Banken
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Grosser Widerstand gegen die Vollgeld-Initiative

26.04.18, 14:44 26.04.18, 15:03

Ein stabiles Finanzsystem und Gratisgeld: Das verspricht die Vollgeld-Initiative. Die Bundesratsparteien halten das für trügerische Verheissungen. Sie lehnen die Initiative geschlossen ab.

Am Donnerstag traten Vertreterinnen und Vertreter von SVP, SP, FDP, CVP und GLP gemeinsam vor die Bundeshausmedien. Zum Komitee «Vollgeld-Initiative Nein» gehören auch die BDP und die EVP. Die Parteien machen gemeinsam Front gegen die Initiative, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen.

Die Vollgeld-Initianten wollten wie die SP ein stabileres Finanzsystem, sagte SP-Nationalrätin Susanne Leutenegger Oberholzer (BL). Die Initiative sei aber nicht das richtige Instrument. Besser seien erprobte Instrumente wie eine hohe Eigenmittelquote oder eine starke Finanzmarktaufsicht. «Mit dem Vollgeld wird die Schweizer Volkswirtschaft nicht sicherer», ist Leutenegger Oberholzer überzeugt.

Nur im Märchen

SVP-Vertreter Thomas Matter (ZH) teilt zwar die Analyse der SP nicht, lehnt die Initiative aber ebenfalls ab. Diese wolle ein Problem lösen, das keines sei, sagte er. Die Geldpolitik funktioniere kundennah und effizient, die Nationalbank erfülle ihren verfassungsmässigen Auftrag.

Das würde sich laut Matter ändern, wenn sie das Geld «schuldfrei» verteilen müsste. Die Nationalbank könnte die Geldmenge bei Bedarf nicht mehr genügend verringern, der Franken wäre einer Inflation schutzlos ausgeliefert. Auch an Gratisgeld glaubt Matter nicht. «Solche Geschenke gibt es nur im Märchen, aber nicht im realen Leben», sagte er.

Nationalrätin Kathrin Bertschy (glp/BE) warnte, dass die Haushalte und Unternehmen im Gegenteil einen hohen Preis zu zahlen hätten. Die Banken würden mit weniger Geld wirtschaften und Kredite daher restriktiver und teurer vergeben, sagte sie. Das sei innovationshemmend und treffe KMU ebenso wie Mieterinnen und Mieter. «Güter und Dienstleistungen werden teurer - weil Kredite knapper und teurer werden», sagte Bertschy.

Experiment mit ungewissem Ausgang

Und weil eine schlechte Idee nie allein komme, wolle die Initiative dem Bund auch gleich noch die Aufgabe übertragen, die Wirtschaft mit Geld und Finanzdienstleistungen zu versorgen, sagte FDP-Nationalrat Olivier Feller (VD). Dabei könnte dieser gemäss Initiativtext die Wirtschaftsfreiheit einschränken. Damit werde offensichtlich, dass die Idee dem Untergang geweiht sei, erklärte Feller.

Es gebe keinen Grund, ein bewährtes System völlig umzukrempeln und dabei Kopf und Kragen zu riskieren, sagte CVP-Ständerat Pirmin Bischof (SO). Was die Initianten forderten, sei noch nie einem Realitäts-Check unterzogen worden. Kein Land habe jemals sei Geldsystem derart radikal auf den Kopf gestellt.

Laut Bischof gibt es aber in vielen Ländern Anhänger der Idee, die die Schweiz als Testfall benutzen wollten. «Wir sind nicht der Meinung, dass die Schweiz als Versuchskaninchen eingesetzt werden darf», sagte er.

Geld von der Nationalbank

Die Initiative «für krisensicheres Geld: Geldschöpfung allein durch die Nationalbank!» kommt am 10. Juni zur Abstimmung. Sie ist 2014 vor dem Hintergrund der Finanzkrise und der UBS-Rettung lanciert worden. Die Vollgeld-Initiative will erreichen, dass das Banknoten-Monopol der Nationalbank auf Buchgeld ausgedehnt wird.

Dieses macht rund 90 Prozent des vorhandenen Geldes aus und wird durch die Geschäftsbanken geschaffen, etwa bei der Vergabe von Krediten. Künftig soll nur noch die Nationalbank neues Geld schaffen dürfen. Dieses würde sie den Banken verleihen oder «schuldfrei» an Bund, Kantone oder die Bürgerinnen und Bürger verteilen.

Die Initianten glauben, dass dieses System zu mehr Sicherheit und Stabilität führen würde. Bundesrat und Parlament lehnen die Initiative ab, ebenso die Nationalbank und die Bankiervereinigung. Woher das Geld für die Nein-Kampagne kommt, wollten die Gegner nicht offenlegen. (sda/vom)

Das könnte dich auch interessieren:

«Ich dachte, ich verblute»: Zürcherin muss 144-Notruf wählen, obwohl sie im Spital liegt

41 herrlich ironische Beispiele, wie uns das Leben ab und an ein Schnippchen schlägt

Kritik am Transmenschen-Gesetzesentwurf: «Der Bundesrat signalisiert: Ihr existiert nicht»

«Ihr Zürcho sind huorä Laggaffä! Wixxo! Losers!»

«Liebe Frau Seiler Graf, Ihre SP ist jetzt die neue SVP ...»

Entsteht in Italien das Modell eines modernen Faschismus?

Diese 15 Orte darfst du nicht besuchen. Und das ist besser so für dich

Ein schamloser Kuhhandel: Der AHV-Steuer-Deal ist eine schlaue und heikle Idee

11 Gründe, weshalb du den Sommer in der Schweiz verbringen solltest

präsentiert von

Züri-Hools gingen nach Basel zum Prügeln – das hätten sie besser sein lassen

Fact oder Fake? Experte hält Rätsel um MH370-Verschwinden für gelöst

Trump gräbt Nordkorea eine Atom-Grube und fällt nun selbst hinein

Diese 9 Influencer-Fails beweisen, wie «real» Instagram ist – nämlich gar nicht

Dieser kleine Trick hat mich von meiner Handy-Sucht befreit

Die Rebellion der ungefickten Männer kommt aus dem Internet! Ein Experte erklärt «Incel»

Der grosse Lohn-Check: So viel verdient die Schweizer Bevölkerung

«Die Angriffe sind real» – Experten warnen vor «unrettbar kaputter» E-Mail-Verschlüsselung

Der Bikini-Trend, auf den wirklich niemand gewartet hat: Nude

21 Markenlogos, in denen sich geheime Botschaften verstecken

Wie viele Menschen erträgt die Erde?

Französin wählt wegen Schmerzen den Notruf und wird ausgelacht – wenig später ist sie tot

Dieses Rätsel wurde für Superhirne mit IQ 131 oder mehr entworfen? Schaffst dus trotzdem?

Oben ohne auf der Rückbank – 8 Taxifahrer erzählen ihre absurdesten Erlebnisse

Stell dir vor, es ist Masseneinbürgerung und keiner geht hin (ausser ein paar Italiener)

Ach Tagi, was ist aus dir geworden? (K)eine Liebeserklärung zum Jubiläum

Da kocht das Blut, da blüht die Rose in der Hose ... Unsere Basler Bachelorette mal wieder

«Tote Mädchen lügen nicht» kommt wieder – wie gefährlich ist die Serie wirklich?

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
25
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
25Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Z&Z 27.04.2018 06:14
    Highlight Warte. Alle grösseren Parteien stehen zusammen auf einer Seite gegen diese Vollgeld-Initiative? Ich bezeichne mich nicht als Rebell (eher Imperium, wegen Keksen und so), aber da müsste ich nur schon aus Prinzip Ja stimmen, denn dann ist garantiert mehr dran. Muss mich offenbar nochmals genauer darüber informieren.
    30 11 Melden
  • Schneider Alex 27.04.2018 05:44
    Highlight An der Vollgeld-Initiative wird kritisiert, dass nicht klar sei, wie die CH-Nationalbank (SNB) sinnvoll entscheiden könne, um wie viel die Geldmenge in einer bestimmten Periode zunehmen soll. In der Geldmengentheorie war lange klar, dass inflationsfreies Wachstum langfristig nur mit einer Geldmengenerweiterung gemäss dem realen Wachstum einer Volkswirtschaft möglich ist. Die Geldversorgung der Schweiz liegt seit Jahren über diesem Zielwert (ca. 2%). Die Inflation ist erst auf dem Immobilien- und Aktienmarkt spürbar. Wann wird sie auf die Gütermärkte und die Konsumenten durchschlagen?
    11 1 Melden
    • Graustufe Rot 27.04.2018 08:55
      Highlight Die Nationalbank hat bisher noch immer "sinnvoll entschieden". Sonst wäre unsere Volkswirtschaft schon längst zusammengekracht. Dank der Banken. Die wollen nat. vor dem nächsten Crash, den dann das Volk allein wird ausbaden müssen, noch kräftig Boni kassieren. 40% mehr Lohn für den Raiffeisen-CEO? Genau. Noch schnell kräftig abzocken, bevor einem Alles um die Ohren fliegt und dann ins Ausland abtauchen!
      13 5 Melden
  • DonChaote 27.04.2018 00:19
    Highlight „Woher das Geld für die Nein-Kampagne kommt, wollten die Gegner nicht offenlegen“

    ???

    Das wird bestimmt seine gründe haben. Äusserst transparent, moll, verdient unser vertrauen. Nicht.
    29 5 Melden
  • Spooky 26.04.2018 23:04
    Highlight Jetzt sind die WatsonUser im Dilemma:
    Die SP und die SVP ziehen am gleichen Strick.

    Armer linker Schweizer, merkst du es endlich?

    Wenn es drauf an kommt, geht die SP mit der SVP kegeln.

    "Wer hat uns verraten? Die Sozialdemokraten!"
    13 46 Melden
    • DonChaote 27.04.2018 00:24
      Highlight @Spooky
      Ach sie armer, noch immer im links/rechts schema festsitzender...

      lassen sie uns alle aus diesem einengenden schema ausbrechen, selber zu denken beginnen, feststellen, dass es mehr als schwarz und weiss gibt.

      Dann können wir endlich aufhören uns ständig gegenseitig anzufeinden und anfangen gemeinsam gegen diejenigen aufstehen, die uns zu manipulieren versuchen...
      42 5 Melden
    • Graustufe Rot 27.04.2018 08:07
      Highlight Dieser Slogan stammt aus der Zeit um die vorletzte Jahrhundertwende. Als Streikende und protestierende Arbeiter und Sozialisten auf offener Strasse vom Militär abgeknallt wurden.
      Hier geht es ja nicht um Leben und Tod. Man muss als Linker ja auch nicht bei Allem auf SP-Linie sein! Ich stimme ja.
      29 4 Melden
  • Ollowain 26.04.2018 19:41
    Highlight Uuuuuh da kriegen die Eliten kalten Schweiss auf der Stirn... Ich sage: Ja!
    64 22 Melden
    • sephiran 27.04.2018 07:54
      Highlight Einfach mal „ja“ sagen, damit man der „Elite“ einen auswischen kann.. sicher eine gute Strategie.
      19 19 Melden
    • Graustufe Rot 27.04.2018 08:39
      Highlight @sephiran. Es geht nicht darum den "Eliten eins auszuwischen". Es geht darum, dass immer mehr Buchgeld früher oder später zum Zusammenbruch der Volkswirtschaft führt. Buchgeld ist die Pervertierung der Grundidee "Geld" als Tauschmittel. Weil dem Buchgeld kein realer Wert gegenübersteht! Anders beim Vollgeld. Meinem Geld, mit dem ich die Rechnungen zahle, steht meine Arbeitsleistung gegenüber. Und die bestand nicht darin, irgendeine Phantasiezahl in ein Konto zu schreiben!
      25 5 Melden
    • Fabio74 27.04.2018 08:49
      Highlight Begründung brauchts in Zeiten wo "Elite" zur Diffamierung verwendet wird ja keine mehr
      12 10 Melden
  • shthfckup 26.04.2018 17:54
    Highlight Doch doch, gratisgeld gibt es aber eben nur für leute aus gewissen kreisen.
    51 7 Melden
  • Graustufe Rot 26.04.2018 17:33
    Highlight Matter: Die Geldpolitik funktioniert kundennah und effizient. Bischof: bewährtes System sollte nicht geändert werden. Bertschy: die KMU würden weniger Kredite kriegen von den Banken. Das kundennahe, effiziente Geldsystem bewährt sich aber nur bis zum nächsten Crash! Weiter unkontrolliert Buchgeld schaffen führt eines Tages zu einer Hyperinflation. Und was die KMU betrifft: Die kriegen jetzt schon kaum Kredite von den Banken. Deshal Ja. Die CH sollte mal bei was Anderem als milliardenschweren Infrastrukturprojekten (Gotthardtunnel) eine Vorreiterrolle spielen.
    45 14 Melden
    • R. Peter 27.04.2018 00:19
      Highlight Falsch, die entschulding des geldes, wie es die VGI verlangt, führt zur Hyperinflation. Vergleiche Staatsgeld während der Hyperinflation der D-Mark.
      3 17 Melden
  • Troxi 26.04.2018 16:41
    Highlight Nein, Nein, es gibt kein „Problem“. Der Steuerzahler darf nur mal hin und wieder Milliarden locker machen, damit die Banken genug Kredit für die Casinotische hat. Allein die EU stellte Billionen zur Rettung der Banken bereit, die Schweiz Rund 100 Milliarden. Das sind lediglich Abstriche, die man hinzunehmen hat. Unglaublich die Arroganz der SVP!
    32 16 Melden
    • R. Peter 27.04.2018 00:19
      Highlight ...und SP!
      16 5 Melden
    • sephiran 27.04.2018 07:53
      Highlight Die Kredite zur UBS-Rettung wurden komplett und mit Zins zurückgezahlt. Die SNB hat damit 6.5 Mrd. plus gemacht. Weiss nicht wo da der Steuerzahler auf der Strecke geblieben ist. Entschuldigt das das handeln der UBS? Natürlich nicht.
      15 3 Melden
    • Graustufe Rot 27.04.2018 08:03
      Highlight Rettung der Banken mit Steuergeldern und milliardenschwere Konjunkturprogramme für die Realwirtschaft. Und jetzt hocken die Staaten auf ihren Schulden! Und es gibt Neoliberalos die frech behaupten, die Bankenrettung und ihre Folgen habe den Steuerzahler keinen Cent gekostet. Dabei wurde einfach die Rechnung noch nicht präsentiert!
      15 4 Melden
    • Troxi 27.04.2018 08:10
      Highlight @Peter Die SVP spricht die Arroganz offen aus, gut die anderen Parteien indirekt auch, die SP sieht allerdings etwas Handlungsbedarf zB höhere Eigenkapitalquote, während die anderen auf den Black Friday von 1929 warten, bis sie sich bewegen.

      @Sephiran In Deutschland stellten die Behörden einen Blankocheck von 50 Milliarden aus. In der Schweiz wurde es zurückgezahlt. In anderen Länder nicht oder nur teilweise. Das kann auch uns passieren. http://m.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/teuer-fuer-den-steuerzahler-milliardengrab-bankenrettung-12535343.html
      8 2 Melden
    • Graustufe Rot 27.04.2018 08:51
      Highlight @sephiran. Fehlt nur noch, dass Sie uns die Bankenkrise als Segen verkaufen wollen! Das Risiko für das Staatsdarlehen war sehr hoch.
      Andere Staaten haben ihr Geld nicht zurückgekriegt und hocken nun auf ihren Schulden, gingen fast pleite. S. Griechenland. Und was kam dann? Einbruch der Konjunktur weltweit, Arbeitslosigkeit, Tiefzinspolitik, Negativzinsen, Banken zahlen keine Steuern, Der Bund muss die nach ausl. Recht kriminellen Machenschaften der Banken ausbaden und wird dafür von den Bankern auch noch laufend verhöhnt. Der Staat als nützlicher Idiot.
      10 3 Melden
    • Ijen 27.04.2018 10:07
      Highlight Dumm nur, dass Vollgeld daran rein gar nichts ändert. Die Verbriefung von Krediten bleibt ja erlaubt und ebenso, diese in undurchsichtige Finanzmarktprodukte zu verpacken. Und dass die Geldmenge steigt und steigt, ist primär der Geldpolitik des Fed und der EZB zu verdanken, die in den letzten zehn Jahren unglaublich viel Liquidität ins System gepumpt haben (und die SNB gezwungenermassen auch, um den Frankenkurs halbwegs stabil zu halten).
      3 3 Melden
    • Troxi 27.04.2018 11:50
      Highlight Ijen, die VGI ist mitnichten eine Lösung für alles. Aber ein Mosaikstein des Bildes. Eine Lösung für Immer und alles sind die Gesetze auf die Reaktion von 1929 wieder einzuführen und auf die heutigen Möglichkeiten anzupassen. Allerdings könnte es auch nur mit einem Verbot von Investitionen, welche nicht in die Realwirtschaft gehen, ebenfalls schon erreicht sein. Allerdings verstehe ich von diesem System zu wenig um die Abhängigkeiten zu kennen, ich kann sie höchstens sehen.
      6 2 Melden
    • Ijen 27.04.2018 14:40
      Highlight Die VGI gibt aber genau vor, dafür eine Lösung zu sein. Sie ist ja auch aus diesem Gedanken heraus entstanden.
      Aber wenn wir schon bei Abhängigkeiten sind: Wer (wie die Initianten) verspricht, dass mit jährlichen SNB-Geldgeschenken in zweistelliger Milliardenhöhe Steuern gesenkt und Staatsausgaben finanziert werden können, der schafft ganz andere Abhängigkeiten und v.a. einen gewaltigen politischen Druck. Und nimmt der SNB die Möglichkeit einer unabhängigen Geldpolitik.
      3 2 Melden
    • Troxi 27.04.2018 15:43
      Highlight Die Geldgeschenke sind nicht neu und seit Ewigkeiten in der BV vorhanden. Art 99 Abs 4 BV. Ich habe mir die Artikel Änderungen angeschaut und muss ehrlich zugeben der VGI Text entspricht dem, was ein Normalsterblicher eigentlich unter Bank versteht. Ob man das Führen von Konten ausserhalb der Bilanz drin haben muss, lässt sich streiten. Hierfür gibt es Alternativen. Ausserdem steht ausdrücklich die SNB ist nur dem Gesetz verpflichtet, wie für die Wirtschaft genügend Kredite von Finanzdienstleister zu sorgen.
      5 0 Melden
  • R. Peter 26.04.2018 16:39
    Highlight Warum werden Kommentare zum letzten Vollgeld Artikel von Peter seit gestern Mittag nicht mehr veröffentlicht? Der Artikel ist noch keine drei Tage alt und generiert plötzlich KEINE Kommentare mehr? Auch meine drei wurden verschluckt?...
    26 2 Melden

Von der Goldschmiede in die Bank: Der grosse Haken der Vollgeld-Initiative 

Vollgeld ist nicht so kompliziert, wie die Gegner der Initiative behaupten. Aber es ist auch keine Wunderwaffe für ein sicheres Finanzsystem, wie es die Befürworter versprechen.

Wer sich die Mühe gibt zu verstehen, was die Vollgeld-Initiative will, gerät bald einmal ins Schleudern. Welcher Laie kann schon eine Bankbilanz lesen, wer kennt den Unterschied zwischen Innen- und Aussengeld, und wer weiss um die Bedeutung der Geldmenge?

Zum Glück gibt es eine simple Erklärung: Die Vollgeld-Initiative will, dass unser Bankensystem so funktioniert, wie es sich nach wie vor die meisten von uns vorstellen: Die Nationalbank druckt das Geld. Wir bringen unsere Ersparnisse auf die …

Artikel lesen