Tessin
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bild: gemeinde gambarogno

Diese Häuschen im Tessin kriegst du für einen Franken – unter dieser Bedingung



Du hast eine Schwäche für rustikale Steinhäuser? Dann solltest du dir das Angebot der Tessiner Gemeinde Gambarogno genauer ansehen.

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Blick von oben auf die Steinhäuser. bild: gemeinde gamborogno

Die Gemeinde hat nämlich den Plan gefasst, das kleine Dörfchen Monti Scìagi, das im oberen Teil des Veddasca-Tals liegt, wieder zum Leben zu erwecken. Das Andenken an die alte Siedlung und deren Ruinen soll möglichst lange erhalten bleiben.

Dazu verkauft die Gemeinde neun Steinhäuschen für den symbolischen Betrag von einem Franken an Private. Die Käufer müssen sich allerdings dazu verpflichten, die Bauten innert angemessener Frist gründlich zu renovieren.

Nebst dem Häuserverkauf plant die Gemeinde eine Berghütte zu bauen, wo sich Wanderer und Mountainbiker verpflegen können.

Die Gemeinde drehte sogar ein Werbevideo:

abspielen

Video: YouTube/Tiziano Ponti

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Viele der Steinhäuschen sind baufällig, es fehlen Dächer und Wände. Wer renovieren will, muss einiges investieren. bild: gemeinde gamborgno

Für die potentiellen Käufer hat die Gemeinde Beschreibungen der Gebäude online gestellt. Das unkonventionelle Angebot macht auch in der Deutschschweiz die Runde – und stösst offenbar auf reges Interesse. Allerdings muss zuerst noch der Gemeinderat grünes Licht geben, damit das Projekt tatsächlich realisiert werden kann, wie «swissinfo» berichtet. (ohe)

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    Alle Leser-Kommentare
  • fifiquatro 17.07.2019 13:55
    Highlight Highlight Ein baufälliges Rustico zu pflegen benötigt ein wenig mehr Geld als einen Franken. Die Rechnung muss wie immer unter dem Strich gemacht werden....
    • Safado 17.07.2019 16:34
      Highlight Highlight Danke👍
  • Baba 17.07.2019 11:10
    Highlight Highlight Herziges Werbevideo, aber es braucht definitiv mehr als nur einen Augenblick und etwas Vorstellungsvermögen! Das Veddasca Tal mit Monti Sciaga ist sehr abgelegen. Hinter den Alpe die Neggia und von der Strasse nach Indemini nur zu Fuss erreichbar. Zuerst runter zum Flüsschen und dann wieder den Berg hoch. Den Lago Maggiore wird man auch kaum sehen (ausser vielleicht weit unten, in der Ferne bei Maccagno). Mit dem Auto hat man ab Indemini knappe 40 Minuten bis Vira (Zug), mit dem Postauto zwischen 40 und 60 Minuten - 6 x täglich...

    Aber etwas ist es bestimmt: sehr ruhig und sonnig 😀
    Benutzer Bild
    • Bosshard Matthias 17.07.2019 15:00
      Highlight Highlight Richtig, dazu:

      - Kein Strom
      - Kein Fliessend Wasser
      - Kein Abwasser (ist aber Pflicht sobald man Wasser nutzt)

      Kurzum nicht erschlossen.
      Schon die Anlieferung verursacht astronomische Kosten und Land gibt es ja keines dazu.
      Zudem kommen sicher Heimatschutz-Auflagen, das schlimmste das die Kosten erst recht explodieren lässt, wird es bewohnt dann noch weitere Auflagen wie Dämmung.

      Nicht umsonst suchen sie Opfer, würde sowas niemals kaufen, der reinste Alptraum.
    • JaneSodaBorderless 17.07.2019 15:12
      Highlight Highlight Ich kann mir vorstellen, dass es Menschen gibt, die diese Abgeschiedenheit (in den Ferien) suchen und sich nicht daran stören, dass es abgelegen und nur zu Fuss erreichbar ist.
      Ich könnte mir das jedenfalls gut vorstellen - als junge Frau haben meine Freunde und ich jeweils Ferien in einer Alphütte, die nur durch 3-stündigen Fussmarsch den Berg hoch zu erreichen war, verbracht. Die Ruhe, die Sterne, das einfache Leben (kaltes Wasser von der Quelle & kochen nur mit Feuer) waren toll.
    • Garp 17.07.2019 17:45
      Highlight Highlight Ich hab auch gern so Ferien gemacht, Jane. Hier muss man aber sehr viel investieren, dass solche Ferien möglich werden. Da steht ja nicht mehr viel. Klingt nach Renovation per Helikopter. 😁
    Weitere Antworten anzeigen
  • amazonas queen 17.07.2019 11:04
    Highlight Highlight Die Frage ist doch eher: wieso ist es soweit gekommen?
    • Baba 17.07.2019 11:20
      Highlight Highlight Landflucht, Wegfall der Landwirtschaft.

      Aufgelassene Montis (die in der Regel nur im Sommer bewohnt waren) gibt's im Tessin unzählige. Wenn Sie sich in einem der Täler mal hinsetzen und mit einem Fernglas die Berghänge absuchen, werden Sie viele solcher verfallener Kleinsiedlungen entdecken.

      Das Hauptproblem dürfte sein, dass es wirklich KEINE Strasse zum Monti gibt... Eine komplette und stilgerechte Renovation dieser Häuser und Rustici wird - vorsichtig ausgedrückt - sehr kostenintensiv sein. Der "Kauffranken" dürfte sich hundert(e)mal vertausendfachen.
    • amazonas queen 17.07.2019 13:15
      Highlight Highlight Die Watson click-heros faszinieren mich immer wieder. Stellst du die Frage, was schief läuft, um in Zukunft zu verhindern, dass du in 20 Jahren wieder das gleiche Problem hast, wird rumgeblitzt. Cool.
  • Vesparianer 17.07.2019 10:04
    Highlight Highlight Irgendjemand wird sicher anbeissen :-)
  • el patrón 17.07.2019 09:41
    Highlight Highlight Ein Cousin meines Vaters, haust im Maggiatal als Austeiger und Selbstversorger. Er hat sich so ein Steinhaus mit Stall hergerichtet und lebt dort mit Schweinen, Hühnern etc. auf einer Waldlichtung. Zeitweise erledigt er diverse Umgebungsarbeiten für die Gemeinde, was ihm ein kleines Einkommen einbringt. Vor vielen Jahren war ich da mal zu Besuch, was mich sehr beeindruckt hat.
    • Garp 17.07.2019 17:08
      Highlight Highlight Das Maggiatal ist im Vergleich auch gut erschlossen.
  • lilie 17.07.2019 08:40
    Highlight Highlight Die beiden Hausteile haben einen Schätzwert von Fr. 42.- (gemäss Broschüre). 🤣

    Von daher ist Fr. 1.- ein fairer Verkaufspreis. 😁

    Ich habe allerdings nichts darüber herausgefunden, wieviel das Land kostet. Vermutlich wird es ja (sinnvollerweise) zum Marktpreis mitverkauft.

    Die Idee ist gut. Das könnte ein schönes Projekt werden für jemand mit einer Schwäche für alte Steinhäuschen. Klar kostet es vermutlich mehr, als man wieder rauskriegt - aber genau das zieht doch dann Investoren sn, die nicht nur aufs Geld aus sind.
    • Garp 17.07.2019 17:16
      Highlight Highlight Es geht darum zu überleben. Wer genug auf dem Konto hat, der kann sich da niederlassen, wenn er nicht darauf angewiesen ist, etwas zu verdienen. Ich glaub es gibt nicht mal Strom da, keine Kanalisation, nur einen Dorfbrunnen, und keine Strasse.
      Ich hoffe es fällt keiner auf das Angebot herein, der sich das nicht leisten kann.
  • Hein Doof 17.07.2019 08:07
    Highlight Highlight Wenn man Geld und Zeit hat wieso nicht? Aber man braucht von Beidem eine Menge :-)
    • Safado 17.07.2019 16:32
      Highlight Highlight Ich habe Zeit. Wer macht mit? Zu dem bin ich Handwerker.
    • Safado 17.07.2019 16:44
      Highlight Highlight Entlich tun sich Herr Geld und Herr Zeit zusammen. Nehmt doch die Frau Glück noch an Bord!
      Chunt guet!
  • H1tchh1k3r 17.07.2019 08:06
    Highlight Highlight Ich hab nen Stutz und ein Akkuschrauber Set vom Ikea... Reicht das um nen günstigen Schnapper zu machen?
    • fools garden 17.07.2019 15:21
      Highlight Highlight Wenn Du mit dem Akuschrauber umzugehen weisst reicht das vermutlich, die Frage ist ob man Dir das glaubt.
    • lilie 17.07.2019 15:23
      Highlight Highlight @Hitchhiker: Ein Pickel wäre glaubs besser für die ganzen Steine. 😅
    • Garp 17.07.2019 19:47
      Highlight Highlight Da gibt es keinen Strom 😁 .
  • loplop717 17.07.2019 08:02
    Highlight Highlight Könnte man sicher ein Schönes Bed&Breakfast daraus machen! Man bräuchte nur das Geld um die Häuser zu Renovieren. :/
    • karl_e 17.07.2019 10:31
      Highlight Highlight Ein klein wenig Geld braucht's noch für die Zufahrtsstrasse, sonst ist's nix mit Bed & Breakfast.
    • Garp 17.07.2019 14:11
      Highlight Highlight Und am Mittag und Abend sollen die Gäste dann hungern 😂 .
  • Staatsgebeutelter 17.07.2019 06:52
    Highlight Highlight Die Gemeinde könnte ebensogut die Häuser selber renovieren und dann verkaufen aber sie will mit Lockvogelangeboten Menschen zu etwas verlocken was nicht getan würde wenn man die tatsächlichen Kosten kennt.
    • Triumvir 17.07.2019 08:12
      Highlight Highlight Also für einen Franken ein Stück Land in der Schweiz quasi geschenkt zu bekommen, würde ich jetzt nicht wirklich als "Lockvogelangebot" bezeichnen...auch wenn etwas renoviert werden muss. Ich bin überzeugt, dass gute Handwerker hier das Schnäppchen ihres Lebens machen können...
    • Aurum 17.07.2019 08:30
      Highlight Highlight so funktioniert werbung.
    • troop5444 17.07.2019 08:45
      Highlight Highlight 1. Ist es freiwillig

      2. Ist es keine öffentliche Aufgabe, Häuser zu sanieren (ausser eigene).

      Und vorallem, drittens, würde es wohl das doppelte kosten und die Arbeit würden dann gleich noch italienische Firmen erledigen.
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