Mobilität
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Wären selbstfahrende Velos vielleicht die Lösung aller Verkehrsprobleme? bild: shutterstock

Das sind die spektakulärsten Mobilitätskonzepte der Zukunft (ja, Velos kommen drin vor)

Fliegende Taxis, selbstfahrende Velos, Hyperloop – auf der ganzen Welt werden revolutionäre Mobilitätskonzepte erprobt. Doch die Zukunft ist Low-Tech: Gehen.

adrian lobe / schweiz am wochenende



Kilometerlange Staus, genervte Pendler, Unfälle, Baustellen – in den Metropolen der Welt zeigt sich das Versagen einer Stadtplanung, die jahrzehntelang auf nur ein Fortbewegungsmittel setzte: das Auto. Und das rächt sich nun. In der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá steht ein Autofahrer über elf Tage pro Jahr im Stau. In Paris sind es zehn Tage und in Zürich fast sechs. Es ist das Paradoxon der Moderne: Nichts bewegt sich, doch die Zeit rast.

Im Zentrum Manhattans ist die durchschnittliche Geschwindigkeit seit 2010 um die Hälfte gesunken, im Londoner Stadtverkehr kriechen die Fahrzeuge mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 11 Kilometern pro Stunde vorwärts.

Stundenlange Staus in Zuerich am Montag, 4. Mai 2009 nach der Eroeffnung des Jahrhundertbauwerk

In Zürich stehen die Menschen pro Jahr sechs Tage lang im Stau. Bild: KEYSTONE

Pendler, Taxis, Busse, Räder, Lieferroboter, jetzt auch noch E-Trottis – auf den Strassen wird es immer voller. Bis 2050 werden nach Schätzungen der Vereinten Nationen zwei Drittel der Menschen, in Städten leben. Doch wo Megacitys schon heute aus allen Nähten platzen – wie will man Menschen in solchen Ballungszentren von A nach B befördern?

Sind selbstfahrende Velos die Lösung aller Verkehrsprobleme?

Die radikalsten und spektakulärsten Mobilitätskonzepte kommen, wenig verwunderlich, aus der Big Tech. Tesla-Gründer Elon Musk will Tunnel in Grossstädten bohren, durch die in ein paar Jahren der Hochgeschwindigkeitszug Hyperloop rasen soll. Der Fahrdienstleister Uber plant bis 2023 fliegende Taxis in Metropolen wie Melbourne, Dallas und Los Angeles, wo Geschäftsleute bequem die Staus überfliegen können. Und der Versandriese Amazon will noch in diesem Jahr Pakete per Lieferdrohne zustellen.

Chinesische Wissenschafter haben kürzlich in der Fachzeitschrift «Nature» den Prototypen eines selbstfahrenden Velos vorgestellt, das, ausgestattet mit einem Chip und Sensoren, autonom Hindernisse umkurvt und Ziele ansteuert. Auch Uber und Google haben in die Technologie investiert. Der Vorteil: Leihräder müssten nicht mehr eingesammelt werden, sondern würden selbstständig an die Startpunkte zurückfahren.

Doch sieht so die Zukunft der Mobilität aus? Eine Flotte von Geisterrädern, die auf dem Weg in die Depots die Radwege blockiert? Die «Verkehrsrevolution», die gerade überall als Zukunftsvision ausgerufen wird, sieht man schon jetzt: Es herrscht Anarchie. Niemand weiss, in welchem Luftkorridor Lieferdrohnen neben Flugtaxis fliegen sollen und wie Lieferroboter mit E-Scootern koexistieren sollen – die Regulierungsbehörden sind überfordert. Doch womöglich könnte sich am Ende eine der ältesten Mobilitätsformen durchsetzen: gehen.

In zahlreichen Städten, unter anderem in Oslo und Kopenhagen, sind Fahrzeuge aus den Innenstädten verbannt worden. Auch Paris will unter seiner sozialistischen Bürgermeisterin Anne Hidalgo das historische Zentrum für Autos sperren und in eine Fussgängerzone umwandeln.

Der Ärger über den Verkehr auf zwei respektive vier Rädern ist nicht neu. Inmitten der Revolutionswirren, im Jahre 1790, verfasste ein anonymer Pariser Bürger ein Pamphlet unter dem Titel «Pétition d’un citoyen, ou Motion contre les carrosses et les cabriolets». Darin wettert der Autor gegen die Pferdekutschen in der Stadt, die man damals als cabriolets bezeichnete, gegen das «verfluchte Auto», das die Stadt überrollte und Fussgänger gefährde.

«Verbietet die Fahrzeuge, die nicht dem Transport von Materialien oder Objekten mit Nutzen für die Öffentlichkeit gewidmet sind», forderte der Verfasser mit jakobinischem Furor. Die Zeilen klingen aktueller denn je.

Auch heute geht es bei der Diskussion um autofreie (Innen-)Städte darum, eine Balance zwischen den Verkehrsteilnehmern im öffentlichen Raum zu finden. Paris hat 2017 als eine von nur wenigen Grossstädten die «Internationale Charta für das Gehen» unterzeichnet, die eine «Kultur des Gehens» postuliert. «Gehen ist ein grundlegendes und universal gültiges Recht, unabhängig von unseren Fähigkeiten und unserer Motivation», heisst es in der Charta.

«Und es bleibt ein bedeutender Teil unseres Lebens, auch wenn in vielen Ländern immer weniger gegangen wird. Warum noch gehen, wenn man fahren kann?» In vielen Teilen der Welt sei Gehen zum Luxus geworden. «Das Gehen scheint eine zu leichte, zu allgemeine, zu offensichtliche und in der Tat zu billige Aktivität zu sein, um sie als Möglichkeit zu sehen, an ein Ziel zu gelangen und dabei gesund zu bleiben.» Haben wir schlicht vergessen, wie leicht, angenehm und wohltuend das Gehen ist?

Freiluftrolltreppen für eine besser begehbare Welt

Das Problem: Die meisten Städte sind für Autos und nicht für Menschen gebaut. Schanghai hat die Strasse als öffentlichen Raum quasi abgeschafft, in Jakarta dient der «Bürgersteig» als Standstreifen oder Überholspur für Motorräder. In Houston ist ein Drittel der Stadt durch Parkflächen versiegelt.

Die meisten Amerikaner, sagt der amerikanische Städteplaner Jeff Beck, leben in Gegenden, wo das Auto zu einer «Prothese» geworden sei. Beck ist Autor des vielbeachteten Buchs «Walkable City», in dem er zehn Argumente anführt, wie Städte begehbarer werden können, unter anderem mit weniger Parkhäusern und besserem Fussgängerschutz.

Der Diskurs zeigt erste Wirkung: In Rathäusern auf der ganzen Welt findet ein Umdenken statt – weg von der autozentrierten Stadt und den Planungsfehlern der Vergangenheit, hin zu mehr Begehbarkeit. London entdeckt gerade seine vergessenen «pedways» wieder, jene Fussgängerbrücken, die nach dem Zweiten Weltkrieg über die zerstörten Strassen errichtet wurden. In der kolumbianischen Hauptstadt Medellín wurden in Problemquartieren wie der Comuna 13 riesige Freiluftrolltreppen errichtet.

Und in Seoul wurde ein Highway nach dem Vorbild der Highline in New York in einen Park (Skygarden) umgewandelt – mit Sitzgelegenheiten, Cafés und Open-Air-Bühnen. Wo sich früher Blechlawinen stauten, flanieren heute Bürger und Touristen im Grünen. Seoullo 7017 könnte eine Blaupause für andere Städte sein.

Der dänische Architekt und Stadtplaner Jan Gehl, der massgeblich an der Erneuerung seiner Heimatstadt Kopenhagen beteiligt war, hat einmal gesagt: «Das Leben geschieht zu Fuss.» Gehen als Low-Tech-Erfindung der Menschheit ist am Ende nicht nur das kostengünstigste, sondern auch klimafreundlichste Fortbewegungsmittel.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Der Teufel auf der Bettkante 18.08.2019 16:19
    Highlight Highlight Geburtenkontrolle, Videokonferenzen, Homeoffice, etc.
  • Grötzu 18.08.2019 14:38
    Highlight Highlight Wohn-Lebensraum und Arbeit gehören zusammen und in den gleichen Ort. Entlastet den Geldbeutel, die Auslagen für Strassenbau (Fass ohne Boden) und dient der Umwelt.
    • Kruk 18.08.2019 15:15
      Highlight Highlight Wird zum Teil schwierig weil

      1. nicht die ganze Familie im gleichen Ort eine Arbeit hat/findet.

      2. Die Löhne nicht auf die Mietzinse am Standort abgestimmt sind.
    • Kruk 18.08.2019 15:22
      Highlight Highlight Nr 1 ist auch der Grund warum es Leute gibt die in Olten wohnen.😜
    • Grötzu 18.08.2019 15:32
      Highlight Highlight Kruk, ja das stimmt. Ich weiss das wir das Jahr 2019 schreiben. Hat aber früher geklappt, als nur ein kleiner Teil ein Auto hatte. Die Firmen haben das Pensionsgeld in Wohnhäuser investiert, die direkt neben ihren Fabriken standen. Na ja, vorbei als ein Fabrikbesitzer noch ein Patron war und für seine Belegschaft da war. War auch nicht das gelbe vom Ei, hat aber funktioniert. Heute herrscht halt Gewinnsucht um jeden Preis und der Preis ist sehr hoch und wird immer höher.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hzwo 18.08.2019 12:55
    Highlight Highlight Gehen soll effizienter sein als Velofahren? In Joule pro Km auf Asphalt bis 10% Steigung sicher nicht. Jaja graue Energie des Velos. Fahr erstmal 100000km Velo bis der Rahmen vielleicht mal durch ist. 100000km gehen würde wegen Zeit und Energieverbrauch viel mehr CO2 verursachen.
    • RalpH_himself 18.08.2019 15:06
      Highlight Highlight Platz! Es geht vor allem um den Platz. Fussgänger brauchen keine Abstellanlagen und erreichen mit Abstand die höchste Verkehrsdichte, bei gleichzeitig geringstem Aufwand für die Infrastruktur.
  • Magnum 18.08.2019 12:50
    Highlight Highlight Eine Anmerkung: Hyperloop taugt nicht für den Nahverkehr, das ist ein Konzept für grössere Distanzen. Elon Musk will in geistiger Umnachtung Tunnel in Städten bohren, damit dort Teslas rumfahren können. Was viel ineffizienter ist als eine Metro. Aber Musk ist ja auch nur ein Autoverkäufer, der zu Unrecht als Visionär gefeiert wird.

    Der Modalsplit in Tokyo-Yokohama als grösster Metropolitanregion der Welt sieht wie folgt aus:
    51% öffentlicher Massentransport
    23% Fussgänger
    14% Fahrrad
    12% motorisierter Individualverkehr

    So geht Effizienz.
    • Hzwo 19.08.2019 16:45
      Highlight Highlight Musk wird sicher keine Metro verneinen. Hyperloop und Loop sollen ja eben gerade Fussgänger bevorzugt behandeln. Es geht ihm drum die Zukunft "exciting" zu machen. Solangs niemandem schadet...warum nicht?
  • rodolofo 18.08.2019 12:42
    Highlight Highlight Schon heute ist der Verkehrslärm (inklusive Gestank von Abgasen) in den Städten DIE Plage!
    Wie das mal werden soll, wenn in den Lüften Paketdrohnen und Luft-Taxis für Reiche, die sich das leisten können, unterwegs sind, will ich mir gar nicht vorstellen!
    Nur schon eine einzige kleine Drohne eines Hobby-Nerds in der Erholungszone machte ein dermassen nerviges und stressiges Gedröhn, dass ich innerlich zum Gewehr griff, um dieses enorm belästigende Ding abzuschiessen!
    Also zwingt mich bitte nicht dazu, dereinst zum Anti-Lärm-Terroristen zu werden!
    • K1aerer 18.08.2019 14:02
      Highlight Highlight Ziehen Sie doch einfach in die Stadt, wenn Ihnen der Lärm nicht passt. Sind wahrscheinlich die gl3ichen, die neben Flughafen ziehen und sich wegen Fluglärm aufregen.
    • rodolofo 18.08.2019 14:24
      Highlight Highlight Da bin ich bereits.
      Ich spreche also AUS ERFAHRUNG!
      Na, klingelt's?
      Ständiger Lärmpegel macht nicht taub und härtet auch nicht ab, sondern macht vielleicht sogar empfindlicher, ähnlich wie mit dem Warm duschen.
    • Magnum 18.08.2019 14:36
      Highlight Highlight @ K1aerer
      Wer in der Stadt wohnt, tut dies meist genau darum, weil man nicht zum Teil der Pendler-Schafsherde werden will, die Tag für Tag frustriert im Stau steht.
      Dass diese Menschen dann den Lärm und die Abgase der Pendler-Schafsherde schlucken sollen, ist eine leicht perverse Annahme. Städte sind zum Leben, zum Arbeiten und zum Einkaufen da. Städte sind keine Verkehrsflächen.
      Es ist doch vielmehr so, dass all die Pendler mit einem EFH auf dem Lande selbst abends die Ruhe und saubere Luft geniessen wollen, welche sie den Stadtbewohnern verpesten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • KeineSchlafmützeBeimFahren 18.08.2019 10:40
    Highlight Highlight Hä? Selbstfahrende Velos? Wozu soll das gut sein?
    Ich habe Beine, kann selber treten. 🤷🏻‍♂️
    • Kruk 18.08.2019 11:02
      Highlight Highlight Ist für mietvelos wie Publibike, damit sie sich selber verteilen können.
      Jetzt werden sie ja eingesammelt und verteilt.
    • Hzwo 18.08.2019 12:50
      Highlight Highlight Hä? Mit Antrieb als Ersatz für deine Beine ist ein Velo noch lange nicht selbstfahrend.
    • Hallwilerseecruiser 18.08.2019 13:23
      Highlight Highlight @Kruk: Und wenn jemand das Velo auf den Boden schmeisst? Richtet es sich dann auch selber wieder auf?
    Weitere Antworten anzeigen
  • 's all good, man! 18.08.2019 09:55
    Highlight Highlight Man darf sich schon fragen, ob das wirklich zielführend ist, wenn da nun jeder für sich sein eigenes kleines, tolles Verkehrsvehikel der Zukunft austüftelt und dann unkoordiniert auf die Menscheit loslässt.

    Es braucht Lösungen in einem Gesamtkonzept. Bin gespannt, wohin das führt. Aber ein Ansatz muss ganz klar sein, unsere Mobilität überhaupt gar nicht erst so grenzenlos werden zu lassen. Alles wird schneller, effizienter und wir haben immer weniger Zeit, sollen dann aber trotzdem jeden Tag Stunden mit unserem Arbeitsweg verbringen? Das geht irgendwie nicht auf.
  • sunshineZH 18.08.2019 09:39
    Highlight Highlight Es rächt sich, dass die Infrastruktur nicht dem Bevölkerungswachstum angepasst wurde, darum müssen die Strassen ausgebaut werden.
    • Magnum 18.08.2019 13:03
      Highlight Highlight Vor allem müssen die Strassen umgenutzt werden. Ein Verkehrsmittel, das zum Transport einer Person mehr als eine Tonne Material bewegen muss, am Zielort rund 15 Quadratmeter Platz braucht und dazu noch die Luft verpestet, ist in keiner Weise zu fördern. Und dafür sind auch nicht Strassen zu bauen, bis besagtes Verkehrsmittel nicht mehr im Stau endet.
      Gefragt ist der Weitblick, über das real existierende automobile Fiasko hinweg zu sehen. Gefragt ist Effizienz. Gefragt sind radikal andere Prioritäten und Massnahmen, die Mobilität als solche verringern helfen.
      Nicht gefragt sind neue Strassen.
    • K1aerer 18.08.2019 14:04
      Highlight Highlight @Magnum die Lösung wäre dann zuhause bleiben. 🤷‍♂️
    • Magnum 18.08.2019 14:31
      Highlight Highlight @K1aerer
      Zuhause bleiben wie in Homeoffice: Wäre für einen bedeutenden Teil der Schweizer Dienstleistungsgesellschaft durchaus praktikabel - für Jobs in der Produktion leider weniger.

      Aktuell schafft der Staat über den Pendlerabzug, billige Treibstoffe und eine Flatrate zur Autobahnnutzung, die Lichtjahre von einer Kostendeckung weg ist, grundfalsche Anreize. Und unter Doris Leuthard hat sich der oeV schneller verteuert als der miV, was ein Unding für sich ist.

      Nicht die Strassen sind auszubauen, sondern die Infrastruktur für alles, was NICHT miV ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bbelser 18.08.2019 09:35
    Highlight Highlight Ja, wir haben bisher unsere Städte für Autos gebaut (und uns damit freiwillig der Herrschaft der Maschinen unterworfen;-)
    Aber warum muss das so bleiben, wenn die Alternativen billiger, ressourcenschonender, platzsparender und gesünder sind?
    Wir sollten aufhören in Unmöglichkeiten zu denken, als hätten wir noch nie Konzepte mit notwendigen Ausnahmen entwickelt.
    Auto-Mobilität in Städten hat keine Zukunft mehr und die röhrenden Auspuffe überzüchteter Macho-Boliden sind der letzte Todes-Schrei einer aussterbenden Blech-Spezies.
    • sunshineZH 18.08.2019 18:15
      Highlight Highlight @bbelser Autos waren schon immer und werden auch immer in die Stadt gehören. Wen es stört findet bestimmt auch auf dem Land seinen Platz ohne Autos 😊
  • Propeller 18.08.2019 09:34
    Highlight Highlight Wieso nicht einfach die Verkehrssteuer drastisch erhöhen? Früher konnten sich die wenigsten ein Fahrzeug leisten und heute besitzt mehr oder weniger jede Familie 2 Fahrzeuge. Es soll nicht zu einem Luxusgut verkommen, aber die Alternativen müssten finanziell massiv interessanter sein.
  • Grossmaul 18.08.2019 09:32
    Highlight Highlight Zürich macht das ziemlich gut. Schon immer waren der Verkehr in der Stadt, der Mangel an Parkplätzen und die teuren Parkgebühren abschreckend genug, dass man lieber mit dem ÖV angereist ist. Dafür ist das Streckennetz von Tram und Bus hervorragend ausgebaut und eine Tageskarte kostet so viel wie 2 Stunden parken am Obergericht. So bleibt die schönste Stadt der Welt ein angenehmer Ort.

    Und ja, die Velowege sind immer noch ein Thema, wo Raum für Verbesserung besteht.
  • Gender Bender 18.08.2019 09:32
    Highlight Highlight Auto ist für die meisten Heroin. Sie sind süchtig und reagieren auch wie Süchtige wenn man es ihnen weg nimmt. Blöde Junkies.
    • hoorli 18.08.2019 19:53
      Highlight Highlight Was für ein Seich....
  • fant 18.08.2019 09:31
    Highlight Highlight Was mich als - zugegebenermassen eingefleischten - Velofahrer nervt: wie viele verschiedene Fahrzeuge auch als Velo gelten: Was soll z. B. Ein lärmiges, stinkiges 2 Takt Mofa auf dem Veloweg, der sich - separat von der Strasse zusammen mit den Fussgängern den Platz teilt? (z.B. Basel, Peter Merian/Jacob Burckhardt).

    Meiner Meinung nach sollte der Unterschied zwischen 'motorisiert' (ja, da gehört auch ein E-Bike dazu) und 'rein Muskelgetrieben' (also inkl. Trotti ohne Motor) gemacht werden.

    Das würde auch die Koexistenz mit den Fussgängern deutlich vereinfachen...
    • NathanBiel 18.08.2019 09:50
      Highlight Highlight Meine Nerven! In wieviele separaten Spuren willst du den Verkehr in unseren engen Städten den aufteilen?
    • Lebenundlebenlassen 18.08.2019 10:07
      Highlight Highlight Die Technik ist eben schneller als die Politik. Immer mehr neue Fahrzeuge kommen auf den Markt. Aber die Strassen, Trottoirs, Velowege sind immer noch die gleichen.. da passt nicht alles drauf...
    • Maya Eldorado 18.08.2019 10:16
      Highlight Highlight @fant
      Ich finde auch, dass lärmige stinkige Töffli nichts auf Velowegen verloren haben.
      Allerdings finde ich, dass man mit e-bike auch selber pedalen muss. Ich bin das ganze Leben mit dem Velo gefahren, auch grosse Strecken.
      Jetzt habe ich nicht mehr genug Pfuus und Kraft. Deshalb bin ich, jetzt wo ich älter bin, froh um das e-bike. Auf Velowegen, kann ich das Tempo so anpassen, dass es für alle akzeptabel ist, wenn ich nicht per zufall mal allein bin.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mänsch 18.08.2019 09:25
    Highlight Highlight Bis 2050 werden nach Schätzungen der Vereinten Nationen zwei Drittel der Menschen, rund 2,5 Milliarden, in Städten leben.

    ehm. mathe ist glückssache oder wie muss man das genau interpretieren?? die gesamtpopulation wird sich bis dahin wohl kaum mehr als halbiert haben...
  • SD1980 18.08.2019 09:23
    Highlight Highlight 2/3 der Menschen, rund 2.5 Mia? Geht irgendwie nicht auf
    • G.Oreb 18.08.2019 11:07
      Highlight Highlight Mehr als zwei Drittel der Menschheit dürften nach Schätzung der Vereinten Nationen bis 2050 in städtischen Gegenden leben. Derzeit seien es rund 55 Prozent, teilte die Abteilung für wirtschaftliche und soziale Angelegenheiten der UN in New York mit.

      Bis 2050 werde die Zahl aber den Schätzungen nach um 2,5 Milliarden Menschen auf 68 Prozent steigen.

      Vom selben Artikel einer anderen Online Zeitung. Dpa Artikel umschreiben will gekonnt sein 🙂
      Gleiches gilt für Tagblatt.ch, wer hat jetzt wohl wem abgeschrieben? 🧐
  • Fredz 18.08.2019 09:21
    Highlight Highlight Es gibt Städtekonzepte für Neubauquartiere, wo alles zu Fuß innert 15 Minuten erreichbar ist: Wohnung, Schule, Einkaufsmöglichkeiten, Arbeitsstelle, U-Bahnstation. Es dürften auch 30 Minuten sein.
    Funktioniert natürlich nur für Neubauquartiere. Immerhin.
  • Silvio_soy_yo 18.08.2019 09:20
    Highlight Highlight zwei Drittel der Menschen, rund 2,5 Milliarden? 🤔
  • RalpH_himself 18.08.2019 09:19
    Highlight Highlight In Science-Fiction-Filmen von Star Wars bis zu Guardians of the Galaxy sind die ebenerdigen Verkehrsflächen fast ausschliesslich den Fussgängern vorbehalten. Ich hoffe, dass das bald Reality wird!
    (Und nein, die fliegenden Vehikel in der Luft können die riesigen Menschenmassen dieser Megacities sicher nicht transportieren, dafür gibt es wohl eine U-Bahn.)
  • fools garden 18.08.2019 09:08
    Highlight Highlight Seit Ansinnen versucht der Fleissige Zeit zu gewinnen und hat dennoch immer weniger Davon.
    Das Auto hat dabei so lange geholfen bis es im Weg stand.
  • Sharkdiver 18.08.2019 09:07
    Highlight Highlight Ein Metrosysem durch die Städte und die Autobahnen unter die Erde. Das Fahrzeug kommt auf ein Wägelchen das unterirdisch im hochtempo durch die Röre schiesst. Keine oberirdischen Autobahnen und weniger Züge 😍
  • Gianni48 18.08.2019 08:59
    Highlight Highlight Leider hat die Raumplanung komplett versagt (weltweit). Wohnen und Arbeiten gehören zusammen, d. h. im Idealfall nicht mehr als 2km auseinander liegen. Ich habe das mitten in Zürich geschafft, d. h. von meinem Wohnort waren es genau 2 km bis zum Arbeitsplatz, was zu Fuss problemlos zu bewältigen war (bin nun pensioniert und immer noch glücklich mit der Wohnung). Die Wohnung war zwar teurer als auf dem Land, aber ich brauchte kein ÖV-Abo und fast keine Zeit für den Arbeitsweg. Auch das Auto bräuchte ich nicht mehr, letztendlich eine Win-Win Situation.
    • Dr Barista 18.08.2019 10:16
      Highlight Highlight Streng genommen solltest du dich doch jetzt von deiner Wohnung trennen, damit jemand anderes, welcher nun vielleicht sogar deine Arbeitsstelle hat, den selben Luxus geniessen kann, da du ja jetzt auf den kurzen Arbeitsweg nicht mehr angewiesen bist, oder geht da was in meiner Logik nicht auf?
    • Maragia 18.08.2019 14:23
      Highlight Highlight Das ist ja das Problem, es können nicht alle in der Stadt wohnen, welche auch dort arbeiten. Es gibt viel zu wenig Wohnraum. Und es funktioniert auch nur, wenn man immer am gleichen Ort arbeitet. Ich habe z.B. meinen Arbeitsplatz von Zürich in die Ostschweiz gewechselt...
  • memento 18.08.2019 08:50
    Highlight Highlight "Die meisten Städte sind für Autos gebaut....", der Satz bringt es auf den Punkt. In der Stadt Zürich wird das Paradigma leider weiter verfolgt, siehe geplanter Rosengartentunnel
  • maylander 18.08.2019 08:48
    Highlight Highlight Die Autos werden immer grösser, transportieren aber nicht mehr Personen. Teslas gehören da auch zu den Sündern. Mittlerweile sind die Autos so breit wie die Parkfelder.
    Man sollte endlich die Autos nach Breite und Länge besteuern. Wenigstens muss man dann die Parkfelder nicht vergrössern.
    Und wieso hat man es noch nicht geschafft ein Parkhaus wie ein Hochregallager zu bauen.
    • NathanBiel 18.08.2019 09:51
      Highlight Highlight Sehr gute Ideen.
    • Kruk 18.08.2019 11:09
      Highlight Highlight solche Parkhäuser habe ich in der Schweiz wirklich noch nie gesehen in Japan schon vor Jahrzehnten.

      Das besteuern der Autos nach grösse wäre schon gut, aber wie bei allem gibt es dann wieder solche die das wirklich brauchen, um etwas auszuliefern, als Firmenwagen etc.
  • forevernewbie 18.08.2019 08:43
    Highlight Highlight finde die idee von autoverbot in den stadtzentren super. dafür mehr velowege.
    öv verkehr darf gerne bleiben, aber der ist ja hier eh meist mit strom unterwegs.
    autos die stauen in den städten sind sicher nicht die zukunft.
  • Restless Lex 18.08.2019 08:06
    Highlight Highlight 2/2
    Allgemein müssten die Ansätze dahingehend geplant werden, dass 1. der Pendlerverkehr verringert werden kann (Home Office, Desk Sharing, Open Office usw.), der Verkehr sollte so geregelt werden, dass man stets mit dem ÖV, Velo oder zu Fuss am schnellsten ist. Parkplätze entfernen oder Verkehrssteuer in Städten erhöhen bringt den gegenteiligen Effekt, da dann Landflucht betrieben oder länger für einen Parkplatz herum gefahren wird. Autostrassen müssten aus den Zentren verschwinden, dafür günstige Parkplätze ausserhalb bereit gestellt werden, bis ein allgemeines Umdenken stattgefunden hat.
    • Driver7 18.08.2019 09:28
      Highlight Highlight der Verkehr sollte so geregelt werden, dass man stets mit dem ÖV, Velo oder zu Fuss am schnellsten ist... darin ist Bern schon heute gut.. selbst ausserhalb der Stosszeiten wird mit künstlichen roten-Wellen ausgebremst.. Umweltschonend ist das übrigens nicht
    • Restless Lex 18.08.2019 10:20
      Highlight Highlight @Driver: Die künstlichen Rotphasen sind keine Lösung sondern eine Konsequenz! Die Ursache sind die vielen unnötigen Autos, welche reduziert werden sollten.
      Aber du hast vollkommen recht, stetiges Anfahren mit dem Auto ist nicht umweltfreundlich. Aber das Stehenlassen wäre es. Und dies bezieht sich auf die PWs mit einem Fahrer nicht Handwerkfahrzeuge, LKWs - wenn nötig usw...
    • GrumpyDog 18.08.2019 10:40
      Highlight Highlight Klar, Parkplätze entfernen ist nur sinnvoll, wenn die Alternativen vorhanden sind (sind sie in der Schweiz praktisch immer). Im besten Fall wird daher integral geplant. Dann ist es aber ein gutes Mittel, die Anzahl Fahrten in ein Gebiet zu kontrollieren. Suchfahrten sind in europäischen Städten nicht gravierend und können mit Parkleitsystemen minimiert werden. Dass Cityzonen und Parkplatzreduktion den gegenteiligen Effekt haben, ist schlicht falsch. Bei einer Verkehrsüberlastung in den Innenstädten gewinnt niemand. Da gibt es diverse Beispiele von Städten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heinzbond 18.08.2019 08:03
    Highlight Highlight In der Aufzählung fehlt ponteverda, die ganze Stadt funktioniert ohne Auto... Und das sehr super....
  • CogitoErgoSum 18.08.2019 08:02
    Highlight Highlight Ich gehe schon seit Jahren jeweils etwas mehr als 1 Stunde zu Fuss zur Arbeit. Das kann ich jedem gerne weiterempfehlen.
    Bitte lasst uns Fussgängern das Trottoir und opfert es nicht dem Verkehr egal welcher anderen Fortbewegungsart. Danke.
    • DanielaK 19.08.2019 11:47
      Highlight Highlight Das freut mich sehr für dich. Da ich manchmal von 6.30 bis Abends um 20.15 Arbeite, minus 2h Mittag, käme ein so langer Fussmarsch für mich nicht in Frage. Die Fitness ist nicht mal das Problem. Im dümmsten Fall müsste ich bei Neuschnee oder Sturm auf einer Landstrasse ohne Gehweg durch ein Waldstück ohne Beleuchtung( momentan wäre das so) oder über den Waldweg, auch ohne Strassenbeleuchtung. Beim letzten Januarsturm flogen dort etwa 10 Bäume auf die Strasse. Rechnet man deine Marschzeit wäre ich dann von 5.30 bis 21.15 ausser Haus und es wäre dazu noch saugefährlich.
  • Restless Lex 18.08.2019 07:59
    Highlight Highlight 1/2
    Seoul ist doch keine Lösung, dies ist einfach eine Zusammenlegung der Trottoirs in die Mitte der Strasse mit Brücken. Kopenhagen oder Van Houten müssten als Vorbilder genommen werden. Innerstädte /-Zonen komplett autofrei und den Fahrrädern und Fussgängern den Vortritt geben. Ich verstehe zum Beispiel nicht, weshalb in Basel ein PW über den Barfüsser- oder Marktplatz fahren muss. Ebenso wenig müsste ein PW in Luzern vor dem Bahnhof durchfahren. Diese Strassen könnte man ersatzlos für PWs streichen. Und solche Ansätze wären sofort in jeder Stadt machbar.
    • K1aerer 18.08.2019 08:43
      Highlight Highlight Ach dann kommen die Lebensmittel per Velos in den Läden?
    • memento 18.08.2019 08:52
      Highlight Highlight @K1aere: Gähn...immer die gleichen Sprüche..
    • fools garden 18.08.2019 09:01
      Highlight Highlight K1aerere, Artikel gelesen? Sämtliche Autos verbannen die nicht für Lieferungen gebraucht werden.
      Französische Städte sind ein super Beispiel wie es "nicht" funktioniert.
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  • Raphael Stein 18.08.2019 07:46
    Highlight Highlight Ziemlich Schizzo die Sache.
  • N. Y. P. 18.08.2019 07:32
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach, haben die Städteplaner nicht versagt. Wir vermehren uns weltweit wie die Karnickel und wundern uns, dass es keinen Platz mehr hat auf den Strassen.

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