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Alle Medaillenentscheidungen vom 27. Juli in Tokio

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Alle Medaillenentscheidungen vom 27. Juli in Tokio
quelle: keystone / christopher jue
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Wilmaa
Olympiaticker

Emotionale Medaille für Judoka nach Flucht aus Iran +++ Zehntes Gold für Gastgeber Japan

27.07.2021, 16:14

Liveticker: Olympia-Tagesticker, 27.07.2021

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Zehntes Olympia-Gold für Japan: Softballerinnen besiegen USA
Japans Softball-Team hat dem Olympia-Gastgeber bereits die zehnte Goldmedaille bei den Sommerspielen in Tokio beschert. Die Japanerinnen setzten sich im Final gegen die USA mit 2:0 durch und feierten den zweiten Triumph nach 2008 in Peking. Zuvor hatten die Amerikanerinnen seit der Premiere 1996 in Atlanta dreimal nacheinander Gold gewonnen. 2012 in London und 2016 in Rio stand die Sportart nicht im olympischen Programm, so wie auch 2024 in Paris nicht mehr. (nih/sda)
epa09370791 Japanese players celebrate after winning the Softball Gold Medal Game between Japan and the USA at the Tokyo 2020 Olympic Games in Yokohama, near Tokyo, Japan, 27 July 2021.  EPA/FRANCK ROBICHON
Bild: keystone
US-Amerikanische Turnerinnen entthront – Russland holt Gold im Team
Russland sorgt im Teamfinal der Frauen für eine Überraschung und verweist die favorisierten USA auf Rang 2. Der amerikanische Superstar Simone Biles zieht sich aus dem Wettkampf zurück.

Die Entscheidung im amerikanisch-russischen Duell fiel mit der viertletzten Übung am Boden, als ein Sturz von Jordan Chiles die amerikanische Aufholjagd jäh stoppte. Zuvor hatten die Russinnen mit zwei Stürzen am Schwebebalken ihren am Sprung und Stufenbarren erarbeiteten Vorsprung fast wieder eingebüsst.

Nach den Olympiasiegen 2012 und 2016 musste die USA damit wieder einer anderen Nation den Vortritt lassen. Die Russinnen taten es den Männern gleich und holten erstmals seit 1992 wieder Olympia-Gold, als sie als Gemeinschaft Unabhängiger Staaten triumphierten. (nih/sda)
Nach Flucht aus Iran: emotionales Olympia-Silber für Judoka Mollaei
Bei den emotionalen Worten über seine Familie in der Heimat streichelte Saeid Mollaei nachdenklich über die Silber-Medaille vor seiner Brust. Vor knapp zwei Jahren war der iranische Judoka aus Furcht vor Repressionen nach Deutschland geflohen, startet inzwischen für die Mongolei und holte bei den Olympischen Spielen von Tokio trotz aller Widrigkeiten Silber. «Ich hätte dies schon früher bekommen können. Leider haben einige Leute dies nicht zugelassen. Es gab viele schlimme Dinge, Dinge, die ich von mir entfernt halten musste», sagte der 29-Jährige laut einer Übersetzung ins Englische. «Als freier Mensch kannst du erreichen, was du willst – das ist meine Botschaft.»

Der Fall des heute 29-Jährigen hatte nach der Weltmeisterschaft 2019 in Tokio für Schlagzeilen gesorgt. Damals hatte der Iraner die Anweisung erhalten, im Halbfinal nicht anzutreten. Er sollte so einem möglichen Final gegen den Israeli Sagi Muki aus dem Weg gehen. Mollaei widersetzte sich dem, floh nach Deutschland, kämpfte zeitweise in der Bundesliga und erhielt die mongolische Staatsbürgerschaft.

Im Final in der Gewichtsklasse bis 61 kg musste sich Mollaei nur dem Japaner Takanori Nagase geschlagen geben. Es war die vierte Goldmedaille für Japan im vierten Wettkampf der Männer. (nih/sda/dpa)
epa09370215 Silver medalist Saeid Mollaei of Mongolia poses during the medal ceremony for the Men's Judo -81kg category of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Nippon Budokan arena in Tokyo, Japan, 27 July 2021.  EPA/RUNGROJ YONGRIT
Bild: keystone
Schweizer Schwimmstaffel mit Schweizer Rekord über 200 m Crawl
Die Männerstaffel des Schweizer Schwimmteams schwimmt über 4 x 200 m Crawl einen Landesrekord und qualifiziert sich für den Final. In 7:06,59 Minuten konnten Antonio Djakovic, Nils Liess, Noe Ponti und Roman Mityukov die drittbeste Zeit in ihrem Lauf erringen und den alten Schweizer Rekord um über vier Sekunden pulverisieren. Insgesamt ziehen sie als sechstbeste Staffel in den Schwimmfinal ein.

Dabei hatten die Schweizer Glück, denn Liess ist als zweiter Schwimmer etwas zu früh ins Wasser gesprungen: Seine Reaktionszeit zeigte -0,02 Sekunden. Dies ist aber gerade noch in der Fehlermarge des Messgeräts, weshalb die Schweizer Staffel, die mit einem Durchschnittsalter von 21 Jahren an den Start ging, nicht disqualifiziert wurde. (nih)
epa09365683 (L-R) Noe Ponti, Roman Mityukov, Antonio Djakovic and Nils Liess of Switzerland walk out after competing in the men's 4x100m Freestyle Relay Heats during the Swimming events of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Tokyo Aquatics Centre in Tokyo, Japan, 25 July 2021.  EPA/Patrick B. Kraemer
Bild: keystone
Mityukov erreicht den Halbfinal
Der Genfer Roman Mityukov erreicht an den Olympischen Spielen in Tokio über 100 m Crawl den angestrebten Halbfinal. In 48,43 bleibt er zwar gut zwei Zehntel über seinem Schweizer Rekord, verfügt aber diesmal über das nötige Hundertstel-Glück. Als 15. schafft er den Sprung in den Halbfinal mit fünf Hundertsteln Reserve.

Die beste Zeit der Vorläufe schwamm in der Königsdisziplin der Italiener Thomas Ceccon in 47,71 knapp vor den Topfavoriten Caeleb Dressel (47,73) aus den USA und Kyle Chalmers (47,77) aus Australien. (nih/sda)
epa09365672 Roman Mityukov of Switzerland starts for the first leg in the men's 4x100m Freestyle Relay Heats during the Swimming events of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Tokyo Aquatics Centre in Tokyo, Japan, 25 July 2021.  EPA/Patrick B. Kraemer
Bild: keystone
Nach Osakas Ausscheiden – Favoritinnensterben im Tennis geht weiter
Nach dem Ausscheiden von Naomi Osaka ging das Favoritinnensterben bei den Frauen auch sonst weiter. Die als Nummer 5 gesetzte Wimbledon-Finalistin Karolina Pliskova verlor klar in zwei Sätzen gegen die Italienerin Camila Giorgi, nur die Nummer 61 der Welt. Aus den Top Ten verbleiben nur noch die Ukrainerin Jelina Switolina und die Spanierin Garbiñe Muguruza, die mögliche Halbfinal-Gegnerin von Belinda Bencic. (nih/sda)
Karolina Pliskova, of the Czech Republic, plays Carla Suárez Navarro, of Spain, during the second round of the tennis competition at the 2020 Summer Olympics, Monday, July 26, 2021, in Tokyo, Japan. (AP Photo/Seth Wenig)
Karolina Pliskova
Bild: keystone
Schweiz-Spanien 3:6, 6:1, 11:9
Da ist der Sieg für die Schweiz!
Schweiz-Spanien 3:6, 6:1, 10:9
Wieder Golubic am Netz. Jetzt Matchball für die Schweiz!
Schweiz-Spanien 3:6, 6:1, 9:9
Matchball abgewehrt! Bencic schlägt durch die Mitte auf, Golubic vollendet am Netz.
Schweiz-Spanien 3:6, 6:1, 8:9
Und auf einmal heisst es hier Matchball für Spanien.
Schweiz-Spanien 3:6, 6:1, 8:8
Suarez Navarra trifft genau auf die Linie.
Schweiz-Spanien 3:6, 6:1, 8:7
Uff, die Schweiz gibt beide Punkte bei eigenem Aufschlag ab.
Schweiz-Spanien 3:6, 6:1, 8:6
Ein Minibreak ist weg. Nochmals Aufschlag für Golubic.
Schweiz-Spanien 3:6, 6:1, 8:5
Noch ein Fehler von Muguruza. Golubic kann das Ding jetzt nach Hause servieren.
Schweiz-Spanien 3:6, 6:1, 7:5
Muguruza punktet mit dem Aufschlag.
Schweiz-Spanien 3:6, 6:1, 7:4
Bencic im Duell mit Suarez Navarro. Die Schweizerin bleibt ruhig, die Spanierin haut den Ball ins Seitenaus.
Schweiz-Spanien 3:6, 6:1, 6:4
Golubic am Netz überragend.
Schweiz-Spanien 3:6, 6:1, 5:4
Diesmal ist Muguruza am Netz erfolgreich. Die Schweiz führt aber weiterhin mit Minibreak.
Schweiz-Spanien 3:6, 6:1, 5:3
Golubic macht am Netz zu und trifft Muguruza im Gesicht. Das wird die Spanierin gleich doppelt schmerzen.
Schweiz-Spanien 3:6, 6:1, 4:3
Bencic am Netz eine Wand, die Schweiz legt vor.
Schweiz-Spanien 3:6, 6:1, 3:3
Die Vorhand von Golubic gerät etwas zu lang, alles wieder ausgeglichen.
Schweiz-Spanien 3:6, 6:1, 3:2
Gleich noch ein Fehler von Muguruza, die Schweizerinnen nach drei Punkten in Folge plötzlich mit Minibreak in Führung.
Schweiz-Spanien 3:6, 6:1, 2:2
Doppelfehler von Muguruza. Das Mini-Break ist zurückgeholt.
Schweiz-Spanien 3:6, 6:1, 1:2
Dann ist er da, der erste Punkt für die Schweizerinnen.
Schweiz-Spanien 3:6, 6:1, 0:2
Aufschlag bei Bencic, aber auch dieser Punkt geht an Spanien.
Schweiz-Spanien 3:6, 6:1, 0:1
Die Spanierinnen holen bei eigenem Aufschlag den ersten Punkt.
Schweiz-Spanien 3:6, 6:1
Bencic/Golubic gewinnen den zweiten Satz äusserst souverän mit 6:1. Damit kommt es nun zur Kurzentscheidung, einem Champions-Tiebreak auf 10 Punkte. Die Siegerinnen stehen im Viertelfinal der Doppel-Konkurrenz.
Schweiz-Spanien 3:6, 5:1
Bencic/Golubic holen sich ein zweites Break! Damit sieht es ganz gut aus für diesen zweiten Satz.
Bencic und Golubic kämpfen ums Viertelfinale
Ein Spiel hat Belinda Bencic heute bereits gewonnen. Im Einzel-Achtelfinale schlug sie die Tschechin Barbora Krejcikova in drei Sätzen. Nun ist Bencic bereits wieder im Einsatz. Diesmal im Doppel mit Partnerin Viktoria Golubic. Im Achtelfinale spielen die Schweizerinnen gegen Spanien mit Garbine Muguruza und Carla Suarez Navarro. Im ersten Satz unterlagen Bencic/Golubic mit 3:6, im zweiten Durchgang führen sie mit Break 4:1. (zap)
Belinda Bencic, left, and Viktorija Golubic, right, of Switzerland talk together during the game against Carla Suarez Navarro and Garbine Muguruza of Spain during the women's doubles tennis second round match at the 2020 Tokyo Summer Olympics in Tokyo, Japan, on Tuesday, July 27, 2021. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)
Bild: keystone
Ekstase in Alaska
Die erst 17-jährige Schwimmerin Lydia Jacoby schnappt sich in Tokio die Goldmedaille über 100 m Brust. Die Teenagerin sorgt damit für das erste Gold an Olympischen Spielen für den US-Bundesstaat Alaska. In Seward, der Heimatstadt von Jacoby mit knapp 3000 Einwohnern, fand dazu ein Public Viewing statt – und da ging es während des Finales so richtig ab.
Exploit von Maud Jayet
Die Laser-Radial-Seglerin Maud Jayet setzte nach zwei eher verhaltenen Tagen ein Ausrufezeichen. Bei etwas stärkerem Wind als zuletzt segelte sie im 6. Lauf einen souveränen Start-Ziel-Sieg.

Dabei war vor allem die Situation vor der ersten Bojenrundung äusserst knifflig. «Es gelang mir, die Enttäuschung der letzten beiden Tage wegzustecken. Und irgendeinmal habe ich nicht mehr gross auf den Kompass geschaut, sondern nur noch auf mein Bauchgefühl gehört», erzählte die 25-Jährige im Ziel.

Im Zwischenklassement verbesserte sie sich damit vom 21. auf den 13. Platz und liegt nur noch 8 Punkte hinter dem zum abschliessenden Medal Race berechtigten 10. Rang. «Ich bin froh um den morgigen Ruhetag. Dann versuche ich bei den letzten vier Läufen nochmals anzugreifen», gab sich Maud Jayet kämpferisch.

Keinen erfreulichen Auftakt erlebten die 49er-Segler Sébastien Schneiter und Lucien Cujean. Zuerst mussten sie aufgrund der inkonstanten Windverhältnisse lange auf ihren ersten Start warten und dann missglückte dieser auch noch komplett.

Nach einer Berührung auf der Startlinie mussten die Genfer einen Strafkringel drehen und verloren so schon früh den Anschluss an das Feld. Zu allem Übel kam noch dazu, dass die Zeit nur für einen statt wie geplant für drei Läufe reichte. Einen Tag zum Abhaken also.

Am Mittwoch greift mit den 470-Frauen Linda Fahrni und Maja Siegenthaler das letzte Schweizer Segelteam ins Geschehen ein. (zap/sda)
Switzerland's Maud Jayet compete during the Laser radial race 1 at the Enoshima harbour during the 2020 Summer Olympics, Sunday, July 25, 2021, in Fujisawa, Japan. (AP Photo/Bernat Armangue)
Bild: keystone
Erste Surf-Olympiasieger aus Brasilien und den USA
Der Brasilianer Italo Ferreira hat die Olympia-Premiere im Surfen gewonnen. Der 27-Jährige setzte sich im Final am Tsurigasaki Beach klar gegen den Japaner Kanoa Igarashi durch. Nach seinem Sieg wurde der Gewinner der Championship Tour 2019 auf den Schultern seiner Team-Mitglieder unter dem wolkenverhangenen Himmel aus dem Wasser getragen. Dritter wurde der Australier Owen Wright, der im Kampf um Bronze den Brasilianer Gabriel Medina besiegte.

Bei den Frauen ging Gold an die Amerikanerin Carissa Moore, die den Final gegen Bianca Buitendag aus Südafrika für sich entschied. (zap/sda)
Brändle scheitert trotz Leistungssteigerung im Halbfinal
Trotz einer Leistungssteigerung bleibt Naemi Brändle im Halbfinal der Kajak-Konkurrenz hängen. Die junge Schweizerin beendet den Wettkampf im 18. Rang.

Naemi Brändle hatte in Wildwasserpark in Kasai für den Idealfall mit einer Finalteilnahme geliebäugelt. Daraus wurde nichts. Den primären Auftrag für «Tokyo 2020» hat die 20-jährige Thurgauerin aber erfüllt, Brändle sammelte wichtige Erfahrungen an einem Grossanlass – im Hinblick auf Paris 2024. Im Halbfinal in Japan zeigte sie bereits, dass sie Lehren aus ihrem Olympia-Debüt gezogen hat. Nach einer Leistungssteigerung beendete Brändle den Wettkampf als 18. in den Top 20.

Noch in ihren zwei Qualifikationsläufen hatte die Schweizerin auf der schwierigen Strecke Lehrgeld bezahlt. Im ersten Lauf war sie gekippt und verpasste so zwei Tore, im zweiten unterliefen ihr in der unteren Hälfte des Kurses eine Reihe an Fehler; nur 25 Hundertstel hielten sie überhaupt im Wettkampf. Im Halbfinal präsentierte sich Brändle schon stark verbessert. Während die Zeiten bei der Konkurrenz im Vergleich mit der Qualifikation langsamer wurden, verbesserte das Schweizer Talent als ihre um zehn Sekunden. Auch unterliefen Brändle nur noch zwei Torfehler.

Auf die Topzeit der Australierin Jessica Fox (103,85 Sekunden), die bereits in der Qualifikation mit einer Zeit unter der 100-Sekunden-Marke überzeugt hatte, verlor Brändle noch gut 16 Sekunden. Zuvor war sie jeweils über eine halbe Minute langsamer gepaddelt als die Topleute des Feldes. (zap/sda)
Naemi Braendle of Switzerland competes in the women's Canoe slalom semifinals at the 2020 Tokyo Summer Olympics in Tokyo, Japan, on Tuesday, July 27, 2021. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
Bild: keystone
Olympia-Gold für 17-Jährige aus Alaska
Nicht die Topfavoritin Lilly King aus den USA, sondern ihre erst 17-jährige Landsfrau Lydia Jacoby schnappt sich in Tokio die Goldmedaille über 100 m Brust. King musste sich hinter Jacoby, der ersten Schwimm-Olympiasiegerin aus Alaska, und der Südafrikanerin Tatjana Schoenmaker gar nur mit Bronze begnügen.

In der zweiten Frauen-Entscheidung des Tages gewann die Australierin Kaylee McKeown über 100 m Rücken. Auf der selben Distanz gab es bei den Männern durch Jewgeni Rylow, der dabei in 51,98 den Europarekord verbesserte, vor Kliment Kolesnikow einen russischen Doppelsieg. Für den US-Amerikaner Ryan Murphy, 2016 in Rio de Janeiro Olympiasieger über 100 m Rücken und seither auch Weltrekordhalter, blieb nur der 3. Rang.

Einen Doppelsieg gab es auch über 200 m Crawl der Männer, es triumphierte Tom Dean vor seinem britischen Landsmann Duncan Scott. (zap/sda)
Lilly King of the United States poses with her bronze medal after the final of the women's 100-meter breaststroke at the 2020 Summer Olympics, Tuesday, July 27, 2021, in Tokyo, Japan. (AP Photo/Matthias Schrader)
Lilly King
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Topfavoritin Osaka scheitert im Achtelfinal
Die grosse japanische Hoffnung auf Olympia-Gold im Tennis endet im Achtelfinal. Mit Naomi Osaka scheitert die Weltranglisten-Zweite an der Tschechin Marketa Vondrousova mit 1:6, 4:6.

Osaka, die in der 2. Runde die Zürcherin Viktorija Golubic ausgeschaltet hat, zeigte sich bei ihrem dritten Auftritt in der Heimat fehlerhaft. Im ersten Satz, den die 23-Jährige in 24 Minuten abgab, unterliefen Osaka 14 unerzwungene Fehler. Der zweite Satz brachte diesbezüglich sogar noch eine Verschlechterung. Die vierfache Grand-Slam-Siegerin verbuchte zwar einige Winner mehr als im Startsatz, dafür leistete sie sich auch 18 unerzwungene Fehler.

Osaka war nach einer knapp zweimonatigen Turnierpause erst in Tokio auf die Tennis-Bühne zurückgekehrt und bei den Sommerspielen in ihrer Heimat als Topfavoritin an den Start gegangen. Bei der Eröffnungsfeier hatte die 23-Jährige die olympische Flamme entzündet und damit für den Höhepunkt gesorgt. Zuvor hatte sie sich am French Open in Paris Ende Mai nach der ersten Runde wegen psychischen Problemen und einer Depression zurückgezogen. (sda)
Naomi Osaka, of Japan, reacts after losing a point to Marketa Vondrousova, of the Czech Republic, during the third round of the tennis competition at the 2020 Summer Olympics, Tuesday, July 27, 2021, in Tokyo, Japan. (AP Photo/Seth Wenig)
Naomi Osaka
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Bencic-Krejcikova 1:6, 6:2, 6:3
Da ist der Sieg für Bencic! Die Schweizerin schliesst ihren Steigerungslauf passend mit einem Winner ab. Nun trifft sie im Viertelfinale auf die Russin Anastasia Pawljutschenkowa (WTA 18).
Bencic-Krejcikova 1:6, 6:2, 5:3
Bencic schafft hier tatsächlich ein weitere Break! Damit fehlt nur noch ein Game zum Sieg.
Bencic-Krejcikova 1:6, 6:2, 4:3
Die Freude ist leider nur von kurzer Dauer. Bencic kassiert sofort das Rebreak.
Bencic-Krejcikova 1:6, 6:2, 4:2
Break angesagt, Break gemacht, Differenz Null! Die Schweizerin schafft hier den Servicedurchbruch und hat jetzt alles Vorteile auf ihrer Seite!
Bencic-Krejcikova 1:6, 6:2, 3:2
Erneut kann Bencic hier vorlegen. Jetzt wäre doch mal Zeit für ein Break der Schweizerin.
Bencic-Krejcikova 1:6, 6:2, 2:2
Weiterhin alles in der Reihe in dieser Partie. Krejcikova ist bei 15:30 kurz in Rücklage, befreit sich aber souverän aus der heiklen Situation.
Bencic-Krejcikova 1:6, 6:2, 2:1
Nach einem 40:15 muss Bencic noch über Einstand, kann ihren Aufschlag aber halten.
Bencic-Krejcikova 1:6, 6:2, 1:1
Die Antwort von Krejcikova folgt so gleich. Auch sie lässt bei eigenem Aufschlag nichts anbrennen.
Bencic-Krejcikova 1:6, 6:2, 1:0
Die Schweizerin startet wunderbar in den dritten Satz und holt sich ihr erstes Servicegame gleich zu Null.
Bencic-Krejcikova 1:6, 6:2
Da ist der zweite Satz für Belinda Bencic! Mit einem wunderbaren Return-Winner schliesst die Schweizerin einen sackstarken Satz mit einem weiteren Break ab.
Bencic-Krejcikova 1:6, 5:2
Diesmal muss Bencic einen Breakball abwehren und macht dies mit dem zweiten (!) Aufschlag. Die Schweizerin kommt durch, noch ein Game fehlt zum Satzgewinn.
Bencic-Krejcikova 1:6, 4:2
Krejcikova kann wieder verkürzen. Aber auch diesmal war Bencic dran, hatte sogar zwei Breakchancen, welche die Tschechin aber beide mit dem Aufschlag abwehren konnte.
Bencic-Krejcikova 1:6, 4:1
Wow, jetzt ist die Schweizerin richtig warmgelaufen und holt sich ihr Servicespiel gleich zu Null. Das vierte Game in Folge für Bencic. Zu sehen ist die Partie übrigens live auf «RSI LA 2».
Bencic-Krejcikova 1:6, 3:1
Belinda Bencic ist jetzt definitiv richtig im Spiel angekommen und holt sich im zweiten Satz die Führung mit Break.
Bencic im ersten Satz chancenlos
Belinda Bencic ist im ersten Satz gegen Barbora Krejcikova absolut chancenlos und verliert gleich mit 1:6.
epa09368726 Belinda Bencic of Switzerland reacts after missing a ball against Barbora Krejcikova of Czech Republic during the women's singles tennis third round match at the 2020 Tokyo Summer Olympics at the Ariake Tennis Park in Tokyo, Japan, 27 July 2021.  EPA/LAURENT GILLIERON
Bild: keystone
Partie von Bencic wieder aufgenommen
Die Achtelfinal-Partie zwischen Belinda Bencic (WTA 12) und der Tschechin Barbora Krejcikova (WTA 11) konnte nach einem Regenunterbruch von über eineinhalb Stunden wieder aufgenommen werden. Das Spiel, das bereits mit Verspätung begonnen hatte, war beim Stand von 1:3 im ersten Satz aus Schweizer Sicht unterbrochen worden. (zap/sda)
Auch Ugolkova knapp gescheitert: Halbfinal-Neunte über 200 m Lagen
Nach Noè Ponti verpasst auch Maria Ugolkova den Einzug in den Olympia-Final äusserst knapp. Die 32-jährige Schweizerin wird über 200 m Lagen Halbfinal-Neunte.

Ebenfalls wie Ponti konnte auch Ugolkova nicht an ihre Topleistung vom Vortag anknüpfen. Die gebürtige Russin blieb im Halbfinal in 2:10,65 um 0,61 Sekunden über ihrem Schweizer Rekord. Damit bleibt Dominik Meichtry der letzte Schweizer, der in einem Olympia-Final schwamm: 2008 in Peking als Sechster über 200 m Crawl.

Die schnellsten acht Athletinnen der zwei Halbfinalserien über 200 m Lagen qualifizierten sich für den Final vom Mittwoch. Als Letzter gelang dies Alicia Wilson in 2:10,59. Die Britin schwamm im zweiten Halbfinal gleich auf der Bahn neben Ugolkova. Schnellste war wie schon im Vorlauf die Amerikanerin Kate Douglass. (zap/sda)
epa09367301 Maria Ugolkova of Switzerland in action during the Women's 200m Individual Medley Heats during the Swimming the Swimming events of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Tokyo Aquatics Centre in Tokyo, Japan, 26 July 2021.  EPA/VALDRIN XHEMAJ
Bild: keystone
Ponti verpasst Olympia-Finalteilnahme knapp
Noè Ponti scheidet im Halbfinal über 200 m Delfin aus. Der 20-jährige Tessiner Olympia-Debütant verpasst die Qualifikation für den Final der besten acht um weniger als einen Zehntel.

Ponti schlug im Halbfinal über die längste Delfin-Distanz in 1:55,37 an. Damit blieb er gleich um 0,32 Sekunden über seinem tags zuvor im Vorlauf aufgestellten Schweizer Rekord. Wäre der Tessiner diese Zeit im Halbfinal geschwommen, hätte ihm dies Rang 3 eingebracht. Auf den Japaner Tomoru Honda, der sich als Achter gerade noch die Finalteilnahme sicherte, fehlten Ponti nur sechs Hundertstel.

Überlegen Halbfinal-Schnellster war Weltrekordhalter Kristof Milak aus Ungarn in 1:52,22. (zap/sda)
Noe Ponti, of Switzerland, reacts after a heat during the men's 200-meter butterfly at the 2020 Summer Olympics, Monday, July 26, 2021, in Tokyo, Japan. (AP Photo/Petr David Josek)
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6. Platz für Nicola Spirig – Gold für Flora Duffy
Nicola Spirig zeigt in Tokio im Regen ein starkes Rennen, aber verpasst als Sechste die Medaillenränge um gut eine Minute. Jolanda Annen wird 19. Überlegen Olympiasiegerin wird Flora Duffy aus Bermuda.

Nicola Spirig hatte vor ihrem fünften olympischen Rennen gewusst, dass für eine dritte Medaille sehr vieles stimmen muss. Da sie nicht zu den besten Schwimmerinnen gehört, musste die 39-jährige Zürcherin darauf hoffen, den Anschluss auf der Radstrecke zu schaffen.

Spirig, 2012 in London Olympiasiegerin und 2016 in Rio de Janeiro mit Silber, stieg im Odaiba Marina Park mit 68 Sekunden Rückstand aus dem Wasser. Weil aber die Spitzengruppe auf dem Rad gut zusammenarbeitete, konnten die ersten Verfolgerinnen, zu welchen auch die Schweizerin gehörte, nicht aufschliessen.

Spirig leistete in der Verfolgergruppe mit Abstand am meisten Nachführarbeit, erhielt dabei aber kaum Unterstützung. Vor dem Laufen, das sie als Sechste in Angriff nahm, betrug ihr Defizit deshalb immer noch eine Minute auf das Spitzen-Quartett. Letztlich beendete die Zürcher Unterländerin das Rennen nach 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen mit zweieinhalb Minuten Rückstand auf eben diesem 6. Rang. Die zweite Schweizer Starterin Jolanda Annen wurde knapp sechs Minuten hinter der Siegerin 19.

Flora Duffy triumphierte mit riesigem Vorsprung. Die 33-Jährige aus Bermuda ging gleichzeitig mit der führenden Amerikanerin Katie Zaferes, der Deutschen Laura Lindemann und der Britin Jessica Learmonth auf die abschliessende Laufstrecke.

Auf dieser drückte Duffy von Beginn weg aufs Tempo und schüttelte die Konkurrentinnen alle ab. Am Ende gewann die zweifache Weltmeisterin mit 1:14 Minuten Vorsprung vor Georgia Taylor-Brown. Die Britin war auf der letzten Rad-Runde aus der Spitzengruppe gefallen und wechselte mit 22 Sekunden Rückstand zum Laufen. Bronze ging an Zaferes (1:27 zurück), welche bis 2,5 km an zweiter Stelle lief.

Am 31. Juli steht in Tokio noch die Mixed-Staffel auf dem Programm. Da stellt die Schweiz - mit Spirig, Annen, Max Studer und Andrea Salvisberg – ein schlagkräftiges Team. (zap/sda)
Flora Duffy of Bermuda holds her gold medal during a medal ceremony for the women's individual triathlon competition at the 2020 Summer Olympics, Tuesday, July 27, 2021, in Tokyo, Japan. (AP Photo/Charlie Riedel)
Bild: keystone
Rugby-Roboter als heimlicher Star
Japan gilt unter anderem als Land der Roboter. Einer von ihnen bringt bei den Rugby-Spielen der Olympischen Spiele das Ei aufs Feld. Kennen wir zwar schon von der Fussball-EM und dem Mini-Auto, sieht aber trotzdem irgendwie witzig aus. (ram)
IOC lockert Corona-Regeln
Das IOC und Japan erlauben den Medaillengewinnern ab sofort, bei der Siegerehrung für Fotos eine halbe Minute lang die Maske ablegen zu dürfen. Von diesen 30 Bonussekunden profitierte als erster Schweizer Silbermedaillengewinner Mathias Flückiger (Bild).

Rund um die Sommerspiele wurden bislang mehr als 150 Personen positiv getestet. Rund 85 Prozent der Athleten waren geimpft angereist. (ram/sda)
Sensation an der Tischtennis-Platte
28 der bislang 32 olympischen Tischtennis-Bewerbe gingen an China. Das Final-Resultat der Premiere des Mixed-Doppels ist deshalb eine faustdicke Sensation: Gold geht an Japan.

Jun Mizutani und Mima Ito setzten sich in einer packenden Partie nach 77 Minuten gegen Xin Xu und Shiwen Liu durch. Nachdem zunächst alles den gewohnten Gang zu nehmen schien, gewannen die Olympia-Gastgeber in sieben Sätzen mit 5:11, 7:11, 11:8, 11:9, 11:9, 6:11 und 11:6. (ram)
epa09367843 Jun Mizutani (R) and Mima Ito (L) of Japan.react after winning the Gold Medal at the Mixed Doubles Gold Medal Table Tennis Match China vs Japan of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Tokyo Metropolitan Gymnasium arena in Tokyo, Japan, 26 July 2021.  EPA/HEDAYATULLAH AMID
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Cheung Ka Long mit Premiere
Erstmals darf sich Hong Kong über einen Olympiasieg bei den Männern freuen. Florettfechter Cheung Ka Long triumphierte und bescherte dem Kleinstaat das zweite Gold, nachdem dies Windsurferin Lee Lai Shan bereits 1996 gelungen war. (ram)
epa09367681 Cheung Ka Long Hong Kongcelebrates after his victory over Daniele Garozzo Italy in the Men's foil Individual Golden medal bout during the Fencing events of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Makuhari Messe convention centre in Chiba, Japan, 26 July 2021.  EPA/KIYOSHI OTA
Bild: keystone
Historisches Gold für die Philippinen
Hidilyn Diaz schreibt philippinische Geschichte: Die Gewichtheberin holte das erste Olympia-Gold in der Geschichte des Landes. Diaz gewann in der Kategorie bis 55 Kilogramm vor der Chinesin Liao Qiuyun und Sulfija Tschinschanlo aus Kasachstan. (ram)
epa09367546 Hidilyn Diaz of the Philippines reacts in the Women's 55kg Snatch during the Weightlifting events of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Tokyo International Forum in Tokyo, Japan, 26 July 2021.  EPA/JEON HEON-KYUN
Bild: keystone
Das steht heute auf dem Programm
Medaillenentscheidungen:
23.30 Uhr montags:
Triathlon, Frauen mit Jolanda Annen, Nicola Spirig
03.43 Uhr: Schwimmen, Männer, 200 m Crawl
03.51 Uhr: Schwimmen, Frauen, 100 m Rücken
03.59 Uhr: Schwimmen, Männer, 100 m Rücken
04.17 Uhr: Schwimmen, Frauen, 100 m Brust
04.35 Uhr: Schiessen, Mixed, Luftpistole 10 m, Teams
08.00 Uhr: Mountainbike, Cross Country, Frauen mit Sina Frei, Linda Indergand, Jolanda Neff
08.00 Uhr: Wasserspringen, Frauen, 10 m synchron
08.50 Uhr: Schiessen, Mixed, Luftgewehr 10 m, Teams
08.50 Uhr: Gewichtheben, Frauen, bis 59 kg
09.15 Uhr: Kanu, Slalom, Frauen, Kajak-Einer, evtl. mit Naemi Brändle
10.00 Uhr: Reiten, Dressur, Teams
11.50 Uhr: Judo, Frauen, bis 63 kg
12.30 Uhr: Judo, Männer, bis 81 kg
12.30 Uhr: Fechten, Frauen, Teams
12.45 Uhr: Kunstturnen, Frauen, Mannschaftsfinal
12.50 Uhr: Gewichtheben, Frauen, bis 64 kg
13.00 Uhr: Softball, Frauen, Final Japan – USA
14.30 Uhr: Taekwondo, Frauen, über 67 kg
14.45 Uhr: Taekwondo, Männer, über 80 kg
Weitere Schweizer Einsätze:
04.00 Uhr:
Belinda Bencic, Tennis, Einzel, 3. Runde gegen Barbora Krejcikova (CZE)
04.41 Uhr: Noè Ponti, Schwimmen, 200 m Delfin, Halbfinal
05.05 Uhr: Maria Ugolkova, Schwimmen, 200 m Lagen, Halbfinal
05.05 Uhr: Maud Jayet, Segeln, Laser Radial, 5. und 6. Wettfahrt
07.00 Uhr: Naemi Brändle, Kanu, Slalom, Kajak, Einer, Halbfinal
07.50 Uhr: Lucien Cujean/Sébastien Schneiter,Segeln, 49er, 1., 2., und 3. Wettfahrtca.
08.30 Uhr: Belinda Bencic/Viktorija Golubic, Tennis, Doppel, 2. Runde gegen Garbiñe Muguruza/Carla Suarez Navarro (ESP)
12.16 Uhr: Roman Mityukov, Schwimmen, 100 m Crawl. Vorlauf
12.54 Uhr: Antonio Djakovic/Roman Mityukov/Noè Ponti/Nils Liess, Schwimmen, 4x200 m Crawl, Vorlauf
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Die Schweizer Fahnenträger bei Olympia

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Die Schweizer Fahnenträger bei Olympia
quelle: keystone / laurent gillieron
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Freiburg-Trainer Streich heult zum Abschied und wird zum Vorsänger in der Kurve

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