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German singer Helene Fischer performs on stage during a concert in Basel, Switzerland, Tuesday, June 26, 2018. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Helene Fischer bei einem Kozert in Basel. Bild: KEYSTONE

Von wegen «nuttig»! Hört endlich auf, Frauen wegen Klamotten zu beleidigen

18.07.18, 08:59 18.07.18, 18:38

Gunda Windmüller / watson.de



Frauen, die kurze Kleider und tiefe Ausschnitte tragen, werden schnell als leicht zu haben bezeichnet. Als billig, als ordinär.

Diese Vorurteile sind altbekannt. Leider. Jüngstes Beispiel dafür: ein Artikel über Helene Fischer.

Die Sängerin hat ein Konzert in Hamburg gegeben. Wie sie dabei angeblich wirkte, lässt sich später in einem, nennen wir es Konzertbericht, nachlesen:

«Man könnte es ‹nuttig› nennen.»

Gemeint war ihr Outfit.

In dem Text bespricht der Autor unter anderem die Bühnenshow, Fischer habe gleich mehrere Outfitwechsel vollzogen. Und so beschreibt er sie:

«Da stand sie auch bereits im dritten Outfit auf der Bühne, nach Hot Pants in Teil eins, die man wohlwollend als preiswert hätte beschreiben dürfen, auch wenn der gern mal derbe Hanseat vielleicht sogar zum Wort «nuttig» gegriffen hätte, folgte das kurze, silbrige Paillettenkleid, es sollten, so wir uns denn nicht verzählt haben, fünf weitere Roben folgen.»

Stefan Krulle in «Welt»

Zunächst: Helene Fischer ist Popsängerin. Zum Wesen des Pop gehört – von David Bowie über Madonna bis Rihanna und ja, Schlagerstars inklusive – die Inszenierung durch Mode.

Mehrere Outfitwechsel bei Konzerten sind normal, sie gehören dazu. Beyoncé und Jay-Z sind nicht die einzigen, aber wohl die prominentesten Musiker, die sich von Star-Designern für ihre Auftritte auffällige Outfits massschneidern lassen.

Beispiel A:

Das kann man irgendwie oberflächlich finden, die Kritik sollte sich dann aber an eine ganze Branche richten, die mit schönem Schein und nackter Haut Geld umsetzt – und an das Publikum, uns, das das ja offenbar sehen will. 

Hier geht es aber um etwas anderes. Hier geht es zum einen um die Wortwahl. Und es geht um das Abstrafen von Klamotten. Das Gleichsetzen von Kleidungsstil und sexueller Verfügbarkeit.

Kann eine Frau sich nicht einfach mal kleiden, wie sie will, ohne dafür geshamed zu werden?

Das Wort «nuttig». Es stand sogar in der Überschrift des Artikels.

Denn wer ein Outfit «nuttig» nennt, der beschreibt nicht einfach objektiv ein Kleidungsstück. «Nuttig» ist nicht gleichbedeutend mit «kurz» oder «rot» oder «fransig».

Nuttig wertet. Nuttig wertet ab.

«Nutte» war ursprünglich ein abwertend gemeintes Wort für das weibliche Geschlechtsteil. Eine «Nutte», so wie der Begriff heute verstanden wird, ist eine Prostituierte. Eine billige Prostituierte. Eine billig herausgeputzte Frau. Sexuell verfügbar. Leicht zu haben, aber auch leicht loszuwerden.

In anderen Worten: Nicht viel wert.

Eine Frau trägt Hotpants und erscheint so, wie «der derbe Hanseate» sagen würde – höhö – «nuttig», heisst es in dem Text. Kurz wird hier gleichgesetzt mit billig; das müsste sie auch eigentlich wissen und dürfte sich also vermutlich noch nicht mal selber über diese Bewertung beschweren. 

Frei nach dem Motto: «Wenn du das nicht willst, dann knöpf dir doch die Bluse zu!»

Dafür lassen sich etliche Beispiele finden.

Nennen wir ein paar: Nachdem sie ihr Video zu «Dangerous Woman» veröffentlicht hatte, wurde Ariana Grande von unzähligen Usern in den sozialen Medien als «slut» (Nutte) oder «whore» (Hure) beschimpft. Ihr Vergehen? Sie ist in dem Video in Unterwäsche zu sehen.

Eine Frau! In Unterwäsche!

Video: YouTube/ArianaGrandeVevo

Wenn Heidi Klum Fotos in Unterwäsche postet, wird gefragt, wie tief sie noch sinken wolle. In ihrem Alter! Ihr Vergehen? Sie ist über 40.

Chrissy Teigen, die mit einem hochgeschlitzten Kleid auf einer Award-Show auftrat, bekam danach nicht nur zu hören, dass sie eine «Hure» sei. Auch «peinlich» sei sie, «billig» und «widerlich».

Merke: Als Frau darf man nicht ungestraft Haut zeigen.

Das gilt auch für Nicht-Promis. So hiess es über die sexuelle Belästigung einer Frau in der Pressemitteilung der Polizei Leipzig:

«Magisch von den ebenmässigen Formen einer 25-Jährigen angezogen, griff er ihr in der Strassenbahn Linie 9 an die Brust und erntete dafür wohlverdient ihren Missmut.»

Der Täter war «magisch angezogen», also quasi machtlos. Hätte sie sich mal was anderes angezogen!

Noch ein paar Sätze, die wir so nicht mehr hören können:

Die Kleidung einer Frau sagt nichts darüber aus, von wem sie wie angefasst werden möchte. Denn das entscheidet die Frau selbst und nicht ihre Hosenlänge.

Daher zum Mitschreiben: Niemand muss sich die Bluse zuknöpfen. Und Helene Fischer, Chrissy Teigen, Heidi Klum, sowie alle anderen, dürfen tragen, was sie möchten. Hotpants, Glitzerkleidchen, Kartoffelsäcke oder teure Roben. Völlig egal.

Jede Frau hat das Recht dazu. Und jede Frau hat zugleich das Recht dazu, wegen ihres Outfits nicht beleidigt zu werden. Nicht abschätzig beurteilt zu werden. Nicht in Frage gestellt zu werden. Das Outfit einer Frau sagt nichts aus über ihre Moral oder ihren Wert. Genauso wenig wie die Anzahl ihrer Partner, ihr Tanzstil oder ihr Make-up.

Aber bevor solche Klischees nicht endlich verschwinden, werden wir wohl keine Hoffnung auf eine Gesellschaft haben können, in der Frauen sein dürfen, was sie möchten. Ohne Angst, dafür abgewertet oder – schlimmstenfalls – angegriffen zu werden.

Die Freiheit einer Frau hört nicht an ihrem Rocksaum auf!

Man kann Helene Fischers Klamotten gerne unschön finden; schlecht geschnitten, zu bunt, zu glitzernd, wasauchimmer.

Man kann auch Helene Fischer selber zu bunt, zu glitzernd oder wasauchimmer finden.

Aber nuttig, nuttig ist sie nicht.

Update: Die «Welt» hat mittlerweile das Wort «nuttig» aus dem Artikel gestrichen.

Frauen sollten ...

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222Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • R. Peter 18.07.2018 23:02
    Highlight Die Frage wäre doch eigentlich, warum emanzipierte, starke Frauen sich so sehr von fremden Urteilen beeinträchtigen lassen.
    27 8 Melden
    • Citation Needed 19.07.2018 23:45
      Highlight Wir wissen ja nicht, ob Helene Fischer die Kritik an ihren Outfits überhaupt interessierte, geschweige denn, ob sie sich "beeinträchtigen" liess, oder Rihanna oder Beyoncé..
      Wir wissen, dass ein Journi (Zeit) Fischer billig fand und dass der Journalistin Gunda Windmüller auffällt, dass Showbiz-Frauen die sexy auftreten öfters als billig oder nuttig bezeichnet werden.
      Die Frage wäre also, ob die Beobachtung stimmt und, wenn ja, wieso dem so ist. Journis und Kommentatorinnen mögen ja gestandene Frauen sein, sexy Bühnenstars sind wir keine, also ist eigentlich niemand "so sehr" beeinträchtigt.
      5 1 Melden
    • Anam.Cara 20.07.2018 00:26
      Highlight Ich glaube nicht, dass sich Helene davon beeinträchtigen lässt. Vermutlich geht ihr das ziemlich am Allerwertesten vorbei. Wie im Artikel erwähnt: die Outfits gehören halt irgendwie zum Job.

      Und: Der Erfolg gibt ihr recht. Ich mag zwar ihre Musik nicht, aber sie verdient Respekt für das, was sie tut.
      4 1 Melden
    • R. Peter 20.07.2018 08:44
      Highlight Cititation, du verdrehst gerne Worte wenn die Argumente fehlen, was? g. Windmüller schreibt: „Von wegen «nuttig»! Hört endlich auf, Frauen wegen Klamotten zu beleidigen“. Warum beeinträchtigt sie die Kritik, könnte ihr auch wurscht sein?
      3 5 Melden
  • JonathanFrakes 18.07.2018 20:02
    Highlight Geshamed? Entscheidet euch doch zwischen Deutsch oder Englisch. Schrecklich so was.

    P.S. Auch sonst ein ziemlich schwacher Artikel.
    74 11 Melden
  • cyberstad@ 18.07.2018 18:44
    Highlight Mir hat soeben ein Buch die Augen geöffnet. "Under my thumb - songs that hate women and the women who love them". Selbst die als avantgardistisch verklärte Popkultur hat ausgerechnet eines auf der Strecke gelassen: Die Frauen. Egal wie begnadet sie sind. Sie sind bis heute Objekt geblieben. Grab them by the pussy. Darum darf Helene Fischer nicht in Hot Pants auf die Bühne. 2018. Traurig, Ihr reaktionären Säcke alle zusammen...
    18 37 Melden
    • Blitzmagnet 19.07.2018 15:22
      Highlight Das schlimme daran ist, wie hier schon kommentiert, dass das meiste davon nicht von (Menschen mit) Säcken kommt sondern von Frauen.
      5 2 Melden
  • Floatingsissy 18.07.2018 18:38
    Highlight Herzlichen Dank für den Artikel, watson. Ich finde besonders die Diskussion hier in der Kommentarspalte sehr interessant.
    21 3 Melden
  • PHILosopher_XI 18.07.2018 18:20
    Highlight Ich finde es spannend, dass ich noch nie einer Frau (ob Kolegin oder nur Bekanntschaft) begegnet bin, die solche Aussagen trifft. Von allen, mit denen ich darüber gesprochen habe, höre ich immer nur: "Ja, dieses ultrafeministische Getue geht mit auch langsam auf die Nerven".
    40 18 Melden
    • R. Peter 18.07.2018 22:21
      Highlight Geht mir auch so, von ganz wenigen exotischen Ausnahmen abgesehen.
      11 7 Melden
  • Sven Wittibschlager 18.07.2018 18:08
    8 25 Melden
    • R. Peter 18.07.2018 22:27
      Highlight Boah nein, ich hab mir den Kommentar in der SZ angetan, dieser beschreibt übrigens nicht die Realität sondern einzig die Meinung des Autors...
      9 4 Melden
  • Madmessie 18.07.2018 17:35
    Highlight Es ist aber nuttig.
    49 17 Melden
  • Zappenduster 18.07.2018 17:16
    Highlight Ich ziehe mit morgen meine Männer-Hotpants-Legins mit Leopardenmuster an (Sack betont)
    Wie lange gehts bis ich wegen sexueller belästigung angeschwärzt werde?
    61 6 Melden
    • Tray Rappt 19.07.2018 09:37
      Highlight Und wie lange gings?
      3 2 Melden
    • Zappenduster 19.07.2018 13:45
      Highlight Als sich alle über das kürzärmlige Hemd ausgelassen haben, durfte ich beim Cheffe antraben. Die FlipFlops waren gar nicht ok!
      5 2 Melden
  • Boogie 18.07.2018 14:53
    Highlight Ich finde den Artikel ehrlich gesagt etwas "naiv". Aussagen wie "Das Outfit einer Frau sagt nichts aus über ihre Moral oder ihren Wert. Genauso wenig wie die Anzahl ihrer Partner, ihr Tanzstil oder ihr Make-up." sind doch sehr fragwürdig und weltfremd. Wie sich jemand kleidet, tanzt oder sich gegenüber dem anderen Geschlecht verhält, sagt sehr wohl etwas über die Person aus. Und wenn sich eine Frau sehr offenherzig oder zugeknöpft kleidet, dann bewusst oder unbewusst aus einem bestimmten Grund. Im Fall von Helene Fischer ist es dann wohl Teil des Buisness, sprich Geldmacherei.
    149 22 Melden
    • Kleine Hexe 18.07.2018 15:08
      Highlight Natürlich sagt es etwas über die Person aus. Aber nicht über ihren Wert. Frauen starten nicht mit einem Anfangswert, der mit jedem Partner sinkt. Das Gleiche gilt für Kleiderwahl usw
      67 46 Melden
    • R. Peter 18.07.2018 22:29
      Highlight Littlewitch, wo hat das wer gesagt?
      5 7 Melden
    • Kleine Hexe 19.07.2018 08:59
      Highlight LordDiktator: für dich haben sie mehr oder weniger Wert, das sind aber deine persönlichen Vorlieben (dagegen sage ich nichts). Aber nur weil du etwas lieber oder weniger gern magst, hat es nicht mehr oder weniger Wert im Allgemeinen.

      R. Peter, Boogie hat geschrieben "Aussagen wie "Das Outfit einer Frau sagt nichts aus über ihre Moral oder ihren Wert. Genauso wenig wie die Anzahl ihrer Partner, ihr Tanzstil oder ihr Make-up." sind doch sehr fragwürdig und weltfremd". Ich verstehe das so, dass er/sie meint, dass z.B. die Anzahl Partner eben doch etwas über den Wert aussagt.
      6 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • stef2014 18.07.2018 14:32
    Highlight Guter Artikel. Aber ihr klagt an, dass das Wort "nuttig" wertet/abwertet. Soweit so gut. Einen Satz weiter setzt ihr das Wort einer Definition des Wortes folgend mit "nicht viel wert" gleich. Meine Frage ist, ob das irgendwo in einem Referenzwerk der deutschen Sprache so umschrieben ist. Andernfalls wertet der Artikel nämlich auch. Und zwar indem der Beruf Nutte, bzw. die betreffende Frau, als "billig" und eben als "nicht viel wert" beschrieben wird, offenbar ungleich der Prostituierten. Was heute wie verstanden wird, ist eigentlich eher eine subjektive Wahrnehmung und Wertung (!) der Autorin.
    61 14 Melden
    • who cares? 18.07.2018 15:50
      Highlight Ja genau, wir brauchen eine wissenschaftliche Herleitung, warum nuttig abwertend ist. Und der Autor hat das auch gar nicht alles so gemeint, und es ist alles ein grosses Missverständnis und er hat nuttig als Kompliment gemeint. Das glaubst du doch selbst nicht.

      Wie fühlst du dich, wenn jemand deine Tochter als nuttig bezeichnet? Deine Freundin, deine Mutter? "Hey, deine Tochter sieht ja heute richtig nuttig aus!" "Oh, danke!"
      27 36 Melden
    • stef2014 18.07.2018 16:05
      Highlight Ich habe nicht die umgangssprachliche Bedeutung des Begriffs in Frage gestellt. Sondern, dass aus einer Wahrnehmung heraus ein Berufsstand (ja, es ist nunmal ein Beruf) aber v.a. die ausübende Person mit "nicht viel wert" gleichgestellt wird. Und das, lieber who cares, ist auch eine nicht gerade harmlose Wertung, obwohl ein Satz weiter oben genau das Wertende kritisiert wird. Der Kontext ist hier ungünstig, um eine Nutte sinngemäss als minderwertig zu bezeichnen. Jeder Kontext ist es, aber hier besonders. Dass "nuttig" kein schönes Wort ist, ist mir klar.
      28 7 Melden
  • DomKi 18.07.2018 13:59
    Highlight Ich finde es schade, dass viele Frauen ihren Körper preisgeben, wofür liebe Frauen? Zu viele Männer durchbohren euch mit Blicken. Warum nicht das beste vom Körper nur dem Freund/Ehemann präsentieren, da müssen doch andere nicht teilhaben.
    31 106 Melden
    • loree_n 18.07.2018 14:43
      Highlight warum liegt die Lösung der "Problems" bei der Frau?!!
      Warum lernen Männer nicht nur Ihre Freundin / Frau zu Hause anzuschauen?!!!
      44 111 Melden
    • Kleine Hexe 18.07.2018 15:10
      Highlight Weil ich meinen Körper nicht für meinen Freund besitze. Es ist ganz allein meiner.
      Und wenn mir z.B. ein Kleid an mir gefällt, zieh ich das doch nicht nur zuhause an, weil draussen jemand meine Beine sehen könnte.
      111 11 Melden
    • loree_n 18.07.2018 15:49
      Highlight von Verbieten war nie die Rede!
      Das ich überhaupt auf deinen Kommentar antworte...
      Mein Beitrag beinhaltet eine verständliche Aussage die keiner weiteren Ausführung bedarf.
      Und nein ich finde es nicht zu viel verlangt von dem männlichen Anteil der Gesellschaft zu erwarten dass ein bisschen Haut derart Aufmerksamkeit auf sich zieht, eine Gafferei verursacht oder abfällige Kommentare auslösen!
      23 73 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • loree_n 18.07.2018 13:45
    Highlight Wir verbieten Burkas, lehnen in unserer feinen und fortschrittlichen Gesellschaft ab dass sich Frauen verhüllen sollen aber diskutieren mit der Argumentation das Frau selber schuld ist und damit rechnen muss gewisse Reaktionen auf sich zu ziehen wenn sie so und so das Haus verlässt.....
    39 49 Melden
    • Lukas Hässig 19.07.2018 13:40
      Highlight Wenn ich das Haus ungepflegt verlasse, hat es die Reaktion dass alle meinen ich sei ein Schlufi.

      Wenn ich das Haus mit Orangen Hosen und Tanktop verlasse, meinen die Leute ich sei Bauarbeiter.

      Wenn ich das Haus im Anzug verlasse, meinen die Leute ich sei Bänker.

      Wenn ich das Haus im weissen Kittel verlasse, meinen die Leute ich sei Arzt.

      Und WARUM zum Teufel sollen die Leute nicht meinen ich sei billig oder nuttig, wenn ich mich so kleide?
      9 1 Melden
    • loree_n 19.07.2018 15:36
      Highlight Es interessiert mich nicht wie du dein Haus verlässt! Es interessiert mich dass du und jeder andere das Haus so verlassen kann wie er will ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen respektive sich als schlufig, nuttig, aufgeblasen, Arbeiterklasse oder was auch immer bezeichnen zu lassen! :)
      5 5 Melden
  • Lisaa 18.07.2018 13:37
    Highlight Ich finde ja man kann haut zeigen aber es soll halt stilvoll sein. Was stilvoll sein soll ist natürlich teilweise auch ansichtssache;) ich zeige z.b gerne meine beine
    39 7 Melden
    • Valon Behrami 19.07.2018 07:10
      Highlight LordDiktator: Was denkst du, sind ihre Gründe dafür...?
      3 2 Melden
    • Lisaa 19.07.2018 09:51
      Highlight Meine beine gefallen mir. Also verstecke ich sie nicht wiso auch?
      8 3 Melden
    • Natürlich 19.07.2018 10:47
      Highlight Mir gefällt mein Penis ebenfalls sehr.
      Kännte aber zum Problem werden wenn ich den allen zeige...
      13 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilie 18.07.2018 13:21
    Highlight Neineineinein. Als Frau muss ich da mal Gegensteuer geben!

    Der Begriff "nuttig" bezeichnet weder die sexuelle Verfügbarkeit einer Frau (da das Kleid und nicht die Frau damit bezeichnet wird) noch wieviel Haut das Outfit zeigt.

    "Nuttig" ist für mich vor allem ein Begriff, der suggeriert, dass das Outfit billig und auf eine plumpe Art erotisch wirkt oder wirken soll.

    Kann man auch netter beschreiben.

    Ändert aber nichts an dem Eindruck, den Frau Fischer, zu deren Beruf es dazugehört, sich zu stylen, mit ihrem Outfit hinterlässt (mMn).
    105 3 Melden
    • Lichtblau550 18.07.2018 18:53
      Highlight Helene Fischer ist für mich der Inbegriff einer sicher hübschen, aber cleanen, fast schon aseptisch wirkenden Frau. Eigentlich das Gegenteil von „nuttig“. Aber modemässig ist sie wirklich schlecht beraten. Die Kostüme schneidert ihr ein mässig bekannter deutscher Modemacher auf den Leib, der offenbar ein Flair fürs „Cheape“ hat.
      11 2 Melden
    • Rafael Wyder 19.07.2018 06:39
      Highlight Danke für den punktgenauen Kommentar. Trifft es sehr gut.
      3 1 Melden
  • cypcyphurra 18.07.2018 13:12
    Highlight Jetzt mal rein aus biologischer Sicht: Wenn ein Säugetier seine primären und sekundären Geschlechtsmerkmale zur Schau stellt wird das von anderen als Säugetieren der gleichen Spezies wie interpretiert?
    73 19 Melden
    • Kleine Hexe 18.07.2018 15:11
      Highlight Wir sind aber nicht nur biologische Triebe. Sondern haben auch noch einen Kopf, der mitdenken kann.
      41 82 Melden
    • cypcyphurra 18.07.2018 15:39
      Highlight … und hier die stetige Arroganz des Menschen der sich für etwas Besseres hält als ein Tier.


      Alles was wir tun und machen lässt sich auf unsere Triebe und Instinkte zurückführen. Wir können es natürlich anders Verpacken und uns schönreden, aber am Ende sind wir was wir sind und da können wir uns noch so auf den Kopf stellen.
      67 18 Melden
    • who cares? 18.07.2018 15:59
      Highlight Kleider sind etwas modernes. Wenn wir auf das Level es Tieres (Instinkte, kein differenziertes Denken) zurückgehen, stellen wir fest: es gab damals noch gar keine Kleider! Waren die Männchen also dauerspitz? Musste das Weibchen jederzeit damit rechnen begattet zu werden? Ist bei Primaten ja auch nicht unbedingt so.
      Finde den Vergleich irgendwie nicht so passend. Kenne kein Säugetier, das seine Geschlechtsmerkmale bedeckt (habe noch kein Pferd mit Lendenschurz gesehen).
      In gewissen Naturvölkern laufen die Frauen auch barbusig herum. Sind die etwa sexsüchtig?
      34 34 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zerpheros 18.07.2018 12:57
    Highlight Ich sag nicht nuttig, sondern drüsig. Und es gibt halt Codes. Wenn ich mit einer Camel-toe- Jeans, die über den halben Hintern abgeschnitten ist, vor der Bühne herumtwerke, setze ich ein erotisches Signal. Wenn das gewollt ist - super. Wenn nicht - vielleicht mal das Signal überdenken. Letztlich ist das ein Machtspiel: Ich zeige mehr, als der Kontext zulässt, und wer guckt, hat verloren. Gefährlich wird das, wenn man an schlechte Verlierer gerät.
    73 4 Melden
  • Utopiot 18.07.2018 12:48
    Highlight Und in der Badi ist es plötzlich nicht mehr nuttig, wenn man fast nichts an hat oder wie? Was für eine bescheuerte Doppelmoral! Hört auf unsere Körper (den der Frauen UND der Männer) zu sexualisieren!
    29 56 Melden
    • stef2014 18.07.2018 15:17
      Highlight Guter Einwand. Aber der Körper ist nunmal auch dazu da um zu sexualisieren, was man(n)/Frau auch nutzt. Die Frage ist nur, in welchem Ausmass oder v.a. wo. Auch in einer Badi wird geglotzt. Und in der Sauna auch. Nur ist es da ein anderer Kontext, der das ganze etwas relativiert. Diese Relativierung geht auf einen kulturellen Habitus zurück und nicht auf eine natürliche Steuerung des eigenen Reizverhaltens. Das entzieht dem angeguckten Körper aber nicht den sexuellen Reiz. Es entsteht lediglich eine Situation, dass Sexualisierung in diesem Kontext nicht angebracht ist. Egal ob Mann oder Frau.
      22 3 Melden
    • R. Peter 18.07.2018 23:05
      Highlight Kontext?
      2 2 Melden
  • Bruno Wüthrich 18.07.2018 12:45
    Highlight Immer mehr wird das Aussehen ohne jede Rücksichtsnahme bewertet und kommentiert. Dass Frauen dabei oft als nuttig bezeichnet werden, ist nur ein Teil dieser Unanständigkeit.

    Was müssen wir immer bewerten? Die Menschen (nicht nur die Frauen, bitte sehr, liebe Frau Autorin) sind halt verschieden. Und zwar sowohl in Bezug auf ihr Aussehen, wie auch auf ihren Geschmack. Und damit haben wir erst das Äussere abgedeckt. Nachwievor sollte der Inhalt höher gewichtet werden als die Verpackung.

    Zugegeben: die Verpackung war immer wichtig. Aber sie ist auf dem Weg, das einzig Relevante zu werden.
    21 4 Melden
  • Z&Z 18.07.2018 12:26
    Highlight Das Thumbnail zu diesem Beitrag darf man guten Gewissens als "nuttig" bezeichnen, die Frau darauf drückt ihre Brüste extra zusammen und präsentiert sie entsprechend. Helene Fischer in diesen Kontext zu bringen find ich jetzt etwas übertrieben. Wenn man die beiden Bilder nebeneinander sieht, dürfte der Unterschied klar sein. Im Übrigen, was bedeutet nuttig in den Köpfen der Menschen? Ich als Mann mit meinen niederen animalischen Trieben empfinde eine nuttig angezogene Frau rein optisch als interessant. Sind für mich Synonyme. Sorry, ist so, bin ehrlich. Ich werte das nicht als Beleidigung.
    19 7 Melden
  • Hoppla! 18.07.2018 12:12
    Highlight Ich verstehe negativen Touch des Ausdrucks "nuttig" schon nicht: "Sexuell verfügbar. Leicht zu haben, aber auch leicht loszuwerden." So what? Jede Frau darf doch leicht für den schnellen Spass, wie nuttig suggeriert, zu haben sein, wenn sie will. Wo liegt das Problem?

    Und das unbegreiflichste: Die "Nutten-Schreier" sind dann häufig noch Schreierinnen. Lächerlich.

    So nebenbei müsste man den grössten Teil meiner männlichen Bekannten als "Nutteriche" bezeichnen. Da ist sexuelle Verfügbarkeit dann kein Problem, wird meist sogar hochgejubelt.
    33 3 Melden
  • klatsch 18.07.2018 12:00
    Highlight Ein Mitstudent kam öfters in Trainerhosen an die Hochschule. Die Konturen seines Teils zwischen den Beinen konnte man deshalb bei etwas genauerem betrachten klar erkennen. Einige Frauen störten sich daran und es gab Reklamationen. Es geht also auch umgekehrt. Vielleicht sollten die Männer auch einfach mal reklamieren von wegen Ablenkung und so. Was da teilweise an halben Arschbacken raus herumlief in der Bib... Man konnte sich ja kaum konzentrieren um zu lernen 😉
    126 17 Melden
  • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 18.07.2018 11:45
    Highlight Wie man sich kleidet ist jedem selbst überlassen und niemand sonst hat darüber zu urteilen. Jede Person ist mit dem selben Respekt zu behandeln, den auch wir gerne erfahren.

    Mir ist es wurst, ob jemandes Arschbacken frech in der Sonne glitzern oder ein Stiefel die Kopfbedeckung der Wahl ist. Natürlich schaue ich auch wenn etwas ungewöhlich ist, das ist aber aus Neugierde und nicht aus Abscheu.
    71 56 Melden
    • El diablo 18.07.2018 15:20
      Highlight Ich habe geblitzt, weil Menschen immer urteilen. Das ist Teil der Urinstinkte. Mit Kleidung provoziert man ein Urteil, mit dem man leben muss. Sonst muss man sich halt anders kleiden.
      24 13 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 18.07.2018 16:27
      Highlight @Warum werden meine Anti #metoo Kommentare gesperrt

      Jede Art von Kleidung ist eigentlich wiedernatürlich, sofern sie nicht dem Schutze dient, denn wir wurden nackt geboren. Oft ist die Kleidung der Ausdruck einer kulturellen Strömung (Hip-Hop, Gothic, Burka) und wenn man von der Kleidung auf eine Person darin schliesst nennt sich das Vorurteil. Diese sind nicht angeboren sondern durch unser Leben bestimmt. Dies hat rein gar nichts mit Urinstinkten zutun.
      10 8 Melden
  • Army Neilstrong 18.07.2018 11:37
    Highlight Sorry aber dieses Gejammer geht auf die Nerven. Die Frauen sind doch selbständig und selbstbewusst genug um solche Kommentare von IdiotInnen nicht ernst zu nehmen. Wenn jemand diese Meinung hat dann ist das so, es wäre doch genauso Falsch allen vorzuschreiben, wie sie sich zu verhalten haben. Wichtig ist doch nur, wie viel Aufmerksamkeit man dem schenken möchte.
    90 14 Melden
  • Mietzekatze 18.07.2018 11:22
    Highlight Es ist schon faszinierend als Frau:
    Ziehst du dich sexy an, bist du nuttig. Ziehst du dich verschlossen an, bist du bieder. Schminkst du dich, bist du künstlich. Schminkst du dich nicht, siehst du ungepflegt aus. Bist du schlank, hast du sicher eine Krankheit. Bist du dick, bist du hässlich und hast keine Disziplin. Schaust du auf dein Äusseres, bist du eitel. Machst du es nicht, könntest du schon mehr aus dir machen. Bist du selbstbewusst, giltst du als arrogant. Bist du schüchtern, giltst du als Mauerblümchen. Frauen haben es nicht leicht.
    150 194 Melden
    • lily.mcbean 18.07.2018 11:41
      Highlight Verstehe die Blitze nicht... du hast nämlich zu 100% recht.
      89 141 Melden
    • ThomasHiller 18.07.2018 11:54
      Highlight Es stellt sich aber die Frage, wer Frauen eigentlich am meisten über ihr Äußeres definiert oder sie darauf reduziert. Schon mal den Kolleginnen beim Kaffeeklatsch in der Büroküche zugehört ... ?

      Ich sach mal so, Männern ist das meist sehr viel mehr egal ... ;)
      195 16 Melden
    • elias776 18.07.2018 11:57
      Highlight Ich verstehe sie auch nicht :/
      9 39 Melden
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  • woman 18.07.2018 11:20
    Highlight Schöner Beitrag.
    22 69 Melden
  • Matti_St 18.07.2018 11:16
    Highlight Sex sells. Ist einfach so. Egal ob Frau oder Mann. Und ehrlich gesagt, Frauen reagieren oft wie Männer.
    In meinen jüngeren und schlänkeren Jahren habe ich mich auch so angezogen, dass ich nicht alleine im Bett landete.
    Dass heisst aber nicht, dass man darauf reagieren darf. So viel Selbstbeherrschung muss Mann wie Frau haben.
    59 7 Melden
    • Ueli der Knecht 18.07.2018 12:31
      Highlight Wenn allerdings ein Justin Bieber, Michael Jackson oder Billy Idol sich als billige Nutten verkaufen, bzw. ihren Sexappeal als Verkausargument einsetzen, dann gilt das als potent, stark und was sonst noch alles an positiven männlichen Attributen zusammenkommt. Insofern unterscheidet sich schon die Wahrnehmung zwischen weiblichem und männlichem Sexappeal.
      15 24 Melden
    • Matti_St 18.07.2018 14:41
      Highlight @Ueli, keine Ahnung. Wenn ein Mann wie ein Zuhälter oder Gangster aus den Bronx rumläuft, empfinde ich das als lächerlich.
      Schlussendlich geht es darum, bei den Stars, sich so anzuziehen, dass ihr Produkt verkauft wird. Die Konsumenten sind oft viel jünger und streben danach so zu sein. Und wenn ein Sternchen sich so anzieht, um mehr zu verkaufen, dann ist das im übertragenen Sinne halt sich verkaufen. Wie immer man das dann nennen will.
      16 3 Melden
    • Citation Needed 18.07.2018 16:41
      Highlight Matti: das ist doch der Punkt: die verkaufsfördernde Typifizierung im Showbiz ist nicht bei beiden Geschlechtern dieselbe. Es gibt auch Frauen, die zu weit über‘s Ziel hinausschiessen, die werden dann halt als lächerlich UND nuttig gesehen. Female Stardom impliziert mehr Haut und Sexiness, so dass selbst Grössen des Geschäfts gern mal als billig oder nuttig bezeichnet werden, während man den Herren gleichen Kalibers die Ghetto-Pose länger verzeiht und ihnen Attraktivität erst recht nicht negativ auslegt. Dabei verkaufen sich beide gleichermassen.
      4 3 Melden
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  • Cabonga 18.07.2018 11:08
    Highlight Ja, ich darf in Boxxershorts und Bademantel auf die Strasse. Dabei werde ich auf wohlwollen und Unverständnis stossen, vielleicht von der Polizei auf Grund unserer Wertvorstellung kontrolliert oder in einem FB Post mit Foto beleidigt.
    In dieser Angelegnheit geht es nicht um persönlich Freiheiten, die haben wir zur Genüge, sondern um Werte. Werte wie Anstand, Geschmack, Wertschätzung, Toleranz, usw. Ändern können wit diese nur indem wir darüber reden. Sie werden aber nie für alle gleich sein, auch nicht für Man und Frau.
    61 9 Melden
    • Hoppla! 18.07.2018 12:15
      Highlight Werte wie Geschmack? Ist Geschmack ein Wert?

      Ohalätz, da müsste ich aber regelmässig die Polizei rufen weil dagegen verstossen wird. Und das nicht aufgrund zu kurzen Hot Pants...
      14 24 Melden
    • Lichtblau550 18.07.2018 19:15
      Highlight Natürlich ist Geschmack und Stil ein Wert, sogar ein unbezahlbarer. Geschmacklosigkeit hingegen ist ja nicht strafbar. Also darf jeder in zu kurzen Hotpants rumlaufen, ohne dass gleich die Bullen kommen. Und das ist gut so.
      3 0 Melden
  • mike2s 18.07.2018 11:07
    Highlight Das beste ist, zum Beispiel an der Langstrasse, dass man die professionellen Liebesdienerinnen, daran erkennt, dass sie dezenter gekleidet sind als die Partygirls.
    109 10 Melden
    • elmono 18.07.2018 12:14
      Highlight Die professionellen Liebesdienerinnen an der Langstrasse erkennt man von 100 Meter. Wieso? Durchs Band nicht gerade mit Schönheit gesegnet.
      20 46 Melden
    • Burdleferin 18.07.2018 13:06
      Highlight Elmono
      DAS ist Sexismus in seiner reinsten Form.
      26 8 Melden
  • fcsg 18.07.2018 10:59
    Highlight Als würde es bei Auftritten in Hot Pants und BH's um Mode gehen. Helene Fischer verkauft in gewisser Weise und ganz bewusst ihren Körper. Daher erlaube ich mir auch ein solches Outfit als nuttig zu bezeichnen. Denn es ist meiner Meinung nach nunmal einfach eine billige Effekthascherei. Das Gleiche gilt für mich auch wenn männliche Interpreten halbnackt auftreten.
    125 30 Melden
  • Henzo 18.07.2018 10:49
    Highlight Nuttig ist ein Vergleich. In diesem Kontext bedeutet dieser, dass sich jemand rein optisch ähnlich anzieht, wie eine Frau die ihr Geld mit dem Verkauf ihres Körpers verdient. Wenn ich wie ein Obdachloser herumlaufe, dann krieg ich von meinen Freunden auch zu hören:"Käck, gsesch weder mol us wie en Penner" obwohl ich gutes Geld verdiene und ein Dach über dem Kopf hab. Wenn ich mich an einem Vergleich störe, dann tu ich etwas um diesen Vergleich zu vermeiden oder ich arbeite an mir selber und werde selbstbewusst genug, damit mich das nicht mehr stört.
    132 14 Melden
    • who cares? 18.07.2018 16:19
      Highlight Aber steht in der Zeitung, dass du aussiehst wie ein Penner? Wenn deine Freunde das sagen, ist es das eine, wenn aber landesweit davon berichtet wird, ist es etwas anderes. Es zeugt einfach, von fehlendem Respekt, wenn man davon ausgeht, dass man Frauen in geschriebenen Worten in einer Zeitung einfach als nuttig bezeichnen kann.
      3 12 Melden
    • R. Peter 18.07.2018 18:25
      Highlight Who, wenn Brad Pitt verwahrlost fotografiert wird, steht fas in der Zeitung. Gleiches gilt für Promis wie Klumm oder Fischer - nicht aber für mich, dich oder Henzo...
      5 2 Melden
  • ThomasHiller 18.07.2018 10:48
    Highlight Na, ja, "Pumper im Muskelshirt" ist auch nicht gerade eine Qualitätsbekundung an einen Mann, ebesowenig wie "Assi", "Zuhälter" und Ähnliches.
    Und ob Frauen Männer attraktiv finden, die alles begatten, daß nicht bei drei auf den Bäumen ist müssen Frauen entscheiden...
    Es gibt also genug "Musterexemplare" von uns Männern, die auch nicht für Qualität stehen und die jeder "kennt".
    Also kann man auch manches Frauenoutfit als nuttig bezeichnen.
    95 11 Melden
  • Til 18.07.2018 10:47
    Highlight Wieso aber wollen sich Frauen so viel aufreizender anziehen als Männer?
    74 12 Melden
    • axantas 18.07.2018 11:18
      Highlight Um sich von anderen Frauen abzuheben, die das nicht tun.
      57 9 Melden
    • Lichtblau550 18.07.2018 19:20
      Highlight Man kann sich durchaus „aufreizend“ anziehen, ohne im geringsten billig zu wirken. Es gibt auch Männer, die das drauf haben. Die Wirkung ist dann eher unterschwellig als plakativ - aber sie ist da.
      2 1 Melden
  • pascii 18.07.2018 10:23
    Highlight Man hätte auch sagen können "schlecht angezogen". Das hätte dann gepasst.
    30 11 Melden
    • R. Peter 18.07.2018 10:48
      Highlight Ist einfach viel weniger differenziert. Schlecht kann alles heissen, nuttig ist da spezifischer.
      63 12 Melden
  • Jesses! 18.07.2018 10:14
    Highlight Dennoch gestatte ich mir
    Die Frage: Weshalb zum Teufel treten Frauen gerne und oft halbnackt auf? Was bitte ist denn sonst das Ziel, als sexy auszusehen? Na klar, Mode präsentieren. Das ist doch lächerlich. Mode gibt‘s auch mit Stoff!
    128 16 Melden
    • Mietzekatze 18.07.2018 10:24
      Highlight Um Sexy zu sein, das ist schon die richtige Antwort! Aber weil man sexy ist, oder sich sexy fühlt, hat das ja noch nichts mit billig oder nuttig zu tun...nicht?
      51 96 Melden
    • Adumdum 18.07.2018 10:48
      Highlight @Mietzekatze, stimmt. Muss Frau sich dann aber auch nicht wundern wenn sie dann eher mal auf das Äusserliche reduziert wird. „Nuttig“ ist allerdings trotzdem ziemlich daneben - manchmal denke ich wir bewegen uns zurück in die 50er Jahre...
      21 40 Melden
    • Jesses! 18.07.2018 15:37
      Highlight @Mietzekatze. Doch, irgendwie schon. Weil sexy bedeutet, dem Mann gegenüber sexuell anziehend zu wirken. Demnach steht eine klare Absicht dahinter. Billig muss das nicht sein, aber weit entfernt von nuttig Ist es nicht. Zudem werden die Männer damit irgendwie veräppelt.
      12 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maruel 18.07.2018 10:02
    Highlight Ich bin ebenfalls der Meinung, dass jeder - Mann und Frau - anziehen darf, was einem gefällt, ohne dafür gleich in eine Schublade gesteckt zu werden.
    Die beschrieben Fälle sind die augenscheinlichsten, aber es fibt noch viele mehr. Leider ist es so, dass die Gesellschaft gewisse Kleidungsstücke und körperliche Merkmale mit bestimmten Rollen und Eigenschaften assoziiert. Noch vor wenigen Jahren wurde ich für ein Neonazi gehalten nur wegen meiner Glatze.
    Solche gesellschaftliche Muster lassen sich leider nur schwer verändern. Deshalb muss immer gekämpft werden, z.B. mit solchen Artikeln...
    33 34 Melden
    • Mietzekatze 18.07.2018 10:25
      Highlight Mein Freund hat auch Millimeter-Schnitt und tatsächlich wird auch er immer wieder als Nazi betitelt. Wobei das als allerletztes der Fall ist!
      26 11 Melden
    • Maruel 18.07.2018 11:03
      Highlight Es ist noch nicht so lange her, da hatten auch Piercings oder Tatoos ein ganz schlechtes Image und wurden oft mit Knastis oder Rockern oder was weiss ich alles assoziiert.

      Das "knappe Kleidung als billig und nuttig zu bezeichnen"-Beispiel ist wirklich nur die Spitze des Eisbergs:

      Anzugträger sind arrogante Ar...
      Männer mit gegelten Frisuren sind Schmierfinken.
      Sportwagenfahrer haben Minderwertigkeitskomplexe.
      Grosse Muskeln kleines Hirn.
      Gucci-Taschen, High-Heels und Biene-Maya-Sonnenbrille tragen nur Tussen.
      Lederjackenträger sind Zuhälter.

      Es gibt tausende Beispiele!
      44 3 Melden
  • R. Peter 18.07.2018 09:58
    Highlight Ein Gedankenexperiment: was wenn nun Jay Z im Stile der Chipndales aufgetreten wäre? (Das Bild müsst ihr selber googeln, Watson hat es im letzten Versuch nicht freigeschaltet)

    Zudem, warum soll es okay sein, das Verhalten eines Menschen zu beurteilen, nicht aber seinen Kleiderstil? Warum ist es okay, über Putin oben ohne auf dem Pferd zu lachen, nicht aber nee Heidi Klumms tiefen Ausschnitt und sichtbare Höschen?
    114 10 Melden
  • Bruno S. 88 18.07.2018 09:54
    Highlight Dave Chapelle hat die perfekte Antwort zu dieser Angelegenheit. ;-)
    59 4 Melden
  • Hierundjetzt 18.07.2018 09:52
    Highlight Die grössten Feinde der Frau sind andere Frauen. Kein Mann der Welt-Redaktion hätte auch nur im Ansatz diese Zeilen geschrieben. Nö.

    All dieses Body-Shaming, Fat-Shaming, Clothes-Shaming, n-Shaming stammen zum überwiegenden Teil von Frauen die in Frauenzeitschriften ach so wichtige Trends herbeischreiben. Bestes Beispiel: Frau ist nur dann schön, wenn das Bikinihöschen eine Brücke macht? Pardon? Welcher Mann käme im Leben auf sowas dämliches!


    Sexuelle Übergriffe sind immer noch strafrechtlich relevant und müssen sanktioniert werden. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
    633 44 Melden
    • Damo Lokmic 18.07.2018 10:03
      Highlight Musste erstmal nach "Bikini" und "Brücke" googlen - ich nenn das einfach mager, dünn, ungesund.
      45 9 Melden
    • who cares? 18.07.2018 10:15
      Highlight "Stefan Krulle" tönt für mich nach Mann (Autor des Welt-Artikels).
      46 6 Melden
    • Hierundjetzt 18.07.2018 11:07
      Highlight Who: stimmt natürlich! Hast Recht. Bei meiner Kernaussagen bleib ich hingegen unverändert.
      14 10 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raembe 18.07.2018 09:50
    Highlight Allgemein sollten Menschen nicht nach ihrem Äusseren beurteilt werden. Egal ob schlecht gekleideit, dick, dünn, gepumpt, behindert etc. Aber das ist halt leider der Mensch.

    40 22 Melden
    • R. Peter 18.07.2018 10:00
      Highlight Ich finde schon, dass es etwas über mich aussagt, ob ich gepflegt, elegant, sportlich, bequem, nuttig, verwahrlost oder sonst wie gekleidet an einem bestimmten Anlass erscheine.
      70 13 Melden
    • Raembe 18.07.2018 10:48
      Highlight Klaro kann das etwas aussagen, aber wer sagt Dir das die richtigen Schlüsse daraus gezogen werden? Man sieht Jmd dickes und denkt sich vlt, der ist faul, sollte gesünder essen oder mehr Sport machen. Aber was ist wenn das einfach ne Krankheit ist? Jmd stinkt im Zug nach Schweiss und trinkt ein Bier da denkt man, der soll mal Duschen, ist ungepflegt, vlt ein Penner etc. Dabei ists ein Bauarbeiter der sich umgezogen hat, weil seine Kleider zu dreckig waren.

      Ich sag nicht ich bin besser, aber wir sollten weniger werten und mehr auf uns selber schauen.
      24 3 Melden
    • Raembe 18.07.2018 12:55
      Highlight Du wiedersprichst Dir gerade selbst. Wieso wagst Du denn nicht den Sprung ins Unbekannte? Quatsch doch mal mit Jmden den Du sonst eher nicht ansprechen würdest. Bei mir sind so super Freundschaften entstanden.
      4 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Damo Lokmic 18.07.2018 09:48
    Highlight "What you give is what you get" -

    Wenn du in einer Gesellschaft, in der viel nackte Haut mit nuttig assoziiert wird, dann provozierst du praktisch Konfliktsituationen.

    Keiner hat etwas gegen Hot Pants oder Tops im heissen Schweizer Hochsommer: Aber ob man jetzt die halbe Arschbacke oder die halbe Brust unter Underboob-Tops sehen muss: Die Lustmolche hat so man garantiert auf seiner Seite.
    87 16 Melden
  • Sepp1212 18.07.2018 09:39
    Highlight Ich finds toll, dass Frauen im Sommer Haut zeigen. Da geht's mir wie bei Ferien. Es kann nie genug sein :) Und da meine ich auch Frauen mit Kurven. Jeder hat das Recht sich so zu kleiden, wie er möchte, ohne dafür als billig, nuttig oder wie auch immer bezeichnet zu werden. Die Gedanken sind frei, Beleidigungen sind es nicht.
    64 24 Melden
  • Misel 18.07.2018 09:39
    Highlight DANKE WATSON für diesen Artikel!
    Lasst Frauen und Männer anziehen, was sie wollen.
    Solange man keine Geschlechtsteile sieht, sollte es jedem offen sein, sich so zu kleiden wie er/sie will, ohne dafür angefeindet oder gar angefasst zu werden!
    47 82 Melden
    • Bruno S. 88 18.07.2018 10:00
      Highlight Pfeifen wir auf die Gesellschaftlichen Normen!
      Also keine Anzüge mehr in den Büros! Ein CEO mit Basecap völlig OK! Eine Kassiererin im Bikini...heiiisss! Die Lehrerin in Hotpants...wa wa wi wah!
      Sexy Vegan ist der gleichen Ansicht!
      59 11 Melden
    • R. Peter 18.07.2018 10:03
      Highlight Warum darf man keine Geschlechtsteile sehen?
      50 11 Melden
    • Damo Lokmic 18.07.2018 10:13
      Highlight Weil wir nicht in einem Porno leben? jfc diese Fragen.
      17 29 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • sealeane 18.07.2018 09:39
    Highlight Wie das sprichwort sagt: "Den Teufel den ich rief." Jeder entscheidet selbst welche Signale er / sie aussenden will. Und ja Kleider sind immer auch eine Botschaft. Kommt mir ja keiner mit der üblichen Ausrede das diese Frauen das nur anziehen weil sie sich darin gefallen, das tut nichts zur Sache. Den nennoch haben die Kleider je nach dem wie man sie kombiniert eine Aussage. Und viel Frauen (und männer) wünschen sich einen gewissen Egopush den sie durch vermeindlich positive Aufmerksamkeit erhalten.
    76 19 Melden
    • Menel 18.07.2018 10:10
      Highlight Aber die Bedeutung, die wir Kleidungsstücken zurechnen, werden von der Gesellschaft festgelegt.
      Nuttig war auch mal die Fussknöchel zu zeigen 😉
      50 14 Melden
    • sealeane 18.07.2018 10:58
      Highlight Klar stimmt das. Aber wer mit seine. Reizen nicht geizt der will reizen. Das dann auch negative reaktionen kommen können ist leider nur logisch.
      18 5 Melden
  • DerTaran 18.07.2018 09:38
    Highlight «Magisch von den ebenmässigen Formen einer 25-Jährigen angezogen, griff er ihr in der Strassenbahn Linie 9 an die Brust und erntete dafür wohlverdient ihren Missmut.»
    Diese Wortwahl ist vom Täter gewählt und stellt seine Sicht der Dinge dar und ist für ihn vielleicht eine Rechtfertigung, aber sicher nicht für die Gesellschaft oder Polizei.
    45 12 Melden
    • Hierundjetzt 18.07.2018 10:10
      Highlight Selbstverständlich schreiben IMMER die Täter Pressemitteilungen. Das ist so Gesetz.

      Es ist alleine Deine Projektion. Tut mir leid. So wie die Deutsche Polizei schreibt, ist gutes Deutsch. Keine Helvetismen, keine Jugendwörter, Jedes Wort dem Sachverhalt ebenbürtig gewählt und gut platziert.
      35 9 Melden
    • DerTaran 18.07.2018 11:55
      Highlight Ich behaupte, es ist ein Zitat aus der Täterbefragung. So liesst es sich jedenfalls. Daraus schliesse ich aber nicht, dass Polizei und Gerichte diese Einschätzung teilen.
      8 3 Melden
    • DerTaran 18.07.2018 11:57
      Highlight Von der deutschen Polizei erwarte ich auch keine Helvetismen.
      17 2 Melden
  • Str ant (Darkling) 18.07.2018 09:36
    Highlight Besonders komisch finde ich es wenn ausgerechnet Feministinnen andere Frauen and den Pranger stelllen für ihre Kleider
    51 14 Melden
    • Z&Z 18.07.2018 12:05
      Highlight Sind das Diejenigen, die Oben ohne Demos machen?
      15 4 Melden
  • Starforrze 18.07.2018 09:34
    Highlight Letzten Endes werden Frauen heute noch, trotz gesellschaftlichem Fortschrit allgemein, mit zweierlei Mass gemessen. Das kombiniert mit der heute schwindenden Scham und dem Mangel an Respekt ergibt genau die Situation, wie sie im Artikel beschrieben ist.
    18 42 Melden
    • R. Peter 18.07.2018 09:51
      Highlight Das geht Frauen genauso wie Männern...
      38 8 Melden
  • sealeane 18.07.2018 09:33
    Highlight Tut mir leid ich bin sehr pro Feminismus. Und klar ist nuttig hart und kaum angebracht. ABER Frauen die sehr knappe Kleider oder mit viel Ausschnitt anziehen suchen und provozieren damit Aufmerksamkeit... Das manche davon auch negativ ist, ist das Risiko für das sie sich entscheiden. Das soll NICHT heissen das Männer das Recht haben diese zu belästigen oder Ähnliches. Aber wundern braucht sie sich auch nicht.
    Und ja zu knappe Kleider wirkt Billig, wenn sie dies nicht will soll sie ihre Kleider dementsprechend wählen.
    Männer mit weit aufgeknöpftem Hemd wirken auch billig.
    462 149 Melden
    • Fly Baby 18.07.2018 10:00
      Highlight Und ein bisschen verklemmt bist du auch, oder?
      22 70 Melden
    • Streikende Darth Unicorn 18.07.2018 10:02
      Highlight Dein Kommentar ist das Gegenteil von pro Feminismus. Wenn eine Frau sich kurz kleidet dann soll sie das, wenn eine Frau sich lang kleidete dann soll sie das! Das liegt weder dir noch mir zu urteilen was Aufmerksamkeit provoziert. Du solltest stattdesen lieber zu diesen Frauen hin gehen und ihnen ein Kompliment geben, das wäre dann pro Feminismus
      36 62 Melden
    • Erdling.Nik 18.07.2018 10:32
      Highlight Ach was! 😂 Ein Mann mit aufgeknöpftem Hemd, Muskel-Tank-Top und sehr kurzen Hosen ist also auch billig? Habe das so noch nie gelesen oder gehört. Kein Mensch käme auf die Idee, einen Mann als Prostituierten zu bezeichnen. Es gibt ja kaum solche Schimpfwörter. Das sollte einen schon zu denken geben. Ich dachte, die patriarchalisch-balkanische Kultur meiner Herkunft sei zurückgeblieben, aber «der Westen» hat nach wie vor ein Problem mit den Frauen. Lasst doch die Menschen anziehen, was sie möchten, Gopferdammi!
      40 32 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pikachu 18.07.2018 09:31
    Highlight True words! Danke für diesen Artikel.
    Man sollte sich heute so Kleiden dürfen, wie man sich wohlfühlt ohne dafür verurteilt zu werden. Wem es nicht passt, soll wegschauen ;)
    27 46 Melden
  • Bruno S. 88 18.07.2018 09:28
    Highlight Wären Ariana Granda, Beyonce usw. auch ohne aufreizende Outfits so erfolgreich geworden?

    Ist es nur ein Zufall dass 90% der Popstars sich aufreizend kleiden und Top aussehen müssen? Gilt sowohl für männliche wie auch weibliche Popgrössen.
    Sprüche über nutige Kleidung werden nicht verschwinden, so lange das Aussehen der Musiker höher gewichtet wird als das musikalische Talent.

    Ich bin nicht prüde. Nur würde ich gerne meiner künftigen Tochter erklären dass sie auch ohne aufreizende Kleidung erfolgreich sein kann...ohne das dabei ihre musikalischen Vorbilder ihr genau das Gegenteil beweisen.
    77 10 Melden
    • bokl 18.07.2018 11:22
      Highlight "Nur würde ich gerne meiner künftigen Tochter erklären dass sie auch ohne aufreizende Kleidung erfolgreich sein kann..."
      Wer hindert dich daran?

      "... ohne das dabei ihre musikalischen Vorbilder ihr genau das Gegenteil beweisen ..."
      Wenn deine Erklärungen überzeugend und fundiert sind, braucht es keine Vorbilder...
      6 17 Melden
    • Citation Needed 18.07.2018 15:54
      Highlight Geht schon. Dem künftigen Sohn kannst Du entsprechend erklären, dass es kein Massstab des Erfolgs ist, wenn man den Bling-behangenen Macker gibt, der von einer halbnackten Horde williger Tänzerinnen umgarnt wird, der keine Gefühle zeigt und der Coolste und Stärkste zu sein vorgibt. Das Image der im Showbiz erfolgreichen Männer ist ebenso aufgesetzt wie das der Frauen, nur weniger (offensichtlich) sexualisiert.
      3 3 Melden
    • Citation Needed 18.07.2018 16:07
      Highlight ... darum soll man die Frau (im Text A. Grande) auch nicht härter abstrafen als den Mann, dafür, dass sie die Geschlechtsspezifischen Klischees, die im Biz scheinbar gelten, mitträgt. Klar werden die Rap Macker z.B auch gedisst, aber der ‚nuttig’-Vorwurf kommt leichter und häufiger, dabei tun beide dasselbe, sich gängiger Norm unterwerfen.
      2 3 Melden
  • Clint Eastwood 18.07.2018 09:25
    Highlight Kleider machen Leute
    41 5 Melden
    • Nausicaä 18.07.2018 10:31
      Highlight Aber sie machen nicht die Menschen
      16 4 Melden
  • Gasosio 18.07.2018 09:21
    Highlight „Das Outfit einer Frau sagt nichts aus über ihre Moral oder ihren Wert.“

    Doch! Kleider machen Leute. Auch Frauen dürfen durch Kleider ihren Charakter/Gemütslage ausdrücken. Vielleicht wollen ja die Frauen an diesem Abend auch jemand „aufreissen“. Durch entsprechende Kleidung kann man dies zeigen, das gilt für Frau und Mann. Natürlich bedeutet dann immer noch ein Nein Nein und sollte akzeptiert werden!
    69 12 Melden
    • Henri Lapin 18.07.2018 10:10
      Highlight nicht "sollte", MUSS
      28 3 Melden
    • Nausicaä 18.07.2018 10:37
      Highlight Man(n) sollte die Signalwirkung weiblicher Kleidung nicht überinterpretieren. Wenn ich an einem heissen Tag z.B. einen Jumpsuit mit kurzer Beinlänge trage, tue ich das, weil ich einfach heiss habe. Punkt.
      19 8 Melden
    • Z&Z 18.07.2018 12:10
      Highlight @Nausicaä wenn ich heiss habe komme ich mit langen Hosen und Hemd zur Arbeit. Warum? Weil ich muss. Wie kommen die Frauen bei uns? Spaghetti-Oberteil, zentimeterfreier Bauch, Kurzer Rock. Warum müssen die Frauen nicht? Warum erkennen sie nicht, dass es "angebracht" wäre, entsprechend zur Arbeit zu kommen? Warum muss man das extra sagen/erwähnen? Das gibt dann immer ein schönes Gespräch, dass sich nahe an der Grenze zur sexuellen Belästigung bewegt, je nach Gegenüber.
      20 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • eBart! 18.07.2018 09:17
    Highlight Guter Beitrag. Danke Frau Windmüller.

    Ich hoffe die Briten (und die Queen) lesen mit. Was die Kate und Meghan vorschreiben was die anziehen sollen - aus dem vorletzten Jahrhundert.

    Lasst die Leute das anziehen was ihnen gefällt und worin sie sich wohlfühlen.
    19 50 Melden
  • LeChef 18.07.2018 09:13
    Highlight „Nuttig“ dürfte beleidigend genug sein, um privatrechtlich eingeklagt zu werden. „Billig“ dagegen sicher nicht. Das Recht setzt der Meinungsfreiheit Grenzen, nichts anderes.

    Soll heissen: Jede Frau darf sich so billig anziehen wie sie will, aber dafür darf man sie auch billig nennen.
    33 28 Melden
    • R. Peter 18.07.2018 09:53
      Highlight Und warum soll billig weniger beleidigend sein als nuttig?
      26 18 Melden
    • LeChef 18.07.2018 10:02
      Highlight Ist nur eine Intuition. Kann auch falsch sein.
      10 7 Melden
    • DerTaran 18.07.2018 12:02
      Highlight Kein Mensch ist billig!
      7 5 Melden
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