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Gesundheit gegen Empfang: So erbittert tobt der Kampf um Handyantennen 

Wird in der Schweiz eine Handyantenne gebaut, ist mit Widerstand zu rechnen. Hunderte von Einsprachen gegen ein einziges Baugesuch sind keine Seltenheit. Sind das Ortsbild und die Gesundheit wieder wichtiger als permanenter Empfang? Eine Suche nach Signal.

Mario Fuchs / az Aargauer Zeitung



Es sind Sonnenstrahlen, die einen wärmen an diesem Oktobernachmittag im aargauischen Ammerswil, wenn man im Schooren draussen steht und auf das Dorf hinüberblickt. Und es sind Funkstrahlen, die die Gemüter erhitzen, wenn man in diesem Herbst die Leute fragt, hier im Walddorf, drei Kilometer südöstlich von Schloss Lenzburg, zwischen Bünz- und Seetal. Ammerswil ist ein Idyll.

Und ein Funkloch.

Die Salt Mobile SA, Rue du Caudray 4, 1020 Renens, hat das erkannt und ein Baugesuch für eine neue Mobilfunkantenne eingereicht. Draussen im Schooren, in der Wohn- und Gewerbezone. Hier haben Salt und die Gemeinde den «bestgeeigneten Standort» geortet. So, wie es von Artikel 26 im Einführungsgesetz zur Bundesgesetzgebung über den Schutz von Umwelt und Gewässern verlangt wird.

Bild

Für und wieder gegen die neue Antenne: Ammann Hanspeter Gehrig (l.) und Anwohner Romy Fehr aargauer zeitung/Chris iseli/severin bigler

Der Kanton Aargau hat mit Sunrise, Salt und Swisscom in einer Vereinbarung festgeschrieben, wie das abzulaufen hat. Etwa, dass die Anwohner involviert werden müssen. Und doch kommt es jährlich zu Hunderten Einsprachen. Der «bestgeeignete Standort» – das ist offensichtlich immer relativ.

Nicht hier

Romy Fehr, dunkle Jeans und dunkles Jackett, ist im Berufsleben ein IT-Leiter in Zürich, aber jetzt hier im Wiesland im Schooren ein Anwohner und Einsprecher. Hinter ihm ragt vor einem Fabrikgebäude das Bauvisier in den blauen Herbsthimmel.

Romy Fehr sagt: «Ich bin nicht grundsätzlich gegen die Antenne. Aber nicht hier, mitten in der Siedlung.» Fehr koordinierte mit seiner Frau und weiteren Bürgern eine Sammeleinsprache. Mit 12 Einsprachen, darunter zwei Sammeleinsprachen, gingen total 206 Einwendungen gegen das Baugesuch ein. Sie wurden jedoch alle abgewiesen.

Mit einigen weiteren Bürgern gründete Fehr darauf ein Referendumskomitee. An der Wintergmeind im Februar kam es zum Showdown. Doch der Antrag, der Gemeinderat solle für maximal 50'000 Franken mit rechtlicher und fachlicher Beratung einen Alternativstandort suchen, kam nicht durch. 108 Ja- zu 150 Nein-Stimmen.

Es geht ums Prinzip

Fehr kämpft weiter. Es geht ihm ums Grundsätzliche. Der Bewilligungsprozess sei nicht korrekt abgelaufen, die Bevölkerung zu wenig informiert, bei Baueingabe kein Profil aufgestellt worden. Gemäss Gesetz wäre dies obligatorisch – die Gemeinde, um gute Gesprächsqualität bemüht, holte es nach.

Eine Mobilfunk Antenne wird errichtet am Freitag, 23. Oktober 2009, in Tagelswangen, Kanton Zuerich. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

In der Schweiz hagelt es Einsprachen gegen Mobilfunkantennen.  Bild: KEYSTONE

Die Antenne käme genau dort zu stehen, sagt Fehr, «wo für die Gemeinde das grösste Wachstumspotenzial besteht». Wo Bauland eingezont ist, Häuser ausgesteckt sind. «Und jetzt will man dort, wo bald noch mehr Familien wohnen, eine Antenne hinstellen. Das ist doch unverantwortlich.»

Ist die Gesundheit in Ammerswil im Jahr 2017 wichtiger als voller Empfang? Romy Fehr sagt, dieser Aspekt sei «nicht unbedingt zweitrangig» – aber darüber könne man nicht diskutieren. Der Bund gebe die Grenzwerte vor. Solange diese eingehalten würden, sei das kein Argument. So beschränkten sich Fehrs auf das, was sich mit Fakten kritisieren liess. Und wurden gehört. Der Aargauer Regierungsrat hob die Baubewilligung im Juli auf. Die von den Einsprechern vorgeschlagenen Alternativstandorte müssen geprüft werden.

Gesundheit zählt nicht

Thalheim, Bezirk Brugg, Salt: 128 Einwohner unterschrieben eine Sammeleinsprache. 78 unterzeichneten eine Petition auf der Plattform petitio.ch. Hans Stahel hatte sie lanciert. In den Telefonhörer sagt er: «Meine Bedenken sind gesundheitlicher Natur

«Man kann natürlich sagen: Vor 20 Jahren gings auch ohne. Aber heute ist das einfach nicht mehr der Stand der Zeit.»

Gemeindepräsident Hanspeter Gehrig

Aber das zähle leider nicht. Die Antenne verschandle zudem das Landschaftsbild, die Bevölkerung sei nicht richtig informiert worden, bei Baueingabe habe man es versäumt, ein Profil zu stellen, und sie käme im Schützenhaus oberhalb des Häuptli-Quartiers zu stehen – just dort, wo man Neuzuzüger erwarte, momentan mit viel Geld und grossem Aufwand die Strasse saniere und die Erschliessung baue.

Gemeindeammann Robert Frauchiger möchte zum Thema nicht viele Worte verlieren. Die Parteien sollen bald zur Einigungsverhandlung eingeladen werden.

Freienwil, Bezirk Baden, Swisscom: 26 Einsprachen, darunter eine Kollektiveinwendung mit 114 Unterschriften. 25 Meter hoch soll die Antenne werden. Und zu stehen kommen eingangs Dorf, von Hertenstein her, an der Hauptstrasse. Der Empfang im Dorf ist ungenügend, der Gemeinderat selber war es, der die Swisscom beauftragte, einen guten Standort zu suchen.

Jakob

Die gute alte Zeit. Köbi Kuhn mit Kabeltelefon Bild: KEYSTONE

Anwohnerin Corinne Suter sammelte mit Mitstreitern Unterschriften dagegen. Sie sagt: «Ja, die Abdeckung ist nicht optimal und viele wünschen sich eine Verbesserung. Der geplante Standort stösst aber auch bei Befürwortern auf Ablehnung.»

Der Tenor: am Dorfeingang eine 25-Meter-Antenne – viel zu dominant. Im September kam es zur Einwenderverhandlung. Ohne Einigung. Das Fazit war, dass der Gemeinderat nochmals über die Bücher gehen und dann entscheiden müsse, ob er die Baubewilligung erteilt oder nicht. Die Strahlung, sagt Corinne Suter, sei für sie persönlich ein Argument. «Aber ich musste feststellen, dass das nicht zählt.» Wenn die gesetzlichen Grenzwerte eingehalten werden, könne man noch lange subjektiv das Gegenteil empfinden: «Nützen tuts nichts.»

«Wo sind wir denn hier?»

Im Gemeindehaus von Ammerswil steht Ammann Hanspeter Gehrig vor dem Lift, der fürs Personal und für Menschen mit einer Behinderung wichtig ist. Der Lift ist vielleicht das beste Symbol dafür, was es heisst, in einem Funkloch zu leben, zu arbeiten. Weil die Telefonie in der Schweiz gerade umgestellt wird von analog auf digital, müssen Tausende Nottelefone in Aufzügen ausgetauscht werden.

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Die Realität: Kein Kabel weit und breit. Auch Köbi Kuhn fehlt. Bild: shutterstock

Sie müssen auch dann funktionieren, wenn ein Stromausfall die Internetversorgung lahmlegt. Die Lösung ist eine kleine Absurdität: ein stationäres Mobiltelefon. Mit eigener Antenne auf dem Gemeindehausdach. «Sonst dürften wir den Lift nicht mehr betreiben», sagt Gehrig.

Wie Einsprecher Romy Fehr sieht er die Sache «relativ wenig emotional»: «Wir haben kein schlechtes Verhältnis. Wir sind einfach nicht gleicher Meinung.» Er habe nichts dagegen, dass Salt nun Alternativstandorte überprüfen müsse, auch wenn diese – und das sei seine persönliche Ansicht – nicht ideal seien. Der Ammann wohnt 140 Meter vom Standort entfernt. «Es gäbe sicher nichts Schönes. Aber es würde mich auch nicht gross stören.»

Handwerker könnten bei Aufträgen in Ammerswil nicht erreicht werden. Und im Gemeindehaus sei man auf dem Handy praktisch unerreichbar. «Man kann natürlich sagen: Vor 20 Jahren gings auch ohne. Aber heute ist das einfach nicht mehr der Stand der Zeit.»

Wenn er Neuzuzügern erklären müsse, dass sie zwingend einen Festnetzanschluss bräuchten, fragten sie: «Wo sind wir denn hier?» Was gesundheitliche Gefährdung angehe, da wolle er sich nicht auf die Äste herauslassen. «Es gibt 100 Studien in die eine und 100 Studien in die andere Richtung. Wir haben uns einfach zu 100 Prozent ans Baugesetz zu halten.»

Salt ist jetzt daran, die Alternativstandorte zu prüfen, wie Sprecher Benjamin Petrzilka sagt. Momentan hat die Gemeinde keinen Kontakt zum Bauherrn – «bewusst». Es sei in deren Interesse, den Bau durchzubringen, sagt Ammann Gehrig.

Funkstille in der Causa Funkloch. Der Kampf um die Strahlen ist in Ammerswil, Thalheim und Freienwil noch nicht entschieden. 

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37Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dominik Treier 17.10.2017 13:24
    Highlight Highlight Ich weiss nicht ob diese Leute realisieren, dass wenn die Antenne weiter von den Teilnehmern weg gebaut werden muss, die Strahlenbelastung, sowohl bei Basis als auch beim Endgerät enorm steigt... Desto mehr Antenen und desto näher man sich an der Gegenstelle befindet, desto weniger stark muss gesendet werden... Aber es ist wies immer ist. Jeder will Empfang, aber eine Antenne; überall nur nicht bei mir...
  • seventhinkingsteps 17.10.2017 10:45
    Highlight Highlight Aber wahrscheinlich hat jeder von denen eine Mikrowelle zu Hause. Wissen diese Leute eigentlich, dass sie nur ein mickriges Spektrum der Strahlen sehen können, als Farben? Wir sind den ganzen Tag von Strahlen umgeben, ob wir wollen oder nicht.
    • seventhinkingsteps 17.10.2017 20:06
      Highlight Highlight @kleiner_schurke

      UV Strahlen sind wesentlich schädlicher für das Gewebe als UKW, WLAN, Bluetooth und GSM zusammen. Noch hat niemand Hautkrebs bekommen weil er zu lange neben dem Router stand.
  • atomschlaf 17.10.2017 07:59
    Highlight Highlight Ist diese Strahlenhysterie eigentlich ein (Deutsch-)Schweizer Phänomen bzw. vor allem im Deutschen Sprachraum vorherrschend?

    Würde mich interessieren, mal darüber was zu lesen.
  • Domino 17.10.2017 07:41
    Highlight Highlight Als wären die Mobilfunkantennen die einzigen Sender. In der ganzen Schweiz kann man Radio (UKW) empfangen, aber darüber hat sich noch nie jemand beschwert. TV, Amateurfunk, Polizeifunk, W-LAN, Satellit, Kurzwelle, Langwelle, Radar (u.a. auch in Autos), Mikrowellen, Richtfunk, GPS, Flugfunk, DAB+, Militärische Sendeanlagen etc etc
    • p4trick 17.10.2017 08:33
      Highlight Highlight Nur die Antennen die zu sehen sind, machen Kopfweh und sind ein Gesundheitsproblem :-)
    • SindaJapan 17.10.2017 09:57
      Highlight Highlight Dagegen gibt es ja Globuli :D Pseudomedizin gegen Pseudokrankheit
    • iss mal ein snickers... 17.10.2017 16:55
      Highlight Highlight @SindaJapan....globuli, pff Anfänger....ein Aluhut blockt jede Strahlung ab...wirklich jede Strahlung 🤣🤣🤣
  • fcsg 17.10.2017 07:24
    Highlight Highlight „Aber nicht hier mitten in der Siedlung...“ Das ist das Antennen-Gegner Argument Nr. 1, aber wo sollen denn die Antennen sonst stehen? Irgendwo weit weg, dass ja niemand Empfang hat?
    Klar, Antennen sehen nicht besonders schön aus, aber das Gebäude im Hintergrund der geplanten Antenne sieht auch nicht gerade gut aus. Was viele Gegner auch vergessen: Je schlechter der Empfang, desto stärkere Strahlung durch die Endgeräte. Eine Antenne reduziert die Strahlenbelastung beim Nutzer sogar! Und ich kenne niemanden (auch verbitterte Gegner) der nicht ein Mobiltelefon hat.
    • p4trick 17.10.2017 08:35
      Highlight Highlight CasRas: darum hat es mich verwundert dass sie eine Antenne auf dem Gemeindedach brauchen um im Lift Empfang zu haben 🙈
    • fcsg 17.10.2017 09:13
      Highlight Highlight @CasRas
      Nein, echt? Ich habe immer gedacht, das sei die absolute Todeszone;-)
    • ands 17.10.2017 17:37
      Highlight Highlight @ p4trick: Der Empfangsbereich hängt von der Ausrichtung der Antenne ab. Die normalen Antennen sind so ausgerichtet, dass direkt unter der Antenne nichts ankommt. Die Antenne, welche extra für den Lift montiert wurde, dürfte anders ausgerichtet sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • chnobli1896 17.10.2017 07:15
    Highlight Highlight Zusammengefasst: Jeder will Empfang, (pauschalisiert) niemand eine Antenne...
  • fadnincx 17.10.2017 07:07
    Highlight Highlight Für alle am besten wäre das Land mit Masten zu zupflastern, dann können Mast und Telefon mit viel geringer Leistung arbeiten und haben trotzdem noch den besseren Empfang. (als Faustregel kann man sagen, die benötigte Leistung verhält sich quadratisch zur Distanz). Das wäre doch eine Win-win Situation für beide Seiten.
    • atomschlaf 17.10.2017 08:00
      Highlight Highlight Stimmt, aber das würde bedingen, dass die Leute ein klein wenig von Physik verstünden...
  • Digichr 17.10.2017 07:02
    Highlight Highlight Ich nehme an, die Leute, die gegen eine solche Antenne sind, geben ihr Handy auch freiwillig ab, oder?
    • fcsg 17.10.2017 08:41
      Highlight Highlight Nein, müssen sie ja nicht. Bei jedem gut sortierten Esoterikhändler ihres Vertrauens gibt es „Neutralisierungsaufkleber“ zum unschlagbaren Preis;-) Damit kann dir die böse Strahlung gar nichts mehr anhaben...
  • Eine_win_ig 17.10.2017 06:58
    Highlight Highlight Naja. Ein weiteres Zeichen unser heutigen "Ja, aber nicht mit/bei mir"-Gesellschaft. Jeder will Natelempfang, keiner die Antenne. Grandios.
  • derEchteElch 17.10.2017 06:50
    Highlight Highlight Ich erzähle eine wahre Geschichte;
    Irgendwo im Baselland wurde von der Swisscom ein Handymast aufgestellt, legal und bewilligt.

    Kaum stand diese Antenne hagelte es von Beschwerden, man könne nicht schlafen, habe Kopfschmerzen, würde unter den Strahlen leiden und wäre krank geworden. Die Antenne müsse deswegen weg!

    Die Gemeinde hat daraufhin eine Versammlung organisiert, bei welchem Anwohner ihre sorgen mitteilten. Es stellte sich heraus, dass der Handymast weder mit Strom versorgt, noch eingeschalten war.

    Die Versammlung und Beschwerden verstummten sehr schnell. Für immer.
    • Gustav.s 17.10.2017 07:24
      Highlight Highlight Die Geschichte ist uralt und ich hab sie mit so vielen wechselnden Orten, ja sogar Ländern gehört. Inzwischen frag ich mich ob es wahr ist.
    • Randen 17.10.2017 07:54
      Highlight Highlight @ Gustav ähnliches kommt sehr häufig vor.
    • atomschlaf 17.10.2017 08:08
      Highlight Highlight Ich habe mal mit einer angeblich strahlensensiblen Bekannten und einem WLAN-Router ein kleines Experiment durchgeführt.
      Das Resultat war ähnlich wie im Beitrag von Elch.
      Beim sichtbaren Router mit sichtbarer Antenne aber ausgeschaltetem WLAN ist sie fast durchgedreht.
      Auf den versteckten eingeschalteten Router, ca. 1m von ihrem Sitzplatz entfernt, hat sie überhaupt nicht reagiert.

      Ich will damit nicht sagen, dass es keine strahlensensiblen Menschen gibt, aber ich habe schwer den Eindruck, dass es bei der überwiegenden Mehrheit eine eingebildete Pseudo-Sensibilität ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • walsi 17.10.2017 06:33
    Highlight Highlight Antennen die man nicht sieht verursachen bei sensiblen Menschen keine Symptome, die Antennen die man sieht hingegen schon. Auch wenn diese Antennen nicht in Betrieb sind.
    • derEchteElch 17.10.2017 07:04
      Highlight Highlight Gutes Beispiel ist der HB Zürich.

      Die grosse Fahrplantafel steckt voller kleinen Handyantennen, die müssen weder bewilligt noch publiziert werden.

      Hat sich noch nie jemand gefragt warum trotz massenhaft Menschen man einen guten Empfang hat?
  • Telomerase 17.10.2017 06:20
    Highlight Highlight Ein ellenlanger Artikel, aber die wichtigste Frage, nämlich ob Funkstrahlung wirklich einen Einfluss auf die Gesundheit hat, wird nur in einem Nebensatz behandelt.
    • Marek Zeman 17.10.2017 06:40
      Highlight Highlight Ja, leider. Die Frage wurde mittlerweile so vergiftet von denen "die subjektiv das Gegenteil empfinden", dass das schon gar nicht mehr zählt. Dabei ist die Antwort ziemlich eindeutig:
      Nein, spielt gesundheitlich keine Rolle. Genausowenig wie das Radio, Satellitenfernsehen oder sonstige Funkverbindungen. Warum auch? Gibt physikalisch gesehen keinen Anlass zur Vermutung, dass da evtl was wäre...
    • User01 17.10.2017 06:44
      Highlight Highlight So viel ist sicher: Hat ein Telefon knappen Empfang, strahlt es umso mehr. Deswegen müsste es viel mehr Antennen geben, um dann flächenmässig die Sendeleistung reduzieren zu können.
    • Tiny Rick 17.10.2017 06:57
      Highlight Highlight Hat sie nicht. Ok vielleicht ein bisschen... aber das Theater das hier in der schweiz um handymasten gemacht wird ist lächerlich. Schön beklagen während man zuhause und am Arbeitsplatz freiwillig von WiFi und DECT access points umgeben ist.
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