Romandie
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«Wir wollen eine Alternative bieten» – in Lausanne produzieren sie «Fairtrade»-Porno

Die Pornoindustrie gerät immer wieder in die Kritik; Sexismus, Rassismus, Ausbeutung. In der Romandie produziert nun eine Gruppe Lausanner ethische Pornos. Was das bedeutet und warum auch in ihren Filmen Frauen gewürgt werden. Eine Spurensuche in Lausanne.



Bananen ohne Fairtrade-Label sind schon fast eine Sünde. Bei anderen alltäglichen Dingen wie Pornos ist der Gedanke daran abwegig. Warum? Dies fragte sich auch die 30-jährige Lausannerin Meli Boss. Sie und fünf weitere gründeten die Plattform «Oil Productions» und produzieren seit einem Jahr ethische Pornos. Nun stehen sie kurz vor der Veröffentlichung ihrer ersten fünf Filmen.

Die Lausannerin heisst die Journalistin mit einer Umarmung und drei «Bisous» willkommen – ungewöhnlich für eine Interview-Begrüssung. Doch die Porno-Produzentin und -Darstellerin ist nicht zurückhaltend. So erzählt sie auch offen von ihrer einjährigen Sex-Blockade, ihrem ersten Porno-Dreh, bei welchem sie die Blockade lösen konnte und von ihren Traumas, die sie im Zusammenhang mit Sex erlebt hat.

Für ihre Masterarbeit ist Boss in die Welt der alternativen Pornos abgetaucht. Sie lebte sechs Monate in Berlin, der Hochburg der Fairtrade-Pornos, und wollte dann selber Hand anlegen. So traf sie auf Nora Smith, die für ihre Diplomarbeit einen Porno drehen wollte. Nach einem feuchtfröhlichen Abend sei für sie klar gewesen: «Machen wir es jetzt, sonst machen wir es nie!». Kurze Zeit später war ihr erster ethischer Pornofilm im Kasten.

Bild

Die 30-jährige Meli Boss hat zusammen mit fünf anderen die Porno-Plattform «Oil Productions» gegründet. bild: watson

Boss' Erscheinungsbild lässt auf den ersten Blick nicht vermuten, dass sie gerade fünf Pornofilme mitproduziert und bei einem selber mitgemacht hat: Strickjäckchen, wolliger Rock, Stiefeletten, Kurzhaarschnitt. Auf den zweiten Blick passt es zu ihrer Tätigkeit: Die ethischen Pornos sollen echt, ungeschminkt und ungezwungen sein.

Der unethische Porno

Doch Porno und Ethik – wie passt das zusammen? Diese Frage stellt man sich zu Recht. Denn die Berichte über Ausbeutung, Gewalt, Sexismus, Rassismus und Prostitution in der Pornoindustrie sind präsenter denn je. Nicht nur der Umgang mit den Darstellerinnen und Darstellern, sondern auch die Inhalte zeigen ein deprimierendes Bild: Eine Studie hat die 50 populärsten Pornofilme in den USA analysiert – das Ergebnis: 88 Prozent der Szenen zeigen körperliche und 48 Prozent verbale Gewalt an Frauen.

Die britische Professorin und Autorin Gail Dines hat für ihre Dissertation tausende Pornos geschaut und schrieb in ihrer Arbeit über die alarmierende Härte und Gewalttätigkeit des heutigen Durchschnittpornos. Bilder, die noch vor zehn Jahren nur selten zu sehen waren, seien mittlerweile Standard. So seien Doppel- und Dreifachpenetrationen keine Ausnahme mehr. Ihre Analyse deckt sich mit den Äusserungen von zahlreichen ehemaligen Porno-Darstellerinnen. In Interviews berichten sie über ihren Betäubungsmittel-Konsum, ohne den sie die brutalen Sexualpraktiken nicht ausgehalten hätten.

Im Dokumentarfilm geht die Ex-Pornodarstellerin Ovidie den Tube-Seiten auf den Grund. bild: mindjazz pictures

Im Dokumentarfilm «Pornocracy» zeigt die Ex-Pornodarstellerin Ovidie zudem, wie die Gratis-Pornoseiten die Arbeit der Porno-Darstellerinnen noch härter gemacht haben. Durch die sogenannten Tube-Seiten wurden die Frauen zur Billigware – sie müssen für immer weniger Geld immer heftigere Dinge vor der Kamera tun.

Was ist ethischer Porno?

Zurück in Lausanne bei der ersten ethischen Porno-Produktion der Schweiz. Trotz den Vorwürfen will die Fairtrade-Porno-Produzentin Meli Boss den Mainstream-Porno, wie sie ihn nennt, nicht verteufeln. «Wir sind uns bewusst, dass Mainstream-Porno problematisch sein kann.» Aber sie würden ihn nicht abschaffen wollen und konsumierten ihn selber auch. «Wir bieten einfach etwas anderes an und hoffen, dass die Leute es auch mögen und sich mehr bewusst werden, welche Pornos sie schauen.»

«Eine Person mit einer körperlichen Beeinträchtigung hat sich für einen Dreh gemeldet und wir suchen nun ein Gegenüber.»

Meli Boss

Denn wer ihre Pornos schaut, könne sicher sein, dass hier ist alles fair vor sich gegangen sei. Für das Kollektiv beginnt die Ethik bereits bei der Auswahl der «Performer», wie sie die Porno-Darstellerinnen und -Dartseller nennen. «Uns ist die Diversität und sexuelle Integrität sehr wichtig», sagt Boss. Ob bei der Sexualität, Herkunft oder dem Aussehen – sie würden möglichst viel abbilden wollen. So erzählt sie, dass eine körperlich beeinträchtige Person sich bei ihnen für einen Dreh gemeldet hat und sie nun auf der Suche nach einem Gegenüber seien.

Am Set von den Pornofilmen von «Oil Productions» herrscht eine vertraute Stimmung. bild: zvg

Am Set will «Oil Productions» einen «Safe Space» schaffen und probieren, eine Intimität zwischen allen beteiligten Personen herzustellen. Auch mit den Leuten hinter der Kamera. Bevor sie beginnen zu drehen, diskutieren sie mehrere Stunden über die Sexualität. Ein Dreh kann deshalb gut bis zu acht Stunden dauern. Während dieser Zeit ist jeweils eine Person damit beauftragt, sich vor, während und nach dem Dreh um die Leute zu kümmern; etwas zu trinken anbieten, eine Pause einläuten oder auch darüber zu sprechen, falls etwas für jemanden nicht mehr stimmt.

300 Franken Lohn für einen Dreh

Anders als bei den herkömmlichen Pornos, bei welchem in den meisten Fällen alles vorgeschrieben ist, gibt es bei den Filmen von «Oil Productions» kein Skript. «Wir lassen die Performer einfach machen.»

Wer jetzt denkt, dass bei den Pornos von «Oil Productions» keine Gewaltszenen zu sehen sind, täuscht sich. «Auch bei uns könnten Frauen gewürgt werden, wenn eine Frau darauf steht.» Es gäbe mit zwei Ausnahmen – Sex mit Kindern und Tieren – praktisch keine Limits. Wenn jemand eine sexuelle Vorliebe ausleben wolle, sei das umso besser. Denn sie will zeigen, dass es nicht nur den einen Sex gibt. «Vorausgesetzt, dass die Person das wirklich will. Wir zwingen niemanden, irgendetwas zu tun», sagt Boss. Der ethische Aspekt der Pornos geht bei «Oil Productions» auch nach dem Dreh noch weiter. «Wenn die Performer uns morgen sagen würden, dass sie den Film nicht mehr online haben wollen, würden wir ihn sofort löschen», so die 30-Jährige.

«Ethischer Porno ist zwar feministisch, das heisst aber nicht, dass ihn nur Frauen schauen.»

Fairtrade-Pornos erwecken den Eindruck, nur für Frauen zu sein. Doch dem ist nicht so: «Ethischer Porno ist zwar feministisch, das heisst aber nicht, dass ihn nur Frauen schauen», erklärt Boss. Doch die Porno-Filme vom Lausanner Kollektiv haben um einiges weniger Dynamik, als man es sich von anderen Pornos gewohnt ist. Im einen Porno beträufelt eine Frau eine andere mit Kerzenwachs, mehrere Minuten lang sieht der Zuschauer keine andere sexuelle Interaktion. In einem weiteren streicheln sich die Darstellerin und der Darsteller primär, viel mehr ausser einer Penetration mit einem Anal-Plug passiert nicht.

«Ich verstehe diese Kritik. Aber vielleicht ist Porno einfach langweilig. Man ist nicht involviert und schaut nur zu. Beim Mainstream-Porno zappen sich die Leute durch die Clips. Bei ethischen Pornos geht das meistens nicht.» Die Pornofilme seien länger und nicht kostenlos verfügbar.

Exodia ist der erste Pornofilm des Lausanner Kollektivs in Zusammenarbeit mit Pierre Allain-Longval. bild: Pierre Allain-Longval

«Ein Vater sagte uns: ‹Ich will, dass mein Sohn einmal ethisch vertretbare Pornos schauen kann.›»

Meli Boss

Ihr erster Film «Exodia» ist zwar auf ihrer Webseite noch gratis abrufbar, bei den kommenden Pornos wird sich das aber ändern. Wie viel sie kosten werden, ist noch nicht klar. Es werde jedoch nicht viel mehr als fünf Franken sein. «Wir wollen die Konsumenten sensibilisieren und zeigen, dass man für ethischen Porno bezahlen muss.» Denn die faire Entlöhnung der Darstellerinnen und Darsteller ist Teil des Konzepts. Im Moment bezahlt das Kollektiv 300 Franken pro Person und Drehtag. Und das grösstenteils aus eigenem Sack. Einmal hätte ihnen ein Mann Geld gespendet und gesagt: «Ich will, dass mein Sohn einmal ethisch vertretbaren Porno schauen kann.»

Dass sich der Vater Gedanken über den Pornokonsum seines Sohnes macht, verwundert nicht. 44 Prozent aller Jugendlichen in der Schweiz haben bereits Pornofilme geschaut. «Generation Hochleistungssex» werden sie genannt, denn sie würden Hardcore-Pornos schauen, bevor sie das erste Mal Händchen gehalten haben und seien deshalb überfordert im echten Sexleben.

Die sexuelle Bildung steht für «Oil Productions» an oberster Stelle. «Wenn sie schon Pornos schauen, dann lieber unsere.» Aber sie wollen nicht nur bei Jugendlichen Aufklärungsarbeit leisten, sondern auch bei den Erwachsenen. «Wir wollen ihre sexuelle Einstellungen und Vorstellungen erweitern.» Vielleicht auch wegen dieser Mission sagt Boss: «Wir leben in einer Gesellschaft, in der vieles nicht gut läuft. Diese Pornos zu machen, gibt unserem Leben Sinn», sagt die 30-Jährige.

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112Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • alekanekelo 20.11.2019 12:48
    Highlight Highlight Ich vermisse das gute alte "watchme TV" am Freitagabend❤🤣
  • Gubbe 20.11.2019 10:26
    Highlight Highlight Es wird geliebt (gevögelt), und es herrscht eine vertraute Stimmung. Mir ist halt nicht so vertraut, dass 3 Kameras rumstehen und mir gesagt wird, dass ich jetzt mein Bein heben soll. Die Filmchen sind Pornos mit Kuscheleffekt. Aber gelenkter Sex vor Kameras, sind Pornos. Ethik?
  • Petitsuisse 20.11.2019 05:49
    Highlight Highlight Ich hab’s mir angesehen und ich finds einfach nicht geil, sorry.
    https://anchor.fm/sel-hirnrindestimulation/episodes/Ethische-Pornofilme-e92t3t
  • Serge Künzli 19.11.2019 12:43
    Highlight Highlight Pornos: "Aus der Region für die Region".
  • papperlapapp 19.11.2019 12:04
    Highlight Highlight Da gäbs doch eine vegane Alternative... Porno Grooves 😂😂.

    Play Icon
  • uahyny 19.11.2019 09:45
    Highlight Highlight Sorry, aber sie argumentieren, dass die Darstellenden fair entlöhnt werden sollen, weil in der massentauglichen Pornoindustrie immer weniger bezahlt wird und zahlen dann 300.- für einen Drehtag bzw. die gesamte Mitarbeit. Des Weiteren ist das Wort massentauglich deswegen da, weil viele Menschen auf Ähnliches stehen, und mit dieser Produktion liefert man hauptsächlich Filme für weniger häufige sexuelle Vorlieben. Schöne Absicht, schlecht ausgeführt.
    • Der_Andere 19.11.2019 12:08
      Highlight Highlight 300.- für einen Tag Arbeit empfinde ich also als fairen Lohn.

      Wenn wir von 8 Stunden Arbeit ausgehen (die Realität ist wohl weniger Stunden), liegen wir dabei bei einem Stundenlohn von 37.50.-. Aufgerechnet auf ein 100% Pensum würde das einem Lohn von ca. 6k pro Monat entsprechen.

      Aber es erwartet ja niemand, dass das jemand als Haupterwerb macht oder seinen Lebensunterhalt damit bestreiten kann. Das läuft unter Hobby bei dem man für den Aufwand entschädigt wird.
    • IZO 19.11.2019 18:13
      Highlight Highlight Wirklich? Männer stehen auf Gewalt gegen ihre Sexualpartner? Ladys, macht euch mal Gedanken zu solchen Aussagen und werft sie nicht mit euren üblichen Selbstschutzlügen wieder bei Seite. Bisher nur Liks! Think about it.
  • Beardman 19.11.2019 08:30
    Highlight Highlight Das Bild vom Dreh macht schon einen sehr schmuddeligen Eindruck. Da würde ich ne gemütliche Wohnung als "saveren Space" passender finden.
  • Turi 19.11.2019 00:03
    Highlight Highlight solange da keine steuergelder reinfliessen: nur zu.
  • Krise 18.11.2019 23:27
    Highlight Highlight Ernst gemeinte Frage: wie sieht es in diesen Pornos mit Safer Sex aus? DAS wäre mMn auch mal ein wichtiger Punkt.
    • TingelTangel 19.11.2019 17:35
      Highlight Highlight Wollte man Gesetzlich einführen, Pornoindustrie ist Sturm dagegen gelaufen . Eine so Mega Coole Arbeitskollegin fand das dann voll Doof und die seien ja alle Gesund. Musste ihr dann erklären das es vielleicht bei denn US Produktionen aus Kalifornien so sei - in Osteuropa oder Asien anders aussehe.
  • kyoryu 18.11.2019 23:13
    Highlight Highlight *Denn die faire Entlöhnung der Darstellerinnen und Darsteller ist teil des Konzepts. Im Moment bezahlt das Kollektiv 300 Franken pro Person und Drehtag*

    Ich kenn mich im Pornobusiness nicht aus. 300 Fr. für einen Pornodrehtag scheint mir nicht besonders fair. Wie sehen dann die anderen Gagen bei unethischer Produktion aus?
    • Weisser Mann 19.11.2019 09:32
      Highlight Highlight Geld ist nicht alles. Allein was man dreht und wie man behandelt wird kann schon viel aus machen.

      Was nützt mir, wenn man vielleicht 500 oder 1000 verdient, wenn man danach in Therapie muss.

      Dazu kommt, dass es sich hier (noch) um ein Nischenprodukt handelt.

      Wahrscheinlich ist es dennoch mehr, als das was viele "Darsteller" verdienen, deren Videos auf Pornhub zu finden ist.
  • HeforShe 18.11.2019 23:06
    Highlight Highlight Ganz neu ist das Konzept nicht, grundsätzlich ist auch Erika Lust, eine schwedische Regisseurin und Produzentin, für faire Pornografie bekannt, besonders da hinter der Kamera bei ihr vermehrt Frauen arbeiten.

    Bevor man also Meli Boss verurteilt, empfehle ich das Konzept (und die zugehörigen Pornos) einfach mal auf Lust' Webseite anzusehen. Ich mag sie. Ich mag, wie ungehemmt und normalisiert der Umgang mit Sex ist und sie gleichzeitig die Erotik sein lassen.
  • kinna 18.11.2019 21:12
    Highlight Highlight Ernst gemeinte Frage von einer Frau: Was findet der Mann so geil an Gewalt-Pornos?

    Pornos schauen i get it, aber das ganze Gewalt und 3-fach Penetration usw. verstehe ich ehrlich gesagt nicht.
    • Schlafwandler 18.11.2019 21:45
      Highlight Highlight Bin zwar nicht DER Mann aber zumindest einer. Und ich versteh das auch nicht.
    • Deckardcain 18.11.2019 21:48
      Highlight Highlight Dafür gibt es keine Antwort genau wie auf die Frage warum manche Frauen darauf stehen gewürgt zu werden.
    • TingelTangel 18.11.2019 21:54
      Highlight Highlight Antwort von einem Mann - Keine Ahnung , vielleicht fragst mal ein Hirnloser Macho.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kimmatou 18.11.2019 21:11
    Highlight Highlight in einer Welt, wo Frauen frei und wirklich gleichberechtigt sind, wäre dieser Ansatz in Ordnung..... oder nicht nötig, weil es dann keine Pornos und käuflichen Sex mehr gebe
    • Murky 19.11.2019 08:26
      Highlight Highlight Bullshit. Also wirklich. Nein, in einer Welt wo Gleichberechtigung herrscht werden einfach faire Pornos gedreht, und die Kosumenten zahlen auch dafür. Thats it. Sex und Pornografie ist so alt wie die Menschheit selbst. Guck mal die Manöggeli auf den Wänden in Lascaux an. Oder die Mosaike in den Bädern von Rom... aso würkli.
    • Knäckebrot 19.11.2019 19:30
      Highlight Highlight Weil es etwas schon lange, wie die Menschheit gibt, heisst es ja nicht, dass es gut ist.
    • Murky 19.11.2019 23:13
      Highlight Highlight Sex meinst du? Nun, bisher hat es unser Überleben gesichert und macht zudem noch Spass. Und Pornografie hilft dabei. Wenn man es nicht übertreibt und im Rahmen hält.
  • AngelitosHE 18.11.2019 21:06
    Highlight Highlight Hoffentlich Vegan
  • P. Meier 18.11.2019 21:00
    Highlight Highlight Wenn ich das richtig verstanden habe, ist beim Betrachten der Filme ein Unterschied zwischen ethisch und unethisch nicht erkennbar. Somit muss man einfach der Etikette glauben. Ganz speziell finde ich, dass die Dame auf die Produktion von Filmen mit Kindern und Tieren aus ethischen Gründen verzichtet und dies noch gross als positiv verkündet. Die Gesetzeslage ist da klar und ein solcher Film wäre auch ihre letzte ethische Produktion....
    • Blitzmagnet 19.11.2019 12:24
      Highlight Highlight Gilt eigtl. auch für Gewaltdarstellungen die sie aber abbilden will.
  • Beeee 18.11.2019 20:57
    Highlight Highlight Vegan ohne Eiweiss
  • Beat Bidu Brücklmayer 18.11.2019 20:51
    Highlight Highlight "ethische pornos" - klingt ja schon meeega-schtier... Werden wohl so blümchen-sex Filmchen sein.. Mir schläft schon jetzt das Gesicht ein 😂😂
    • ceciestunepipe 18.11.2019 22:10
      Highlight Highlight Text lesen, Filme kucken, dann wieder drüber reden...
  • Platon 18.11.2019 20:43
    Highlight Highlight Die lassen tatsächlich Musik im Hintergrund bei Exodia laufen... Ich dachte es ging darum ethischen Porno gucken zu können und nicht darum in die 90er zu reisen.
  • Texup 18.11.2019 20:29
    Highlight Highlight Ist Porno, bleibt Porno, weil Porno.
    Ein nobler Grundgedanke welcher aber im Mainstream keinen relevanten Platz finden wird.
    • TingelTangel 18.11.2019 22:06
      Highlight Highlight Und Wahrscheinlich denn Frauen in diesem Business wenig bis gar nicht Helfen wird. Gute Eigenwerbung, mehr nicht.
  • Snowy 18.11.2019 20:22
    Highlight Highlight Guter und löblicher Ansatz.

    Wünsche den Damen Viel Erfolg!
    • Snowy 18.11.2019 20:48
      Highlight Highlight Aus was für einem Beweggrund dislikt man(n) eine solche Aussage?
    • HugiHans 18.11.2019 23:26
      Highlight Highlight @Snowy
      Ach weisst du, diese Blitzer sind gegen alles was mit Leidenschaft gemacht wird. Die kennen das einfach nicht 😉
    • Bobby_B 19.11.2019 18:34
      Highlight Highlight Schau dir mal die Herz/Blitze an bei den Themen über 9/11.
      Herz und Blitze haben einffach 0 Aussagekraft, besser man unterhaltet sich mit einem Gegenüber.

      PS: Insta hat es kapiert
    Weitere Antworten anzeigen
  • MeinAluhutBrennt 18.11.2019 20:20
    Highlight Highlight "Prostitution in der Pornoindustrie" wtf?
  • Töröö! 18.11.2019 20:01
    Highlight Highlight Dann lieber Fuck For Forest. So rette ich beim palmenwedeln wenigstens noch ein Eckchen Regenwald.
    • Krise 18.11.2019 20:56
      Highlight Highlight Lieber Regenwald retten als dafür sorgen dass Leute anständig behandelt und bezahlt werden? Warum nicht beides?
    • Töröö! 19.11.2019 03:48
      Highlight Highlight Das dichtest du dir jetzt halt so zusammen bzw. mir an.

      Das eine kommt mir persönlich Nachhaltig und ehrlich rein und das andere halt nicht.
    • Krise 19.11.2019 07:14
      Highlight Highlight Ich dichte gar nicht, du schreibst "lieber fuck for forest" - war also tatsächlich deine Aussage.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Calvin Whatison 18.11.2019 19:49
    Highlight Highlight 🤣🤣🤦🏻‍♂️
    Benutzer Bildabspielen
    • Magenta 19.11.2019 21:23
      Highlight Highlight Warum kommt mir jetzt bloss Jogi Löw in den Sinn..? 😂
  • flamingmops666 18.11.2019 19:10
    Highlight Highlight Und hier die Subline für Watsons Headline:
    Ethisch Würgen mit Max Havealarge.

    Ernsthaft: Ist doch gut, spricht ja nix dagegen. Viel Erfolg!
  • johnnyenglish 18.11.2019 19:06
    Highlight Highlight Nur will das keiner sehen. Sorry. Am Markt vorbei.
  • Mügäli 18.11.2019 19:06
    Highlight Highlight Ein Schritt in die richtige Richtung. Denke mal viele machen sich 0 Gedanken wenn sie sich solche Filme angucken unter welchen menschenunwürdigen Bedingungen diese gedreht wurden. Ausbeutung von Frauen zu akzeptieren bzw. zu ignorieren nur weil man sich daran ‚aufgeilen‘ will kann‘s ja wirklich nicht sein. Eigentlich weiss ja der Konsument dies leider aber ist es ihm egal ...
    • Maragia 18.11.2019 21:22
      Highlight Highlight Ausbeutung von Frau? Wird nicht der Mann jeweils recht kacke für die gleiche "Leistung" bezahlt?
    • TingelTangel 18.11.2019 22:02
      Highlight Highlight @Maragia: Das ist so nur haben Frauen es schwerer aus diesem Business wieder auszusteigen und sind eher Stigmatisiert.
    • Gopfridsenkel 18.11.2019 23:11
      Highlight Highlight Ja, Bezahlung des Mannes ist kacke, aber bei 3-facher Penetration hilft wohl auch die etwas bessere Bezahlung nix mehr...
    Weitere Antworten anzeigen
  • thompson 18.11.2019 19:06
    Highlight Highlight pornos sehen ist nicht schwer, pornos drehen aber sehr
  • Locutus70 18.11.2019 18:48
    Highlight Highlight Durch die ganzen Gratis Tubes in den letzten Jahren wurde eben nix mehr verdient. Ich glaube kaum, das die User für diese FairTrade-Pornos etwas bezahlen.
    • Murky 19.11.2019 08:31
      Highlight Highlight Ich weiss nicht. Ich kann mir vorstellen dass etwas mehr Bewusstsein das Ganze etwas drehen könnte. Weil bisher waren solche Filme oft ziemlich langweilig und kamen mit den High-End Produktionen nicht in Konkurrenz. Wenn sie es schaffen „fair“ die gleiche Qualität zu liefern why not. Aber das Set bild im Artikel sieht mir leider sehr billig aus... aber ich lass mich überraschen.
  • TingelTangel 18.11.2019 18:31
    Highlight Highlight Ich glaube das ganze Projekt wird genau nichts Bringen. Ausser dem Ego der Initianten. Gab mal solche die wollten denn Regenwald Retten mit Pornos.
  • smoking gun 18.11.2019 18:27
    Highlight Highlight Bio Porno
  • Orfeo 18.11.2019 18:24
    Highlight Highlight Fairtrade porno 300.- im Tag Gage - sorry ist da AHV und Quellensteuer schon abgezogen?
    Ich lach mich Tod (oder masturbier mich krumm?)
  • Charlie Runkle 18.11.2019 18:23
    Highlight Highlight Ich stehe ja nicht auf plastik püpchen, aber dieser pornoveganismus ist aus dem grund nichts für mich, weil die leute die mitmachen meist nicht unter meinem sinn für estehtische schönheit gehen....
    • Krise 18.11.2019 23:25
      Highlight Highlight Deine Rechtschreibung geht nicht unter meinen Sinn von ... Was war nochmal die Frage?
    • ChlyklassSFI 19.11.2019 06:09
      Highlight Highlight Was ist "Pornoveganismus" und was "ästhetische Schönheit"?
  • Olmabrotwurst vs. Schüblig 18.11.2019 18:21
    Highlight Highlight Wird da auch ein Baum gepflanzt oder Müll weggeräumt wenn man einen Film schaut?
  • Charlie1 18.11.2019 18:14
    Highlight Highlight Warum nicht. Die Absichten klingen jedenfalls sympathisch. Ob sie den Geschmack der Konsumenten treffen, bleibt offen. Pornos - vermute ich - dienen Fantasien zu, zu deren Realisierung man(n) vielleicht nicht offen stehen mag
  • Sam Regarde 18.11.2019 18:11
    Highlight Highlight Und wo kommt der Aufkleber « fairtrade » hin ?
  • K1aerer 18.11.2019 18:10
    Highlight Highlight Ist IP Suisse Label dran? Löblich für solche Gedankengänge, aber wäre für mich strange das als Studiumarbeit zu schreiben bzw. umzusetzen.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 18.11.2019 18:08
    Highlight Highlight 2) (Das wenn ein Dreh 8h dauert 300 Franken vermutlich Bar jetzt auch nicht die Welt ist, ist eine andere Sache.)
    Die Darstellung von "Gewalt" oder "brutale" Sexualpraktiken ist ja immernoch möglich, hier werden vom Team keine Vorgaben gemacht, die andere Person muss dazu halt auch einfach bereit sein. Das ist bei den Profis aber auch so, dort wird nur der Druck grösser sein, weil das ihre Arbeit ist und die Darsteller/innen in Lausanne das vermutlich aus Jux machen.
    Fazit: Das ethische ist weniger das Produkt, als dessen Herstellung.
    • Der_Andere 19.11.2019 12:13
      Highlight Highlight Das ethische liegt immer in der Herstellung und nicht im Produkt.

      Wenn du eine Fairtrade Schokolade und irgendeine 0815 Schokolade kaufst, sind es trotzdem immer 2 Tafeln Schokolade. Der Unterschied ist im Endprodukt kaum bis gar nicht spürbar.
      Bei einer wurde der Kakao aber eben unter besseren Bedingungen angebaut.
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 19.11.2019 20:42
      Highlight Highlight Das ethische liegt immer in der Herstellung und nicht im Produkt.
      Der Artikel versucht es aber so zu framen, als das Pornos, in welchen Gewalt oder "brutale" Sexualpraktiken Dargestellt werden, unethisch seien.
      Sprich, das Produkt, der Porno mit Würgen und DP sei per se unethisch.
  • Neruda 18.11.2019 18:08
    Highlight Highlight Ich finde es sehr bachlässig von euch, diesen Porno-Artikel ohne entsprechende Warnbox rauszugeben! Dabei weiss de Porno-Michi, dass wenn man sich Pornos reinzieht, irgendwann einem der Sex mit der Frau nicht mehr ausreicht und man dann mit der Tochter schlafen muss und den Sohn vergewaltigen muss! 😁
    Play Icon
    • Krise 18.11.2019 23:26
      Highlight Highlight 🤢
    • Töröö! 19.11.2019 04:24
      Highlight Highlight Don't do it, it's ned worth it.
  • Cédric Wermutstropfen 18.11.2019 18:07
    Highlight Highlight Hab ich das richtig verstanden? Ich kann mich dort einfach melden, Sex haben, dafür 300 Franken kassieren und dann die Veröffentlichung stoppen? Ich bin dabei.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 18.11.2019 18:05
    Highlight Highlight 1) Der Artikel ist in meinen Augen nicht stimmig. Er lebt von der Gegenüberstellung "ethischer" vs "unethischer" Porno, wobei unethisch spezifiziert wird als: schlechter Umgang mit den Darstellerinnen, Zeigen von Gewalt und "brutale" Sexualpraktiken.
    Das Lausanner Projekt wird als ethisch bezeichnet, wobei von den oben gennanten Kritikpunkten eigentlich nur einer beachtet wird, der Umgang mit den Darstellerinnen und Darsteller, diese seien "diverser", hätten weniger Vorgaben und würden besser bezahlt werden.
  • Krise 18.11.2019 18:04
    Highlight Highlight Da vermisse ich doch einmal mehr die guten Kabel1filme. Btw; was erlaubt ist und was nicht schreibt auch das Gesetz vor. Soweit ich weiss sind da diverse Dinge die nicht gezeigt werden dürfen.
  • Garp 18.11.2019 18:02
    Highlight Highlight Die wenigsten wollen sich Gedanken darüber machen, wie die Pornos, die sie kucken, zustande gekommen sind und wie die Arbeitsbedingungen sind.
    Wäre aber eine Überlegung wert, wie bei allen Konsumgütern.
  • Papierli-Tschingg 18.11.2019 18:02
    Highlight Highlight Finde ich eine super Initiative. Die leider immer noch weit verbreitete Meinung dass Pornos grundsätzlich etwas frauenverachtendes und unrealistisch sind, ist mir schon lange ein Dorn im Auge. Zum Glück kann ich mittlerweile einen Trend zu immer mehr (professionellen) Produktionen erkennen, die dieses Problem nicht haben 🎉
  • Neruda 18.11.2019 17:58
    Highlight Highlight "Die britische Professorin und Autorin Gail Dines hat für ihre Dissertation tausende Pornos geschaut und schrieb in ihrer Arbeit über die alarmierende Härte und Gewalttätigkeit des heutigen Durchschnittpornos."

    Das kann man auch nur als Frau 😂

    Fairtrade, falsches Wort zu guter Idee 😉
  • Commander 18.11.2019 17:55
    Highlight Highlight Aha. Hm.
  • mikel 18.11.2019 17:55
    Highlight Highlight Interessant! Natürlich stechen die Initianten in ein Wespennest. Aber wir werden damit leben müssen, dass Pornografie unser Sexleben beeinflusst und verändert. Wenn wir in die Richtung etwas bewegen können, dass Pornos nicht mehr so dumm, gewalttätig und männlichkeitsüberlegen daherkommen, sondern im Gegenteil mit Stil und mit Köpfchen gedreht werden, sollte man das unterstützen.
  • LCT 18.11.2019 17:52
    Highlight Highlight Solche Ideen sind sicherlich löblich und respektvoll.

    Jetzt kann man sich Fragen, nach welchen Kriterien die Konsumenten ihre Pornos auswählen (und ob „Fairtrade-Pornos“ überhaupt einen Mehrwert für den Konsumenten darstellen).

    Aber ich bin ja schon wieder weg ;)
  • Offi 18.11.2019 17:46
    Highlight Highlight Mit Max Havelaar Label ?
    • Defekte Demokratie 18.11.2019 18:05
      Highlight Highlight Nein nur mit Max Havelaar Banane penetriert 😂
    • Caturix 18.11.2019 18:33
      Highlight Highlight Nein nur mit Max.
    • Grave 18.11.2019 20:51
      Highlight Highlight Nenein AOP
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hipster mit Leggins 18.11.2019 17:43
    Highlight Highlight Bildungsauftrag, Durchschnittsmenschen als Darsteller und weniger Dynamik... ich bleibe bei youporn und pornhub
  • Charivari 18.11.2019 17:41
    Highlight Highlight Ihr erster Film ist also Exodia... Ist das eine Yu-Gi-Oh! Fanfiction?
    • Yamamoto 18.11.2019 19:08
      Highlight Highlight Aber sicher doch! Wenn ich schön nur zurückdenke an diese hübsche Kreatur, werde ich ganz feucht.
    • Simsalabum 18.11.2019 20:21
      Highlight Highlight Das klingt nach einem "Trickfilm", da werden doch keine Darsteller benötigt 😅.
    • Satan Claws 18.11.2019 21:17
      Highlight Highlight @Simsalabum

      Aber er wird auf Recyclingpapier mit Bio-Farben von Hand gezeichnet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 18.11.2019 17:37
    Highlight Highlight Was?
    • who cares? 18.11.2019 19:33
      Highlight Highlight Ist das Gleichgültigkeit gegenüber der Ausbeutung in der Sexindustrie? Es scheinen einige in den Kommentaren zum ersten Mal zu hören, dass den eigenen Körper für Pornos kaputt machen zu müssen keinen Spass macht (siehe den Teil, wo sich Frauen mit Drogen zudröhnen, damit sie die Praktiken überhaupt aushalten). Vielleicht mal Zeit ein paar Dokus zu schauen und etwas nachzudenken, bevor man sich den nächsten Porno reinzieht.

SBB-Personal demonstriert gegen Meyer: «Chefs sind meilenweit von Realität entfernt»

Verschmutzte und verspätete Züge machen nicht nur die Passagiere, sondern auch das Personal sauer. Am Montag gehen darum SBB-Angestellte auf die Strasse. Barbara Spalinger, Vizepräsidentin der Eisenbahner-Gewerkschaft SEV, sagt, was sich jetzt bei den Bahnen ändern muss.

Frau Spalinger, SBB-Angestellte demonstrieren am Montag vor dem Hauptsitz in Bern gegen «schädliche Reorganisationen» und gegen die SBB-Führung. Woher kommt diese Wut?Barbara Spalinger: Im August wurde ein Zugbegleiter in Baden von einer defekten Zugtüre eingeklemmt und tödlich verletzt. Der Unfall hat viele Mängel bei den SBB aufgedeckt und hallt beim Personal immer noch nach. Bei den Lokführern, im Unterhalt oder bei den Zugbegleitern: Es fehlt laut unserer Analyse im SBB-Betrieb an …

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