Klima
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epa07531084 Two classic American cars pass in front of a cruise ship anchored in the port of Havana, Cuba, 26 April 2019.  EPA/Yander Zamora

Bild: EPA/EFE

Kreuzfahrtschiffe sind regelrechte Dreckschleudern – jetzt ziehen Häfen die Notbremse

Kreuzfahrtschiffe stossen jede Menge Schadstoffe und Klimagase aus. Das wird sich jetzt langsam ändern. Zumindest bei einigen Schiffen.

Andreas Lorenz-Meyer / ch media



Kreuzfahrten boomen nach wie vor. Geschätzt 30 Millionen Touristen werden in diesem Jahr ihren Urlaub auf einem Ozeanriesen verbringen – ein Rekord. Zwar machen die schwimmenden Kolosse nur einen kleinen Teil des globalen Schiffsverkehrs aus. Nichtsdestotrotz stossen sie jede Menge Schadstoffe und Klimagase aus. Das wird sich jetzt langsam ändern. Zumindest bei einigen Schiffen.

Im kroatischen Dubrovnik hat man die Notbremse gezogen. Seit diesem Jahr lässt die Adriastadt nur noch zwei Kreuzfahrtschiffe pro Tag in den Hafen. So soll die Zahl der von Bord gehenden Touristen auf ein erträgliches Mass reduziert werden. Und es gibt noch einen zweiten Effekt: Weniger Schiffe sorgen für weniger Umweltbelastung durch Russpartikel, Schwefel- und Stickoxide in Hafennähe. Diese Schadstoffe gefährden die Gesundheit massiv. Sie sind es auch, die der Kreuzfahrtbranche viel Kritik eintragen.

Neuartiger Elektroantrieb

Einige Anbieter arbeiten daran, die Ökobilanz zu verbessern. Die norwegische Postschiffreederei Hurtigruten etwa. Im Mai legt ihr neustes Flottenmitglied ab, die MS Roald Amundsen. Wie bei Kreuzfahrten üblich, wird an Bord viel Amüsement geboten. So überträgt das Schiff die Bilder von Unterwasserdrohnen live auf Bildschirme.

Das Besondere an dem Schiff ist aber der Elektroantrieb. Es kann mit Strom fahren. Das ist eine Neuheit in der Branche. Allerdings übernimmt die Batterie vorerst nur für kurze Zeit, hauptsächlich geht es ganz konventionell mit Marinediesel voran. Dennoch senkt die Hybrid-Technologie, gemeinsam mit «fortschrittlicher Rumpfkonstruktion» und effizienter Nutzung des Bordstroms, den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen um 20 Prozent, wie die Reederei Hurtigruten schreibt.

Man wolle die Kapazitäten zudem ausbauen, sodass künftig auch längere Fahrten mit Elektroantrieb möglich sind. Hurtigruten sieht künftig eine «geräuschlose und emissionsfreie» Schifffahrt. Passagieren können sich laut der Firma dann über ein «intensiveres Naturerlebnis ohne Motorenkrach» freuen.

Auch Aida Cruises, die deutsche Tochter des Konzerns Carnival, strengt sich an, nachhaltiger zu werden. Die «Aidanova», seit November unterwegs, fährt zu 100 Prozent mit Flüssigerdgas, kurz LNG (liquified natural gas). Hier wird Erdgas zwecks Verflüssigung auf minus 162 Grad Celsius heruntergekühlt. So hat es viel weniger Volumen und kann besser gelagert und transportiert werden.

Laut Aida Cruises verringern sich die Stickoxid-Emissionen der «Aidanova» dank LNG um 80 Prozent und der Ausstoss von Russpartikeln und Schwefeloxiden um 100 Prozent. In Sachen Gesundheit ist dies eine klare Verbesserungen gegenüber Schweröl und Marinediesel.

«Der ökologische Gedanke steht bei Kreuzfahrttouristen, wie übrigens auch bei den meisten anderen Touristen, nicht im Vordergrund.»

Fabian Weber vom Institut für Tourismuswirtschaft an der Hochschule Luzern

Ob LNG auch fürs Klima besser ist, darüber gibt es unterschiedliche Meinungen. Aida Cruises gibt für sein LNG-Schiff 20 Prozent weniger CO2-Emissionen an. Jedoch hat Flüssigerdgas grundsätzliche Nachteile. So wird Erdgas zum Teil mittels Fracking gefördert – eine sehr umstrittene Methode. Zudem besteht es hauptsächlich aus Methan, welches um ein Vielfaches klimawirksamer ist als Kohlendioxid. Bei Transport und Einsatz auf dem Schiff kann es entweichen. Ein weiteres Minus: Die Infrastruktur für die Betankung muss erst geschaffen werden.

Trotzdem gilt die «Aidanova» aktuell als Vorzeigeschiff der Branche. Die deutsche Naturschutzorganisation NABU setzte es beim Kreuzfahrt-Ranking 2018 auf Platz 1. Von der allgemeinen Entwicklung zeigt sich die Organisation aber enttäuscht. 75 der 76 untersuchten Schiffe, darunter acht der neun neuen, würden am «dreckigsten aller Kraftstoffe», dem Schweröl, festhalten. Besonders die Branchenriesen MSC Cruises, Celebrity Cruises und Royal Caribbean hätten beim Umweltschutz «kaum etwas zu bieten».

Noch keine Trendwende in Sicht

Nur Hapag-Lloyd Cruises und TUI Cruises können laut der Organisation bei der Luftreinhaltung einigermassen mithalten. Ihre jüngsten Flottenzugänge hätten Stickoxid-Katalysatoren oder seien für die Versorgung mit Landstrom während des Hafenbetriebs gerüstet. Einen Partikelfilter zur Senkung der besonders gesundheitsschädlichen Russpartikel suche man jedoch auch bei diesen Schiffen vergeblich. Ein massiver technologischer Wandel sei nötig.

Fabian Weber vom Institut für Tourismuswirtschaft an der Hochschule Luzern zeigt sich ähnlich kritisch: «Zwar haben sich die Antriebe bei einigen neuen Schiffen in puncto Umweltbelastung verbessert, allerdings auf sehr tiefem Niveau. Die allermeisten Schiffe sind nach wie vor mit umweltschädlichen Antrieben unterwegs.» Eine generelle Trendwende erkennt Weber nicht. Vom klimaneutralen Kreuzfahrtschiff, das zu 100 Prozent mit Ökostrom fährt, sei man noch weit entfernt.

Zwar hat sich die Weltschifffahrtorganisation IMO verpflichtet, die Emissionen bis 2050 zu halbieren, was zu weiteren Verbesserungen führen sollte. «Ein wesentliches Mass an Umweltbelastung bei Kreuzfahrtschiffen bleibt aber bestehen.» Zumal von den Passagieren wenig Veränderungsdruck ausgehen dürfte. «Der ökologische Gedanke steht bei Kreuzfahrttouristen, wie übrigens auch bei den meisten anderen Touristen, nicht im Vordergrund. Er spielt beim Buchungsentscheid kaum eine Rolle.» Ein zunehmendes Bewusstsein für nachhaltiges Reisen lasse sich aber erkennen, wenn auch momentan auf tiefem Niveau. Möglicherweise helfe die aktuelle Klimabewegung, das Umweltbewusstsein auch bei den Kreuzfahrtpassagieren zu schärfen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Korrektiv 30.04.2019 10:03
    Highlight Highlight Hinweis in Güte an den offensichtlich deutschen Redaktor: In der Schweiz sagt man Treib-, nicht Kraftstoff. Guckstu Duden, "Wie sagt man in der Schweiz". Nachschlagewerke sind deine Freunde, gib ihnen eine Chance.
  • W.Heisenberg 30.04.2019 00:12
    Highlight Highlight Ein Elektroantrieb, der mit Strom 🤔 fahren kann, ist leider KEINE Neuheit in der Branche!
    Der Batteriebetrieb ist in diesem Zusammenhang neu.
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Integrierter_elektrischer_Antrieb
  • ciaociao 29.04.2019 18:07
    Highlight Highlight schon wieder ein fieser titel.
    die häfen schränken den kreuzfahrtverkehr ja nicht wegen der umweltverschmutzung ein, sondern wegen kapazitätsproblemen.
  • Fip 29.04.2019 17:55
    Highlight Highlight Würden nur schon die europäischen Hafenstädte zusammenstehen und das Löschen von Schwerölschleudern unterlassen, wäre eins zwei eine Lösung betreffend Frachtschiffen in Sicht.

    Bei Kreuzfahrten kannst du und ich direkt entscheiden bei wem du mitfährst!
  • Lumpirr01 29.04.2019 14:19
    Highlight Highlight Auch hier auf Madeira landen mitten in der Nacht diese riesigen Krüppel im Hafen von Funchal und verstinken die Hotelzimmer mit Abgasen........
    Benutzer Bild
    • neutrino 29.04.2019 18:43
      Highlight Highlight Und du bist emissionsfrei nach Madeira gelangt?
    • wasylon 29.04.2019 19:46
      Highlight Highlight Auch hier! Ein Heizöl-Kraftwerk verstinkt mit Abgasen auf Madeira die Natur westlich von Funchal. Damit riesige Hotels am Hafen Strom haben.
      Benutzer Bild
  • DemonCore 29.04.2019 13:37
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Digichr 29.04.2019 20:27
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Bobby_B 29.04.2019 12:09
    Highlight Highlight Welche Häfen ziehen sonst noch die Notbremse wegen den Drecksschleudern? Im Artikel ist nur einer erwähnt und dieser begrenzt die Zufahrten auch nur um die Touristenströme zu reduzieren. 🤷
  • zeitgeist 29.04.2019 12:05
    Highlight Highlight Von den bei der Metallgewinnung für diese Verkehrsmittel entstehenden Emissionen spricht niemand. Übrigens bestehen auch andere viel 'nachhaltigere' Verkehrsmittel zu grossen Teilen aus Metall... auch wenn auch ich kein Befürworter der Kreuzfahrt-Industrie bin, laut schreien und wegschauen? Das ist Heuchlerei.
  • Paddy QN 29.04.2019 11:54
    Highlight Highlight Und nicht nur die. Die ganzen Frachtschiffe die um die Welt fahren, werden mit dem "dreckigsten" Treibstoff den es gibt betrieben. Darum hat Hamburg zum Beispiel so tolle Luftwerte. Aber da wird nichts gemacht... :-(
  • malu 64 29.04.2019 11:16
    Highlight Highlight Alle Schiffe sind wahnsinnige Dreckschleudern, die uns und die Umwelt vergiften. Ob das nun Kreuzfahrtschiffe oder Transportschiffe sind. Praktisch alle fahren mit Schweröl. Die 15 größten Schiffe stoßen gleich viel CO 2 aus, wie 750 Millionen Autos. Siehe Bericht:
    https://www.srf.ch/kultur/wissen/schifffahrt-das-schmutzigste-gewerbe-der-welt
  • m. benedetti 29.04.2019 11:16
    Highlight Highlight Nun das CO2 Axiom und die damit verknüpfte Hysterie geht mir am Allerwertesten vorbei. Aber nicht der Dreck, den diese Schiffsdiesel in die Luft und direkt in die Lungen der Bewohner der Hafenstädte blasen. Es gibt da auch eine schöne Doku darüber. Was da an Feinstaubmengen gemessen wird ist echt besorgniserregend. Und dann die Überflutung der Städte durch die Menschenmassen, unerträglich.
  • Donald 29.04.2019 10:34
    Highlight Highlight "Nichtsdestotrotz": Sind wir hier bei einem Interview nach einem Fussballspiel?
  • bananatop 29.04.2019 10:11
    Highlight Highlight Ziemliche Heuchlerei von vielen Leuten. Den Klimaschutz auf die Tourismusbranche abwälzen, die mit ca. 350 Kreuzfshrtschiffen einen sehr kleinen Prozentsatz der Schiffe in den Häfen ausmacht. Es gibt ca. 40'000 Frachtschiffe, es ist einfach mit dem Finger auf andere zu zeigen. Die Tourismusbranche müht sich mehr als die meisten den Klimaschutz zu erhöhen und dies aus einem einfachen Grund: der Markt fordert es.
    • bananatop 29.04.2019 14:18
      Highlight Highlight @richpurnell
      Mag schon sein, ich verteidige auch nicht die Kreuzfahrten. Ich weise lediglich drauf hin, dass es eine sehr einseitige Auffassung ist, die Kreuzfahrtschiffe für die Klimaveränderung anzuprangern ohne alle Faktoren (Frachter etc.) miteinzubeziehen.
  • TheRealSnakePlissken 29.04.2019 09:39
    Highlight Highlight Die Bösen sind doch die Touristiker: Zuerst die Leute hirnwaschen nach dem Motto „Wenn du nicht da und da gewesen bist, hast du dein Leben vertan“. Oder auch „Die Asiaten kommen nicht mehr nach Zürich, wenn da keine Gondelbahn über den See geht“. WIR sind die Doofen, die das glauben, und 11 Monate im Jahr in Stumpfsinnsjobs durchhalten, um dann 4 Wochen TRAUMFERIEN zu machen.
  • sherpa 29.04.2019 09:08
    Highlight Highlight All die sog.Klimaschützer, welche allen vor jammern, das Fliegen müsste massiv eingeschränkt werden haben bis heute noch kein Wort über die Schifffahrt verloren, weder über die Kreuz- noch auf die Frachtfahrten. Da fragt man sich zwangsläufig, welche wirtschaftlichen Lobbyisten hinter diesen Pseudoaktionen denn in Wirklichkeit stehen
    • dorfne 29.04.2019 09:39
      Highlight Highlight Und wenn die Klimaschützer nur über die Schiffahrt gejammert hätten, würden Sie jetzt sagen, die haben noch kein Wort über die Fliegerei verloren. Was tragen Sie bei zum Klimaschutz?
    • dä dingsbums 29.04.2019 09:47
      Highlight Highlight Wie viele Kreuzfahrtschiffe hast Du schon in der Schweiz gesehen?

      Zehn Flugzeuge befördern gleich viele Passagiere wie ein Kreuzfahrtschiff. So viele Flugzeuge landen in Kloten locker innerhalb einer Stunde.

      Aber was weiss ich schon. Ist sicher so wie Du sagst eine Verschwörung von Lobbyisten die unsere Jugend instrumentalisieren.
    • sherpa 29.04.2019 09:56
      Highlight Highlight in dem ich meine Reisen mit der Bahn absolviere, kein Motorfahrzeug in meinem Besitz habe und mich nicht ganz so schlecht dabei fühle wie viele andere welche sich aufs Meer oder in die Lüfte begeben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • andrew1 29.04.2019 08:35
    Highlight Highlight Schon nur vom schweröl loskommen würde extrem viel bringen. Schweröl hat etwa 3000 ppm russtoffe drinn, unser autodiesel 15ppm. Zudem existiert bei den schiffen meist nicht mal eine einfache abgasreinigung. Bei vw gibts einen riesenskandal wenn die abgasreinigung von hochwertigem öl nicht funktioniert, bei schiffen sien noch massiv schlechtere abgaswerte standard.
    • Gartenhexe 30.04.2019 09:12
      Highlight Highlight VW wurde verurteilt, weil die versprochenen Werte teuer verkauft aber nicht eingehalten wurden - schlimmer noch: es wurde manipuliert und betrogen!
  • Gigi,Gigi 29.04.2019 08:11
    Highlight Highlight Die Luft auf einem dieser Schiffe ist zudem 4 bis 10 mal mit mehr Feinstaub belastet als an einer sehr stark befahrenen Strasse.
  • Benno Schoenholzer 29.04.2019 08:07
    Highlight Highlight Und sie 'entsorgen' auch vieles schon unterwegs!!!
    • Gubbe 29.04.2019 10:29
      Highlight Highlight Das stimmt nun so gar nicht. Informiere dich erst.
    • John Carter 29.04.2019 12:01
      Highlight Highlight Glaube nicht, dass die Frachtschiffe schön artig entsorgen. Küchenabfälle gehen da garantiert über Bord.
    • Jo Blocher 29.04.2019 15:46
      Highlight Highlight @Gubbe. Du hattest wohl noch nie das Vergnügen, einen oelverdreckten Sandstrand zu erleben. Dreck, der ausserhalb der Dreimeilenzone verklappt wurde beim reinigen der leeren Schweröltanks von Frachtschiffen. Aktueller Stand 2019, Insel Karpathos, Griechenland. Leider weltweit usus und keine Pressemeldungen wert. Also erzähl keine Geschichtchen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peter R. 29.04.2019 07:52
    Highlight Highlight Endlich. Das war bis jetzt bei den Klimafanatiker kein Thema! Ich denke, Venedig wird als nächstes die Bremse anziehen - die vielen Kreuzfahrtschiffe dort unterspülen den Grund des Meeres. Dies ist katastrophal für die Stadt und die Menschen, die dort weiterhin leben möchten.
    • Gubbe 29.04.2019 08:33
      Highlight Highlight In Venedig werden Kreuzfahrtschiffe an ihren Ankerplatz gezogen, ohne Eigenvortrieb. Wellen erzeugen vor allem die Touristenboote, die in den Kanälen rumfahren. Dies sind aber Einheimische und verdienen ihr Geld damit. Also spricht man von den grossen Schiffen. Es sind mehr die abertausenden Touris, die Venedig überfluten.
    • Klirrfactor 29.04.2019 09:35
      Highlight Highlight @gubbe : ist das erst seit kurzem so? Im Mai 16 war das jedenfalls noch nicht der Fall. Aber schon da sprach man vom Verbot für Kreuzfahrtschiffe im Canal Grande.
    • dorfne 29.04.2019 09:42
      Highlight Highlight Womit Sie indirekt zugeben, dass Klimaschutz nicht ohne Verbote auskommt. Danke Ihnen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • zeusli 29.04.2019 07:48
    Highlight Highlight Frachtschiffe und Tanker fahren mit was genau? Und Tankker und Frachter sind doch viel mehr auf den Weltmeeren als Kreuzfahrtschiffe?
    • Miikee 29.04.2019 08:05
      Highlight Highlight Schweröel
      Ja
    • Ironiker 29.04.2019 08:32
      Highlight Highlight Das stimmt. Aber vor allem das ankommen und abfahren stösst extrem viel Russpartikel in die Umwelt aus. Frachtschiffe und Tanker fahren von A nach B, mehr nicht. Kreuzfahrtschiffe legen in x-Häfen an.

      Aber ich musste schon immer darüber lachen, wenn Hafenstädte wie Hamburg Umweltzonen für Dieselfahrzeuge einführen wollten. Die werden genau nichts von einer Verbesserung merken.
    • bananatop 29.04.2019 11:48
      Highlight Highlight @Jonahl
      Es ist fraglich was wirklich benötigt wird. Ohrenstäbchen aus China, Elektroschrott aus China benötigt man das wirklich?
  • Ohniznachtisbett 29.04.2019 07:48
    Highlight Highlight Die Kreuzfahrtschiffe machen vielleicht 1% der Weltflotte aus. Und dabei sind sie wohl noch sauberer unterwegs, als die allermeisten Frachter. Dass man also die Schifffahrt generell als Umweltproblem anschaut, kann ich nachvollziehen, aber hier jetzt die Kreuzfahrtschiffe so zu bashen, ich weiss nicht was das soll. Wenn schon Kreuzfahrten kritisieren, dann eher, wegen den Massen an Menschen die dann überfallartig Städte oder sonst schöne Orte heimsuchen, da kann man diskutieren. Aber das Umweltthema ist quasi zu vernachlässigen, verglichen mit den Frachtschiffen. PS: ich selbst bin kein Fan...
  • Dreamtraveller 29.04.2019 07:38
    Highlight Highlight Abgesehen von den unmengen an Schadstoffen, welche Kreuzfahrtschiffe in unsere Atmosphäre pumpen, verletzen die riesigen Schiffe täglich eine Vielzahl an Meerestieten wie z.B. Wale, Delphine und viele andere durch direkte Kollision oder Lärmverschmutzung. Diese Vergewaltigung unseres Planeten gehört verboten.
  • Muselbert Qrate 29.04.2019 07:31
    Highlight Highlight Ich war letztes Jahr eine Woche mit der „Harmony of the Seas“ in der Karibik unterwegs. Bezahlt von der Firma 😎

    Kann ich jedem sehr empfehlen! 👍
    • Drank&Drugs 29.04.2019 08:29
      Highlight Highlight Und Muselbert so "heute hol ich mir mal wieder ein paar Blitze ab" 🤦‍♂️
    • ich ich ich 29.04.2019 08:35
      Highlight Highlight don‘t feed the troll!
      wer sich in einem forum daran aufgeilt andere zu provozieren und ständig damit prahlt, wie sehr er es geniesst seine eigene lebensgrundlage zu zerstören, muss einem doch leid tun.
      mein beileid hast du muselbert!
    • Gubbe 29.04.2019 08:36
      Highlight Highlight Genau, habe ich mir schon ein paar Mal gegönnt und plane eine Weltreise per Schiff.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Marco Kleiner 29.04.2019 07:20
    Highlight Highlight Und dann dieses Angebot, das kaum genutzt wird: Mit dieser Anlage könnten sich die Schiffe im Hamburger Hafen mit Strom versorgen, damit sie, während sie im Hafen stehen, die ölbetriebenen Generatoren ausschalten könnten. Tun sie aber nicht. https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/extra_3/Teure-Landstromanlage-im-Hamburger-Hafen,extra15578.html
    • fidget 29.04.2019 11:35
      Highlight Highlight Erstaunt ja nicht wirklich. Wenn die Stromtarife der Anlage teurer sind, als die Stromerzeugung mit den schiffseigenen Generatoren, wird es niemals genutzt. Reedereien funktionieren auch nach wirtschaftlichen Grundsätzen. Nur der Umwelt zuliebe bezahlen sie nicht mehr. Die Anlage ist zwar sinnvoll, aber an der Attraktivität muss noch gearbeitet werden.
  • Fip 29.04.2019 07:13
    Highlight Highlight Es gibt da ein altes Naturprodukt, das die Schifffahrt bis vor 200 Jahren noch fast ausschliesslich nutzte.. Wind!

    Es gibt innovative Ideen zu dessen Nutzung.

    Und zur Not, werden unter den paar tausend Passagieren auch ein zwei taugliche Ruderer sein?
    • Charlie B. 29.04.2019 08:07
      Highlight Highlight Und heute kann man auch noch die Sonnenenergie nutzen!
    • Bloody Mary 29.04.2019 08:39
      Highlight Highlight Tolle Idee 💪👍
      Da kann man sich auch gleich das Fitnessstudio an Board sparen
    • dorfne 29.04.2019 09:46
      Highlight Highlight Wir führen wieder die Galeeren ein (Wer hat schon "Ben Hur" nicht gesehen). Galeerendienst auf einem Kreuzfahrtschiff statt teure Gefängnisaufenthalte für renitente Jungs die nicht wissen wohin mit ihrer Energie. Ab aufs Boot. Ende Ironie.
    Weitere Antworten anzeigen
  • WID 29.04.2019 06:59
    Highlight Highlight Wie sieht die Bilanz pro Passagier aus?
  • bebby 29.04.2019 06:33
    Highlight Highlight Der grösste Teil von LNG wird immer noch konventionell gefördert und dessen Schadstoffausstoss ist deutlich besser als bei Oel. Es gibt für die Schifffahrt momentan keine Alternative als LNG. Und ob Strom besser ist, hängt von der Quelle ab.
    • Posersalami 29.04.2019 08:40
      Highlight Highlight Bei der Schifffahrt gibt eine CO2 freie, bewährte Technologie: das Segeln

      So von wegen keine Alternative und so.
    • R. Peter 29.04.2019 09:53
      Highlight Highlight Atomenergie ist auch eine Alternative.
    • satyros 29.04.2019 11:06
      Highlight Highlight Auf ein Segelschiff passen halt nicht 3000 Passagiere, ein Restaurant, ein Kasino, ein Shoppingcenter, ein Fitnessstudio und ein Swimmingpool.
  • Redback 29.04.2019 06:09
    Highlight Highlight Ist ja alles nichts Neues. Leider macht die Politik hier zu wenig Druck. Es ist einfacher bei den Autofahrer den Hebel anzusetzen.
    • rodolofo 29.04.2019 08:26
      Highlight Highlight Ja ja, die armen, als Öko-Sündenböcke geprügelten Autofahrer!
      Am Umwelt-belastendsten sind sie, wenn sie mit einer Fähre übers Meer fahren.
    • Posersalami 29.04.2019 08:43
      Highlight Highlight Autofahren lässt sich im Prinzip locker innerhalb der Landesgrenzen regulieren. Schiffe fahren meist in internationalen Gewässern und da müssen sich alle Länder einig sein ansonsten bewegt sich nichts.
    • bananatop 29.04.2019 10:13
      Highlight Highlight In der Wirtschaft den Hebel ansetzen, die 40'000 Frachtschiffe um den Globus schickt.
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