Armee
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Die Praesidentin der JUSO Schweiz, Tamara Funiciello anlaesslich der Delegiertenversammlung der JUSO Schweiz vom Samstag 6. Mai 2017 im Chappelehof in Wohlen (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Juso-Präsidentin Tamara Funiciello setzt sich für Militärs ins Zeugs.  Bild: KEYSTONE

Darum bietet Juso-Funiciello plötzlich Schützenhilfe für die Berufsmilitärs

Der Bundesrat unter Ueli Maurer (SVP) will das Rentenalter von Berufsmilitärs von 60 auf 65 Jahre anheben. Nun bieten ausgerechnet die sonst armeekritischen Jungsozialisten den Armee-Instruktoren ihre Unterstützung an.

Henry Habegger / az Aargauer Zeitung



Dass die Jungsozialisten (Juso) und ihre Chefin Tamara Funiciello (wird heute 28) den «Schweizer Soldat» lesen, gemäss Selbstdeklaration die «führende Militärzeitschrift der Schweiz», ist nicht unbedingt zu erwarten. Dass sich Funiciello nach der Lektüre dann auch noch mit den Militärs solidarisiert, noch weniger.

Aber genau so ist es. «Ich habe wirklich Mitleid mit diesen Leuten, das ist nicht okay und völlig ungerecht, so etwas macht man nicht mit Mitarbeitern», sagt die Juso-Chefin.

Image

Es geht um den Artikel auf Seite 8 der neusten Ausgabe der Militärzeitschrift. Dort wird über die Resolution des «Verbands der Instruktoren», also der Berufsmilitärs berichtet. Es ist eine Resolution gegen die Pläne des Bundesrats unter Finanzminister Ueli Maurer (SVP), der das Rentenalter der Instruktoren von heute 60 auf 65 Jahre erhöhen will.

«Ich wusste zwar gar nicht, dass Armeeangehörige schon mit 60 in Rente gehen können», sagt die streitbare Jungsozialistin. «Das ist schon noch speziell. Aber dass das Rentenalter jetzt auf 65 erhöht werden soll, ist mega krass, das geht gar nicht.»

Die Bernerin will nicht tatenlos zusehen, wie der Bundesrat die Berufsmilitärs und andere Angestellte abstraft. Sie sagt: «Wir solidarisieren uns mit den Instruktoren der Armee und unterstützen sie in ihrem Arbeitskampf.» Die Frage, ob sie das ernst meine, bejaht die Juso-Chefin mit Nachdruck: «Wir unterstützen alle in ihrem Kampf gegen schlechtere Arbeitsbedingungen. Wir sind grundsätzlich gegen Rentenaltererhöhungen und dafür, dass die Arbeitszeit sinkt. Die steigende Produktivität muss auf alle verteilt werden, die darf nicht nur die Profite von Einzelnen erhöhen.»

ZUR UEBERSICHT DER AUSFUHR VON KRIEGSMATERIAL IM JAHR 2017, STELLEN WIR IHNEN HEUTE, 27. FEBRUAR 2018, FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Das geladene Magazin eines Sturmgewehr 90 waehrend der Ausbildung von Swisscoy Soldaten, in der Naehe der Kaserne in Stans, aufgenommen am 5. Maerz 2014. Die SWISSCOY ist der Verband der Schweizer Armee im Kosovo. Er wird im Rahmen der friedensfoerdernden Militaermission KFOR der NATO im Kosovo mit einem Kontingent von maximal 220 Personen von der Schweiz zur Verfuegung gestellt und finanziert. Die Ausbildung dauert je nach Funktion bis zu 3 Monate. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Soldiers of the Swiss Army during a shooting exercise during their training to be Swisscoy soldiers, near the casern of Stans, Switzerland, March 5, 2014. The Swisscoy is an association of the Swiss Army in Kosovo. It is provided as part of the KFOR of NATO military mission to promote peace. The association contains a contingent of more than 220 people who are available and funded from Switzerland. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Sollen bis 65 statt bis 60 arbeiten: Berufsmilitär Bild: KEYSTONE

«Bei Demo sind wir dabei»

Die Juso wollen den Berufssoldaten tatkräftige Schützenhilfe leisten. «Wenn sie demonstrieren wollen, sind wir dabei. Auch bei einem allfälligen Streik können sie auf unsere tatkräftige Unterstützung zählen», so Funiciello. Handkehrum meint die Juso-Chefin: «Gerne nehme ich auch Unterstützung der Armee-Instruktoren entgegen, wenn es um den Kampf gegen das Frauenrentenalter 65 geht.»

Bahnt sich hier eine neuartige Allianz an? Fest steht, dass sich die Armee-Instruktoren vom Bundesrat im Stich gelassen fühlen. Ihr Rentenalter soll, wie auch das der Grenzwächter und gewisser Diplomatenkategorien, von 60 beziehungsweise 62 auf 65 Jahre angehoben werden. Alles Berufe, die grosser körperlicher und psychischer Belastung ausgesetzt sind. Dabei wurde das Rentenalter erst 2013 von 58 auf 60 erhöht, die Übergangsfrist läuft noch. Für das Personal sind die erneuten Erhöhungspläne ein Affront. «Beim militärischen Personal schwindet zunehmend das Vertrauen in die Abmachungen und Versprechungen des Arbeitgebers», steht in der Resolution der Instruktoren. Die «uneingeschränkte Einsatzbereitschaft und die hohe Loyalität des militärischen Personals» zum Bundesrat werde «aufs äusserste strapaziert.»

Umso mehr, als Finanzminister Maurer, der die Sparübung Mitte Jahr konkretisieren will, bis 2015 noch VBS-Chef war.

Der Bundesrat hatte bisher wenig Musikgehör. Die Gewerkschaften Garanto und Transfair luden die Landesregierung per Brief zu einer Nachttour des Zoll- und Grenzwachtpersonals ein, damit sie am eigenen Leib erfahre, «wie anstrengend diese Arbeit» sei. «Eine Antwort haben wir leider nie erhalten», sagt Garanto-Zentralsekretärin Heidi Rebsamen.

Briefaktion der Grenzwächter

Die Grenzwächter starteten darauf eine Briefaktion an Bundespräsident Alain Berset (SP), in der sie sich über die Auswirkungen der Rentenalter- erhöhung besorgt zeigten. 350 Briefe wurden verschickt. Darauf hat Maurer inzwischen reagiert, wenn auch unverbindlich. Er schrieb: «Der Bundesrat ist sich bewusst, dass die geplante Revision die betroffenen Personen verunsichert. Er nimmt die vorgebrachten Anliegen und Bedenken ernst und wird diese in seine weiteren Erwägungen und Arbeiten einfliessen lassen».

Wie auch immer: Hält der Bundesrat an seinen Rentenplänen fest, steht ein heisser Sommer bevor. (aargauerzeitung.ch)

Juso-Provokationen stören SP-Vertreter zunehmend

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • annettelanser 20.03.2018 16:52
    Highlight Highlight das klingt wie ein 1.april scherz...
  • Spooky 20.03.2018 15:22
    Highlight Highlight Ich habe immer gemeint, die Linken wollten die Armee am liebsten abschaffen. Und jetzt kämpfen sie für gute Arbeitsbedingungen 🙈
  • Don Sinner 20.03.2018 14:04
    Highlight Highlight Wenigstens gibt Herr Habegger in diesem mMn überflüssigen Juso-PR-Artikel über deren offenbar dauerhaft unterbeschäftigte Exponentin EINE nützliche Information wieder: "(wird heute 28)". *Sarkasmus off - Aerger bleibt*. Unterbeschäftigt: Weshalb sonst sondert jemand dauerhaft unnötige und am liebsten an (J)SVP-Brachialsprache angelehnte Kommentare - da verrät sich das brüderlich-schwesterliche Einssein-im-Geiste der Links- und Rechtsaussen - ab?
  • Sarkasmusdetektor 20.03.2018 12:19
    Highlight Highlight Sparübung? Das spart doch überhaupt nichts, wenn man Berufsmilitärs früher pensioniert, sie werden dann einfach aus einem anderen Staatskässeli bezahlt. Als Rentner kosten sie wahrscheinlich sogar weniger.
  • Makatitom 20.03.2018 12:13
    Highlight Highlight icvh, als über 50jähriger Wähler habe auf jeden fall die Jusos eingeworfen. Die etablierten Cüpli-Sozis machen schon lange nicht mehr Politik für ihre Stammklientel, den einfachen Büetzer, die Grünen sind mir zu grün, die $SVP zu braun und die Fdep zu Hochfinanz
    • fräulein sarahs gespür für den Islam 20.03.2018 22:11
      Highlight Highlight Sie hätten gerade so gut auch PDA einwerfen können.
      Die machen auch Linksextrem.

      Da könnten sie, wenn,s nach denen ginge, noch bis zur Pensionierung in einer Kolchose arbeiten. Zum gerechten Volkslohn von ca. um die 16 Franken.
  • Christian Mueller (1) 20.03.2018 12:00
    Highlight Highlight Das ist das Problem an den Gewerkschaften: Die würden auch Menschenhändler und Sklaverei schützen, wenn Arbeitsplätze bedroht wären. Was sagt die JUSO eigentlich zu Arbeitsplatzabbau bei Armee und Landwirtschaft?
    • Makatitom 20.03.2018 12:14
      Highlight Highlight Das einzig Richtige sagen die dazu: Gut so!
    • Christian Mueller (1) 20.03.2018 15:02
      Highlight Highlight Aber die Gewerkschaft der Bauern und Armeeköpfe sagt was anderes ;-)
    • Makatitom 20.03.2018 16:16
      Highlight Highlight Die Gewerkschaft der bauern und Armeeköpfe, auch bekannt als $SVP? Das ist mir so ziemlich egal, denen sind ja unsere Arbeitsplätze auch egal, sonst hätten sie nicht beim BR für die Erhöhung der Drittstaatenkontingente geweibelt
    Weitere Antworten anzeigen
  • einmalquer 20.03.2018 11:55
    Highlight Highlight Die Einleitung des Artikels ist wunderbar:

    "ist nicht unbedingt zu erwarten. Dass sich Funiciello nach ... mit den Militärs solidarisiert, noch weniger."

    Es zeigt die Voreingenommenheit/die Vorurteile der Journalisten...

    man/frau sollte also nicht für gute Arbeits- oder Pensionsbedingungen sein, wenn man gegen die Armee ist...


  • piranha 20.03.2018 11:48
    Highlight Highlight «Ich wusste zwar gar nicht, dass Armeeangehörige schon mit 60 in Rente gehen können», sagt die streitbare Jungsozialistin. «Das ist schon noch speziell. Aber dass das Rentenalter jetzt auf 65 erhöht werden soll, ist mega krass, das geht gar nicht.»

    Das ist ja mal Heuchelei vom Feinsten! Wäre das Rentenalter schon immer auf 65, hätte sie niemals ein Wort gesagt. Aber wehe, wenn sich im Sozialstaat etwas zu verändern droht, was der Juso nicht passt...! Kann ich nicht ernst nehmen 😂
  • mogad 20.03.2018 11:45
    Highlight Highlight Was vergessen wird: Im Ernstfall wird in der Armee gestorben für die Schweiz, für unsere Sicherheit!
    Wenn wir wollen, dass möglichst wenig Soldaten sterben, müssen sie sehr gut ausgebildet werden. Und da aus Spargründen die Berufsmilitärs schlechter zu stellen ist ein Spiel mit dem Feuer. Das Signal aus Bern an die Instruktoren: Ihr seit zwar zuständig für die Ausbildung unserer Kampftruppen, aber unsere Wertschätzung habt Ihr nicht. Ihr seit zu teuer! Das ist demotivierend.
    • Walter Sahli 20.03.2018 12:51
      Highlight Highlight Was Du zu vergessen scheinst: der Spruch "Im Ernstfall ist man in der Uniform am sichersten" existiert schon sehr sehr lange! Im Ernstfall stirbt in erster Linie die Zivilbevölkerung. Dass die Armee für Sicherheit sorgt und die Zivilbevölkerung schützt, ist eine Lüge. Wenn die Militärs tatsächlich ein Interesse daran hätten, die Bevölkerung zu schützen, dann würden sie jeweils die Politiker und Offiziere, die zum Krieg aufrufen, erschiessen! Was aber nirgendwo auf der Welt passiert, obwohl alle Militärs immer das Gleiche behaupten.
    • Phipsli 20.03.2018 13:35
      Highlight Highlight Wohl wahr Walter Sahli, das Militär schafft Unsicherheit und nicht Sicherheit. Hinter jeder Armee steckt eine geldgeile Rüstungsindustrie welche die Welt mit Waffen versorgt und null Interesse hat, dass die Konflikte enden oder friedlich gelöst werden...
    • mogad 20.03.2018 13:35
      Highlight Highlight @Walter Sahli. Sie bringen einen andern Aspekt rein. Da haben Sie recht. Bevor wir aber Politiker und Offiziere die zum Krieg aufrufen erschiessen, könnte die CH ja die Rüstungsindustrie auflösen. In den USA finanzert die Rüstungsindustrie die Präsidentschaftswahlen und will nachher eine Gegenleistung, in Form von Waffeneinsätzen, damit die Verkaufszahlen steigen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Phipsli 20.03.2018 10:59
    Highlight Highlight «Ich wusste zwar gar nicht, dass Armeeangehörige schon mit 60 in Rente gehen können», sagt die streitbare Jungsozialistin. «Das ist schon noch speziell...sagt Sie weiter. Ist es denn auch gerechtfertigt, sollte Sie sich fragen. Einfach grundsätzlich gegen eine Erhöhung sein ist doch keine Lösung.
  • Snowy 20.03.2018 09:23
    Highlight Highlight Kann mir jemand mit Zugriff zum "Schweizer Soldaten" den Artikel "Grenadiere - Eine Elite" zur Verfügung stellen.

    Am besten gleich als Foto hier in die Kommentare. Danke im Voraus. SF!
    • Eine_win_ig 20.03.2018 10:00
      Highlight Highlight Das würde wohl gegen das Urheberecht verstossen...
    • Snowy 20.03.2018 10:20
      Highlight Highlight Gibt eine Bezahlfunktion (e-paper).
      Konnte mir den Artikel auf diesem Weg besorgen.
    • ThePower 20.03.2018 12:13
      Highlight Highlight Immer diese Gratismentalität. Kauf dir doch das Magazin..
  • Roterriese 20.03.2018 09:00
    Highlight Highlight Kritische kommentare werden einmal mehr nicht aufgeschaltet
    • Juliet Bravo 20.03.2018 13:37
      Highlight Highlight Vielleich hast du Funiciello unter der Gürtellinie attackiert?
    • Roterriese 20.03.2018 16:21
      Highlight Highlight Naja macht sie ja selber. Aber nein, hab ich nicht
  • Posersalami 20.03.2018 08:59
    Highlight Highlight Tja, den Neoliberalismus in seinem Lauf, hält auch das Kasernentor nicht auf!
  • sherpa 20.03.2018 08:49
    Highlight Highlight Was haben eigentlich Leute mit derart widersprüchlichen Meinungen und Fantasien in der Politik zu suchen?
    • EvilBetty 20.03.2018 10:34
      Highlight Highlight Was ist daran bitte widersprüchlich? Ganz im Gegenteil. Wenn sie sich für faire Anstellungsbedingungen stark machen und dies bei der Armee «übersehen» würden, wäre es widersprüchlich.
    • einmalquer 20.03.2018 11:44
      Highlight Highlight Warum sollte das widersprüchlich sein -

      die JUSO sind für bessere bzw. gegen die Verschlechterung von Arbeitsbedingungen...

      also eine ganz normale Stellungnahme..

      man kann gegen die Armee sein und trotzdem dafür, dass die Arbeitsbedingungen gut sind

    • phreko 20.03.2018 11:47
      Highlight Highlight Wo liegt der Wiederspruch?
  • mogad 20.03.2018 08:16
    Highlight Highlight Herzliche Gratulation zum Geburtstag, Tamara.
  • Karl33 20.03.2018 07:57
    Highlight Highlight Was nicht geht, ist dass alle Männer in den Dienst gezwungen werden, aufgrund ihres Geschlechts, und Frauen nicht. Rückständige Geschlechterdiskriminierung wie im Mittelalter. Wer Gleichstellung will, muss sie sich gegen den Widerstand der Juso-Feministinnen erkämpfen.
    • Tikvaw 20.03.2018 10:11
      Highlight Highlight Nein, muss man nicht. Denn wenn man der Juso folgte, gäbe es eine Milizarmee in die man gezwungen werden könnte, gar nicht mehr.
    • kuni 20.03.2018 12:03
      Highlight Highlight Die juso-Feministinnen kämpfen dafür, dass weder Mann noch Frau zum Militärdienst gezwungen wird.
    • Tikvaw 21.03.2018 09:57
      Highlight Highlight Bescheuert wäre es, wenn die Juso für die Dienstpflicht von Frauen und gleichzeitig gegen die Dienstpflicht allgemein, kämpfen würde.
      Es wäre eine reine Ressourcenverschwendung und für das Hauptanliegen kontraproduktiv.

      Ein bisschen Pragmatismus darf man schon noch walten lassen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Etniesoph 20.03.2018 07:38
    Highlight Highlight Berufsmilitärs jammern auf sehr, sehr hohem Niveau und das bei übermässig grosszügiger Bezahlung, für das was sie zu leisten haben...
    • Eine_win_ig 20.03.2018 10:02
      Highlight Highlight Ahja? Auf eine 42h Woche gerechnet verdiene ich ca 60'000. Zu viel?
    • Armend Krasniqi 20.03.2018 10:02
      Highlight Highlight „Ja AbEr Im ZiViLe HeNd SiE NiE sO ViEl LüüT uNtEr SiCh.“

      - Unser Major, Begründung weshalb er so viel verdient und es gerechtfertigt ist.
  • Donald 20.03.2018 07:37
    Highlight Highlight Warum bekommt die bei jedem Pieps eine Plattform? Keine Stories von Relevanten Politikern?
    • Walter Sahli 20.03.2018 09:42
      Highlight Highlight Weil Funiciello mindestens so gut zieht, wie vegane Ernährung, Alternativmedizin und Sekten.
  • mein Lieber 20.03.2018 07:24
    Highlight Highlight Frau Funicello, gehen sie doch bitte selber zum Militär und streichen dann bitte den Ausdruck Produktivität... Die AdAs müssten sogar eher bis 70 "arbeiten" müssen um es einigermassen fair zu handeln.
  • Füttert die Tauben! 20.03.2018 07:16
    Highlight Highlight Jeder andere Berufstätige muss auch bis 65 Arbeiten wenn er keine finaziellen Einbussen will, warum soll unser Staatspersonal besser behandelt werden?
    • Eine_win_ig 20.03.2018 10:05
      Highlight Highlight Weil jeder andere Wochenendarbeit, Abendarbeit und Nachtarbeit kompensieren kann.
    • Astrogator 20.03.2018 13:26
      Highlight Highlight Also das ist mir ja ganz neu, dass jemandem in der Privatwirtschaft oder einem Polizisten es möglich ist Wochenend-/Nachtarbeit zu kompensieren...
    • Eine_win_ig 20.03.2018 21:13
      Highlight Highlight Werden gemäss OR im Ansatz von 1.XX Stunden verrechnet. Überstunden müssen kompensiert oder ausbezahlt werden.
  • flying kid 20.03.2018 07:09
    Highlight Highlight Nein aber auch, das Rentenalter soll auf 65 erhöht werden? Auf das normale Rentenalter eines arbeitenden Mannes in der Schweiz? Ich bin empört...
    Und das sich die Juso mit dem Militärpersonal solidarisiert ist ja auch eher peinlich.
  • Roterriese 20.03.2018 07:03
    Highlight Highlight Ich denke, dass niemand die JUSO bei Demos dabei haben möchte..
    Und die Frau Funicello hat eine witzige Ansicht von Gleichberechtigung: «Gerne nehme ich auch Unterstützung der Armee-Instruktoren entgegen, wenn es um den Kampf gegen das Frauenrentenalter 65 geht.»

    Gleiche Rechte bedeutet eben auch gleiche Pflichten.
    • Tikvaw 20.03.2018 10:08
      Highlight Highlight Tja es gibt halt zwei Wege dies zu erreichen:
      a) Man erhöht das Rentenalter der Frauen
      b) Man senkt das Rentenalter der Männer

      Die Juso will Lösung b...
      Jetzt verstanden?
    • mogad 20.03.2018 12:18
      Highlight Highlight @Tikvaw. Inkonsequenz können Sie den JUSO nicht vorwerfen. Sie wollen grundsätzliche keine Erhöhung des Rentenalters, weder für die Frauen, noch für die Männer, noch für die Berufsmilitär.
    • mogad 20.03.2018 12:25
      Highlight Highlight @roterriese (schwarz eingefärbt in der Wolle).
      Das glaub ich gerne. Beim Treicheln- und Fahnenschwenken will die SVP die JUSO sicher nicht dabei haben. Aber vielleicht kriegen die JUSO ja bald eine offizielle Einladung für das nächste Militärdefilee, bei soviel Engagement für die Berufsmilitär. Oder welche Demos meinen Sie?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ihr Kommentar hat 20min Niveau 20.03.2018 06:55
    Highlight Highlight Rentenalter bis 60? Aber jetzt sofort rauf damit!
  • Vorname Nachname 20.03.2018 06:51
    Highlight Highlight Alles guete zum Geburtstag Tamara :-)
    • mogad 20.03.2018 08:24
      Highlight Highlight Hoffentlich kommt jemand auf die Idee, Tamara zum Geburtstag einen Blitzableiter zu schenken!
    • Dinolino 20.03.2018 09:34
      Highlight Highlight Man kann von der steitbaren Jusofräulein halten was man will, aber Geburtstagswünsche zu blitzen!? Wo bleibt da der Anstand, cmon gebt Euch mal ein Ruck und seht nicht immer alles so verdammt eng.
    • mogad 20.03.2018 11:19
      Highlight Highlight @Dinolino. Danke. Aber hallo! Fräulein! Welchen Jahrgang haben Sie denn?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nelson Muntz 20.03.2018 06:49
    Highlight Highlight Leute wie diese Dane tragen die Hauptschuld, dass die Büezer heute SVP wählen. Wann wacht die SP endlich auf?
    • Asmodeus 20.03.2018 07:47
      Highlight Highlight Versuch nicht Deine eigene Schuld abzuwälzen weil du die Populisten wählst.

      Niemand zwingt Dich SVP zu wählen.
    • Zuettu 20.03.2018 08:03
      Highlight Highlight Verstehe ich nicht... Könntest du diesen Zusammenhang erläutern?
    • Dominic Marc Morgenthaler 20.03.2018 08:23
      Highlight Highlight Sorry, ich muss dich korrigieren. Tamara Funicello ist schweizerin, nicht Dänin. Sonst könnte sie ja nicht in den schweizer Nationalrat gewählt werden. Logisch oder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 20.03.2018 06:47
    Highlight Highlight Nun zumindest ist die Juso einigermassen Konsequent.
    Das die Instruktoren höher körperlicher und psychischer Belastung ausgesetzt sind, wage ich nach meiner Zeit im Militär jedoch zu bezweifeln.
    Um beim Militär Geld zu sparen könnte man den Laden auch schliessen..
    • Telomerase 20.03.2018 08:43
      Highlight Highlight Ja, und um noch mehr Geld zu sparen, schaffen wir das Grenzwachtkorps auch gleich ab. Und die Polizei. Sicherheit wird überbewertet.
  • Raembe 20.03.2018 06:44
    Highlight Highlight Mal ne Frage: Wieso kriegt die JUSO in den Medien so extrem viel mehr Plattform als andere Jungparteien?

    Hab noch nie nen Bericht über die Jungen Grünen, die junge CVP etc. gelesen. Ausgenommen sind die JSVP und die jungen FDPler. Obwohl man bei letzeren nur was von Andri Silberschmid liest
    • Dominic Marc Morgenthaler 20.03.2018 08:20
      Highlight Highlight Vermutlich weil die nie etwas erwähnenswertes tun?? Schon mal daran gedacht? Für euch muss es immer einseitige Bevorteilung sein. Ist es nicht auch einfach möglich, dass gewisse Jungparteien halt einfach produktiver sind als andere?
    • bärnergiu 20.03.2018 08:28
    • Darling 20.03.2018 08:31
      Highlight Highlight Ganz ehrlich, von der Jungen CVP hört man echt nie was. Sie haben genau eine junge Dame als Nachwuchs, ansonsten haben sie Schwierigkeiten Nachwuchs zu finden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • walsi 20.03.2018 06:28
    Highlight Highlight Was Tamara Funiciello nicht bedenkt, dass es mehr Personal braucht wenn die Leute früher pensioniert werden. Mehr Personal bedeutet höhere Kosten, sprich das Budget für das Militär muss erhöht werden. Ich hoffe sie bedenkt das, wenn das nächste Mal über das Militärbudget debattiert wird. Hinzu kommt wer früher pensioniert wird lebt länger und braucht dem entsprechend mehr Geld in der Pensionskasse, wer bezahlt das?
    • TheDude10 20.03.2018 08:01
      Highlight Highlight Es brauchte nur mehr Personal, wenn das Rentenalter heruntergesetzt wird. Wenn es auf 60 bleibt, braucht es gleich viele Leute.
    • mogad 20.03.2018 08:04
      Highlight Highlight Und wer zahlt die Olympiade? Wer wird aufkommen für die Steuerausfälle wegen der geplanten Abschaffung der Stempelsteuer? Wer überprüft, ob 7 Mia für neue Kampfjets noch angemessen ist, im Zeitalter von Cyberwar? Zuerst den Staat ausbluten und dann naiv fragen, ja wie sollen denn jetzt die restlichen Staatsaufgaben finanziert werden?
    • x4253 20.03.2018 08:18
      Highlight Highlight Artikel gelesen, oder einfach wg. Fumicello getriggert?

      Rentenalter heute bei den Instruktoren: 60
      Bundesrat möchte neu 65

      Warum sollte man deiner Meinung nach mehr Personal als heute benötugen, wenn man das Rentenalter so belässt wie es heute ist?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kimbolone 20.03.2018 06:18
    Highlight Highlight Und so ganz nebenbei: mit der Rentenaltererhöhung würde besonders bei der Armee kein Rappen gespart. Warum sollten die Berufsmilitärs dann noch freiwillig 10-12 Stunden pro Tag arbeiten? Eine 45h-Woche wäre die Folge. Kann so die nötige Betreuung der Miliz sichergestellt werden? Wohl kaum.

    Einfach eine unüberlegte Handlung des Bundesrates mit einem riesigen Rattenschwanz.

    (Jaja, abschaffen, in die Bildung stecken, blablabla, danke für die wertvollen Diskussionsbeiträge 😜)
    • LeChef 20.03.2018 08:47
      Highlight Highlight 10-12 Stunden pro Tag "arbeiten", ja genau ;))
  • Asmodeus 20.03.2018 06:15
    Highlight Highlight Sorry aber nein. Gleiches Rentenalter für Alle oder man erstellt ein brauchbares Konzept, das auf Arbeitsdauer basiert.
    • paddyh 20.03.2018 07:51
      Highlight Highlight Ich verstehe diese Haltung, denke aber das grundsätzlich weniger gearbeitet werden könnte. Daher ist es meiner Meinung nach nicht clever auf Vorrat allen ein Rentenalter 65 aufzubrummen und dann mal schauen, was kommt.
      Gleiches mit dem Frauenrentenalter. Ich glaube niemand bezweifelt, dass dieser Unterschied etwas ungerechtes hat. Jedoch ist es einer der letzten Trümpfe, welche die Gewerkschaften haben.
    • mogad 20.03.2018 08:09
      Highlight Highlight Stimmt. Aber die JUSO stellen sich gegen die Verschlechterung von Arbeitsbedingungen. Und das ist gut so. Für Steuersenkungen ist massenhaft Geld vorhanden. Abgesehen davon bin ich strikt dagegen, dass das Grenzwachcorp geschwächt wird durch Sparübungen. Das Corp sollte im Gegenteil massiv aufgestockt werden, wegen der illegalen Grenzübertritte durch Armutsflüchtlinge aus Afrika.
    • ghawdex 20.03.2018 08:23
      Highlight Highlight Alle? Es gibt Berufsgattungen für die ist, wenn wieder mal das Thema Homeoffice durch die Medien geistert, nur ein kurzes trockenes lächeln.
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  • Kimbolone 20.03.2018 06:13
    Highlight Highlight 1) Die sog. führende Militärzeitschrift der Schweiz ist das grösste Hinterbänkler-Käseblatt. Der Chefredaktor ist irgendwo zwischen Rütlischwur und Reduit stecken geblieben. Alles, wofür Funiciello einsteht, wird in der aktuellen Ausgabe übrigens im Editorial auf Seite 1 mit Dreck beworfen.

    2) Berufsmilitärs arbeiten alle mit Vertrauensarbeitszeit. Ihre Arbeitszeit richtet sich nach dem Bedürfnis der Truppe. Da die durchschnittliche Arbeitszeit pro Woche zwischen 50 und 60 Stunden liegt (Spitzen bei 70+), wird ihnen das mit früherem Rentenalter abgegolten.
    • mein Lieber 20.03.2018 07:26
      Highlight Highlight Arbeitszeit 😂 der war gut
    • Etniesoph 20.03.2018 07:42
      Highlight Highlight aber nur diejenigen die mit Truppe zu tun haben. Es gibt aber den grösseren Teil der Berufsmilitärs die ganz normale Büroarbeitszeiten haben, meistens sogar noch weniger! Wenn man den Arbeitsweg nicht zur Arbeitszeit zählt!
    • mogad 20.03.2018 08:11
      Highlight Highlight Hier geht es um etwas Grundsätzliches: Um die schleichende Verschlechterung von Arbeitsbedingungen in der Wirtschaft und beim Staat. Immer wird beim Personal gespart, während den Reichen das Geld haufenweise in den Rachen geschoben wird!
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  • Butschina 20.03.2018 06:05
    Highlight Highlight Ich denke dass die Berufsmilitärler wie andere bis 65 arbeiten können. Auf den Bau sieht es anders aus. Dort reicht 60ig längstens.
    • Gonzolino_2017 20.03.2018 08:08
      Highlight Highlight Schwachsinn! Nur so nebenbei, mit dem frühzeitigen Ruhestand wird die Überzeit/Bereitschaft etc , welche nicht kompensiert werden kann und auch nicht entlöhnt wird, abgegolten! Errechnet in einer „Lebensarbeitszeit“ und ist somit Lohnbestandteil, vom Arbeitnehmer zuerst über Jahre vorgeschossen und was noch wichtiger ist, damit selber bezahlt! Für alle die das nicht verstehen wollen! Das mit dem Denken wäre eine gute Sache, hat aber mit der Diskussion nichts zu tun - Spielregeln wärend des Spiels zu ändern geht nun mal gar nicht!
    • Darling 20.03.2018 08:34
      Highlight Highlight @Gonzolino

      Und wie stehts mit der Gastronomie?
      Weisst du wie viel Überzeit Köche machen?
      Weisst du wie oft der Service länger bleibt? Vom Wirt wollen wir gar nicht anfangen!

      Wir bekommen es nicht ausgezahlt, nicht als Ferientage und auch nicht als Feüh-rente!
    • MacB 20.03.2018 08:56
      Highlight Highlight Gonzolino. Deine Erklärungen funktionieren aber nurm wenn alle auch ihr Leben da verbingen. Das ist ja bei weitem auch nicht so...

      Wie Überzeit und Bereitschaft abgegolten wird, habe ich jährlich bei meinen WK's auf dem SChulkommando bestens gesehen. Mit Berufsmilitärs muss man nun wirklich kein Mitleid haben.
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  • Waldiini 20.03.2018 05:20
    Highlight Highlight Typisch sozis. Gegen die armee hetzen und sobald mediale präsenz zu erwarten ist umsatteln...
    • paddyh 20.03.2018 07:54
      Highlight Highlight Ich finde es eigentlich einfach konsequent, wenn man selbst für die Rechte seines 'Feindes' einsteht.
    • TheDude10 20.03.2018 08:03
      Highlight Highlight Die Welt ist nicht schwarz und weiss.
    • mogad 20.03.2018 08:16
      Highlight Highlight Nur die wenigsten Sozis sind gegen die Armee!
      Aber es sollte eine zeitgemässe Armee sein. Wir brauchen nicht 7 Mia für die Luftwaffe auszugeben, wenn gleichzeitig beim Grenzwachcorp gespart wird, das unsere Grenzen schützt.
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