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Wer hätte das gedacht? Weltmeister Deutschland stolpert über Mexiko. Bild: AP/AP

Das sind die Erkenntnisse der ersten WM-Runde

Die erste Runde der WM-Gruppenphase ist mit dem Sieg Senegals gegen Polen zu Ende gegangen. Dieser Triumph der Afrikaner hat einen grossen Einfluss auf die Bilanz nach dem ersten Drittel – wie diese fünf Vergleiche zeigen.

19.06.18, 19:50 19.06.18, 21:55


Der Weltranglisten-Vergleich

Mit Belgien und Frankreich konnten nur zwei Teams der Top 10 der Weltrangliste ihre WM-Auftaktpartie für sich entscheiden. Dazu kommt, dass sich in nur sieben von 16 Partien das besser klassierte Team durchsetzte. Sechsmal gewann die Mannschaft weiter unten in der Weltrangliste. Drei Partien endeten unentschieden.

In Grün die besser klassierten Teams in der Weltrangliste im Vergleich zu deren Gegner der 1. Runde.
In Rot die schlechter klassierten Teams.
Fett die Sieger der Partien.

Saudi-Arabien (67)
Uruguay (14)
Iran (37)
Portugal (4)
Frankreich (7)
Argentinien (5)
Peru (11)
Kroatien (20)
Costa Rica (23)
Deutschland (1)
Brasilien (2)
Schweden (24)
Belgien (3)
England (12)
Kolumbien (16)
Polen (8)

Russland (70)
Ägypten (45)
Marokko (41)
Spanien (10)
Australien (36)
Island (22)
Dänemark (12)
Nigeria (48)
Serbien (34)
Mexiko (15)
Schweiz (6)
Südkorea (57)
Panama (55)
Tunesien (21)
Japan (61)
Senegal (27)

Der Tore-Vergleich

38 Tore sind an dieser WM bereits gefallen. Davon fielen unglaubliche 20 nach einer Standard-Situation – also mehr als die Hälfte. So sieht die Verteilung aus:

Penalty: 7 (von 9 gepfiffenen)

Freistoss: 8 (davon 4 direkt verwandelt)

Eckball: 5

Einer von sieben Freistössen, der zu einem Tor führte: Ronaldos Prachtstreffer zum 3:3 gegen Spanien. Video: streamable

Zum Vergleich: An der WM 2014 fielen lediglich 38 von 171 Toren nach einem ruhenden Ball. Wieso es zu immer mehr Standard-Treffern kommt? Deshalb:

Die Standard-Quote könnte jedoch noch höher sein. Zwei Protagonisten verzichteten darauf, vom Elfmeterpunkt erfolgreich zu sein. Einerseits der etwas weniger bekannte Peruaner Christian Cueva, anderseits der etwas bekanntere Argentinier Lionel Messi.

Messi verpasst es gegen Island, für Argentinien zu erhöhen. Video: streamable

Der Kontinenten-Vergleich

Nord- und Südamerika

2 Siege, 2 Unentschieden, 4 Niederlagen
Uruguay: 1:0 gegen Ägypten
Mexiko: 1:0 gegen Deutschland
Argentinien: 1:1 gegen Island
Brasilien: 1:1 gegen die Schweiz

Costa Rica: 0:1 gegen Serbien
Peru: 0:1 gegen Dänemark
Panama: 0:3 gegen Belgien
Kolumbien: 1:2 gegen Japan

Europa

8 Siege, 4 Unentschieden, 2 Niederlagen
Russland: 5:0 gegen Saudi-Arabien
Frankreich: 2:1 gegen Australien
Dänemark: 1:0 gegen Peru
Kroatien: 2:0 gegen Nigeria
Serbien: 1:0 gegen Costa Rica
Schweden: 1:0 gegen Südkorea
Belgien: 3:0 gegen Panama
England: 2:1 gegen Tunesien
Portugal: 3:3 gegen Spanien
Spanien: 3:3 gegen Portugal
Island: 1:1 gegen Argentinien
Schweiz: 1:1 gegen Brasilien

Deutschland: 0:1 gegen Mexiko
Polen: 1:2 gegen Senegal

Die Deutschen sind zusammen mit den Polen die einzigen Europäer an der WM, die mit einer Niederlage starteten. Bild: AP/AP

Asien

2 Siege, 0 Unentschieden, 2 Niederlagen
Iran: 1:0 gegen Marokko
Japan: 2:1 gegen Kolumbien
Saudi-Arabien: 0:5 gegen Russland
Südkorea: 0:1 gegen Schweden

Afrika

1 Sieg, 0 Unentschieden, 5 Niederlagen
Senegal: 2:1 gegen Polen
Ägypten: 0:1 gegen Uruguay
Marokko: 0:1 gegen Iran
Nigeria: 0:2 gegen Kroatien
Tunesien: 1:2 gegen England

Die Senegalesen retten die afrikanische Ehre. Bild: EPA/EPA

Ozeanien

0 Siege, 0 Unentschieden, 1 Niederlage
Australien: 1:2 gegen Frankreich

Der Karten-Vergleich

51 Karten wurden an der WM schon verteilt. Davon waren 50 gelb gefärbt, nur eine war rot. Im Spiel zwischen Kolumbien und Japan sah der Kolumbianer Carlos Sanchez den Roten Karton, weil er den Ball mit der Hand am Einnetzen hinderte.

Die Rangliste der Gelb-Sünder wird angeführt von den Kämpfern aus Panama. Genützt hat alles nichts: Gegen Belgien setzte sich eine 0:3-Niederlage ab. Im Schnitt gab es pro Partie 3,125 gelbe Karten pro Spiel.

Panama: 5 Gelbe Karten

Die Könige der Gelben Karten: Die Panamaer. Bild: AP/AP

Nach Panama folgen Belgien, Iran, Australien und die Schweiz mit je drei Verwarnungen.

Der Torschützen-Vergleich

Einer überragt sie alle: Cristiano Ronaldo ist nach der ersten Runde alleiniger Leader der Torschützenliste. Mit drei Toren – gegen Spanien notabene – kann ihm bisher keiner das Wasser reichen.

Drei Tore gegen Spanien, kann man machen. Bild: AP/AP

1. Cristiano Ronaldo (Portugal), 3 Tore

2. Diego Costa (Spanien), 2 Tore

2. Harry Kane (England)

2. Romelu Lukaku (Belgien)

2. Denis Tscheryschew (Russland)

Einige grosse Namen blieben in der ersten Runde noch torlos. So unter anderem Ronaldos Dauerrivale Lionel Messi, Bayern-Torgarant Robert Lewandwoski, Neymar und der Deutsche Thomas Müller.

Wir dürfen gespannt sein, was die nächsten Spiele bringen. Hört man sich ein wenig um, erwarten viele einen Zweikampf zwischen Ronaldo und Kane um den Titel des Torschützenkönigs.

Die besten Bilder der Fussball-WM 2018 in Russland

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    Alle Leser-Kommentare
  • Nelson Muntz 19.06.2018 21:41
    Highlight
    49 5 Melden
  • Hoppla! 19.06.2018 20:10
    Highlight Australien ist doch Mitglied des asiatischen Fussballverbands.
    94 8 Melden
    • Pana 19.06.2018 22:00
      Highlight Concacaf und Comebol wurden auch nicht getrennt. Also rein geografisch ;)
      23 1 Melden

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