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epa06574152 Vas Narasimhan, CEO Novartis speaks during the general assembly of Swiss Pharma group Novartis, at the St. Jakobshalle in Basel, Switzerland, 02 March 2018. Novartis is a global healthcare company based in Basel, Switzerland.  EPA/ANTHONY ANEX

Durfte mit Trump am WEF dinieren: Vas Narasimhan, CEO von Novartis. Bild: EPA/KEYSTONE

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Hat Novartis Trump geschmiert?

400’000 Dollar hat das Schweizer Pharmaunternehmen an eine Briefkastenfirma von Michael Cohen, dem persönlichen Anwalt von Donald Trump, überwiesen. Es besteht der begründete Verdacht, dass es sich dabei um Bestechungsgelder handelt.



Es könnte aus dem Drehbuch eines billigen Thrillers stammen: 99’980 Dollar hat Novartis jeden Monat zwischen Oktober 2017 und 2018 an eine Firma namens Essential Consultants LLC überwiesen. Das schreit förmlich danach, dass diese Zahlungen nicht sauber sind. Zu offensichtlich ist es, dass die 100’000-Dollar-Grenze nicht überschritten werden durfte, sei es, um interne Controller oder externe Behörden nicht aufzuschrecken.

This image released by NBC shows adult film actress Stormy Daniels during an appearance on

Stormy Daniels' Auftritt bei Saturday Night Live war Comedy. Jetzt gilt es ernst. Bild: AP/NBC

Nicht nur die Art und Weise der Zahlungen ist suspekt, auch der Empfänger. Bei Essential Consultants handelt es sich nämlich um eine Briefkastenfirma von Michael Cohen. Donald Trumps persönlicher Anwalt und selbsterklärter «Mann fürs Grobe» hat sie gegründet, um im Oktober 2016 das Schweigegeld an den Pornostar Stormy Daniel zu überweisen.

Nun hat Michael Avenatti, Stormys Anwalt, enthüllt, dass diese Briefkastenfirma nicht nur Gelder ausbezahlt hat, sondern dass in dieser Firma in kurzer Zeit sehr viel Geld geflossen ist. Insgesamt sollen es über vier Millionen Dollar sein.

Novartis schämt sich

Novartis sind die Zahlungen mehr als peinlich. Heute will man nichts mehr damit zu tun haben. Das sei alles noch unter der alten Führung geschehen, erklärte eine Firmensprecherin. Seit Beginn dieses Jahres wird der Pharmakonzern von Vasant Narasimhan geleitet. Er hat Joe Jimenez als CEO abgelöst. Es war jedoch Narasimhan, der im Februar mit dem US-Präsidenten am WEF dinieren durfte, zusammen mit anderen Wirtschaftsgrössen.

Novartis ist auch nicht das einzige Unternehmen, das hunderttausende von Dollars an die Briefkastenfirma bezahlt hat. Der US-Telecom-Riese AT&T war mit 200’000 Dollar dabei, Korea Aerospace Industries steuerte 150’000 Dollar bei.

Russian businessman Viktor Vekselberg listens during the Russian International Affairs Council in Moscow, Russia, Tuesday, May 31, 2016. The Russian International Affairs Council hosts a Russia-China conference ahead of Russian President Vladimir Putin's official visit to China in June. (AP Photo/Pavel Golovkin)

Im Fadenkreuz des FBI: Wiktor Wekselberg. Bild: AP/AP

Besonders interessant sind jedoch die 500’000 Dollar, die eine Firma namens Columbus Nova hingeblättert hat. Sie wird von der Renova-Gruppe kontrolliert, und hinter dieser Holding steckt ein in der Schweiz bestens bekannter russischer Oligarch: Wiktor Wekselberg. Unter anderem kontrolliert dieser die Mehrheit der Aktien bei Sulzer.

Wekselbergs Vermögen wird auf rund 13 Milliarden Dollar geschätzt. Er gehört zum inneren Kreis der Putin-Vertrauten und ist deswegen kürzlich vom Bannstrahl der amerikanischen Sanktionen gegen Russland getroffen worden. Vor ein paar Monaten hat das FBI Wekselberg verhört, als er mit seinem Privatjet in der Nähe von New York gelandet war.

Warum bezahlt wurde

Columbus Nova wird von Wekselbergs Cousin Andrew Intrater geleitet. Diese Firma hat bereits für Trumps Inaugurations-Feier 250’000 Dollar gespendet. Der Oligarch selbst will nichts von diesen Zahlungen gewusst haben. «Weder Wiktor Wekselberg noch irgendjemand ausserhalb von Columbus Nova waren an dem Beschluss beteiligt, Cohen anzustellen oder Geld für seine Tätigkeiten zur Verfügung zu stellen», erklärte Richard Owens, ein Anwalt für Columbus Nova.

Für die Zahlungen an Cohen gibt es verschiedenste Begründungen. Bei Novartis schiebt man sie auf die Vorgänger ab. Columbus Nova will von Cohen Tipps über den New Yorker Immobilienmarkt erhalten haben. Bei Korea Aerospace Industries schweigt man, und bei AT&T heisst es, man sei daran interessiert, «zu verstehen, wie die neue Regierung funktioniert».

epa06664208 Attorney Michael Cohen, US President Donald J. Trump's long-time personal attorney, walks from his hotel to his apartment in New York, New York, USA, 12 April 2018. Cohen's hotel room, apartment and office were raided earlier this week by federal authorities reportedly as part of an investigation into possible bank fraud, wire fraud and campaign finance violations.  EPA/JUSTIN LANE

Verbindungen zur Mafia: Trumps Anwalt Michael Cohen. Bild: EPA/EPA

Michael Cohen ist ein Winkeladvokat, wie er ebenfalls aus einem billigen Thriller stammen könnte. Er hat ein Taxi-Unternehmen geleitet und verfügt gemäss «New York Times» über gute Kontakte zur italienischen und russischen Mafia. Als Fixer hat er für Trump diejenigen Dinge erledigt, die nicht an die Öffentlichkeit dringen sollten.

Seit Trump im Weissen Haus sitzt, wird Cohen plötzlich mit lukrativen Beratungsaufträgen von multinationalen Konzernen wie Novartis und AT&T eingedeckt. Weshalb? Es gibt nur eine Antwort, die Sinn macht. Sie lautet: Pay for play, oder auf gut deutsch, Bestechung.

Cohen ist der Mann, der die Türe zum Präsidenten öffnen kann, und lässt sich dafür fürstlich entlöhnen. Oder doch nicht?

Michael Avenatti, Stormy Daniels' attorney, leaves federal court in New York after a hearing for Michael Cohen, President Donald Trump's personal attorney, Thursday, April 26, 2018. (AP Photo/Mary Altaffer)

Hat die neuste Enthüllung geliefert: Anwalt Michael Avenatti. Bild: AP/AP

Trump hasst es, wenn sich jemand auf seine Kosten bereichert. Es besteht daher der begründete Verdacht, dass die Zahlungen, die auf das Konto der Briefkastenfirma eingegangen sind, höchstens teilweise in den Taschen von Cohen gelandet sind. Anwalt Avenatti verlangt daher nachdrücklich, dass die beteiligten Banken diese Informationen öffentlich machen sollen.

Bisher war Trumps Affäre mit Stormy Daniels ein Nebenschauplatz. Mit den neuesten Enthüllungen ändert sich das. Sex- und Russlandaffäre vereinigen sich: Sollte der grösste Teil der rätselhaften Zahlungen an die Briefkastenfirma von Trumps Consigliere letztlich beim Präsidenten als Bestechungsgelder gelandet sein, dann wäre die Sensation perfekt – und es wäre die Wendung in einem Thriller, der dann alles andere als billig wäre.

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    Alle Leser-Kommentare
  • mbr72 11.05.2018 13:45
    Highlight Highlight Die Story hat aber eben den grossen Haken, dass der Weiterfluss der Gelder an die Trumporganisation belegt werden muss. Ansonsten kann man auch einfach annehmen, dass der schmierige Cohen das einfach in Eigenregie gemacht hat und die Gunst der Stunde genutzt hat, um ein paar Idiotenkonzerne abzuzocken. In dem Szenario hätte sich Trump aber wohl längstens distanziert und Cohen abgesägt - das ist bis jetzt aber nicht passiert, im Gegenteil.
  • Gar Manarnar 09.05.2018 22:58
  • Asmodeus 09.05.2018 18:19
    Highlight Highlight Ach. Die großen Konzerne bestechen weltweit Politiker?

    Ich bin schockiert. Entrüstet. Verblüfft. Überrascht. Und auch ein ganz klein wenig geil.

    Leider bin ich nichts davon. So funktioniert der heutige Kapitalismus. Ist in der Schweiz nicht anders. Da wird es Lobbyismus genannt.
  • fluh 09.05.2018 15:30
    Highlight Highlight Immer diese 100 tausender zahlungen von denen keiner eine ahnung hat. Wo kann ich meine kontonummer angeben?
    Und wieso wird die revision nie zur verantwortung gezogen.
  • Madison Pierce 09.05.2018 13:29
    Highlight Highlight Vekselberg hat 500'000$ bezahlt und ist jetzt trotzdem von den Sanktionen betroffen?

    Merke: Man soll nur Leute bestechen, die zu ihrem Wort stehen. Bei Trump ist es verschwendetes Geld.
  • Saraina 09.05.2018 13:02
    Highlight Highlight Die einzige von Trumps Ankündigungen, die mir sinnvoll erschien, war dass er die Preise von Pharmazeutika senken wolle. Ganz am Anfang seiner Präsidentschaft machte er diese Ankündigung, und dann hörte man nichts mehr davon. Mit der Erkenntnis, das kurz nach seiner Ankündigung viel Geld von einer Pharmafirma in seine Richtung geflossen ist, erscheint sein Geschäftsmodell in einem neuen Licht.
    • Richu 11.05.2018 14:08
      Highlight Highlight @Saraina: In einem Interview in der NZZ am Sonntag im Dez. 2017 fürchtete sich der Verwaltungsratspräsident des Basler Chemiekonzern Roche, Ch. Franz, immer noch betr. einer möglichen Deckelung der Medikamentenpreise in den USA und warnte vor den drastischen Folgen einer solchen Massnahme für die Pharmaindustrie. Bei Roche beispielsweise müssten gemäss Franz auch in der Schweiz einige tausend Arbeitsplätze in der Forschung abgebaut werden, wenn in den USA die "Lage" anders werde als heute!
  • Swisslord 09.05.2018 12:51
    Highlight Highlight Unglaublich. Jetzt wird sogar bei einem Korruptionsfall aus der Schweiz das Fazit nur auf die Russlandaffäre umgemünzt.
    Wann fängt die Presse endlich an, nicht mehr Russlandaffäre zu schreiben, sondern Korruptionsaffäre im generellen. Ob jetzt israelische, saudiarabische, schweizerische oder russische Milliardäre. Sie bestimmen mit ihrem Geld die Politik in den USA. Ob jetzt ein oranger Orang-Utan Präsident ist oder ein charmanter Rechtsanwalt. Das Geld muss aus der Politik.
    • pamayer 09.05.2018 15:00
      Highlight Highlight Ohne (viel) Geld keine Politik...
    • Swisslord 09.05.2018 17:05
      Highlight Highlight Das Geld der Firmen und Milliardären muss raus aus der Politik.
      Das das geht, zeigen die Kanditaten der Justice Democrats. Die wären doch einmal ein Artikel wert, oder watson?
  • Posersalami 09.05.2018 12:49
    Highlight Highlight "Unter anderem kontrolliert dieser die Mehrheit der Aktien bei Sulzer."


    Das war mal

    https://www.landbote.ch/winterthur/standard/sulzer-kauft-eigene-aktien-von-renova/story/19387303
    • Ueli der Knecht 09.05.2018 14:01
      Highlight Highlight Hat sich also Weckselberg Zahlung also doch ausbezahlt. Ich hab mich sehr gewundert, dass dieses Buebetrickli so easy die amerikanischen Behörden passierte. Jetzt ist mir klar, warum. ;)
  • Beresina 09.05.2018 12:47
    Highlight Highlight Trump ist und bleibt in erster Linie ein skrupelloser Geschäftmann. Er arbeitet grundsätzlich nur für seine eigenen Interessen. Als Präsident hat sich daran nichts geändert, nur hat er nun noch mehr Möglichkeiten um sein Vermögen zu vermehren. Korruption und Vetternwirtschaft bis hin zu organisierten Verbrechen wird unter Trump auf höchster Ebene zur Unternehmensstruktur ausgebaut.
  • rodman 09.05.2018 12:43
    Highlight Highlight Ich kann nicjt beurteilen, ob die zahlungen für den wahlkampf getätigt wurden (wohl verstoss gegen wahlkampffinanzierungsgesetze) oder für die Präsudentschaft (wohl bestechung). Ist für mich entscheidend.
    • Ueli der Knecht 09.05.2018 13:58
      Highlight Highlight Es müsste der Untersuchungsgrundsatz gelten:

      "In dubio pro duriore"
      https://de.wikipedia.org/wiki/In_dubio_pro_duriore

      In dem Sinne: Die Zahlunen sind beides, Verdacht auf Verstoss gegen das Wahlkampfgesetz, aber vorallem (das härtere), Verdacht auf Bestechung von Amtsträgern.

      Bestechung von Amtsträgern im Ausland ist in der Schweiz strafbar und ein Offizialdelikt (Art. 322speties StGB). In diesem Sinne müssten auch die hiesigen Staatsanwaltschaften tätig werden, die Zahlungen untersuchen, und wegen Kollusionsgefahr die verantwortlichen Herren in U-Haft stecken.
    • rodman 09.05.2018 15:37
      Highlight Highlight Ich verstehe Dich ja, Ueli, aber mal ganz langsam. Die Info über diese Zahlungen sind heute bekannt geworden. Zuerst wird sich der Untersuchungsrichter mal informieren, worum es genau geht (nicht auf Basis eines Watson-Artikels). Dann wird er prüfen, ob die Untersuchungsbehörden in den USA sich der Sache annehmen. Und erst wenn er engere Verdachtsmomente hat, wird er eine Untersuchung prüfen. Gegen wen genau? Und U-Haft gegen Joe Jimenez, der im Ausland lebt? Gegen den Buchhalter, der die Zahlung ausgelöst hat?
    • Ueli der Knecht 09.05.2018 18:35
      Highlight Highlight rodman: Ich gebe dir insofern recht, dass das natürlich seriös abgeklärt werden muss, und es dafür natürlich auch Zeit braucht. Ich meine aber, dass es bereits beim "zuerst wird sich der Untersuchungsrichter mal informieren" stecken bleibt. Vermutlich fühlt sich gar kein Untersuchungsrichter zuständig. Zuerst müsste also mal jemand eine Anzeige platzieren, sonst passiert doch genau nichts. Aber wir werden sehen.
  • Ueli der Knecht 09.05.2018 12:42
    Highlight Highlight Aus einer Informations-Broschüre des Staatssekretariat für Wirtschaft SECO:

    "Bestechung im Ausland ist in der Schweiz strafbar."
    https://www.newsd.admin.ch/newsd/message/attachments/25352.pdf

    Nun erwarte ich entsprechende Strafverfahren gegen die Herren Weckselberg, Jimenez und Narasimhan, und dass diese Figuren bald Herrn Vincenz Gesellschaft leisten werden.
    • Gar Manarnar 09.05.2018 13:46
      Highlight Highlight Habe ich mich auch gefragt. Da müsste doch was gehen? Aktive Privatbestechung ein strafrechtlicher Tatbestand. Das sollte definitiv geprüft werden.
  • Haihappen 09.05.2018 12:41
    Highlight Highlight In der Causa Trump wird täglich so viel Schlamm zu Tage gebracht dass ich langsam den Überblick verliere... Kann Watson diesen unsäglichen Dilettanten nicht einfach komplett ignorieren und am Schluss (seiner Präsidentschaft) das Angesammelte in eine süffisante Episode Anekdoteles verpacken? ;)
  • amore 09.05.2018 12:33
    Highlight Highlight Erdogan macht es mit Schülertheater. Wir in der Schweiz sind sauber, wir machen es mit Geld.
  • Ueli der Knecht 09.05.2018 12:33
    Highlight Highlight Es würde mich jetzt interessieren

    A) was Trump zu dieser Geschäften des Privatiers Cohen meint; und/oder

    B) wie Rudy Giuliani diese Geschäfte des Anwalts Cohen darstellt.

    Ich dachte mir schon, dass das FBI bei Cohen brisantere Akten gefunden hat als bloss diese Stormy Daniels-Geschichte.

    Die Frage ist nun: Unterstehen diese Akten dem Anwaltsgeheimnis (wohl kaum, weil dann würde sich Trump selbst verraten), oder werden sie als Privatangelegenheit von Cohen deklariert (also sind die Akten alle gerichtsverwertbar)?

    Trump und Rudy in Erklärungsnotstand?
    • FrancoL 09.05.2018 12:47
      Highlight Highlight Das sind sie doch immer und was hat es gebracht, ausser einen Sack voll Lügen und Verdrehungen?
      Es braucht eine satte Mehrheit in beiden Kammern die nun mal Schluss sagt und entsprechend auf allen Ebenen Untersuchungen einleitet, doch halt wie soll denn das gehen wenn ein guter Teil der Beteiligten in diesem Sumpf steht?
      Also können es nur noch die Wahlen richten, die Midterm oder die nächste Präsidentenwahl.
    • Ueli der Knecht 09.05.2018 13:47
      Highlight Highlight Da stimme ich dir zu FrancoL, letztlich braucht es die nötige Anzahl Stimmen. Ich kann mir gut vorstellen, dass das auch Trumps Feinde das Timing ihrer Aktionen entsprechend geplant haben. Die Schlinge um Trrump wird immer enger; er wird nach und nach weitere Mitglieder seines Teams opfern müssen. Er gerät zunehmend in Erklärungsnotstand. Ich glaube, die wirklich vernichtenden Akten werden dann erst kurz vor den Midterm-Wahlen bekannt.

      Dazu kommt noch der Druck von Aussen. Chinesische, europäische und iranische Gegenmassnahmen. Die werden Trumps Wählerschaft treffen und weglaufen lassen.
  • walsi 09.05.2018 12:27
    Highlight Highlight Es ist auch durchaus möglich das Cohen das Geld in die eigene Tasche steckte und Trump in gewäheren lies, oder musste, weil Cohen zu viel über Trump weiss.
    • dmax 09.05.2018 12:41
      Highlight Highlight hahaha walsi, bewirb dich doch als anwalt für trump. machst ein super job, aus jeder situation erfindest du eine story um trump zu verteidigen, kann man nicht mehr ernst nehmen!
    • Lamino 420 09.05.2018 12:57
      Highlight Highlight Ja, klar...😁😁😁
    • walsi 09.05.2018 14:34
      Highlight Highlight @dmax: Fürs Protokoll. Ich finde Trump auch unfähig für den Job und hätte ihn nicht gewählt. Deswegen muss ich aber mein Hirn nicht ausschalten und alles einfach so fressen was man mir vorsetzt. Was in den Medien abgeht hat nur sehr wenig mit seriösem Journalismus zu tun. Das Verhältnis der Medien tu Trump würde ich mit einer gescheiterten Beziehung vergleichen wo die Expartner sich bis aufs Blut bekämpfen. Jemand hat mal gesgagt: Trump könnte über das Wasser laufen und die Medien würden schreiben, dass er nicht schwimmen kann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hugo Wottaupott 09.05.2018 12:27
    Highlight Highlight Ich wäre auch froh würde entlich mal jemand meinen Briefkasten mit Tausendernötchen füllen!
    • rodman 09.05.2018 12:38
      Highlight Highlight Macht aber niemand, weil du dein mwst-problem nicht in den griff kriegst;-)
  • Gar Manarnar 09.05.2018 12:25
    Highlight Highlight Jaja, immer die gleiche Ausrede: "Die alte Führung war's!". Ist eigentlich egal, denn die (juristische) Person ist dieselbe.
  • Charlie B. 09.05.2018 12:25
    Highlight Highlight *TRUMP the movie*

    Ich kann es kaum erwarten bis der Film ins Kino kommt ;-)
  • djangobits 09.05.2018 12:08
    Highlight Highlight Zuerst fand ich es doof, dass House of Cards jetzt Donald Trump als Hauptdarsteller hat. Aber jetzt... Woahhh..
    Benutzer Bildabspielen
  • Jason84 09.05.2018 12:08
    Highlight Highlight Wer ist jetzt die böse korrupte Elite in D.C.? Wollte Trump diese nicht beseitigen?
    Ich hoffe Novartis wird für die Bestechung ordentlich belangt werden. Solche Mechanismen können eine gesamte Demokratie sprengen. Sie zeigen das Firmen mit dem nötigen Kleingeld alles beeinflussen können und tun. Das Trump Obamacare verteufelt und für persönliche Bereicherung die Medipreise hoch hält, setzt dem ganzen den Deckel auf.
    • Der Tom 09.05.2018 12:46
      Highlight Highlight Eigentlich sollte man doch bestrafen wer sich bestechen lässt und nicht umgekehrt?
    • Jason84 09.05.2018 14:04
      Highlight Highlight @Der Tom, Warum sollte man nur denjenigen bestrafen der die Bestechung annimmt? In diesem Fall ist für Novartis wohl klar das sie so Gesetzeswiedrig Einfluss nehmen wollen.
    • Der Tom 09.05.2018 14:55
      Highlight Highlight Klar Novartis muss auch bestraft werden. Aber das löst dieses Problem nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sarkasmusdetektor 09.05.2018 11:55
    Highlight Highlight "verstehen, wie die neue Regierung funktioniert" - ich denke, das haben wir nun alle verstanden.
    • Karl Marx 09.05.2018 12:08
      Highlight Highlight Als ob die alte Regierung anders funktioniert hätte, siehe Clinton und Uranium One.
    • iss mal ein snickers... 09.05.2018 12:17
      Highlight Highlight .......ohne um die 400ˋ000$ bezahlt zu haben 😅
    • Sandro Lightwood 09.05.2018 12:22
      Highlight Highlight Empty: du legitimierst also damit das Verhalten nun auf alle Ewigkeit? Nur weil jemand anders auch?
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