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President Donald Trump meets with Swiss President Simonetta Sommaruga at the World Economic Forum, Tuesday, Jan. 21, 2020, in Davos, Switzerland. (AP Photo/ Evan Vucci)
Donald Trump,Simonetta Sommaruga

Donald Trump und Simonetta Sommaruga am Dienstag in Davos. Bild: AP

Darum wollte Trump keinen Deal mit der Schweiz – die wichtigsten Fragen und Antworten

Lorenz Honegger / CH Media



Seit Monaten hofften die Befürworter eines Freihandelsabkommens Schweiz-USA auf einen der berühmten impulsiven Entscheide von US-Präsident Donald Trump. Ein kurzes «Let’s make a deal» am Rande des World Economic Forum in Davos hätte reichen sollen, und die Schweiz wäre zur ersten europäischen Freihandelspartnerin der USA geworden.

Nach dem Treffen zwischen Trump und einer vierköpfigen Dele­gation des Bundesrates am Mittwoch wurde aber schnell klar: Aus einer Unterzeichnung vor den US-Präsidentschaftswahlen im November dürfte kaum etwas werden.

Warum strebt der Bundesrat einen raschen Vertragsabschluss an?

Die Schweiz will verhindern, dass sie beim Handel mit den USA gegenüber anderen Staaten ins Hintertreffen gerät: Die Vereinigten Staaten sind ihr zweitwichtigster Handelspartner. Für eidgenössische Firmen wäre es ein Wettbewerbsnachteil, wenn etwa die Konkurrenz aus der EU plötzlich zu Freihandelskonditionen in die USA exportieren könnte.

Die Schweiz befindet sich in der komfortablen Lage, dass ihr die Trump-Regierung so wohl gesinnt ist wie selten eine US-Administration: Wenn der Bundesrat ein Freihandelsabkommen will, dann müsste er das Zeitfenster bis im November nutzen.

Weshalb verspüren die USA weniger Zeitdruck?

Die Schweiz hat der Trump-Regierung bei den Zöllen nur wenig zu bieten: Sie belastet amerikanische Importgüter schon heute mit einem tiefen durchschnittlichen Zollsatz von 0,1 Prozent, was 2018 bescheidene 30 Millionen Franken in die Bundeskasse spülte. Der US-Zollsatz auf Schweizer Importprodukten dagegen beträgt 0,6 Prozent, was in 250 Millionen an Zolleinnahmen resultierte.

Um die Amerikaner dennoch für sich zu gewinnen, könnte die Eidgenossenschaft ihre Zölle auf Agrarprodukten aus den USA im grossen Stil senken – hier wäre das Reduktionspotenzial laut Handelsexperte Stefan Legge von der Universität St.Gallen am höchsten. Das Problem: Die Schweizer Bauern dürften solche Pläne bekämpfen. Legge: «Wenn die Schweiz bei der Landwirtschaft keine Zollsenkungen bietet, bleibt nicht viel übrig.»

Nicht zu einem schnellen Vertragsabschluss trägt auch Trumps Fixierung auf Handelsbilanzdefizite bei: In der Logik des Präsidenten ziehen Länder wie die Schweiz die Vereinigten Staaten über den Tisch, weil sie mehr Güter in die USA exportieren als importieren. Dabei vergisst er, dass US-Firmen doppelt so viel an Dienstleistungen in die Schweiz verkaufen wie umgekehrt.

Hat Bundespräsidentin Sommaruga einen Durchbruch verhindert, weil sie beim Treffen mit Trump zu lange über den Klimawandel sprach?

Andeutungen in diese Richtung machte US-Botschafter Ed McMullen am Mittwoch in einem Interview mit CH Media. Zu dieser These passen würde, dass Sommaruga einem Freihandelsabkommen mit den USA schon zu ihrer Zeit als Konsumentenschützerin ambivalent gegenüberstand.

Als der erste Verhandlungsversuch des Bundesrates im Januar 2006 scheiterte, freute sich die von ihr präsidierte Stiftung für Konsumentenschutz über den «sinnvollen Zwischenstopp» und warnte vor «deutlich höheren Medikamentenpreisen, undeklariertem Genmais und Hormonfleisch in Schweizer Ladenregalen» im Fall eines Vertragsabschlusses.

Quellen aus dem Umfeld der Bundesratsdelegation in Davos betonten diese Woche allerdings, es seien die Amerikaner gewesen, die nicht länger über Freihandel hätten reden wollen. Sommaruga habe sich sehr wohl bemüht.

Wie geht es weiter?

Die grössten Chancen auf einen Vertrag bestehen aus Sicht von Beobachtern, wenn Donald Trump wiedergewählt wird. «Ein kleines Abkommen mit gegenseitigen Verbesserungen im Güter- und Dienstleistungshandel sowie im digitalen Bereich sollte 2021 möglich sein», sagt HSG-Ökonom Legge. «Bis dahin sollte sich die Schweiz bemühen, die aktuell guten Beziehungen zu den USA aufrechtzuerhalten.»

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48Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • HGT 24.01.2020 13:22
    Highlight Highlight Sommaruga ist ein Trauerspiel: auf diesem level sichtlich überfordert: das zeigt sich schon deutlich an Körpersprache und hilfloser Gestik. Weder professionell noch souverän, eine fabelhafte Vertretung der CH auf internationalem Niveau!
  • Pafeld 24.01.2020 10:54
    Highlight Highlight Die Einführung von amerikanischen Trashnahrungsmittel und Medikamentenpreise, damit ein paar Unternehmer fett abkassieren können? Wenn dieses Freihandelsabkommen wieder so kackdreist um die Urne herumgeschoben wird, wie jenes mit den Chinesen, wird es das letzte sein, dass wir überhaupt jemals abschliessen werden.
  • ThePower 24.01.2020 10:26
    Highlight Highlight Ich habe einen besseren Vorschlag: Wir warten einfach, bis die Amis wieder eine vernünftige Regierung haben und schauen dann weiter. Die EU ist weit wichtiger.
  • roger_dodger 24.01.2020 10:07
    Highlight Highlight Freihandelsabkommen? Trump wird der Schweiz mit Garantie die schlimmsten Bedingungen aufzwingen und wir werden genau gar nichts machen können als Ja und Amen zu sagen sonst werden wir auch mit Strafzöllen erpresst.
    • Eiswalzer 24.01.2020 11:12
      Highlight Highlight Und trotzdem gibt es Leute, welche diesen Typen so wahnsinnig toll finden, weil er “Versprechen” einlöst (egal wie absurd diese sind) und Politik nach Eigeninteressen macht (egal wie hanebüchen, egoistisch und gefährlich). Nach Trumps Logik (wobei ich dieses Wort nur ungern brauche) ist die Schweiz Teil des Problems.
    • B-Arche 24.01.2020 14:33
      Highlight Highlight Die Schweiz hat da doch Erfahrung. Hat sie doch mit China auch so ein "Freihandelsabkommen" abgeschlossen welches China in der Schweiz so gut wie alles gibt (und Made in EU oder Switzerland fast komplett in Made in China wechselte bei coop6, Migros & Co) aber der Schweiz in China so gut wie gar nichts gibt.

      Und all das nur damit Nestlé mehr Milchpulver verkaufen kann und dass reiche Chinesen sich dankbar zeigen und ihr Geld zu "Swiss Banking" bringen.
  • WID 24.01.2020 09:55
    Highlight Highlight Sollte sich die Schweiz nicht eher auf den Standpunkt stellen, dass uns die USA über den Tisch ziehen? Inkl. Dienstleistungen hat die USA ein Bilanzüberschuss. Des weiteren sind unsere Zölle tiefer.
  • WID 24.01.2020 09:18
    Highlight Highlight Verstehe ich das richtig: mit Freihandel erreichen wir eine Zollreduktion von max. 0.6%? Nicht wirklich relevant.
  • Albertine 24.01.2020 08:59
    Highlight Highlight Trump ist kein vertrauenswürdiger Handelspartner. Die Schweiz sollte ihm nicht noch hinterherrennen und sich anbiedern.
    Der kommt schon wenn er was will.
  • Noblesse 24.01.2020 08:46
    Highlight Highlight Sommaruga hat zurecht das Klima thematisiert. Genau hier sieht man das Korrupte von Trump! Er alleine geht aus dem Pariser Abkommen raus und nimmt via Handelsverträge alle in Geiselhaft. Oje, der Herr Präsident war gelangweilt ob den Klimafragen von Sommaruga. Dann lieber Handel mit den coolen Briten!!!
    • Basti Spiesser 24.01.2020 10:13
      Highlight Highlight Was passiert eigentlich mit dem Geld aus dem Pariser Abkommen?
    • rodolofo 24.01.2020 10:25
      Highlight Highlight Deine "coolen Briten" haben im Sinn, den Finanzplatz London zu einem "Singapur an der Themse" zu machen und ein Steuer- und Finanzdienstleistungsparadies für weltweite Gelder aus dem globalen ("legalen" und "illegalen") Organisierten Verbrechen zu machen!
      Damit entsteht vor Europa eine Art "Neo-liberale Piraten-Insel", die auch die "Schweizerische Neutralität" (Immer auf der Seite des Geldes) in einem "Wettbewerb nach unten" konkurrenzieren dürfte.
      Ja, man kann schon mit solchen fein gekleideten "Internatsschülern" gemeinsame Sache machen, muss dann aber auch deren Dreck fressen...
      En Guete!
    • FaLa02 24.01.2020 13:48
      Highlight Highlight Ajajaj... wenn die Briten dies tun werden, kommen sie aber auf eine von Trumps schwarzen Listen......!
      Sag mal bei welchen Partnern man heute keinen Dreck fressen muss........
  • Triumvir 24.01.2020 08:34
    Highlight Highlight Wir zahlen den Amis ja schon jetzt mehr Zölle, als wir von ihnen verlangen. Weshalb sollen wir dann noch weitere Zugeständnisse machen? Die orange Flasche kann uns mal kreuzweise. Punkt.
  • DerUnsichtbare 24.01.2020 08:31
    Highlight Highlight Warum machen wir es nicht wie die Amis? Die Zölle anheben mit Aussicht diese wieder zu senken, wenn das Abkommen zustande kommt?
    • WeischDoch 24.01.2020 08:57
      Highlight Highlight Weil wir nicht die Macht dazu haben?
    • Team Insomnia 24.01.2020 09:13
      Highlight Highlight Haben sie das devote verhalten unserer Spitzen Politiker gegenüber President Trump am WEF beobachtet?
      Wenn das Geld fliesst, und der Preis stimmt, bückt sich die CH noch so gerne über die Tischkante. Leider.
  • wasps 24.01.2020 08:16
    Highlight Highlight Wir brauchen keine landwirtschaftlichen Güter aus den Staaten! Auf heimische Produkte setzen, das nützt den Bauern und dem Klima. Und mit dem Rahmenabkommen endlich vorwärts machen. Denn die EU ist für uns immer noch der wichtigste Partner und nicht die USA.
    • äti 24.01.2020 10:41
      Highlight Highlight 100% dabei.
    • WID 24.01.2020 10:53
      Highlight Highlight @ wasps: nein, wir sollten mit allen Handel treiben und das fördern. Aber eben nicht um jeden Preis, für die Schweiz muss es unter dem Strich stimmen. Die Interessengruppen sind allerdings unterschiedlich. Arbeitnehmer haben andere Interessen als Kapitalbesitzer.
    • Ricardo Tubbs 24.01.2020 11:57
      Highlight Highlight wenn ich einheimisch kaufen soll, dann muss mein lohn auch rauf!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eron 24.01.2020 07:42
    Highlight Highlight Ich finde man sollte die Blockade der Bauern in Sachen Agrarwirtschaft aufgeben. Wenn die Aussagen von Bauernpräsi Ritter richtig sind, dann ist unser Fleisch qualitativ das Beste was der Markt bietet (Humor!), das würde in den reichen USA einschlagen wie eine Bombe und den Absatz beflügeln, Qualität setzt sich ja immer durch Herr Ritter und wir Konsumenten würden ja auch keine US Produkte kaufen, weil unsere CH Produkte so viel besser sind (Zynismus für alle die es nicht verstehen in der Bauernlobby). Ich bin für ein Freihandelsabkommen mit den USA.
    • sheshe 24.01.2020 09:43
      Highlight Highlight Nö, sowas will ich in unserer Schweiz nicht sehen und schon gar nicht essen!
      Benutzer Bild
    • wasps 24.01.2020 10:50
      Highlight Highlight @Eron, Landwirtschaft besteht nicht nur aus Fleischwirtschaft!
    • Vecchia 24.01.2020 11:27
      Highlight Highlight wir bemühen uns, oekologische Landwirtschaft durchzusetzen, importieren dafür das Gift aus den USA...??

      https://www.infosperber.ch/Umwelt/USA-Agrarlandschaft-48-mal-giftiger-als-vor-25-Jahren

      Aber ja, jetzt wo die Amis langsam genug haben, brauchen Monsanto etc. natürlich neue Absatzmärkte. Der oekonomiebesessene Schweizer wirds schon schlucken...

  • Name_nicht_relevant 24.01.2020 07:37
    Highlight Highlight Ich würde die Diskussionen auf Eis legen, Trump ist nach den Zahlen zu Urteilen = Egositisch. Entweder werden Zölle Fair gehandelt oder nicht. Kann ja nicht sein das die CH mehr bezahlt und die nichts.
    Trump setzt seinen Kopf durch und bleibt Stur, genau so hat er bis jetzt alles geschafft, bleibt also auch Stur und lasst euch nicht blenden von dem.
    • Team Insomnia 24.01.2020 09:51
      Highlight Highlight „Kann ja nicht sein das die CH mehr bezahlt und die nichts.“

      Ähm, doch, genau so ist es.

      Willkommen in der Matrix, Neo.
  • Typu 24.01.2020 07:35
    Highlight Highlight Europa als Ganzes muss zusammen arbeiten. Es muss für sich als Ganzes stark und kompetitiv werden. Verlasst euch nicht immer auf die USA. Man soll es mit ihnen gut haben, aber es sollte Europa First heissen.
    • rodolofo 24.01.2020 09:11
      Highlight Highlight Und dabei Afrika nicht ganz vergessen!
      Die Zukunft liegt in Afrika!
  • /bin/env bash -c "install_gentoo.sh" 24.01.2020 07:29
    Highlight Highlight Gut so. Es ist ohnehin besser keine mit Schadstoffen und karzinogenen Substanzen überquellenden Agrarprodukte aus dem deregulierten Amiland einzukaufen. Wo alles nach dem Motto "fu*k it, der Markt wirds schon irgendwie richten" läuft. Schon allein unserer Agrarwirtschaft zuliebe. Irgendwo muss die Profitgier aufhören.
  • Kiro Striked 24.01.2020 07:25
    Highlight Highlight Die Schweiz soll lieber mit der EU vorwärts machen. Die Sprechen teilweise unsere Sprache. Sind in einer ähnlichen Kulturgruppe, und haben die gleichen Probleme.. ein gemeinsam Arbeitendes, starkes Europa ist 1000 mal angennehmer.. als ne noch stärkere Annoying Orange, mit seinem Propagandaversklavten Land.
    • B0bbleeeee 24.01.2020 08:22
      Highlight Highlight Genau richtig. Es muss mehr als Europa gedacht und besser zusammengearbeitet werden, als jedes Land nur für sich, was momentan ja leider passiert (siehe Brexit).
    • yngxv 24.01.2020 10:05
      Highlight Highlight Alles, nur nicht die EU...
    • JJ49er 24.01.2020 16:07
      Highlight Highlight Sie befürworten doch nicht etwa, einem solch desolaten Club wie die EU beizutreten?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pius C. Bünzli 24.01.2020 07:13
    Highlight Highlight Ach ja wir müssen in Zeiten des Klimawandels unbedingt noch mehr Güter über den grossen Teich schippern..
  • Skeptischer Optimist 24.01.2020 07:09
    Highlight Highlight Die Schweiz sollte in eine Zollunion mit der EU eingehen. Die Zeit der attraktiven Sonderdeals ist vorbei.
  • Alice36 24.01.2020 07:08
    Highlight Highlight Hat Bundespräsidentin Sommaruga einen Durchbruch verhindert, weil sie beim Treffen mit Trump zu lange über den Klimawandel sprach? Andeutungen in diese Richtung machte US-Botschafter Ed McMullen am Mittwoch

    Andeutungen von "Big Mac Mullen" ? Man darf wohl den grossartigsten Präsidenten aller Zeiten nicht mit Banalitäten wie dem Klimawandel behelligen.
    • [CH-Bürger] 24.01.2020 08:18
      Highlight Highlight "zu lange über den Klimawandel sprach": vor laufenden Kameras hat sie ihm diesbezüglich 2 Fragen gestellt - vermutlich hat sie es gewagt, danach noch einmal nachzuhaken. Das ist wirklich too much für ein stable genius! 🤯
    • rodolofo 24.01.2020 09:09
      Highlight Highlight Hahahaa!
      Heisst der wirklich "Big Mac Mullen"?
      Klassischer geht's nicht!
      Ein aufgedunsener, fetter Schmarotzer-Kapitalist, wie aus einem Comic der "Marxistischen Liga" gesprungen!
  • Henzo 24.01.2020 07:07
    Highlight Highlight Ich will das gar nicht. Grund sind die potentiellen Importe der Agrarprodukte ....nicht weil ich Bauer bin aner weil ich die Massentiierhaltung nicht unterstützen will.
  • Gawayn 24.01.2020 07:05
    Highlight Highlight Nein bitte!
    Die Schrott Nahrungsmittel der Amis,
    Sollten am besten bei den Amis bleiben.

    Die schöne saubere Schweiz, buhlt um die Gunst eines gewerblichen Betrügers.
    Dem korruptesten USA Presi aller Zeiten.

    Traurige Stunden für uns Schweizer....
  • Balikc 24.01.2020 06:40
    Highlight Highlight Danke Timmermahn...
    Play Icon
  • Brett-vorm-Kopf 24.01.2020 06:34
    Highlight Highlight Ich kann sehr gut auf Chlorhühner, Genfutter und Maiszucker verzichten.
    • #veganseatmeat 24.01.2020 08:41
      Highlight Highlight Das sagst Du jetzt einfach so.
      Hast du schonmal im Winter ein nach Freibad riechendes Pouletflügeli gegessen? Mit dem Chlor fühlst Du dich grad wieder wie im Sommer in der Badi.
    • Bits_and_More 24.01.2020 11:16
      Highlight Highlight Keine Sorge, musst du auch mit einem Abkommen nicht kaufen / essen.

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«Die Nahrungsgrundlage aller Wasserlebewesen steht auf dem Spiel»

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