AHV
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Invalidenversicherung IV mit Gewinn – AHV mit Verlust

05.06.18, 10:52


Die Eidgenössische Invalidenversicherung (IV) hat 2017 dank Einnahmen von 10.0 und Ausgaben von 9.2 Milliarden Franken ein positives Umlageergebnis von 0.8 Milliarden Franken erzielt. Bei der AHV fiel das Umlageergebnis zum vierten Mal in Folge negativ aus.

Wie das Bundesamt für Sozialversicherungen am Dienstag mitteilte, betrugen 2017 die Ausgaben der Invalidenversicherung 9.2 und die Einnahmen 10.0 Milliarden Franken. Damit schloss die Versicherung mit einem Gewinn von 0.8 Milliarden ab.

Bei einem Anlageergebnis von 0.3 Milliarden resultierte im Total ein Betriebsergebnis von 1.1 Milliarden Franken gegenüber 0.8 Milliarden im Vorjahr. Die IV richtete 2017 an rund 432'000 Personen Leistungen aus.

AHV mit über einer Milliarde im Minus

Anders sieht es bei der AHV aus: Die Ausgaben von 43.3 Milliarden überstiegen die Einnahmen von 42.3 Milliarden. Das Umlageergebnis – ohne laufenden Kapitalertrag und ohne Börsengewinne – verschlechterte sich von 767 Millionen Franken im Vorjahr auf 1039 Millionen Franken im Jahr 2017 weiter. Damit lag aus Versicherungsperspektive – ohne Berücksichtigung des Anlageergebnisses – in vier aufeinanderfolgenden Jahren ein negatives Resultat vor.

Im Dezember 2017 erhielten 2'324'800 Personen in der Schweiz oder im Ausland eine Alters- und 186'300 Personen eine Hinterlassenenrente. (whr/sda)

Lässt sich mit Kiffen die AHV finanzieren?

Video: srf

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Brikne, 20.7.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • einmalquer 05.06.2018 15:21
    Highlight Reine Panikmache - das Gesamtergebnis der AHV war "positiv".

    Und nur auf das Gesamtergebnis kommt es an.
    5 1 Melden
  • der_senf_istda 05.06.2018 15:15
    Highlight Die IV wurde "saniert" indem langjährige IV-Bezüger wieder für arbeitstauglich erklärt wurden. Diese Leute sind dann grösstenteils in der Sozialhilfe gelandet und belasten nun die Kassen der Gemeinden.
    Soviel zu diesem "Überschuss"...
    15 1 Melden
  • mogad 05.06.2018 11:53
    Highlight Ich frage mich ob es für die AHV noch Rettung gibt. Der Vorschlag des Parlaments, die Steuervorlage 17 mit der AHV-Sanierung zu koppeln wird wahrscheinlich wieder scheitern, entweder am Parlament selber, wenns dann zur Schlussabstimmung kommt oder am Referendum. Ich glaube, die Rechte will die AHV bewusst in den Ruin treiben. Dann kann man endlich tun, was man schon heute möchte aber nicht laut sagen darf - die Kürzung bestehender Renten. Jetzt schon "Runter mit den Renten" zu fordern würde bestimmt von vielen SVP-Wählern nicht goutiert. Wenn ich so an die Bauern denke.
    8 4 Melden
  • mogad 05.06.2018 11:29
    Highlight Hat die IV eigentlich ihre Schulden gegenüber der AHV schon vollständig zurückbezahlt? Wenn nein gehört der Überschuss der AHV!
    4 8 Melden

Juhui, die AHV-Renten steigen und in die Säule 3a können wir mehr einzahlen

Weil Preise und Löhne steigen, erhöht der Bundesrat die AHV- und IV-Renten. 2019 steigt die Minimalrente um 10 Franken, die Maximalrente um 20 Franken. Die Kosten belaufen sich auf 430 Millionen Franken pro Jahr.

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