Google
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Amazon (AWS) und Microsoft (Azure) dominieren das Cloud-Geschäft. 

Amazon und Microsoft zeigen Google den Auspuff – jetzt geht die Cloud-Chefin



FILE- In this Sept. 11, 2007 file photo Diane Greene, CEO of VMware Inc. waits to be introduced before delivering her keynote address at the VMWorld 2007 conference in San Francisco. Greene is current a member of the board of directors for Google. California has become the first state to require publicly traded companies to include women on their boards of directors. The measure requires at least one female director on the board of each California-based public corporation by the end of next year. (AP Photo/Eric Risberg, File)

Diane Greene: Googles Cloud-Chefin verlässt den Konzern. Bild: AP/AP

In Googles Cloud-Geschäft gibt es einen Führungswechsel. Die bisherige Chefin Diane Greene zieht sich zurück, die Führung übernimmt im kommenden Jahr der frühere Oracle-Manager Thomas Kurian. Er hatte den Software-Konzern, bei dem er zuletzt die Produktentwicklung leitete, erst im September verlassen.

Nach damaligen Informationen des Finanzdienstes Bloomberg hatte er Differenzen mit Gründer Larry Ellison über die Strategie. Kurian wollte demnach mehr Oracle-Software in Cloud-Services von Konkurrenten wie Amazon oder Microsoft laufen lassen - während Ellison auf die hauseigene Infrastruktur gepocht habe.

Amazon und Microsoft ziehen davon

Google konkurriert im boomenden Cloud-Geschäft vor allem mit Amazon und Microsoft. Die Rivalen kämpfen um lukrative Deals mit grossen Unternehmen. Google hat in den letzten Jahren vergeblich versucht, den Anschluss an Amazon und Microsoft zu finden. Greene sollte die Wende bringen, aber inzwischen sind Amazon und Microsoft weiter enteilt.

Amazon ist der Cloud-Pionier und noch immer die klare Nummer eins im Cloud-Markt. Microsoft auf Platz zwei hat das vielseitigste Angebot und die besten Kundenbeziehungen. Viele Firmen entscheiden sich daher primär zwischen Amazon Web Services (AWS) und Microsoft Azure. 

Google möchte ein grösseres Stück des Cloud-Geschäfts, um unabhängiger von den Werbeeinnahmen zu werden.

Greene, eine Mitgründerin der Software-Firma VMware, kam vor drei Jahren zu Google, als der Internet-Konzern das von ihr geführte Start-up Bebop übernahm. Sie schrieb im Blogeintrag zu ihrem Abgang, damals habe sie nur zwei Jahre in dem Job bleiben wollen. Jetzt wolle sie unter anderem Gründerinnen von Start-ups unterstützen.

Der Branchendienst «The Information» berichtete zugleich von Spannungen mit anderen Google-Managern. So hätten ihre Versuche, Cloud-Angebote zum Teil von Werbedeals mit Kunden zu machen, zu Verstimmungen in anderen Sparten geführt, hiess es unter Berufung auf informierte Personen. (oli/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Analyse

Diese Fehler darf die Schweiz mit ihrer Corona-Warn-App keinesfalls machen

Der Starttermin für die Schweizer Proximity-Tracing-App rückt näher. Nun sind auch die Landesregierung und die Kantone gefordert.

Einige Länder haben sich schon am digitalen Contact Tracing versucht. Doch alle sind mit ihren Apps gescheitert oder zumindest hinter den Erwartungen geblieben.

Dafür gibt es verschiedene Gründe, wie wir gleich sehen. Technischer Natur. Aber auch organisatorisches Versagen sowie krasse strategische Fehlleistungen.

Die gute Nachricht aus Schweizer Sicht: Wir sind in einer hervorragenden, ja einzigartigen Ausgangslage. Und wir können aus Irrtümern unserer Nachbarn und weit entfernter Länder …

Artikel lesen
Link zum Artikel