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Apple ärgert Trump ++ Sexismus kostet 20 Uber-Mitarbeiter den Job



Die Meldungen im Überblick:

Apple ärgert Trump

Die ehemalige First Lady mit dem Apple-Chef an der Entwicklerkonferenz WWDC in San Jose: Tim Cooks iPhone-Selfie ist natürlich unbezahlbare Werbung. Und es ist ein ziemlich grosses «Fuck You» an die Adresse Donald Trumps.

Michelle Obama sprach beim «Fireside Talk» über ihre Zeit im Weissen Haus, ihren Mann («es geht ihm gut») und über ernsthafte Themen, wie die Gleichberechtigung und den Kampf gegen Rassismus. An die Adresse des aktuellen US-Präsidenten gerichtet, sagte die 53-Jährige, das Land brauche «Problemlöser», die an die Schaffenskraft der Immigranten glaubten und davon überzeugt seien, dass die globale Erwärmung real sei.

«We are at a time in this country where we need problem solvers out there ... who believe in the power of immigrants, believe that global warming is real. (...) We need people out there who are operating with a level of empathy.»

Michelle Obama

Michelle Obamas WWDC-Auftritt

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Video: YouTube/AppleInsider

Der Apple-Chef hat gerade einen zünftigen Lauf. Die Keynote zur #WWDC17 am Montag war eine beeindruckende Produkte-Show. Tim Cook nutzte das Millionenpublikum, um den Auftritt der populären Ex-Präsidentengattin anzukünden.

(dsc, via Mashable)

Sexismus-Ermittlungen: Uber entlässt 20 Mitarbeiter

Der Fahrdienst-Vermittler Uber hat nach Ermittlungen zu Vorwürfen von Sexismus und systematischer Diskriminierung 20 Mitarbeiter entlassen. Weitere sieben Angestellte hätten eine «letzte Warnung erhalten» und 31 seien in Schulungen geschickt worden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Es bestätigte damit entsprechende Berichte in US-Medien. In 57 Fällen seien die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen worden, hiess es weiter.

Insgesamt werden von Uber im Rahmen der von der Wirtschaftskanzlei Perkins Coie durchgeführten Ermittlungen 215 Beschwerden geprüft. In 47 Fällen geht es um sexuelle Belästigung, in 54 um Diskriminierung. Zudem lagen 45 Anschuldigungen wegen unprofessionellen Verhaltens und 33 wegen Mobbings vor.

Der Rest verteilt sich auf andere Fälle von Belästigung und sonstiges Fehlverhalten. Bei 100 geprüften Beschwerden hielt Uber keine Konsequenzen für nötig.

Vorgesetzte reagierten nicht

Die Ermittlungen waren eingeleitet worden, nachdem eine ehemalige Programmiererin des Fahrdienst-Vermittlers in einem Blogeintrag von einer Unternehmenskultur voller Diskriminierung und Missmanagement berichtet hatte. Hinweise an Vorgesetzte seien folgenlos geblieben.

Zuletzt geriet Uber immer stärker in die Kritik. Das wegen seiner aggressiven Firmenkultur und Wachstumsstrategie ohnehin umstrittene Unternehmen steht auch wegen rechtlicher Konflikte unter Druck.

(dsc/sda)

Kaspersky reicht bei EU Kartellbeschwerde gegen Microsoft ein

Die russische Sicherheitssoftware-Firma Kaspersky Lab hat bei der EU-Kommission und den deutschen Kartellwächtern Beschwerde gegen den US-Rivalen Microsoft eingelegt.

Kaspersky wirft Microsoft nach Angaben vom Dienstag vor, seine Marktdominanz auszunutzen, um unabhängige Anbieter von Antivirus-Software aus dem Markt zu drängen.

So würden die Nutzer des Betriebssystems Windows 10 dazu angehalten, die Software Windows Defender zu verwenden. Die EU-Kommission bestätigte den Eingang der Beschwerde. Microsoft war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

(sda/reu)

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