Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Zika-Virus: WHO: Forschung zu Zika und Mikrozephalie dauert noch Monate



Die Ungewissheit dauert an: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rechnet erst in vier bis sechs Monaten mit Klarheit über einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Zika-Virus und der Mikrozephalie, einer Schädelfehlbildung bei Babys.

Das Virus steht im Verdacht, nach der Infektion einer Schwangeren die sogenannte Mikrozephalie ihres Ungeborenen zu verursachen. Neugeborene, deren Mütter sich am Anfang der Schwangerschaft angesteckt haben, sind nach WHO-Auskunft besonders häufig betroffen. Daher müsse die WHO für weitere Erkenntnisse auf die Geburt dieser Kinder warten, teilte die Behörde am Freitag in Genf mit.

Die Verbindung zwischen Zika und dem seltenen Lähmungssyndrom Guillain-Barré könnte deutlich schneller ermittelt werden, weil Erwachsene betroffen seien. Zika ist bisher in etwa 40 Ländern nachgewiesen worden, am stärksten ist Brasilien betroffen.

Um eine mögliche Infektion durch Geschlechtsverkehr auszuschliessen, rät die WHO Touristen, mindestens vier Wochen lang nach ihrer Rückkehr aus betroffenen Gebieten nur geschützten Sex zu haben oder abstinent zu bleiben. Schwangere Frauen und Bewohner aus gefährdeten Gegenden sollten diese Regeln generell befolgen.

Von 7. bis 9. März will die WHO ein Expertentreffen einberufen, um neue Strategien im Kampf gegen die Mücken zu finden, die das Zika-Virus übertragen.

Papst Franziskus hatte am Donnerstag künstliche Verhütungsmittel nicht mehr strikt ausgeschlossen, wenn es um eine Bedrohung wie das Zika-Virus geht. Verhütung sei «nichts absolut Böses» und sei in einigen Fällen sogar einleuchtend, sagte das katholische Kirchenoberhaupt nach Vatikanangaben auf dem Rückflug von Mexiko nach Rom. Die katholische Kirche lehnt Verhütungsmittel eigentlich ab. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1