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SP Frauen fordern nun doch keine 25-Stundenwoche



Die SP Frauen haben eine neue Co-Präsidentin gewählt: Die Neuenburger Kantonsrätin Martine Docourt wird die Partei künftig mit Natascha Wey führen. Auf die Forderung nach einer 25-Stundenwoche verzichten die SP Frauen - es sollen nun 35 Stunden sein.

Docourt folgt auf Cesla Amarelle, die in die Waadtländer Kantonsregierung gewählt wurde. Die 38-jährige Geologin und Umweltwissenschaftlerin sei am Samstag in Bern einstimmig gewählt worden, teilte die Partei mit. Gemäss Communiqué will sie sich dafür einsetzen, die SP Fauen noch mehr zu mobilisieren - «denn es ist wichtig, ein inhaltlich starke und feministische Politik zu verfolgen».

Nach intensiver Diskussion haben die SP Frauen ihre Forderung nach einer 25-Stundenwoche beerdigt. Mit 24 zu 17 Stimmen bei 5 Enthaltungen habe die Mitgliederversammlung beschlossen, an deren Stelle eine 35-Stundenwoche zu fordern. Die Mehrheit habe sich auf den Standpunkt gestellt, dass diese Forderung die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessere und schneller umgesetzt werden könne.

Die wöchentliche Arbeitszeit ist ein Punkt im «Manifest für eine konsequent feministische Sozialdemokratie». Das bereinigte Papier zum 100-jährigen Bestehen der SP Frauen wurde zuhanden der Delegiertenpartei der SP Schweiz vom 14. Oktober verabschiedet. (sda)

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