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Der bittere Abgang eines Champions: Novak Djokovic in New York.
Der bittere Abgang eines Champions: Novak Djokovic in New York.Bild: keystone

Beleidigen, würgen, zerstören – die skurrilsten Ausraster der Tennis-Tour

Schläger fliegen, Worte fliegen – und am Ende fliegen Tennisspieler deswegen vom Platz. Eine Auswahl denkwürdiger Ausraster in diesem Jahrtausend.
07.09.2020, 19:17

Novak Djokovic

US Open 2020: Disqualifikation.

Djokovic donnerte wütend einen Ball weg und traf damit eine Linienrichterin am Hals.

Video: watson/leb

Roger Federer

Australian Open 2020: Busse von 3000 Dollar.

Federer kassierte die Busse für eine hörbare Beleidigung seines Gegners Tennys Sandgren, ein Linienrichter hatte den Verstoss der Schiedsrichterin gemeldet.

Bild: AP

Mike Bryan

US Open 2019: Busse von 10'000 Dollar.

Doppel-Spezialist Bryan imitierte mit seinem Racket ein Gewehr und zielte damit auf einen Offiziellen.

Mike (links) und Bob Bryan.
Mike (links) und Bob Bryan.Bild: AP

Nick Kyrgios

Cincinnati Masters 2019: Busse von 113'000 Dollar.

Kyrgios rastete gegen Karen Katschanow aus. Er beschimpfte den Schiedsricher, zertrümmerte mehrere Rackets und lief dann davon.

Italian Open 2019: Busse von 33'635 Dollar und Abzug der am Turnier gewonnenen ATP-Punkte.

Krygios beleidigte im Spiel gegen Casper Ruud Offizielle und Schiedsrichter, warf seinen Schläger und einen Klappstuhl auf den Platz.

Fabio Fognini

Wimbledon 2019: Busse von 3000 Dollar.

Fognini wurde für die Aussage bestraft, er wünsche sich, auf der Anlage würde eine Bombe explodieren.

Bild: AP

Serena Williams

US Open 2018: Busse von 17'000 Dollar.

Williams verlor im Final gegen Naomi Osaka die Nerven und wurde in erster Linie für die Beschimpfung des Schiedsrichters gebüsst.

US Open: Strafpunkt (mit Folgen) und Busse von 10'500 Dollar.

Williams stritt gegen Kim Clijsters wegen eines Fussfehlers derart mit dem Schiedsrichter, dass der sie mit einem Strafpunkt belegte. Weil sich das Ganze bei Matchball für Clijsters ereignete, siegte die Belgierin.

Yann Marti

Swiss Open 2018: Disqualifikation.

Im Spiel gegen Landsmann Adrian Bodmer zeigte Marti mit dem Racket auf Davis-Cup-Captain Severin Lüthi und rief ihm zu, er könne sich dieses in den Hintern schieben.

Bild: KEYSTONE

Denis Shapovalov

Davis Cup 2017: Disqualifikation.

Der Kanadier traf in seiner Wut mit dem Ball den Schiedsrichter im Gesicht.

Darian King

Charlottesville Challenger 2014: Disqualifikation.

King schleuderte sein Racket weg und traf damit eine Linienrichterin.​

Bild: imago sportfotodienst

David Nalbandian

Queens 2012: Disqualifikation.

Nalbandian wurde im Final gegen Marin Cilic disqualifiziert, weil er nach einem Punkt in die Abschrankung vor einem Linienrichter trat und dieser dadurch verletzt wurde.

Marcos Baghdatis

Australian Open 2012: 800 Dollar Busse.

Gegen Stan Wawrinka zertrümmerte Baghdatis gleich vier Rackets. Zwei packte er gar nicht erst aus, sondern haute sie noch in der Plastikhülle versorgt kaputt.

Michail Juschni

Miami 2008: Blutende Kopfwunde.

Der Russe war so frustriert, dass er sich den Schläger an den Kopf haute. Und zwar mit solcher Wucht, dass er eine blutende Wunde erlitt, die behandelt werden musste. Dennoch setzte er sich gegen Nicolas Almagro durch.

Anastasia Rodionova

Cincinnati Masters 2007: Disqualifikation.

Rodionova schoss einen Ball auf Zuschauer, die ihre Gegenspielerin Angelique Kerber angefeuert hatten.​

Bild: EPA

Xavier Malisse

Miami 2005: Disqualifikation.

Der Belgier lag gegen David Ferrer 6:3, 5:5 vorne, als er austickte. Malisse schimpfte wie ein Rohrspatz, trat auf Stuhl und Werbebande ein, zertrümmerte sein Racket. Nebst der Disqualifikation kassierte er eine Busse und er erhielt kein Preisgeld, was ihn insgesamt rund 20'000 Dollar kostete.

Marcelo Rios

Los Angeles 2000: Disqualifikation.

Für den Chilenen war die Partie gegen Gouichi Motomura vorbei, als er dem Schiedsrichter ein herzhaftes «Fuck you!» zurief.

Bild: KEYSTONE

Goran Ivanisevic

Brighton 2000: Aufgabe.

Der kroatische Aufschlagkönig zerstörte gegen Hyung-Taik Lee einen Schläger nach dem anderen, bis sie ihm ausgingen. Ohne Racket lässt sich nun mal schwer Tennis spielen.

Daniel Köllerer

Auf dem Court erarbeitete sich der Österreicher den Spitznamen «Crazy Dani». Köllerer warf derart mit Schlägern und Beleidigungen um sich, dass die Berufskollegen zwei Mal mittels Unterschriftensammlung seinen Ausschluss von der Tour forderten. Dieser Einsatz war vergeblich, doch die ATP sperrte Köllerer 2004 und 2006 nach Ausrastern zwei Mal. Nicht geahndet wurde, dass er 2008 Ballkinder in der Slowakei mit den Worten beschimpfte: «Die Kinder gehen mir alle schon so auf die Eier da, diese ganzen Tschernobyl-Idioten.»

2011 wurde er lebenslang gesperrt – nicht wegen Ausrastern auf dem Platz sondern wegen Spielmanipulation in drei Fällen.

bild: imago images

Stefan Koubek

French Open 2000: Disqualifikation.

Der Österreicher traf einen Balljungen. Ausserdem legte er sich 2010 mit Landsmann Köllerer an, als er ihn in einem Bundesliga-Spiel würgte. «Er hat ‹du Wichser› gesagt und ich hab' ihm die Gurgel massiert», gab Koubek zu Protokoll. «Vielleicht gehört so eine Aktion nicht auf den Platz, aber ich bin Manns genug, um mich nicht beschimpfen zu lassen – schon gar nicht von einem Herrn Köllerer.»

Bild: KEYSTONE
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7 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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ste-kuede85
07.09.2020 20:21registriert Januar 2014
Mein Lieblingsausraster:
622
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Illuminati
07.09.2020 21:39registriert März 2015
Gibt es bei Serena Williams nicht (zumindest gefühlt) noch viel mehr Ausraster?
Für mich eine ganz unsympathische Sportlerin...
Viel erreicht aber vom Verhalten sicher kein Champion...
556
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7
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