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Alle Medaillenentscheidungen vom 7. August in Tokio

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Alle Medaillenentscheidungen vom 7. August in Tokio
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SRF 2 - HD - Live

Olympiaticker

Brasilien verteidigt Fussball-Gold ++ Frankreich mit Doppelsieg in Handball und Volleyball

07.08.2021, 17:08

Liveticker: Olympia-Tagesticker, 07.08.20201

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Doppelter Französischer Triumph
Frankreichs Volleyballer sind erstmals Olympiasieger. Das Team um Star-Angreifer Earvin Ngapeth gewann im Final gegen die Auswahl der Russen 3:2 (25:23, 25:17, 21:25, 21:25, 15:13). Dem überragenden Ngapeth gelangen 26 Punkte.

Und auch im Handball holt sich Frankreich Golf. In der Neuauflage des Finals von Rio 2016 gewinnen die Franzosen gegen Dänemark mit 25:23. Für das erfolgsverwöhnte französische Handball-Team ist es der erste grosse Titel seit der WM 2017. Der für einmal nicht in einer Favoritenrolle an einen Grossanlass gereiste Rekordweltmeister konnte sich im Final erneut auf seinen Goalie Vincent Gérard verlassen: Der Keeper von Paris Saint-Germain, der schon im Halbfinal gegen Ägypten stark aufgespielt hatte, ermöglichte den Franzosen, sich eine Führung zu erspielen, die sie bis zuletzt nicht mehr hergaben. (sda)
epa09404200 French team players pose with their gold medals on the podium after winning the Men's Gold medal match between France and Denmark, at the Handball events of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Yoyogi National Gymnasium arena in Tokyo, Japan, 07 August 2021.  EPA/TATYANA ZENKOVICH
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Brasilien verteidigt Fussball-Gold in der Verlängerung
Der Olympia-Final im Fussball zwischen Brasilien und Spanien war so dramatisch, wie man das erwarten durfte. Brasilien ging in der Nachspielzeit der ersten Hälfte durch Cunha in Führung, nachdem kurz zuvor Richarlison noch einen Penalty verschossen hatte. Nach der Pause übernahm Spanien das Spieldiktat, glich durch Oyarzabal nach 61 Minuten aus. In der Verlängerung war es dann Joker Malcolm, der für die Entscheidung zugunsten Brasiliens sorgte. Die südamerikanische Auswahl verteidigte somit den Titel von 2016.

Brasilien - Spanien 2:1 (1:0, 1:1) n.V.
Yokohama. - SR Beath (AUS). - Tore: 45. Cunha 1:0. 61. Oyarzabal 1:1. 108. Malcom 2:1.
Brasilien: Santos; Dani Alves, Nino, Diego Carlos, Arana; Douglas Luiz, Guimarães; Antony (112. Menino), Cunha (91. Malcom), Claudinho (106. Reinier); Richarlison (114. Paulinho).
Spanien: Simon; Oscar Gil, Garcia, Torres, Cucurella (91. Miranda); Zubimendi (112. Moncayola); Merino (46. Soler), Pedri; Asensio (46. Bryan Gil), Oyarzabal (104. Mir); Olmo.
Bemerkungen: 38. Richarlison verschiesst Foulpenalty. (abu/sda)
Japan gewinnt Olympia-Gold im Baseball
Gastgeber Japan hat beim olympischen Comeback des Baseballs die Goldmedaille gewonnen. Die Mannschaft setzte sich am Samstag im Yokohama Baseball Stadium 2:0 gegen die USA durch. Japan konnte im dritten und achten Inning jeweils einmal punkten. Bronze ging an die Dominikanische Republik.

Baseball stand erstmals seit 2008 wieder im olympischen Programm. Damals in Peking hatte Südkorea triumphiert. (abu/sda/dpa)
Team Japan celebrate with their manager Atsunori Inaba after the gold medal baseball game against the United States at the 2020 Summer Olympics, Saturday, Aug. 7, 2021, in Yokohama, Japan. Japan won 2-0. (AP Photo/Sue Ogrocki)
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Dramatische Hochsprung-Entscheidung
Die Russin Maria Lasizkene (Bild) gewinnt Gold im Hochsprung. Sie benötigt dazu eine Saisonbestleistung von 2,04 m. Silber geht an Nicola McDermott aus Australien, die in 2,02 m einen neuen Ozeanien-Rekord aufstellte. Bronze holte sich mit 2,00 m Jaroslawa Mahutschich aus der Ukraine. (ram)
epa09403442 Mariya Lasitskene of Russia competes in the Women's High Jump final during the Athletics events of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Olympic Stadium in Tokyo, Japan, 07 August 2021.  EPA/DIEGO AZUBEL
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Staffel-Siege für die USA
Die Staffeln der Vereinigten Staaten von Amerika waren über 4x400 m nicht zu besiegen. Bei den Frauen holte das US-Quartett Gold vor Polen und Jamaika. Bei den Männern siegte es vor der Niederlande und Botswana. (ram)
epa09403760 Athing Mu of Team USA crosses the finish line to win the Women's 4 x 400m Relay Final during the Athletics events of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Olympic Stadium in Tokyo, Japan, 07 August 2021.  EPA/VALDRIN XHEMAJ
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Brasilien führt zur Pause
Im Fussballfinal der Männer ist die erste Halbzeit vorbei. Brasilien führt gegen Spanien mit 1:0 – und dies trotz eines von Richarlison verschossenen Penaltys in der 38. Minute. Doch kurz vor dem Pausenpfiff traf der frühere Sion-Spieler Matheus Cunha. (ram)
Speerwurf-Gold an Indien
Neeraj Chopra heisst der sensationelle Sieger der Speerwurf-Konkurrenz. Der Inder schleuderte das Gerät auf 87,58 m und gewann damit Gold. Silber und Bronze gingen an zwei Tschechen: Jakub Vadlejch (86,67) und Vitezslav Vesely (85,44). Der Olympiasieger hat einen interessanten Trainer: Uwe Hohn, der erste Mensch, der einen Speer mehr als 100 m weit warf. (ram)
Neeraj Chopra, of India, competes in the men's javelin throw final at the 2020 Summer Olympics, Saturday, Aug. 7, 2021, in Tokyo. (AP Photo/Matthias Schrader)
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Israelin beendet russische Dominanz
Die Israelin Linoy Ashram beendet die eindrückliche russische Vorherrschaft in der Rhythmischen Gymnastik. Die 22-Jährige gewinnt Gold im Einzel-Mehrkampf und ist die erste nicht-russische Olympiasiegerin seit der Ukrainerin Kateryna Serebrjanska 1996 in Atlanta.

Ashram kam im Final mit den vier Handgeräten Reifen, Ball, Keulen und Band auf eine Gesamtpunktzahl von 107,800 und verwies damit die grosse Favoritin, die 13-fache russische Weltmeisterin Dina Awerina (107,650), hauchdünn auf Platz 2. Bronze ging an die Belarussin Alina Harnasko. (ram/sda)
Linoy Ashram, of Israel, competes in the individual all-around rhythmic gymnastics final at the 2020 Summer Olympics, Saturday, Aug. 7, 2021, in Tokyo, Japan. Ashram won the gold medal in the event. (AP Photo/Gregory Bull)
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Linoy Ashram, of Israel, performs during the rhythmic gymnastics individual all-around final at the 2020 Summer Olympics, Saturday, Aug. 7, 2021, in Tokyo, Japan. (AP Photo/Ashley Landis)
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Linoy Ashram, of Israel, performs during the rhythmic gymnastics individual all-around final at the 2020 Summer Olympics, Saturday, Aug. 7, 2021, in Tokyo, Japan. (AP Photo/Ashley Landis)
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epa09403251 Gold medalist Linoy Ashram of Israel poses with medal during award ceremony of the rhythmic gymnastics individual all-around competition during the Rhythmic Gymnastics events of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Ariake Gymnastics Centre in Tokyo, Japan, 07 August 2021.  EPA/MAST IRHAM
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Team-Gold im Reiten an Schweden
In einem hochklassigen Stechen sicherte sich Schweden Olympia-Gold im Team-Springen. Alle drei Schweden blieben in der Kurzentscheidung wie auch die drei amerikanischen ReiterInnen fehlerfrei. So entschied die um insgesamt rund eineinhalb Sekunden schnellere Schlusszeit zugunsten der Skandinavier. (ram)
epa09403397 Malin Baryard-Johnsson of Sweden on Indiana competes in the Jumping team final during the Equestrian events of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Baji Koen Equestrian Park in Setagaya, Tokyo, Japan, 07 August 2021.  EPA/NIC BOTHMA
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Ingebrigtsen triumphiert über 1500 m
Jakob Ingebrigtsen heisst der Olympiasieger über 1500 m. Der Norweger zeigte ein starkes Rennen und liess sich auf der Zielgeraden nicht mehr einholen. Ingebrigtsen siegte mit olympischem Rekord von 3:28.32 Min. vor Timothy Cheruiyot aus Kenia und Josh Kerr aus Grossbritannien. (ram)
Jakob Ingebrigtsen, of Norway celebrates winning the gold medal in the final of the men's 1,500-meters at the 2020 Summer Olympics, Saturday, Aug. 7, 2021, in Tokyo, Japan. (AP Photo/Francisco Seco)
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Olympisches Vompferdfallen
Fehler über Fehler im Modernen Fünfkampf
8 Bilder
Natsumi Takamiya fällt von Chaccolino.
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Stechen um Gold
Nach drei Umgängen liegen im Team-Springen Schweden und die USA (im Bild: Jessica Springsteen) mit jeweils acht Strafpunkten gleichauf. Im Kampf um Gold kommt es damit zu einem Stechen.

Fix vergeben ist die Bronzemedaille: Sie geht an Belgien (12 Strafpunkte). Die Schweiz (28) belegt Rang 5, weil sich andere Nationen sogar noch mehr Abwürfe leisteten. (ram)
epa09400789 Jessica Springsteen of USA on Don Juan Van de Donkhoeve competes in the Jumping Team qualifier during the Equestrian events of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Baji Koen Equestrian Park in Setagaya, Tokyo, Japan, 06 August 2021.  EPA/Michael Reynolds
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Hassan gelingt das Double
Drei Mal Gold wollte sie, zwei Mal Gold und ein Mal Bronze wurde es in Tokio. Die Niederländerin Sifan Hassan triumphiert nach den 5000 m auch über 10'000 m. Über 1500 m wurde sie Dritte.

Im längsten Bahnrennen ging Silber an die für Bahrain startende Kalkidan Gezahegne, Bronze gewann Letesenbet Gidey aus Äthiopien. (ram)
Sifan Hassan, of Netherlands, celebrates after winning the women's 10,000-meters final at the 2020 Summer Olympics, Saturday, Aug. 7, 2021, in Tokyo. (AP Photo/Petr David Josek)
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Guerdat noch der beste Schweizer
Mit einem Abwurf ist Steve Guerdat der beste der drei Schweizer Team-Reiter. Nach dem abschliessenden Ritt des Jurassiers beendet die Equipe den Wettkampf mit 28 Strafpunkten und damit deutlich ausserhalb der angestrebten Medaillenränge. (ram)
epa09401145 Steve Guerdat of Switzerland on Venard de Cerisy competes in the Jumping Team qualifier during the Equestrian events of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Baji Koen Equestrian Park in Setagaya, Tokyo, Japan, 06 August 2021.  EPA/Michael Reynolds
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Balsiger räumt ab – was blöd ist im Reiten
Das war's dann wohl mit einer Schweizer Medaille im Team-Springen. Lange sah es für Bryan Balsiger und Twentytwo des Biches gut auf – dann leistete sich das Duo aber gleich vier Abwürfe.

Mit den insgesamt bereits 24 Strafpunkten von Balsiger und Martin Fuchs rückt ein Podestplatz in nur noch schwer erreichbare Ferne. Um die Medaillen kämpfen in erster Linie Frankreich (2 Strafpunkte), Schweden, die USA und Belgien (je 4 Strafpunkte). Die Schweiz liegt vor Schlussreiter Steve Guerdat auf Rang 8. (ram)
Bryan Balsiger of Switzerland riding Twentytwo des Biches competes in the equestrian team jumping final at the 2020 Tokyo Summer Olympics in Tokyo, Japan, on Saturday, August 07, 2021. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
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Durchzogener Auftritt von Fuchs
Martin Fuchs kann als erster der drei Schweizer im Team-Final kein Top-Ergebnis einreiten. Mit Clooney leistet er sich einen Abwurf und einen Fehler am Wasserhindernis – das ergibt acht Strafpunkte für die Schweiz. Sie liegt nach dem ersten Umgang auf Rang 5. In Führung liegen die fehlerfreien Schweden und USA. (ram)
epa09400363 Martin Fuchs of Switzerland on Clooney 51 competes in the Jumping Team qualifier during the Equestrian events of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Baji Koen Equestrian Park in Setagaya, Tokyo, Japan, 06 August 2021.  EPA/Michael Reynolds
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Springreiter hoffen auf Team-Medaille
Der Team-Final der Springreiter beginnt um 12 Uhr. Die Schweiz zählt zu den Favoriten und hofft nach dem verpatzten Einzel-Wettkampf auf eine Medaille.

Martin Fuchs wird als Clooney erster Schweizer Reiter sein, danach folgt Bryan Balsiger auf Twentytwo des Biches. Den Abschluss macht Steve Guerdat, der Einzel-Olympiasieger von 2012, auf Venard de Cerisy (Bild). Der Modus wurde verschärft: Nur noch drei statt wie bisher vier Reiter treten an, ein Streichresultat gibt es nicht mehr. (ram)
Steve Guerdat of Switzerland riding Venard de Cerisy competes in the equestrian jumping individual qualifier at the 2020 Tokyo Summer Olympics in Tokyo, Japan, on Tuesday, August 03, 2021. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
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Wasserball-Hattrick für die USA
Die US-Wasserballerinnen traten auch in Tokio dominant auf. Sie bezwangen im Final Spanien gleich mit 14:5 und gewannen zum dritten Mal hintereinander Olympia-Gold. Bronze sicherten sich die Ungarinnen, die in der Gruppenphase den Amerikanerinnen die einzige Niederlage zugefügt hatten. (ram/sda)
epa09403031 US players celebrate a goal during the Women's Gold Medal match between Spain and USA at the Tokyo 2020 Olympic Games Water Polo events at the Tatsumi Water Polo in Tokyo, Japan, 07 August 2021.  EPA/HOW HWEE YOUNG
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Diplom für Froidevaux/Schir
Die Schweizer Bahnfahrer haben ein drittes Diplom gewonnen. Robin Froidevaux und Théry Schir belegen im Madison Rang 7. Die beiden Waadtländer erreichten damit bei der Wiederaufnahme ins olympische Programm ihr erklärtes Ziel.

Olympiasieger wurden die Dänen Lasse Norman Hansen/Michael Mörköv. Die Weltmeister wurden auf den 200 Runden und total 50 km ihrer Favoritenrolle gerecht. Sie distanzierten das britische Duo Ethan Hayter/Matthew Walls um drei Punkte. Punktgleich mit den Briten holten sich die Franzosen Benjamin Thomas/Donovan Grondin Bronze. (ram/sda)
Team Switzerland competes during the track cycling men's madison race at the 2020 Summer Olympics, Saturday, Aug. 7, 2021, in Izu, Japan. (AP Photo/Thibault Camus)
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Frust statt Medaille
Elena Quirici: Der Olympia-Auftritt der Karateka in Bildern
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Sie träumte von Gold – doch statt mit einer Medaille endet Olympia für Elena Quirici mit einer grossen Enttäuschung.
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Quirici knapp gescheitert
Es hat nicht zu einer Medaille gereicht: Karateka Elena Quirici verpasst in der Vorrundengruppe einen der ersten beiden Plätze. Mit zwei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage belegt sie Rang 3.

Im letzten Kampf der Gruppe vermöbelt die Chinesin Gong Li ihre Gegnerin Hamideh Abbasali. Damit zieht die Chinesin als Zweite in die Halbfinals ein – mit ebenfalls fünf Punkten, so vielen wie Quirici. Wer im Halbfinal ist, hat eine Medaille, da zwei Bronzemedaillen vergeben werden. 40 Prozent der Teilnehmerinnen dieses Wettkampfs erhalten damit Edelmetall. (ram)
Elena Quirici of Switzerland reacts after the women's karate kumite +61kg fight against Li Gong of China at the 2020 Tokyo Summer Olympics in Tokyo, Japan, on Saturday, August 07, 2021. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)
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Klassisches Karate-Catenaccio
0:0 endet der Kampf zwischen Lamya Matoub und Feryal Abdelaziz. Für Elena Quirici heisst das: Sie belegt Rang 2 hinter der Ägypterin Abdelaziz, die dank dem Unentschieden eine Medaille auf sicher hat.

Für die Schweizerin entscheidet sich im letzten Kampf (Hamideh Abbasli – Gong Li), ob sie ebenfalls in den Halbfinal vorstossen kann und damit eine Medaille gewinnt. Quirici benötigt einen knappen Sieg der Chinesin. (ram)
Feryal Abdelaziz of Egypt, left, and Hamideh Abbasali of Iran compete in the women's kumite +61kg elimination round for karate at the 2020 Summer Olympics, Saturday, Aug. 7, 2021, in Tokyo, Japan. (AP Photo/Vincent Thian)
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Fragezeichen um neuen Sprintkönig
Sensationell hatte Marcell Jacobs über 100 m triumphiert und auch mit der italienischen Staffel Gold gewonnen. Nun ziehen dunkle Wolken über dem Sprinter auf. Denn Jacobs arbeitete bis im Frühling mit einem Ernährungsberater zusammen, gegen den wegen betrügerischem Handel mit Steroiden ermittelt wird.

Laut der «Times» handelt es sich bei Giacomo Spazzini um einen professionellen Bodybuilder. Jacobs, vor den Olympischen Spielen ein unbeschriebenes Blatt und nun mit 9,80 Sekunden Inhaber des Europarekords, habe sich umgehend von ihm getrennt, als er über die Ermittlungen informiert wurde, sagte sein Manager. (ram)
epa09401546 Lamont Marcell Jacobs of Italy celebrates after winning gold in the Men's 4x100m Relay final of the Athletics events of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Olympic Stadium in Tokyo, Japan, 06 August 2021.  EPA/DIEGO AZUBEL
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Beinahe gibt Quirici Li den Gong
0,6 Sekunden vor Schluss verlangt Elena Quiricis Trainer den Videobeweis, weil er einen Treffer gesehen hat. Das Kampfgericht sieht es anders. So endet der Kampf gegen die Chinesin Li Gong nach viel Geschrei und wenig Treffern 1:1 unentschieden.

Zwei Siege, ein Unentschieden, eine Niederlage – ob das für Rang 2 reicht? Daumen drücken für die prügelnde Aargauerin! Quirici muss nun darauf hoffen, dass die letzten beiden Kämpfe in der Gruppe nach ihrem Gusto enden. (ram)
Elena Quirici of Switzerland reacts during the women's karate kumite +61kg fight against Hamideh Abbasali of the Islamic Republic of Iran at the 2020 Tokyo Summer Olympics in Tokyo, Japan, on Saturday, August 07, 2021. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)
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«Hau drauf!» hat Konsequenzen
Die deutsche Bundestrainerin im Modernen Fünfkampf ist von den Olympischen Spielen ausgeschlossen worden. Kim Raisner hatte gestern im Wettkampf der Frauen ihrer Athletin Annika Schleu geraten, das Pferd zu schlagen. Wie der Weltverband mitteilte, soll Raisner das Tier dann selber mit der Faust geschlagen haben. So wird der Olympia-Ausschluss begründet. (ram)

«Der Vorstand hat Videoaufnahmen überprüft, die zeigten, wie Frau Raisner das Pferd Saint Boy, geritten von Annika Schleu, während der Reitdisziplin des Modernen Fünfkampfs der Frauen mit der Faust schlug», so der Verband am Samstag. «Ihre Handlungen wurden als Verstoss gegen die UIPM-Wettbewerbsregeln angesehen, die für alle anerkannten Wettbewerbe im Modernen Fünfkampf einschliesslich der Olympischen Spiele gelten.» Raiser darf damit heute im Wettkampf der Männer nicht tätig sein. (ram)

Darum geht es:
Chinesischer Doppelsieg im Turmspringen
Der Brite Thomas Daley gewinnt nach Gold im Synchronspringen die zweite Medaille im Turmspringen. Gegen die chinesische Konkurrenz war indes nichts auszurichten: Cao Yuan (Bild) gewinnt knapp vor Yang Jian. (ram)
epa09402482 Yuan Cao of China performs in the Men's 10m Platform Diving Semifinal during the Diving events of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Tokyo Aquatics Centre in Tokyo, Japan, 7 August 2021.  EPA/Patrick B. Kraemer
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Zweiter Sieg für Quirici
Ein Yuko und ein Ippon hinterher – Elena Quirici feiert einen deutlichen 4:0-Erfolg über die Iranerin Hamideh Abbasali. Dritter Kampf, zweiter Sieg – der Medaillentraum lebt weiter.

Zur Erinnerung: Quirici muss nach vier Vorrunden-Kämpfen Rang 2 in ihrer Gruppe belegen, dann hat sie Edelmetall schon auf sicher. (ram)
epa09402803 Elena Quirici, (L) of Switzerland competes in the women's karate kumite +61kg fight against Hamideh Abbasali of the Islamic Republic of Iran at the 2020 Tokyo Summer Olympics in Tokyo, Japan, 07 August 2021.  EPA/LAURENT GILLIERON
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epa09402804 Elena Quirici (L) of Switzerland competes in the women's karate kumite +61kg fight against Hamideh Abbasali of the Islamic Republic of Iran at the 2020 Tokyo Summer Olympics in Tokyo, Japan, 07 August 2021.  EPA/LAURENT GILLIERON
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Quirici verliert den zweiten Kampf
Zweite Erkenntnis vom Karate: Der Videoschiedsrichter wird noch öfter bemüht als beim Fussball. Als Laie sieht man aber auch dann nicht, was genau passiert ist. SRF-Reporter Reto Held ist jedoch mindestens so aufgeregt, wie wenn er einen Unihockey-Match kommentiert.

Elena Quirici verliert ihren zweiten Kampf gegen Feryal Abdelaziz. Am Ende hiess es nach 0:3-Rückstand Quiricis 3:3, aber für die die Ägypterin sprach die Senshu-Wertung. Damit also ein Sieg und eine Niederlage als Zwischenbilanz der Aargauerin. (ram)
Elena Quirici, left, of Switzerland competes in the women's karate kumite +61kg fight against Feryal Abdelaziz of Egypt at the 2020 Tokyo Summer Olympics in Tokyo, Japan, on Saturday, August 07, 2021. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)
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Elena Quirici, right, of Switzerland competes in the women's karate kumite +61kg fight against Feryal Abdelaziz of Egypt at the 2020 Tokyo Summer Olympics in Tokyo, Japan, on Saturday, August 07, 2021. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)
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Startsieg für Quirici
Die erste Erkenntnis vom Karate: Wichtiger als alle Schläge und Tritte scheint es zu sein, laut zu schreien. Punkte gibt das allerdings nicht.

Elena Quirici punktet zwei Mal mit einer Yuko-Wertung und gewinnt damit ihren ersten Kampf gegen Lamya Matoub aus Algerien mit 2:1. Start geglückt – one down, three to go. (ram)
Elena Quirici, left, of Switzerland competes in the women's karate kumite +61kg fight against Lamya Matoub of Algeria at the 2020 Tokyo Summer Olympics in Tokyo, Japan, on Saturday, August 07, 2021. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)
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Elena Quirici, right, of Switzerland competes in the women's karate kumite +61kg fight against Lamya Matoub of Algeria at the 2020 Tokyo Summer Olympics in Tokyo, Japan, on Saturday, August 07, 2021. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)
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Korda schreibt das neuste Erfolgskapitel der eindrücklichen Familiengeschichte
Die Weltranglisten-Erste Nelly Korda aus den USA steht mit einem Schlag Vorsprung als Golf-Olympiasiegerin fest. Mone Inami aus Japan sicherte sich im Stechen gegen Lydia Ko aus Neuseeland die Silbermedaille.
Nelly Korda, of the United States, bites her gold medal of the women's golf event at the 2020 Summer Olympics, Saturday, Aug. 7, 2021, at the Kasumigaseki Country Club in Kawagoe, Japan. (AP Photo/Andy Wong)
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Korda stammt aus einer Sport-Familie. Vater Petr Korda gewann als Tennisspieler die Australian Open und war die Nummer 2 der Welt, auch Mutter Regina war Tennisprofi und 1988 bei Olympia dabei. Während Schwester Jessica (28) ebenfalls auf der Ladies PGA-Tour spielt, entschied sich Bruder Sebastian (21) für Tennis. Er gewann bislang ein ATP-Turnier und ist die Nummer 45 der Welt.

Die Genferin Albane Valenzuela (Bild) verpasste den möglichen Diplomrang im Olympiaturnier im Tokio um drei Schläge. Sie brachte es auf das Total von acht Schlägen unter Par und in den 18. Rang unter den 60 Golferinnen. Die Lausannerin Kim Métraux wurde 54. (ram/sda)
Albane Valenzuela, of Switzerland, laughs with her brother and caddy, Alexis Valenzuela, on the 11th fairway during a practice round prior to the women's golf event at the 2020 Summer Olympics, Monday, Aug. 2, 2021, at the Kasumigaseki Country Club in Kawagoe, Japan. (AP Photo/Matt York)
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Quirici kämpft um eine Medaille
Als letzte Medaillenhoffnung der erfolgreichen Schweizer Frauen bestreitet die Karateka Elena Quirici ab 7 Uhr ihren Wettkampf. Innerhalb von rund zwei Stunden bestreitet die Aargauerin vier Vorrunden-Kämpfe, die über Sein oder Nichtsein entscheiden. Belegt die Schweizerin einen der ersten zwei Plätze ihrer Fünfergruppe, hat sie eine Medaille auf sicher und kämpft am Abend um Gold, Silber oder Bronze.

«Ich bin hierher gekommen, um zu gewinnen», sagt die 27-Jährige. Für die Karate-Familie bietet sich eine einmalige Chance, da der Sport nach seiner Premiere in Tokio drei Jahre später in Paris bereits wieder nicht mehr im olympischen Programm figuriert. «Es tut mir vor allem für die jüngere Generation Leid, die ihren olympischen Traum nicht leben kann.» (ram/sda)
Es wird wieder Golf gespielt
Nach einem Unterbruch wegen Gewitterzellen wird die Schlussrunde des Olympia-Golturniers der Frauen in diesen Minuten fortgesetzt. Nach 17 Löchern liegen Nelly Korda (USA, links) und die Einheimische Mone Inami schlaggleich mit jeweils 17 unter Par an der Spitze. Auch Lydia Ko (Neuseeland, rechts) liegt mit -16 noch im Rennen um Gold. (ram)
Nelly Korda, of the United States, left, and Lydia Ko, of New Zealand, speak as they wait on the 14th tee box during the final round of the women's golf event at the 2020 Summer Olympics, Saturday, Aug. 7, 2021, at the Kasumigaseki Country Club in Kawagoe, Japan. (AP Photo/Andy Wong)
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Basketball-Gold für die USA
Nach einem holprigen Start ins Turnier hat es doch geklappt: Topfavorit USA gewinnt Basketball-Gold bei den Männern. Im Final schlugen die Amerikaner Frankreich mit 87:82 und revanchierten sich damit für die Niederlage im Auftaktspiel.

Zum dritten Mal nach 2012 und 2016 wird Kevin Durant Olympiasieger. Auch im Final drückte er mit 29 Punkten dem Spiel den Stempel auf. Zweitbester Skorer war Jayson Tatum (19 Punkte), bei den Franzosen kamen Rudy Gobert und Evan Fournier auf je 16 Punkte. (ram)
epa09402552 Kevin Durant (foreground) of the US and teammates celebrate after winning the Men's Basketball final between France and USA at the Tokyo 2020 Olympic Games at the Saitama Super Arena in Saitama, Japan, 07 August 2021.  EPA/KIYOSHI OTA
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Was bisher geschah
Alle Medaillenentscheidungen vom 7. August in Tokio
34 Bilder
<strong>Volleyball, Männer</strong>
Gold: Frankreich
Silber: ROC (Russland)
Bronze: Argentinien
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Golf-Turnier unterbrochen
Die letzte Runde des olympischen Golfturniers der Frauen musste kurz vor Schluss aufgrund eines Gewitters für unbestimmte Zeit unterbrochen werden.
Nelly Korda, of the United States, walks back to the club house after the round being suspended by dangerous weather during the final round of the women's golf event at the 2020 Summer Olympics, Saturday, Aug. 7, 2021, at the Kasumigaseki Country Club in Kawagoe, Japan. (AP Photo/Andy Wong)
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Albane Valenzuela, die als 16. in den Schlusstag ging, brachte ihre Runde mit 69 Schlägen zu Ende. Dass es der Genferin noch für ein Olympia-Diplom (Top-8-Klassierung) reicht, ist unwahrscheinlich. Kim Métraux benötigte 73 Schläge und wird einen der hinteren Ränge belegen. (ram/sda)
Mol/Sörum eine Klasse für sich
Die Norweger Anders Mol/Christian Sörum holen Gold im olympischen Beachvolleyball-Turnier. Die topgesetzten dreimaligen Europameister besiegten im Final die russischen Weltmeister Wjatscheslaw Krassilnikow/Oleg Stojanowski 21:17, 21:18.

Bronze ging an Cherif Younousse/Ahmed Tijan aus Katar, die das lettische Duo Martins Plavins/Edgars Tocs ebenfalls in zwei Sätzen bezwangen. Für alle drei Nationen sind es die jeweils ersten Olympia-Medaillen im Beachvolleyball. Brasilien ging hingegen erstmals in der 25-jährigen olympischen Geschichte der Sportart gänzlich leer aus. (ram/sda)
epa09402418 Gold medal winners Anders Berntsen Mol (L) and Christian Sandlie Sorum (R) of Norway celebrate after the Beach Volleyball Men's Gold Medal match between Norway and ROC of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Shiokaze Park in Tokyo, Japan, 07 August 2021  EPA/DIEGO AZUBEL
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Schlumpf läuft auf Rang 12
In ihrem erst zweiten Marathon lieferte Fabienne Schlumpf eine starke Vorstellung ab. Zwar verpasste die 30-jährige Zürcherin als Zwölfte ein Olympia-Diplom um rund eineinhalb Minuten, allerdings erreichte sie das Ziel in 2:31:36 Stunden als drittschnellste Europäerin.

Auf die Siegerzeit der Kenianerin Peres Jepchirchir verlor Schlumpf 4:16 Minuten. Die 34-jährige Oberaargauerin Martina Strähl verlor als 51. über 12 Minuten. (ram/sda)
epa09402221 Fabienne Schlumpf of Switzerland reacts after finishing twelfth in the the Women's Marathon during the Athletics events of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Odori Park in Sapporo, Japan, 07 August 2021.  EPA/KIMIMASA MAYAMA
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Babysitterin, Barista, Bronze
Für die Geschichte des Tages sorgte im Marathon eine Amerikanerin. Molly Seidel reichte es in Sapporo hinter den Kenianerinnen Peres Jepchirchir und der viermaligen Weltmeisterin Brigid Kosgei zu Olympia-Bronze. Die 27-jährige Amateur-Athletin arbeitet eigentlich als Babysitterin und Barista und löste das Olympia-Ticket als Zweite der US-Trials.

«Für gewöhnlich stehe ich auf, absolviere mein Training, komme zurück, arbeite ein paar Stunden im Kaffee oder gehe Babysitten, bevor ich später rennen gehe», sagte sie vor den Olympischen Spielen. Erst aufgrund einer Hüft-Verletzung 2018 wechselte Seidel von kürzeren Distanzen zum Marathon. (ram/sda)
epa09402210 (L-R) Peres Jepchirchir of Kenya (gold), Brigid Kosgei of Kenya (silver) and Molly Seidel of the US (bronze) pose together after crossing the finish line during the Women's Marathon during the Athletics events of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Odori Park in Sapporo, Japan, 07 August 2021.  EPA/KIMIMASA MAYAMA
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