DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Männer: Abfahrt in Lake Louise (Kanada)

1. Max Franz (AUT)
2. Christof Innerhofer (ITA) +0,28
3. Dominik Paris (ITA) +0,54
6. Beat Feuz +0,67
14. Niels Hintermann +1,43
17. Marc Gisin +1,49
18. Carlo Janka +1,56
22. Urs Kryenbühl +1,66
24. Mauro Caviezel +1,90

Frauen: Riesenslalom in Killington (USA)

1. Federica Brignone (ITA)
2. Ragnhild Mowinckel (NOR) +0,49
3. Stephanie Brunner (AUT) +0,78
6. Wendy Holdener +1,31
19. Lara Gut +2,53
25. Michelle Gisin +3,79

Switzerland's Wendy Holdener reacts after completing the alpine ski, women's World Cup giant slalom in Killington, Vt., Saturday, Nov. 24, 2018. (AP Photo/Charles Krupa)

Wendy Holdener überzeugt auch in Killington im Riesenslalom. Bild: AP

Feuz knapp am Abfahrts-Podest vorbei ++ Holdener im Riesenslalom wieder stark



Männer: Abfahrt in Lake Louise

Beat Feuz war nach einer überragenden Trainingsbestzeit der Topfavorit auf den Sieg. Doch der Abfahrts-Weltmeister 2017 konnte seinen Traumlauf nicht wiederholen und er hatte in Lake Louise wohl auch schlechtere Bedingungen als früher gestartete Fahrer.

Beat Feuz, of Switzerland, skis down the course during the men's World Cup downhill ski race in Lake Louise, Alberta, Saturday, Nov. 24, 2018. (Crank Gunn/The Canadian Press via AP)

Der meistgenannte Siegesanwärter verfehlte das Podest: Beat Feuz. Bild: AP/The Canadian Press

Die Startnummer 1 siegte vor der Startnummer 2 – der Österreicher Max Franz mit 28 Hundertstel Vorsprung auf Christof Innerhofer aus Italien. Dessen Südtiroler Landsmann Dominik Paris komplettierte das Podest. Feuz verfehlte dieses als Sechstklassierter lediglich um 0,13 Sekunden. «Es ging sicher nicht alles optimal auf», sagte der Schangnauer im SRF-Interview. «Den Steilhang habe ich wohl nicht so gut erwischt. Es sind viele Fahrer ratlos im Ziel, ich glaube es hat Wind. Aber das soll keine Ausrede sein.» Der drittplatzierte Paris war mit der 13 gestartet, Feuz trug die 15.

Von den weiteren Schweizern überzeugte besonders Niels Hintermann. Der Zürcher, 2017 Sensationssieger einer Kombination am Lauberhorn, konnte die guten Trainingseindrücke bestätigen. Hintermann preschte mit Startnummer 38 auf Rang 14. «Es war eine coole Fahrt, eine wilde Fahrt», meinte der Zürcher im Ziel. Er war zufrieden, wenngleich er betonte: «Leider windete es oben sehr stark, was etwas noch besseres unmöglich machte.» Die komplette letzte Saison hatte Hintermann wegen einer Schulterverletzung verpasst.

Frauen: Riesenslalom in Killington

Dank einem starken zweiten Durchgang gewann Federica Brignone den Riesenslalom im amerikanischen Killington. Die Italienerin überholte die Halbzeitführende Ragnhild Mowinckel aus Norwegen. Für die Olympia-Dritte Brignone war es der neunte Weltcupsieg.

Italy's Federica Brignone competes during the first run of the alpine ski, women's World Cup giant slalom in Killington, Vt., Saturday, Nov. 24, 2018. (AP Photo/Charles Krupa)

Die Siegerin: Federica Brignone. Bild: AP

Lokalmatadorin Mikaela Shiffrin verfehlte einen Platz auf dem Podest, sie büsste zwei Zehntel auf die drittplatzierte Österreicherin Stephanie Brunner ein. Beste Schweizerin wurde Wendy Holdener als Sechste.

Beim Weltcupauftakt auf dem Gletscher in Sölden hatte sich Holdener, deren stärkste Disziplin der Slalom ist, bereits auf Rang 7 klassiert. Nach einem Trainingssturz trat sie im US-Bundesstaat Vermont mit einem grossen Pflaster am Kinn an.

Bild

bild: instagram/wendyholdener

Die weiteren Schweizerinnen enttäuschten. Lara Gut verbesserte sich in der Entscheidung immerhin noch um sieben Plätze auf Rang 19, Michelle Gisin wurde nach einem schweren Fehler im zweiten Durchgang nur 25. Nicht in den zweiten Lauf schafften es Andrea Ellenberger, Simone Wild, Rahel Kopp, Aline Danioth und Carole Bissig. (ram)

«Hör auf zu lüften! Es ist sch**sskalt!»

Video: watson/Corsin Manser, Emily Engkent

Die letzten Schweizer Weltcup-Sieger

1 / 12
Die letzten Schweizer Sieger im Skiweltcup
quelle: keystone / christian bruna
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

23.01.1994: Vreni Schneider steht noch nicht für den Kafi am Pistenrand, sondern ist der Evergreen im Stangenwald

Link zum Artikel

06.02.1989: Eine deutsche Eintagsfliege vereitelt in Vail einen Schweizer Vierfach-Triumph und wird Abfahrts-Weltmeister

Link zum Artikel

Weil Hermann Maier falsch jubelt, erbt Mike von Grünigen den Sieg

Link zum Artikel

18.01.1987: Pirmin Zurbriggen kommt zum billigsten Weltcupsieg – er ist der einzige Starter

Link zum Artikel

31.01.1987: So wie in Crans-Montana haben wir die Österreicher nie mehr paniert

Link zum Artikel

Heinzers Bindung bricht – was für eine Blamage für den Olympia-Favoriten

Link zum Artikel

Verrückteste Abfahrt aller Zeiten: Markus Foser macht sich mit der Nummer 66 unsterblich

Link zum Artikel

Der Ski-Salto wird zu Didier Cuches Markenzeichen: «Die Fans glaubten, das war geplant …»

Link zum Artikel

06.03.1994: Heidi Zeller-Bähler stürzt sich aus dem Starthaus, wie vor und nach ihr nie mehr eine Skifahrerin

Link zum Artikel

19.01.2013: Nie rast einer schneller über eine Weltcup-Piste als Johan Clarey am Lauberhorn

Link zum Artikel

Eine TV-Drohne kracht um ein Haar auf Marcel Hirscher

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Das sind die 15 Schweizer Olympia-Medaillen von Pyeongchang

Nach einem harzigen Beginn löste sich der Knoten – und die Schweiz holte so viele Medaillen wie erst einmal, vor 30 Jahren in Calgary. 5x Gold, 6x Silber und 4x Bronze: Schweizer Athleten sorgten für erwartete, unerwartete und sogar sensationelle Podestplätze.

Jenny Perret und Martin Rios gehen auf dem Eis nicht zimperlich miteinander um. Auf den Erfolg des Duos, das einst auch privat ein Paar war, hat der raue Umgangston keinen Einfluss. Der Glarner und die Seeländerin gewannen bei der olympischen Premiere des Mixed-Curlings Silber und bescherten der Schweiz die erste Medaille an diesen Spielen.

Beat Feuz war in der Abfahrt als Favorit angetreten und hatte sich selber Gold zum Ziel gesetzt. Entsprechend kam die Freude über die Bronzemedaille beim …

Artikel lesen
Link zum Artikel