Architektur
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Das ist der Wolkenkratzer des Jahres 2018 – unter den Finalisten waren auch Schweizer

Bild: international highrise award



Der agile Büroturm Torre Reforma in Mexiko-Stadt des Architekten L. Benjamín Romano gewinnt den  Wettbewerb um das weltweit innovativste Hochhaus. Der Internationale Hochhaus Preis (IHP) wird seit 2004 alle zwei Jahre von der Stadt Frankfurt am Main ausgelobt. 

Der IHP gilt als der weltweit wichtigste Architekturpreis für Hochhäuser. Er richtet sich an Architekten und Bauherren, deren Gebäude mindestens 100 Meter hoch sind und in den vergangenen zwei Jahren fertiggestellt wurden. 

Und das ist der Gewinner:

International Highrise Award. Torre Reforma, Mexiko-Stadt / Mexiko, 2016

L. Benjamín Romano, Mexiko-Stadt / Mexiko

bild: international highrise award

Entgegen dem weltweit andauernden Trend hin zum Wohnturm sowie zu immer grösseren mischgenutzten Projekten in Asien ist der diesjährige Preisträger Torre Reforma von L. Benjamín Romano grösstenteils ein Bürogebäude mit zusätzlichem Restaurant und Fitnesscenter.

Das spezielle Tragwerkskonzept:

International Highrise Award. Torre Reforma, Mexiko-Stadt / Mexiko, 2016 L. Benjamín Romano, Mexiko-Stadt / Mexiko. Bild: Fotograf: Santiago Arau

bild: international highrise award/Santiago Arau

Dabei ist allerdings nur die Art der Nutzung konventionell. Die in Mexiko-Stadt herrschende Erdbebenproblematik erfordert ein kluges Tragwerkskonzept, das dem 246 Meter hohen Büroturm sein signifikantes Erscheinungsbild verleiht – und Mexikos Hauptstadt damit auf die Weltkarte wegweisender Hochhausarchitektur setzt.

International Highrise Award. Torre Reforma, Mexiko-Stadt / Mexiko, 2016

L. Benjamín Romano, Mexiko-Stadt / Mexiko

Bild: International Highrise Award

Der Wolkenkratzer des Jahres 2018

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Video: Internationaler Hochhaus Preis (IHP)

Wie ein riesiger urbaner Obelisk oder ein geöffnetes Buch zwischen zwei Sichtbetonwänden hebt sich der Torre Reforma von den umliegenden Hochhäusern ab, nicht nur wegen seiner Höhe.

International Highrise Award. Torre Reforma, Mexiko-Stadt / Mexiko, 2016 L. Benjamín Romano, Mexiko-Stadt / Mexiko. Bild: Fotograf: Moritz Bernoully

bild: international highrise award/Moritz Bernoully

Benjamín Romano hat mit den massiven Wänden an die baulichen Traditionen der Azteken angeknüpft und diese modern interpretiert.

International Highrise Award. Torre Reforma, Mexiko-Stadt / Mexiko, 2016

L. Benjamín Romano, Mexiko-Stadt / Mexiko

bild: international highrise award

Der Torre Reforma war das Gebäude, das sowohl die Ingenieure als auch die Architekten in der Jury am stärksten begeisterte – als «meisterhafter Ausdruck eines neuen Nachdenkens über das Hochhaus».

Herzog & de Meuron unter den Finalisten

Finalist

Herzog & de Meuron:
Beirut Terraces, Beirut, Libanon

Foto: Iwan Baan

bild: international highrise award/Iwan Baan

Mit ihrem skulpturalen Projekt Beirut Terraces ästhetisieren die Basler Architekten Herzog & de Meuron das Thema Wohnen im mediterranen Klima wie in Libanons Hauptstadt Beirut. «Die weissen und gegeneinander verschobenen Geschossplatten verwischen den Übergang zwischen Innen und Aussen und das Leben im Freien wird auf einzigartige Weise kultiviert», schreibt die Jury.

Finalist

Büro Ole Scheeren und OMA Office
for Metropolitan Architecture:
MahaNakhon, Bangkok, Thailand

Als eines von zwei nominierten Projekten des Büro Ole Scheeren hat es MahaNakhon unter die Finalisten geschafft. Der Turm mit seiner charakteristischen Pixelfassade ist ein neues Wahrzeichen Bangkoks und zugleich Sinnbild für den Aufschwung der Metropole und die damit einhergehende Globalisierung.

Finalist

MAD Architects:
Chaoyang Park Plaza 2, Peking, China

Foto: Hufton + Crow

Ebenfalls zu den Finalisten gehört der Komplex Chaoyang Park Plaza in Peking von MAD Architects. Das unter den Nominierten einzige Projekt in China, das auch von einem chinesischen Büro entworfen wurde, ist von traditioneller Landschaftsmalerei inspiriert.

Finalist

WOHA:
Oasia Hotel Downtown, Singapur

Foto: K. Kopter

Das Oasia Hotel Downtown in Singapur ist auch unter den Finalisten. Die Architekten von WOHA setzen ihren Weg des begrünten Hochhauses mit dem Oasia Hotel Downtown konsequent fort und reduzieren es auf ein bepflanztes Exoskelett, das grosse Freiräume umschliesst.

Finalist

WOHA:
Oasia Hotel Downtown, Singapur

Foto: Patrick Bingham-Hall

«Geschützt vor Sonne und Regen schaffen sie naturnahe Oasen mit hoher Aufenthaltsqualität inmitten des stark verdichteten Stadtzentrums von Singapur – beispielhaft für Metropolen und Megacitys in den Tropen», so die Jury. (whr)

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Video: watson/Angelina Graf

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    Alle Leser-Kommentare
  • John Henry Eden 04.11.2018 00:37
    Highlight Highlight Sensationelle Bauten. Leider gehen hier schon viele Leute durch die Decke, wenn die ZKB gerade mal zwei Seilbahnmasten aufstellen will. Dieses Ballenberg-Syndrom kommt bei Jungen und Alten vor.
  • Don Quijote 02.11.2018 16:00
    Highlight Highlight Den mexikanischen Torre elegant über das andere Haus gesetzt. Chapeau 😄
    • neckslinger 02.11.2018 21:51
      Highlight Highlight In dem sich ein Mac Store befindet.
  • elnino 02.11.2018 15:52
    Highlight Highlight Der MahaNakhon Tower hätte den ersten Preis sicher auch verdient! Minecraft lässt grüssen

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