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Hurrikan «Florence»
quelle: ap/the news & observer / travis long
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«Florence» bedroht 1 Million Menschen – das musst du über den Monster-Sturm wissen

Die Ostküste der USA wird voraussichtlich am Donnerstag von einem der schlimmsten Stürme der letzten Jahrzehnte getroffen. Die Evakuierungen laufen auf Hochtouren. Mehr als eine Million Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Ein Überblick zu den Ereignissen. 
11.09.2018, 15:2812.09.2018, 09:01

Wie gefährlich ist «Florence» und wie lautet die Prognose?

Nach Angaben des Nationalen Hurrikan-Warnzentrums (NHC) soll das Auge des Hurrikans am Mittwoch zwischen den Bahamas und Bermuda hindurch in Richtung der US-Ostküste ziehen und am Donnerstag die Küste von North oder South Carolina erreichen.

Die aktuelle Position dis Hurrikans kann auf <a href="https://google.org/crisismap/weather_and_events" target="_blank">google </a>verfolgt werden.&nbsp;
Die aktuelle Position dis Hurrikans kann auf google verfolgt werden. screenshot google 

«Florence» wurde im Laufe des Montags auf der fünfstufigen Hurrikan-Skala von Kategorie eins auf Kategorie vier hochgestuft. Experten zufolge könnte der schon jetzt als «extrem gefährlicher» Sturm geltende Hurrikan weiter an Windgeschwindigkeit zulegen und zu einem der stärksten Stürme seit Jahrzehnten werden.

Wie viele Menschen sind gefährdet?

Gouverneur von South Carolina, Henry McMaster
Gouverneur von South Carolina, Henry McMasterBild: AP/AP

In South Carolina wurden bis zu einer Million Bewohner eines 320 Kilometer langen Küstenabschnitts aufgerufen, sich ab Dienstagmittag (18.00 Uhr MESZ) in Sicherheit zu bringen. «Dies ist ein sehr gefährlicher Hurrikan», sagte der Gouverneur Henry McMaster. Daher dürfe kein Risiko eingegangen werden. Die Evakuierung sei «zwingend, nicht freiwillig».

Video: srf

Notstand ausgerufen

In 26 von 46 Bezirken von South Carolina blieben die Schulen geschlossen. In der Hafenstadt Charleston kontrollierten Mitarbeiter der Stadt Gullys und Abwasserkanäle. Küstenbewohner brachten Spanplatten vor ihren Fenstern an und füllten Sandsäcke, um ihre Häuser vor starken Winden und Wassermassen zu schützen. «Das ist wahrscheinlich das einzige, was ich diese Woche machen werde», sagte die Krankenschwester Barbara Mack und schaufelte Sand in Säcke.

Bei Hamsterkäufen in Supermärkten versorgten sich viele Menschen mit Trinkwasser und Lebensmitteln. John Johnson, Manager eines Baumarkts im Zentrum von Charleston, berichtete, schon seit Freitag gebe es einen Ansturm auf Batterien, Taschenlampen, Sandbeutel und Plastikplanen.

Der Gouverneur des benachbarten Bundesstaates North Carolina ordnete die Evakuierung der Inselkette Outer Banks und von Teilen des Küstengebiets von Dare County an. Trump billigte die Notstandserklärungen für die beiden Bundesstaaten und gab damit Gelder für Schutz- und Hilfsmassnahmen frei. Er habe mit den Gouverneuren der betroffenen Bundesstaaten gesprochen, sagte Trump und betonte, seine Regierung stehe rund um die Uhr bereit, um zu helfen.

Schwere Überschwemmungen befürchtet

Die Katastrophenschutzbehörde Fema warnte, «Florence» könne zu «möglicherweise lebensgefährlichem Hochwasser und zerstörerischen Stürmen» in den Bundesstaaten North und South Carolina sowie Virginia führen. Die drei Bundesstaaten hatten bereits am Wochenende den Notstand ausgerufen, um die Vorbereitungen zu beschleunigen.

«Florence» könnte zu verheerenden Überschwemmungen entlang der Ostküste führen, da die Böden schon jetzt wegen starker Regenfälle durchtränkt sind. 

Vor einem Jahr zerstörte Hurrikan Irma Key West:

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Hurrikan Irma verwüstet Key West
quelle: ap/ap / wilfredo lee
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Was sagt Trump zur Lage der Nation?

Angesichts des herannahenden Hurrikans «Florence» hat US-Präsident Donald Trump die Bewohner der US-Ostküste zur Vorsicht aufgerufen. «Dies ist einer der schlimmsten Stürme an der Ostküste seit vielen Jahren», erklärte Trump.

«Bitte seid vorbereitet, seid vorsichtig und bringt euch in Sicherheit», schrieb der Präsident im Kurzbotschaftendienst Twitter

US-Marine weicht aus

Die US-Marine erteilte sämtlichen Schiffen auf ihrem Stützpunkt Hampton Roads in Virginia die Anweisung, aufs offene Meer auszuweichen, da ein Verbleib im Hafen zu gefährlich sei. Später wies sie zudem 30 Kriegsschiffe ihres Stützpunktes in Norfolk (Virginia) an, aufs Meer hinauszufahren.

Sämtliche Schiffe der US-Marine begeben sich aufs offene Meer.
Sämtliche Schiffe der US-Marine begeben sich aufs offene Meer.Bild: EPA/Navy Office of Information

«Unsere Schiffe können Hurrikane dieser Stärke besser aushalten, wenn sie in Bewegung sind», sagte Marinekommandant Christopher Gerdy. (sda/afp/vom)

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