Fussball
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09.02.2015; Wil; Fussball Challenge League - FC Wil - FC Wohlen;
Ein Mitarbeiter des Stadions bringt die Teleclub Werbung auf das Spielfeld
(Andy Mueller/freshfocus)

Teleclub sorgt für einen Geldregen im Schweizer Klubfussball. Bild: freshfocus

Traum-TV-Vertrag für die Super League: Unser Klubfussball wird vergoldet

Heimlich, still und leise hat der Schweizer Fussball in den letzten Tagen den grössten finanziellen Deal seiner Geschichte ausgehandelt: Die medialen Rechte für den helvetischen Klubfussball sind für sage und schreibe 35 Millionen verkauft worden – pro Jahr bis 2021!



Seit Monaten laufen die Verhandlungen um den Verkauf der Rechte für den nationalen Fussball und das nationale Hockey. Nun hat die Nationalliga im Fussball die medialen Rechte (ohne Marketingrechte!) an ihren beiden Ligen (Super League, Challenge League) für 35 Millionen verkauft – gut und gerne eine Verdoppelung der bisherigen Summe.

Bild

Fussball gibt es wohl auch wieder auf SRF. Und in den Schweizer Wohnzimmern sieht's dann genau so aus.

Dieser neue Vertrag läuft ab 2017 für vier Jahre – die nächste Saison gilt also noch der alte Vertrag, der 2017 ausläuft. Im TV- Business sind Verhandlungen und Abschlüsse lange vor dem Ablauf der alten Verträge durchaus üblich.

Swisscom/Teleclub bleiben Partner

Die bisherigen Partner Swisscom/Teleclub haben sich für diesen Wahnsinnsbetrag erneut die TV-Rechte gesichert. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass zu der Summe von mehr als 30 Millionen nun noch die Rechte für die zentrale Vermarktung kommen werden.

Die Verhandlungen mit dem Schweizer Fernsehen sind noch nicht abgeschlossen. Unser Staatsfernsehen (bzw. die Tochterfirma TPC) dürfte erneut mit dem Produktionsauftrag (also mit der TV- Produktion der Spiele) beglückt werden. Die Liga hat ein vitales Interesse daran, dass die Spiele weiterhin auch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen Spiele ausreichend präsent sind – mit der Wahnsinnssumme von mehr als 30 Millionen erkaufen sich Swisscom/Teleclub nicht einmal absolute Exklusivität und sind auch die Verpflichtung eingegangen, gegen entsprechendes Entgelt gewisse Spiele dem Schweizer Fernsehen zu überlassen. Das, was SRF bezahlt, geht dann in die Kasse von Swisscom/Teleclub.

ARCHIV --- ZUR MELDUNG, DASS DIE WEKO FUER SWISSCOM EINE HOHE BUSSE FORDERT, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Un cameraman de la television, TV, Teleclub filme la rencontre de football de Super League entre le FC Neuchatel Xamax et FC Lucerne ce dimanche 17 juillet 2011 au Stade de la Maladiere a Neuchatel. La chaine privee suisse Cinetrade (Teleclub, Swisscom TV) a acquis pour environ 30 millions de francs par saison les droits de retransmission de l'Axpo Super League et de la Challenge League pour cinq ans a partir de la saiso 2012/2013.. Mais les chaines de la SSR pourront diffuser un match en direct par journee. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Auf Teleclub wird es die Spieler weiterhin im Pay-TV zu sehen geben.
Bild: KEYSTONE

Gut 50 Millionen für Nationalliga-Klubs

Alles in allem dürfte aus den TV- und Marketingrechten eine Gesamtsumme pro Jahr von nahezu 50 Millionen Franken zusammenkommen, die unter den Nationalliga-Klubs aufgeteilt wird. Es ist beinahe eine Verdoppelung der bisherigen Einnahmen aus medialen Rechten und zentraler Vermarktung.

Die Summe von mehr als 30 Millionen Franken gilt im helvetischen Werbe-Markt als nicht refinanzierbar. Hier hat die Swisscom ihre geballte wirtschaftliche Macht ausgespielt und alle Konkurrenten aus dem Feld geschlagen. Der Schweizer Klubfussball wird mit diesem «Wahnsinnsvertrag» vergoldet.

Und was passiert mit dem Schweizer Eishockey?

Brisant: Morgen Dienstag verhandelt Swiss Ice Hockey, also der Hockeyverband, am Hauptsitz in Glattburg über den Verkauf der TV- und Marketingrechte. Die Swisscom hat ja noch eine Klage hängig weil sie angeblich ihre Monopolstellung beim Einkauf der Fussball- und Hockeyrechte in der Vergangenheit missbraucht habe.

09.10.2015; Zurich; Eishockey NLA - ZSC Lions - HC Davos;
ZSC CEO Peter Zaher beim Interview mit Teleclub 
(Andy Mueller/freshfocus)

Auch das Eishockey weiterhin mit Teleclub? Es ist davon auszugehen.
Bild: freshfocus

Nun sind aber sowohl die TV-Rechte im Fussball wie im Eishockey ausgeschrieben worden – und Swisscom/Teleclub haben die Fussballrechte auf dem freien Markt erworben. Swisscom/Teleclub können nun diese Rechte juristisch unbedenklich auch im Eishockey wieder erwerben.

Hier gibt es eine Differenz zum Fussball: im Eishockey werden die Rechte der Liga und des Verbandes (Cup, Länderspiele ohne WM) in einem Kontrakt vergeben. Weil Liga und Verband in einer Organisation (Swiss Ice Hockey) zusammengeschlossen sind. Im Fussball werden die Rechte des Verbandes (Nationalmannschaft ohne WM und EM, Cup) separat verkauft.

Für die Hockey-Generäle (Liga-Präsident Marc Furrer, Liga-Geschäftsführer Florian Kohler) geht es morgen Dienstag also darum, dem Fussball nachzueifern. Gelingt es dem Hockey ebenfalls, den Ertrag aus den Medialen Rechten praktisch zu verdoppeln?

27.08.2014; Ittigen; Eishockey - National League; Praesident Marc Furrer  rechts und CEO SIHF Florian Kohler an der Medienkonferenz. (Christian Pfander/freshfocus)

Florian Kohler (l.) und Marc Furrer: Verhandeln sie ähnlich geschickt wie die Fussballer?
Bild: Christian Pfander/freshfocus

Total 30 Millionen fürs Eishockey?

Die Nationalligen im Eishockey sind eher noch attraktiver als die Nationalligen im Fussball. Aber der Fussball hat mehr politischen Einfluss und mehr Prestige. Wenn die beiden Hockey- Verhandlungsführer Marc Furrer und Florian Kohler gleich erfolgreich sind wie ihre Kollegen im Fussball, dann müssten sie aus den medialen Rechten gut zehn Millionen herausholen – und dazu kommen dann ebenfalls noch die Gelder aus der zentralen Vermarktung.

Auch im Eishockey wird, wie im Fussball, der Käufer der medialen Rechte dazu verpflichtet sein, dem Schweizer Fernsehen Live-Spiele gegen Entgelt zu überlassen. Alles in allem müssten dann, wenn gleich gut verhandelt wird wie im Fussball, rund 30 Millionen zusammenkommen. Was einer Verdoppelung der bisherigen Erträge gleichkäme. 

Die Frage ist nun: Swisscom/Teleclub haben einen wichtigen Teil ihres Programmes unter Dach und Fach. Dafür haben sie zu viel bezahlt. Wie viel Geld bleibt nun noch fürs Eishockey übrig? Oder kommt gar die UPC (Cablecom) zum Zuge? Im Eishockey läuft der alte Vertrag ebenfalls noch bis zum Ende der nächsten Saison. Der neue Kontrakt wird ab 2017 gültig sein und dürfte, wie im Fussball, ein Vierjahresvertrag sein. Es ist die bisher grösste Herausforderung für das Duo Marc Furrer/Florian Kohler.

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    Alle Leser-Kommentare
  • patnuk 21.06.2016 13:08
    Highlight Highlight Wo war eigentlich der Kanelverbund der diese Rechte kaufen wollte? Der Schweizerfussball war ihnen wohl doch nicht so viel wert, nun ja, jetzt muss halt nicht gejammert werden. Aber Die werden sicher jetzt die Millionen für die Beschwerden gegen die Swisscom in den nächsten 5 Jahren zahlen.
  • karl_e 21.06.2016 11:17
    Highlight Highlight Dann muss ich wohl gelegentlich meinen Provider wechseln!
  • Mett-Koch 20.06.2016 23:19
    Highlight Highlight An alle, die Angst haben, dass sie nicht mehr günstig SL oder auch CL konsumieren können: Geht ins Stadion eures Vereins! Kostet zwar mehr als "foif Stutz", dafür ist die Atmosphäre besser, ihr tut eurem Club was Gutes und erhebt euch aus dem Sofa.
    Trotzdem glaube ich nicht, dass sich die Kosten für PayTV grossartig erhöhen werden.
    GÖND IS STADION, EGAL WO!
  • Grundi72 20.06.2016 22:50
    Highlight Highlight Also staatlich subventionierter Sport.. Würde Swisscom die Kohle nämlich nicht für Fussball zum Fenster rausschmeissen, müsste sie es als Dividende dem Hauptaktionär Bund abliefern.. DDR-Style!

    Die Dummen sind die Privaten wie zB UPC, die nie und nimmer solche völlig überrissenen Summen für ein solch schlechtes Produkt zahlen würden.

    Swisscom geht es einzig und alleine um das verhindern des Wettbewerbs, und alle schauen zu, von links bis rechts...

    • En chliine Schuss Anarchie 21.06.2016 07:47
      Highlight Highlight Pay-TV heisst, dass du für die Spiele, welche du schauen möchtest direkt bezahlst. Da hat der Staat weder viel zu sagen noch zu bezahlen. Informier dich doch zuerst bevor du kommentierst oder lies wenigstens den Artikel richtig durch.
    • Fumo 21.06.2016 08:43
      Highlight Highlight "Pay-TV heisst, dass du für die Spiele, welche du schauen möchtest direkt bezahlst. Da hat der Staat weder viel zu sagen noch zu bezahlen."

      Das hat gar nichts mit seiner Aussage zu tun, zum Thema richtig lesen.
      Er bemängelt dass die Swisscom sinnlos (subventioniertes) Geld ausgibt der dem Staat zustehen würde und damit, eben weil PayTV, Geld verdient der bei ihnen auf den Konto bleibt.
  • Der Beukelark 20.06.2016 21:12
    Highlight Highlight Warum wird das als positiv angepriesen? Heisst doch einfach, dass der Konsum längerfristig auch teurer wird.
  • mortiferus 20.06.2016 19:26
    Highlight Highlight Wäre Blatter involviert wäre es ein Skandal.
    • mortiferus 20.06.2016 19:50
      Highlight Highlight Werden jetzt die Swisscom Abos teurer um noch höhere Ablösesummen und Gehälter an die zu bezahlen die eh schon im Geld schwimmen? Oder fällt dieses Geld vom Himmel? Vielleicht wird das Geld ja für die Juniorenförderung verwendet.
    • Fumo 21.06.2016 08:44
      Highlight Highlight "Vielleicht wird das Geld ja für die Juniorenförderung verwendet."

      Wird es bestimmt. Für Jr. CEO, Jr. Manager, Jr. Supervisor, etc. ;)
  • Cyman 20.06.2016 19:25
    Highlight Highlight Egal wie häufig man es schreibt, SRF ist KEIN Staatsfernsehen sondern öffentlich. Lustig, weil es ja dann im nächsten Satz heisst, das "öffentlich-Rechtliche", der Journalist widerspricht sich ja selber...Staatsfernsehen entspringt eher dem Vokabular populistischer Anti-Billag-Meinungsmache, liebes Watson
  • Ignorans 20.06.2016 19:14
    Highlight Highlight Nächste Saison dürfte Challenge League spannend sein...
  • dumpster 20.06.2016 18:50
    Highlight Highlight Tschutten die dann in Zukunft doppelt so gut?
  • Alfred Escher 20.06.2016 18:26
    Highlight Highlight Sauerei, somit ist man weiterhin gezwungen Swisscom-TV zu abonnieren, wenn man ein Spiel zuhause sehen will. Dieses Monopol ist ein Skandal!
    • goldmandli 20.06.2016 19:28
      Highlight Highlight Jup. Und deren Internet angebot ist ein witz. 5.- für ein schlechtes Bild (480p ?), welches ständig ruckelt und für die Zuschauer unzumutbar ist. Das liegt übrigens nicht an zu schlechter Internetverbindung sondern an Swisscom/ Teleclub.
    • Viktor mit K 20.06.2016 22:39
      Highlight Highlight Absolut! Habe das grösste Teleclub Sport-packet! Wenn ich aber mal ein Match online schauen will, weil der TV besetzt ist, bezahlt man trotzdem 5.-,
      Und das man dann noch für HD, zusätzlich bezahlen muss, ist auch ein witz! Ich finde dies eine Vera.... Am Kunde!
    • Bobo B. 21.06.2016 00:23
      Highlight Highlight @BLCNY: Ich glaube Ersteres ist seit Neustem nicht mehr der Fall. So zumindest habe ich eine kürzlich erschienene Mitteilung verstanden. Und ja, es war tatsächlich eine absolute Frechheit, dass man auf einem anderen Endgerät als dem TV nochmals zahlen musste...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Clank 20.06.2016 18:11
    Highlight Highlight Ich habe eigentlich den Artikel nur wegen der hübschen blondenTeleclub Reporterin angeklickt. Ist sie Reporterin? bzw. wer ist das?
    • bernd 20.06.2016 18:25
      Highlight Highlight Annette Fetscherin
  • tomdance 20.06.2016 17:55
    Highlight Highlight Klaus Zaugg, get your facts straight: "Staatsfernsehen" ist falsch und im allerbesten Falle schlecht recherchiert. "In den Medien wird Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) regelmässig als «Staatssender» oder als «öffentlich-rechtlicher Sender» bezeichnet. Beides ist falsch. Denn die SRG (mitsamt ihren Programmen und Unternehmenseinheiten) ist ein privater Verein mit öffentlichem Auftrag. Dies ist ein weltweit einzigartiges Konstrukt. " Quelle: http://www.srginsider.ch/service-public/2013/10/30/warum-ist-der-ausdruck-staatsfernsehen-oder-oeffentlich-rechtlicher-sender-falsch/
  • Tom Garret 20.06.2016 17:27
    Highlight Highlight Wie wird diese Summe (50 Mio) auf die Teams verteilt? Und wie viel geht überhaupt an die Teams? Weiss man da mehr? Denn das ist ja das was am meisten interessiert. Nur auf die SL Clubs wären das ja 10Mio pro Saison, das kann ja kaum möglich sein...
    • Gruschenko 20.06.2016 20:35
      Highlight Highlight Hmm... rechnen mein lieber Tom, rechnen. 😉
    • Tom Garret 21.06.2016 00:11
      Highlight Highlight Also du weisst ob das Geld zu 100% an die Clubs geht oder die SFL selbst was einstreicht? Und ob alles an die Superleague Clubs geht oder die CL Clubs auch was abkriegen? Dann rechne es mir vor 😉
    • Tom Garret 21.06.2016 00:13
      Highlight Highlight Ok es wären 5 pro Club nicht 10 😊 aber eben, Frage mich trotzdem wieviel am Ende zu den Clubs fliesst...
  • manolo 20.06.2016 17:24
    Highlight Highlight so wie die 2 arbeiten, ist nichts aussergewöhnliches von ihnen zu erwarten. die lassen sich ganz sicher übertölpeln¨, dabei ist der brand "CH- NATI A EISHOCKEY"eine ausgezeichnete marke !
  • Mett-Koch 20.06.2016 17:21
    Highlight Highlight Ich finde das ok. Wer wirklich Fussball schauen will, geht ins Stadion. Ich nehme an, dass die Clubs dadurch etwas mehr an TV-Geldern einnehmen, was der Schweiz in der europäischen Konkurrenz nicht schaden kann.
  • Real John Doe 20.06.2016 16:56
    Highlight Highlight Hat irgend etwas komisches von einer WAHNSINNS! Summe zu sprechen in Zeiten wo andere Ligen pro Saison eine (oder mehrere) Milliarde(n) mit der TV Rechte umsetzen. Pro Saison.
    • SwissGTO 20.06.2016 18:12
      Highlight Highlight Dachte auch der Titel sei sarkastisch. 35Mio für 20 Teams ist lächerlich....
    • Chaose 20.06.2016 18:44
      Highlight Highlight Gemessen an der Grösse des Marktes Schweiz IST es eine Wahnsinnssumme. Schweizer Fussball ist nicht direkt vergleichbar mit Deutschland, Italien, England, etc.
  • Amboss 20.06.2016 16:44
    Highlight Highlight "Die Summe von mehr als 30 Millionen Franken gilt im helvetischen Werbe-Markt als nicht refinanzierbar"

    Natürlich ist es das nicht.
    Es geht doch einfach darum, die anderen raus zu haben, und die Swisscom machts halt, da niemand reklamiert.

    Ach wie kotzt mich dieses Swisscom-SRF-Billag-Ringier-Geklüngel an
    • Tsunami90 20.06.2016 17:39
      Highlight Highlight Die Billag ist im übrigen eine Tochter der Swisscom...
  • Fachmann 20.06.2016 16:41
    Highlight Highlight Das bedeutet, dass man ohne Swisscom TV weitere 5 Jahre das Nachsehen hat.
  • Stinkstiefel 20.06.2016 16:40
    Highlight Highlight Fabelhaft. Der Staatsnahe Betrieb Swisscom kauft mit einem Fantasie-Angebot (Zitat: nicht refinanzierbar) die TV Rechte im Fussball der privaten Konkurrenz, wie auch der SRG, vor der Nase weg.

    Service public!
    • guby 20.06.2016 16:48
      Highlight Highlight Spielt ja keine Rolle wenn dieser Vertrag ein Loch in die Kasse reisst. Wird Verlust gemacht springt dann schon der Steuerzahler ein...
    • TanookiStormtrooper 20.06.2016 17:06
      Highlight Highlight Fussball ist eigentlich nie refinanzierbar. Für die Privatsender lohnt sich das nicht, wenn man 45min lang keine Werbung schalten kann und auch bei Pay-TV ist das eigentlich eher ein Minusgeschäft. Die Ligen wollen allgemein zu viel Geld sehen. Höhepunkt dieses Treibens ist England, wo sich 2 Pay-TV Sender die Rechte teilen. Willst du da alles sehen, brauchst du 2 Abos. Die Klubs schwimmen dort im Geld, aber der einfache Zuschauer hat das nachsehen.
    • Amboss 20.06.2016 17:14
      Highlight Highlight Nein, ist noch viel doller

      Da auch das Staatsfernsehen Fussballspiele ausstrahlen will/muss (ist ja "Service public"), zahlt der Staatsbetrieb SRG dem staatsnahen Betrieb swisscom einen (vermutlich überteuerten) Betrag.
      Und dieser Betrag wird durch Gebühren bezahlt, welche eingezogen werden von der Billag - einer Tochtergesellschaft des staatsnahen Betriebs swisscom
  • exeswiss 20.06.2016 16:37
    Highlight Highlight tja wenn cablecom zum zug kommt, wird teleclub halt ab-abonniert :/
    • goldmandli 20.06.2016 19:37
      Highlight Highlight Wer auch immer den Deal macht, soll wenigstens ein gescheites internet angebot bereit stellen. Momentan ist es nur möglich mit swisscom box, oder tv abo gescheit spiele zu gucken. Ein mal per bluewin(punkt)ch ein nla spiel geschaut, danach nie wieder. Unzumutbar.
  • TheMan 20.06.2016 16:36
    Highlight Highlight Und der SRF wird somit kein March mehr zeigen. Was im Eishockey passiert ist, wird im Fussball auch so werden. Alles wird nur auf Teleclub gezeigt. 👏👏👏
    • TanookiStormtrooper 20.06.2016 17:00
      Highlight Highlight Eben schon! Es wird wohl, wie bisher, ein Spiel pro Runde im SRF zu sehen sein. Liga-Sponsor Raiffeisen besteht glaube ich darauf.
    • ponebone 20.06.2016 17:17
      Highlight Highlight Hä? Steht ja genau das Gegenteil im Artikel.

Kommentar

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