Aus nächster Nähe in den Kopf geschossen

Nidwaldner Fasnachts-Mörder bleibt in geschlossener Einrichtung

09.05.14, 17:34
Eine Guggenmusik zieht an den tausenden von Zuschauern vorbei waehrend dem grossen Finale der Luzerner Fasnacht, dem Monster-Korso mit ueber 90 Guggenmusiken am Dienstag, 4. Maerz 2014, in Luzern. (KEYSTONE/Urs Flueeler)....Masked Guggen music bands (brass and percussion carnival bands) parade through the streets during the Monstercorso in Lucerne, Switzerland, Tuesday, March 4, 2014. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Bild: KEYSTONE

Das Bundesgericht erachtet die Verlängerung der stationären Massnahme für einen 47-Jährigen als rechtens, der 2004 im Kanton Nidwalden einen Fasnächtler erschossen hatte. Der Mann war zu einer Freiheitsstrafe von 19 Jahren verurteilt worden. Die Freiheitsstrafe wurde aber zugunsten der Massnahme aufgeschoben.

Ohne Anlass hatte der Mann einem sich ausruhenden Fasnächtler im Bahnhofsbuffet Stans aus nächster Nähe in den Kopf geschossen. In zweiter Instanz wurde die 16-jährige Freiheitsstrafe und die Verwahrung in eine 19-jährige Strafe umgewandelt, diese jedoch aufgeschoben.

Gegen die vom Kantonsgericht Nidwalden angeordnete Verlängerung der stationären Massnahme legte der verurteilte Mörder Beschwerde ein. Diese wurde abgelehnt und der Beschluss der Vorinstanz vom Obergericht bestätigt. Auch das Bundesgericht kommt nun zum Schluss, dass die Vorinstanzen die ärztlichen Entscheidungsgrundlagen sachlich und ausgewogen gewürdigt haben. (rar/sda) 

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen