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Disgraced financier Bernard Madoff is escorted by police and photographed by the media as he departs U.S. Federal Court after a hearing in New York, in this January 5, 2009 file photo. The overseer of a U.S. fund to compensate victims of Bernard Madoff's Ponzi scheme said, May 13, 2014 he has received roughly 51,700 claims seeking to recoup more than $40 billion, both totals far higher than expected.  REUTERS/Lucas Jackson/Files (UNITED STATES - Tags: CRIME LAW BUSINESS)

Bernard Madoff wird 2009 nach einer Anhörung von der Polizei abgeführt. Bild: Reuters

Madoff-Affäre

Schweizer gehören zu Hauptopfern des Milliardenbetrügers Madoff



Der Wall-Street-Betrüger Bernard Madoff hat auch viele Schweizer um ihr Geld gebracht. Das legt eine am Dienstag vom Opferfonds des US-Justizministeriums veröffentlichte Liste nahe.

Danach haben US-Amerikaner am meisten Schadensfälle geltend gemacht. Es folgen Deutsche, Italiener, Franzosen und danach Schweizer. Insgesamt gingen 51'700 Anträge auf Entschädigungen ein.

«Nur wenige Plätze auf dieser Erde wie die Wüste Gobi und die Polkappen scheinen von diesem Betrug verschont geblieben zu sein.»

«Es scheint, als ob mindestens doppelt so viele Investoren wie zuvor gedacht in dem Madoff-Betrug Geld verloren haben», erklärte Richard Breeden, der den «Madoff Victim Fund» verwaltet. «Nur wenige Plätze auf dieser Erde wie die Wüste Gobi und die Polkappen scheinen von diesem Betrug verschont geblieben zu sein.»

Madoff hatte Anleger über Jahrzehnte mit Traumrenditen gelockt, die er aber mit dem frischen Geld anderer Investoren zahlte. 2008 in der Finanzkrise brach das Schneeballsystem zusammen und Madoff wurde zu 150 Jahren Haft verurteilt.

Treuhänder Irving Picard, der Madoffs Firma seitdem abwickelt, geht von einem Schaden von 20 Mrd. Dollar aus. Bei Fondsverwalter Breeden gingen Anträge über die doppelte Summe ein. Diese müssten zwar noch auf ihre Rechtmässigkeit geprüft werden, doch gehe er von «wesentlich höheren Verlusten aus als bislang dokumentiert». (tvr/sda/dpa)

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