Islam
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Schweizer Moscheen können weiterhin vom Ausland finanziert werden



Die Rechtskommission des Ständerates will Moscheen nicht verbieten, Gelder aus dem Ausland anzunehmen. Auch will sie islamische Zentren nicht verpflichten, Herkunft und Verwendung von Geldern offenzulegen. Und Imame sollen ihre Predigt nicht in einer Ortssprache abhalten müssen.

Mit 10 zu 0 Stimmen bei 1 Enthaltung beantragt die Kommission ihrem Rat, eine Motion von Nationalrat Lorenzo Quadri (Lega/TI) abzulehnen. Sie erachte es grundsätzlich als problematisch, die Gesetzgebung auf eine bestimmte Religionsgemeinschaft auszurichten, schreibt die Kommission in einer Mitteilung vom Freitag.

Quadri fordert Regeln, wie sie Österreich kennt. Die Rechtskommission weist darauf hin, dass in Österreich – anders als in der Schweiz – islamische Religionsgemeinschaften auf nationaler Ebene öffentlich-rechtlich anerkannt sind. Vorschriften zur Finanzierung stünden in diesem Zusammenhang, hält sie fest.

Aus Sicht der Kommission kann extremistischen islamistischen Predigern und Gemeinschaften auf andere Weise Einhalt geboten werden. Sie verweist unter anderem auf das neue Nachrichtendienstgesetz. Folgt der Ständerat seiner Kommission, ist die Motion vom Tisch. Der Nationalrat hatte den Vorstoss mit 94 zu 89 Stimmen bei 5 Enthaltungen angenommen. (sda/vom)

Das könnte dich auch interessieren:

Wir wollen viel zu viel: Sexbots, die was fühlen und geklonte Mammuts

Link to Article

Sozialdetektive-Befürworter leaken Betrüger-Videos – laut Datenschützer ist das verboten

Link to Article

5 Hashtags, die viral gingen und tatsächlich etwas verändert haben

Link to Article

Lieber Arno, ich glaube leider, es ist wirklich an der Zeit zu gehen

Link to Article

27 Witze, die jeden Nerd zum Schmunzeln bringen

Link to Article

Vormarsch der Demokraten: Es gab doch eine «Blaue Welle» bei den Midterms

Link to Article

Mayotte – Europas zerrissenes Paradies am Ende der Welt

Link to Article

Ein junger Jude verliebt sich in eine Schickse – Orthodoxe fühlen sich im falschen Film

Link to Article

Hallo, Impfgegner – diese 7 Antworten zur Grippeimpfung sind speziell für euch

Link to Article

Die 11 schönsten Höhlen der Welt, in denen du dich vor der Fasnacht verstecken kannst

Link to Article

Die tiefe Spaltung der USA ist alarmierend – und ein Zeichen der Zeit

Link to Article

Wichtig: Eine Rangliste der 18 besten Drunk Foods aus aller Welt 🍺🍕🍻🍔🍺

Link to Article

Wie zwei Nerds die Welt eroberten – und ihre Ideale verrieten

Link to Article

Diese 10 Dinge kommen Ausländern als Erstes in den Sinn, wenn sie an die Schweiz denken

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Eklat beim F1-Grand-Prix von Brasilien: Verstappen pöbelt Ocon nach dem Rennen an

Link to Article

Es ist Tag der schlechten Wortspiele oder wie wir vom Sport sagen: Heimspiel!

Link to Article
Alle Artikel anzeigen
Alle Artikel anzeigen

Museum für Kulturen des Islam in La Chaux-de-Fonds

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

15
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 28.04.2018 08:19
    Highlight Highlight Das gibt doch wichtige Bau-Aufträge für unser Schweizer KMU's, das stolze Rückgrat unserer Wirtschaft!
    3 3 Melden
  • chäsli 27.04.2018 17:12
    Highlight Highlight Etwas anderes kann man vom Ständerat heute nicht mehr erwarten. Ich denke wir verkaufen die Gewehre mit denen wir erschossen werden. Unglaublich wie naiv in dieser Kommission geurteilt wird. Die andere Weise mit der extremistischen Prediger Einhalt geboten werden soll, müsste mir diese Kommission erklären.
    22 9 Melden
  • Radesch 27.04.2018 15:15
    Highlight Highlight Kann mann nicht die generellle Finanzierung von religiösen Einrichtungen durch das Ausland stoppen? Also egal ob bei Christen, Juden oder Moslems?
    72 8 Melden
    • Maracuja 27.04.2018 19:02
      Highlight Highlight Könnte man evtl., wobei es m.E. schon rechtliche Hürden gäbe. Ausser den wenigen staatlich anerkannten Religionsgemeinschaften, sind wohl die meisten religiösen Gruppen als Verein organisiert. Wie man es hinbiegen könnte, dass für religiöse Vereine ein anderes Vereinsrecht gilt als für sonstige Vereine, ist mir unklar. Und wie soll man verhindern, dass sich eine religiöse Vereinigung als Kulturverein tarnt?
      Massgebend ist aber der mangelnde politische Wille, mit einem Verbot der Finanzierung aus dem Ausland würde man Staaten vor den Kopf stossen, zu denen man ein gutes Verhältnis wünscht.
      8 4 Melden
  • demokrit 27.04.2018 14:44
    Highlight Highlight Naiv.
    65 6 Melden
    • Rabbi Jussuf 27.04.2018 15:04
      Highlight Highlight Ja, beide Seiten.
      13 15 Melden
    • demokrit 27.04.2018 15:23
      Highlight Highlight Nur die Rechtskommission. Das Juden- und Christentum wird derzeit nicht dazu missbraucht, den Schweizer Rechtsstaat zu unterwandern.
      37 11 Melden
    • aglio e olio 27.04.2018 16:08
      Highlight Highlight "Das Juden- und Christentum wird derzeit nicht dazu missbraucht, den Schweizer Rechtsstaat zu unterwandern."
      Da gehen die Meinungen auseinander:
      https://www.infosperber.ch/Artikel/Gesellschaft/Sexual-Scharia-auf-katholisch-und-islamisch

      Interessanter Artikel, auch wenn der Titel m.M.n etwas reisserisch ist.
      14 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

Sozialdetektive-Befürworter leaken Betrüger-Videos – laut Datenschützer ist das verboten

Kurz vor der Abstimmung am 25. November lassen die Befürworter des neuen Sozialdetektiv-Gesetzes den Medien Videos von Versicherungsbetrügern zukommen. Diese Weitergabe von Observationsmaterial ist gemäss dem Eidgenössischen Datenschützer «nicht rechtens». Die Gegner der Vorlage sprechen von «sozialer Brandstiftung».

Das von der Aargauer Zeitung veröffentlichte Video zeigt einen Arbeiter, der gelenkig über Baugerüste geht und Wände streicht. Während der Observation arbeitete er teilweise elf Stunden auf einer Baustelle. Dabei litt er gemäss Arztberichten angeblich unter grossen Schmerzen an Schulter, Rücken und Knie und konnte deshalb offiziell lediglich drei Stunden am Tag als Magaziner arbeiten.

Auch Aufnahmen eines arbeitsunfähigen, angeblich sozial isolierten Mannes, der sich gemäss Aussagen …

Artikel lesen
Link to Article