Die Verteidigungsstrategie des damaligen Nationaltrainers, wonach er den Mittelfinger sich selber gezeigt habe, fand bei der FIFA kein Gehör. Hitzfeld wurde aufgrund der Verletzung von Artikel 57 des Disziplinarreglements für zwei Spiele gesperrt. In diesem Artikel geht es um Ehrverletzung und Fairplay.

Statt einer Ehrverletzung gegen den Schiedsrichter geht es im Falle der Jubel-Gesten von Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri mit den zum albanischen Doppeladler geformten Händen eher um eine mögliche Provokation der Zuschauer. Infrage käme daher eine Sperre wegen Verletzung von Artikel 54 des Disziplinarreglements. «Wer während einer Partie die Zuschauer provoziert, wird mit mindestens zwei Spielsperren und einer Geldstrafe von mindestens 5000 Franken belegt», steht da.

Switzerland's head coach Vladimir Petkovic, left, speaks with Switzerland's midfielder Xherdan Shaqiri, right, during a training session of the Switzerland's national soccer team at the Torpedo Stadium, in Togliatti, Russia, Saturday, June 23, 2018. The Swiss team is in Russia for the FIFA World Cup 2018 taking place from 14 June until 15 July 2018. Team Switzerland is based in Togliatti in the Samara district. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Nati-Trainer Vladimir Petkovic knöpft sich am Tag nach dem Sieg gegen Serbien Xherdan Shaqiri vor. Bild: KEYSTONE

Simunic für 10 Spiele gesperrt

Und wenn die FIFA diese Geste in einen viel grösseren, nämlich politischen Zusammenhang bringt? Solche Fälle gab es auch schon, wenn auch von viel gravierenderem Ausmass. Im November 2013 hatte der kroatische Verteidiger Josip Simunic im Anschluss an die erfolgreichen WM-Playoffs gegen Island in Zagreb über das Stadionmikrofon die Parole «Za Dom – Spremni!» gerufen. Dieser Ausruf – «Für die Heimat – bereit!» – ist umstritten, weil er auf einen Geheimbund im Jahre 1929 zurückgeht, aus dem sich eine faschistische Bewegung entwickelte.

Simunics Parole nach den WM-Playoffs 2013. Video: streamable

Die Strafe durch die FIFA fiel danach drakonisch aus. Wegen diskriminierenden Verhaltens und Anstiftung zur Fremdenfeindlichkeit wurde Simunic zu einer Sperre von zehn Pflichtspielen verurteilt. Ein Urteil, das später auch vom CAS in Lausanne bestätigt wurde. Simunic verpasste deshalb die WM-Endrunde 2014 in Brasilien und schied aus dem kroatischen Nationalteam aus.

Der albanische Doppeladler ist nicht mit «Za Dom – Spremni!» zu vergleichen. Und eigentlich auch nicht mit dem Stinkefinger von Ottmar Hitzfeld. Diese Geste hatte wenig Spielraum zur Interpretation zugelassen. Ganz anders der Doppeladler: Ist er Ausdruck der Freude? Ein Gruss in die Heimat? Eine Provokation? Ein politisches Statement? «Es ist nicht schwarz oder weiss», sagte der Schweizer Nationalmannschaftsdelegierte Claudio Sulser. Und SFV-Präsident Peter Gilliéron meinte: «Es wäre ein Präzedenzfall. Es ist ein schwieriges Feld für die FIFA, sie muss aufpassen.» Vielleicht können am Ende mit einer Busse alle gut leben. (pre/sda)

Die 12 schönsten WM-Momente der Schweizer Fussball-Nati

Unvergessene WM-Geschichten

18.06.1994: Beni Thurnheers fataler Irrtum – es gibt eben doch einen Zweiten wie Bregy

22.06.1986: Maradona schiesst das Tor des Jahrhunderts – aber in Erinnerung bleibt die «Hand Gottes»

12.07.1998: Ronaldo kämpft vor dem WM-Final mit dem Tod – warum er trotzdem spielt, bleibt bis heute ein Rätsel

09.07.2006: Weil Materazzi Zidanes Schwester beleidigt, kommt es zum berühmtesten Kopfstoss der Fussball-Geschichte

26.06.2006: «Züngeler» Streller leitet das peinliche Schweizer Penalty-Debakel ein

17.07.1994: «Eine Wunde, die sich niemals schliesst» – Roberto Baggios Penalty in die Erdumlaufbahn

19.06.1958: Just Fontaine schiesst im Viertelfinal zwei seiner total 13 Tore an einer WM – ein Rekord für die Ewigkeit

30.06.2006: Jens Lehmann hext Deutschland gegen Argentinien in den WM-Halbfinal – dank einem unnützen Spickzettel im Stulpen

11.07.1966: Die «Nacht von Sheffield», der grösste Skandal der Schweizer Fussballgeschichte

02.07.1994: Kolumbiens Andrés Escobar wird nach seinem Eigentor gegen die USA mit 12 Schüssen hingerichtet

04.07.1954: «Aus, aus, aus, aus! Das Spiel ist aus! Deutschland ist Weltmeister …»

08.07.1982: Das brutalste WM-Foul aller Zeiten: Toni Schumacher streckt Patrick Battiston nieder

30.06.1998: Mit einem Wundersolo geht Michael Owens Stern auf, der nur allzu schnell wieder verglüht

25.06.1982: Die «Schande von Gijon» – Deutschland und Österreich schliessen einen Nichtangriffspakt

05.07.1982: Italiens Rossi kehrt nach zweijähriger Sperre zurück und versenkt «unbesiegbare» Brasilianer im Alleingang

06.07.2010: «Ik probeer het maal», denkt sich Giovanni van Bronckhorst im WM-Halbfinal und erzielt aus 37 Metern dieses Traumtor

27.06.1994: Effenberg zeigt seinen berühmten Stinkefinger – leider hat ihn fast niemand gesehen

29.06.1958: Aus «Dico» wird «Pelé» und dieser wird dank zwei WM-Finaltoren der Weltstar

28.06.1994: Der Russe Oleg Salenko erzielt als bisher einziger Spieler in einem WM-Spiel fünf Tore

01.07.1990: Unglaublich, aber wahr: Dank cleverer Taktik und zwei verwandelten Penaltys darf England vom WM-Titel träumen

16.07.1950: Ein Uru bringt das Maracanã zum Schweigen und sorgt dafür, dass Brasilien nie mehr in Weiss spielt

23.06.1990: Roger Milla gegen René Higuita – der Alte entzaubert den Irren

20.06.1982: Schiedsrichter Lund-Sörensen gibt bei Spanien gegen Jugoslawien einen Penalty, der keiner ist, und lässt ihn auch noch wiederholen

03.07.1974: Ganz Polen gibt der deutschen Feuerwehr die Schuld für die Niederlage in der «Wasserschlacht von Frankfurt»

19.06.1958: Just Fontaine schiesst im Viertelfinal zwei seiner total 13 Tore an einer WM – ein Rekord für die Ewigkeit

17.06.1970: Fehler über Fehler und Beckenbauers an den Körper geklebter Arm sorgen für das Jahrhundertspiel

Ampel inspiriert Schiri zu Gelben und Roten Karten – ein Chilene spürt die Folgen zuerst

07.06.1970: England-Goalie Gordon Banks wehrt mit der grössten Parade aller Zeiten den Kopfball von Pelé ab

16.06.1938: Was man hier nicht sieht: Dem Penalty-Schützen riss das Gummiband der Hose, der Goalie lachte sich krumm

31.05.1934: Goalie Zamora war Kettenraucher, sass im Knast und landet an der WM fast im Rollstuhl

15.06.1958: Von wegen krummbeinig – Garrincha dribbelt die Sowjets schwindlig und gelangt zu Weltruhm

12.06.1998: José Luis Chilavert wird beinahe zum ersten Goalie, der an einer WM ein Tor erzielt

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

29
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
29Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • eBart is back 25.06.2018 10:26
    Highlight Eine Sperre wäre ein Witz - weil grundsätzlich sind ja religiöse und politische Zeichen, etc. verboten.

    Somit müsste man dann konsequenterweise auch alle Spieler sperren, die beim betreten des Platzes das Kreuzzeichen machen (Christen) oder jene die nach einem Treffer beten (Moslems). Könnte ja theoretisch als Provokation der Christen (das Beten) oder Provokation der Moslems (das Kreuzzeichen) interpretiert werden.
    44 11 Melden
  • Janis Joplin 25.06.2018 10:05
    Highlight FIFA, lasst die beiden Spieler und die vier Adler in Ruhe. Ich plädiere für Gruss in die Heimat und Freude - mehr war das nicht.
    12 9 Melden
  • Super 25.06.2018 09:55
    Highlight Und wieder redet sich der SFV um Kopf und Kragen.
    Egal welche Ausrede ins Feld gebracht wird, in einem solchen Spiel ist diese Geste immer auch eine politische Botschaft.
    Da nutzt alles Mimimi nichts.
    15 16 Melden
  • MrNiceGuy 25.06.2018 09:41
    Highlight Finde das naive Verhaltend des SFV sehr bedenklich und blauäugig.

    DIe Geste entstand aus einem Affekt? Wieso werden am Tag danach Bilder von den2 Hohlköpfen auf Instagram gepostet? Sehr bedenklich. Hoffentlich gibt es je eine Sperre von je 2 Spielen ebenfalls für Lichtsteiner.

    Ich habe langsam echt Mühe mich mit dieser Nati zu identifizieren!

    23 31 Melden
  • Hardy18 25.06.2018 09:20
    Highlight Erklärt mir mal bitte was daran so schlimm ist? Mit meinem Kind mache ich auch solche Gesten. Ich habe sogar den Hund und den Hasen drauf. 😏 na hoffentlich komme ich jetzt nicht ins Gefängnis.
    20 17 Melden
  • GinundTonic 25.06.2018 09:04
    Highlight Ich bin auch für eine Spielsperre. Dies nicht wegen des Adlers und dessen Bedeutung an sich sondern weil es vor dem Spiel schon zu Konflikten kam und Shaqiri und Xhaka klar damit provozieren wollten.
    15 20 Melden
  • lilas 25.06.2018 08:53
    Highlight Wir leben in einer Welt, in der ganz genau beobachtet wird, ob irgendein Wort, eine Geste oder die Farbe des WCDeckels politisch korrekt ist. Ist ja auch vollkommen in Ordnung. Aber es sollte dann für alle gelten, zum Beispiel auch für die vielen Politiker/innen oder Leiter/innen von Grosskonzernen, die sich wie die rosa Tiere mit dem Ringelschwänzchen benehmen. Korruption, Wahlbetrug, Lügen, gieriger Lobbyismus, Ausbeutung, Kriegsgeschäfte sind an der Tagesordnung.
    Aber ist ja auch viel wichtiger ob einer den Adler macht oder der kleine Laden um die Ecke immer noch Mohrenköpfe verkauft.
    11 5 Melden
  • Nasi 25.06.2018 08:39
    Highlight Wir können nicht wissen, ob es Provokation oder eine solidarische Geste für ihre zweite Heimat war.
    Genau so wenig kann es die Fifa wissen. Da die Geste in einem der beiden Fälle weder rassistisch noch beleidigend noch sonst was wäre, fände ich es eine Frechheit und völlig unverhältnismässig wegen sowas eine Spielersperre zu erhalten.
    17 7 Melden
  • Scory 25.06.2018 08:30
    Highlight Die Fifa sollte im aktuellen Fall auch nur eine Verwarnung aussprechen. Bei Wiederholung dann 2 Spielsperren. Damit könnte man die Kirche im Dorf lassen.
    12 3 Melden
  • dding (@ sahra) 25.06.2018 08:30
    Highlight Der Unterschied ist doch, dass bei der Spuckstory, die Medien voll auf Frei losgingen.
    Bei der Adlergeschichte, wird versucht, herunter zu spielen und zu relativieren.
    Wieso bloss?
    Zeitgeist? Secondos?
    10 20 Melden
    • Paia87 25.06.2018 12:43
      Highlight Naja, das liegt daran das bei Frei damals die Faktenlage klar war, bei der Adlergeschichte ist es reine Interpretationssache.
      10 2 Melden
    • dding (@ sahra) 25.06.2018 14:13
      Highlight Nein, die Faktenlage ist sogar noch klarer als bei Frey
      3 9 Melden
    • Paia87 25.06.2018 15:59
      Highlight und warum genau?
      2 0 Melden
  • blobb 25.06.2018 07:43
    Highlight Wann ist mit einem Entscheid zu rechnen? Wie früh stehen diese FIFA Funktionäre auf? Gottverdammi, bin fast so nervös wie während dem Spiel.
    9 0 Melden
  • Stirling 25.06.2018 07:32
    Highlight Xhaka grüsst die Heimat, seine Familie, Verwandten und seine Freunde indem er mit den Händen den Doppeladler formt und gleichzeitig die Zunge rausstreckt?
    Auch wenn‘s wirklich so gewesen wäre, habe ich zweifel ob das respektvoll ist.
    10 11 Melden
  • Digitalrookie 25.06.2018 07:32
    Highlight Aus meiner Sicht war die Geste eindeutig politisch motiviert und als Provokation der serbischen Fans gedacht, die ja ihrerseits auch nichts besseres zu tun hatten, als mit Mladic-T-Shirts auf den Rängen zu stehen und mit gellenden Pfeifkonzerten auf fast jeden Spielzug der Schweizer Mannschaft zu reagieren. Während das Verhalten des Publikums kaum zu beeinflussen ist, müssen sich die Spieler als offizielle ganz klar an die Regeln der FIFA halten. Die Strafe muss daher drakonisch ausfallen und ein Exempel statuieren. Spielsperren und Punktabzug, sodass das Aus in der Vorrunde gesichert ist.
    10 30 Melden
  • Noblesse 25.06.2018 07:20
    Highlight Lichtsteiner hätte statt auf Adler besser auf Taube gemacht. Denn der hat sicher keine albanischen Wurzeln. Seis drum. Eine Busse würde reichen. Der Gruss in die Heimat sollte die FIFA ohne Sperre durchgehen lassen. Sonst wird es absurd!
    13 6 Melden
  • BRO 25.06.2018 07:17
    Highlight Seht sich einer mal die "Watson Eagle Edition" Titelseite an!
    10 0 Melden
  • N. Y. P. 25.06.2018 06:46
    Highlight Die FIFA wird diesem Spuck heute ein Ende setzen.

    Je eine Spielsperre für Shaqiri und Xhaka.

    Dieses Adlerthema geht mir mittlerweile so auf den Senkel.

    Ich plädiere für je eine Spielsperre. Dann ist der Spuk nämlich für alle Zeiten erledigt. Und ich kann mich wieder dem Fussball widmen.
    80 169 Melden
    • Paia87 25.06.2018 07:59
      Highlight Für mich wäre eine Sperre ein Witz! Klar, die Aktion war dumm und die Reaktionen absehbar. Aber es wäre ein falsches Zeichen der Fifa und ein Freilos für weitere Zuschauer, die Spieler so lange zu provozieren bis es ihnen zu viel wird. Denn trotz imensen Lohnsummen und Professionalität, auf dem Platz stehen noch immer Menschen. Und die Fifa hat diese gegen solche Anfeindungen zu schützen!
      11 2 Melden
    • Scory 25.06.2018 08:32
      Highlight Geht gar nicht, denn gemäss Fifa-Regeln müsste es mind. für 2 Spiele eine Sperre geben.
      2 2 Melden
    • elk 25.06.2018 08:36
      Highlight Deine Aversion gegen diese albanisch-stämmigen Spieler geht so weit, dass du eine Entscheidung zum Nachteil der Nati wünschst?!
      Die ganzen Diskussionen um die Jubel-Geste zeigen doch vor allem eins: viele Schweizer können und wollen nicht hinter dieser Nati stehen.
      In keinem anderen Land der Welt würde die eigene Presse diese 3-4 Spieler so zerreissen.
      14 3 Melden
    • Toerpe Zwerg 25.06.2018 09:18
      Highlight Eine Spielsperre ist aber nicht vorgesehen. Wenn dann Zwei.
      1 1 Melden
    • N. Y. P. 25.06.2018 11:16
      Highlight Seid Ihr sicher ?

      2 Spielsperren ?

      Das ist gar nicht gut.

      P.S. Die Twitter - Nachrichten von Xhaka, vor allem die gelöschten Nachrichten, tragen auch nicht zu seiner Entlastung bei.

      @elk

      So ein Kommentar musste ja kommen.

      Also Leute,
      es sieht sehr, sehr schlecht aus. Falls es je 2 Sperren gibt, wird es ein klein wenig schwierig im Achtelfinal.

      #Spassbremse
      2 3 Melden
    • N. Y. P. 25.06.2018 11:36
      Highlight @elk

      Noch was, danach gebe ich Ruhe für heute. Ehrenwort.

      Es ist idiotisch, dass sich Lichtsteiner auch zu dieser Geste hinreissen liess.
      3 6 Melden
    • Toerpe Zwerg 25.06.2018 11:41
      Highlight Bin nicht sehr zuversichtlich.
      1 1 Melden

Doppeladler-Jubel: FIFA verzichtet auf Sperren gegen Schweizer Trio

Bussen statt Sperren für Granit Xhaka, Xherdan Shaqiri und Stephan Lichtsteiner. Das ist das Urteil in der «Causa Doppeladler». Dazu warnt die FIFA, bei künftigen Verstössen gegen das Fairplay-Reglement härter zu bestrafen.

Aufatmen bei der Schweizer Nati und ihren Fans: Granit Xhaka, Xherdan Shaqiri und Stephan Lichtsteiner kommen wegen des Doppeladler-Jubels ohne Sperre davon. Das hat die FIFA mitgeteilt.

Gemäss dem Urteil werden indes Bussen fällig. Die Torschützen beim 2:1-Sieg, Xhaka und Shaqiri, müssen je 10'000 Franken bezahlen, Lichtsteiner wurde mit einer Busse von 5000 Franken belegt. Die FIFA begründete die Strafen mit dem Verstoss gegen Artikel 57, der sich mit Fairplay befasst. Explizit wird im …

Artikel lesen