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Tückische Grossschanze in Sotschi

Schwere Stürze überschatten Skisprung-Training



Mikhail Maksimochkin of Russia receives a medical assistance after a crash
 during the training of the large hill ski jumping event at the Sochi 2014 Winter Olympic Games, at the RusSki Gorki Ski Jumping Center in Rosa Khutor, February 12, 2014.       REUTERS/Michael Dalder (RUSSIA  - Tags: SPORT SKIING OLYMPICS)

Retter eilen dem gestürzten Maximotschkin zu Hilfe. Bild: Keystone

Der erste Trainingstag für das Springen auf der olympischen Grossschanze ist von einem heftigen Sturz überschattet worden. Der 20-jährige Russe Michail Maximotschkin hatte bei schwierigen Windverhältnissen die Kontrolle verloren. Nach einem harten Aufprall musste er lange behandelt und schliesslich mit einer Bahre weggetragen werden. Über seinen Gesundheitszustand sind noch keine Einzelheiten bekannt. Sicherheitshalber hatten ihm die Sanitäter eine Schiene angelegt, um die Halswirbelsäule zu stabilisieren.

Zu Fall kam im letzten Sprung des Abends auch Kamil Stoch. Der souveräne Olympiasieger von der Normalschanze lag zwar minutenlang im Auslauf, konnte die Arena schliesslich jedoch zu Fuss verlassen. Allerdings hielt sich der Pole die Schulter.

«Langsam wird mir das etwas zu viel», kommentierte Simon Ammann den Sturz von Stoch. Der Toggenburger hatte in der Vergangenheit schon mehrmals darauf hingewiesen, dass die geringere Tragfläche der Anzüge das Skispringen wieder gefährlicher mache, auch weil durch die höhere Anlaufgeschwindigkeit der Landungsdruck zunimmt. Der zweite Schweizer, Gregor Deschwanden, klassierte sich mit den Rängen 10 und 3 jeweils vor Ammann (15./27.). (ram/si)

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