Krankenkasse
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SP will Krankenkassenprämien auf 10 Prozent des Einkommens begrenzen



Die SP will den steigenden Krankenkassenprämien mit einer Initiative eine Obergrenze von zehn Prozent des verfügbaren Einkommens setzen. Zudem sollen die Prämienverbilligungen in den Kantonen harmonisiert werden.

Die Obergrenze soll für Personen mit einem unteren oder mittleren Einkommen und unter Berücksichtigung des Vermögens gelten, wie die SP in ihrem am Donnerstag in Bern präsentierten Papier schreibt.

Dabei müsse das verfügbare Einkommen klar definiert werden. Im Konzept ist vorgesehen, dass dafür das steuerbare Einkommen nach Steuerrecht herangezogen wird. Als Referenzprämie würde die Standardprämie des Bundesamts für Gesundheit gelten. Die SP will zudem, dass die Prämienverbilligungen in den Kantonen harmonisiert werden.

Umfrage

Würdest du eine Obergrenze für Krankenkassenprämien befürworten?

  • Abstimmen

1,405 Votes zu: Würdest du eine Obergrenze für Krankenkassenprämien befürworten?

  • 71%Ja.
  • 13%Nein.
  • 12%Eventuell, die Obergrenze ist aber zu tief/hoch.
  • 3%Weiss nicht.

Zudem sollen mehr Mittel für die Prämienverbilligungen zur Verfügung gestellt werden. Die Kosten sollen dabei fix zu zwei Dritteln dem Bund und zu einem Drittel den Kantonen zugeordnet werden.

Die SP rechnet dabei mit Mehrkosten in der Höhe von rund 3,6 Milliarden Franken. Damit würden gemäss der Partei die Ausgaben für die Prämienverbilligungen auf 7,5 bis 8,3 Milliarden Franken steigen.

Die SP wird Anfang Dezember an ihrem Parteitag darüber entscheiden, ob sie die Initiative definitiv lancieren wird. Mit der allfälligen Unterschriftensammlung soll im Frühling 2019 begonnen werden. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ril 21.09.2018 07:39
    Highlight Highlight Schade, ist ein System über die Steuern à la NHS in weiter Ferne. Das + Schlupflöcher der Superreichen schliessen und das System wäre fairer und für alle einfacher.
    Eine Deckelung bei 10% des Einkommens ist sicher ein Anfang aber nicht ideal. Ob man 10% mehr oder weniger hat, macht bei ganz tiefen Einkommen einen grossen Unterschied, und der Mittelstand wird weiterhin normal wie bisher belastet, obwohl der auch unter den KK Kosten leidet.
  • p4trick 21.09.2018 07:02
    Highlight Highlight Kleines Rechenbeispiel mit Familie 2 Kinder
    Vater 2500, Mutter 300, Kinder 0 Franchise
    Alle ausser Vater mit Unfall. Traditionelles Beispiel sorry..
    Basel: 970 Franken
    SG: 700

    Mittelstand fängt bei 8200 Brutto Lohn an für diese Familie.
    SG Familie bekommt an dieser EK Grenze keine Prämienverbilligung Basel Familie aber schon. Die kantonale Verschiebung der Kosten stimmt mich doch fraglich.
  • Schneider Alex 21.09.2018 05:52
    Highlight Highlight Das wäre ein weiterer Anreiz für die bürgerliche Seite, endlich für die Einführung von flächendeckenden Mindestlöhnen einzustehen.
  • murrayB 21.09.2018 02:50
    Highlight Highlight Wieso bekommt man von der Politik seit Einführung des KVG's immer nur Umverteilungslösungen statt reale Kostenbremsungen präsentiert?

    Liebe Politiker, überprüft die

    Spitallandschaft,
    Ärztelöhne,
    Medikamentenpreise,
    Mittel- und Gegenständepreise,
    Ärztedichte,
    ...

    Für was werdet ihr von uns bezahlt?
  • Hayek1902 21.09.2018 00:39
    Highlight Highlight Das macht keinen Sinn, denn das Krankheitsrisiko hat keine kausalität zum einkommen. Ich erwarte von der sp keine ökonomische kompetenz, aber das ist sogar für gewerkschaftsbetonköpfe zu hohl. Hier die Lösung: erhöht die krankenkassen-subventionierung für schlechtverdienende. Finde ich auch schlecht, aber immerhin die ökonomisch bessere lösung.
  • PVJ 20.09.2018 23:03
    Highlight Highlight Es stimmt natürlich, dass die Initiative die Kosten nur verlagert und nicht senkt.
    Allerdings: Gesundheit in einer alternden Gesellschaft kostet nun mal immer mehr, das ist nicht nur in der Schweiz so. Und wir sind auch selber schuld: Das Volk hat bisher alle Vorschläge zur Kostendämpfung an der Urne abgelehnt (Managed Care 2012, Einheitskasse 2014), kantonale Gesundheitsdirektoren, die Regionalspitäler schliessen wollen, werden zuverlässig abgewählt. Verzichten wollen offenbar die wenigsten, wenn es um die Gesundheit geht.
  • KnechtRuprecht 20.09.2018 20:16
    Highlight Highlight Genau, der Mittelstand mit Einkommen 5 - 7k wird wieder geschröpft. Diejenigen die 100% arbeiten und den ganzen Laden am Laufen halten.
    Fail SP. Nochmals über die Bücher und was nachhaltiges präsentieren.
    • dä dingsbums 20.09.2018 21:07
      Highlight Highlight Kannst Du mir bitte erklären, wieso man geschröpft wird, wenn man eine Limite einführt?

    • KnechtRuprecht 20.09.2018 21:29
      Highlight Highlight Was denkst du wer die 3.6 Mia Mehrkosten bezahlt? Die Reichen? Wohl kaum... die Armen? Nicht möglich!
      Das Ganze ist wieder typisch SP in ihrer rosaroten Traumwelt. Symptom- anstatt Ursachenbekämpfung um ihr Soziales Gewissen zu beruhigen.
    • Mutzli 20.09.2018 21:56
      Highlight Highlight @KnechtRuprecht Falls der Vorschlag so durchkommen würde, wie von der SP gewünscht, dann würden etwaige Mehrkosten absolut von den Reichsten abgefangen werden.

      Die Mehrkosten von 3.6 Mia die Sie ansprechen, haben mit der Obergrenze allerdings nichts zu tun und beziehen sich auf die andere Idee. Namentlich die Prämienverbilligungen zu harmonisieren, auszubauen und mehr zur Bundessache zu machen. Wobei 3.6 der worst case wäre und gleichzeitig die Kantone Geld sparen könnten.

      Gern muss mans nicht haben, aber keine Ahnung, wieso das jetzt für den Mittelstand besonders schlimm sein sollte.
  • Bijouxly 20.09.2018 19:49
    Highlight Highlight "Die SP rechnet dabei mit Mehrkosten in der Höhe von rund 3,6 Milliarden Franken. Damit würden gemäss der Partei die Ausgaben für die Prämienverbilligungen auf 7,5 bis 8,3 Milliarden Franken steigen."

    ... Und dieser Mehrbetrag fällt einfach vom Himmel. Ok. Ist ja nur knapp eine Milliarde. Könnte es sein, dass das eh auch wieder der Steuerzahler übernimmt? Hmm... Ja!
  • Exodus 20.09.2018 19:44
    Highlight Highlight Wenn die Prämienkosten nicht mehr als 10 % des Einkommen betragen, dann können Armen oder Wenigverdienenden theoretisch die teuerste (leistungsstärkste) Krankenkasse wählen...
    • Magenta 21.09.2018 08:34
      Highlight Highlight Exodus: die leistungsstärkste? Die Leistungen der Grundversicherung sind bei sämtlichen Kassen identisch.
  • einmalquer 20.09.2018 18:52
    Highlight Highlight Versuche, die Kosten in den Griff zu bekommen, sind bisher gescheitert.

    An den verschiedenen Akteuren im Krankenbusiness, inkl. Parlament und dem Volk.

    Jetzt erfolgt ein neuer Versuch. Wieder eine Initiative. In den meisten Kantonen sind Initiativen gescheitert, wenn sie das Ziel hatten, vermehrt Prämienverbilligungen zu gewähren.

    Es ist ein guter neuer Versuch - denn gegen die Pharmalobby will die Politik nicht ernsthaft ankämpfen.

    Also muss man eben versuchen, die Kosten anders zu verteilen.

    Falls auch das scheitert, kann niemand mehr mit gutem Gewissen gegen die Prämienhöhe stänkern
  • Katzenseekatze 20.09.2018 18:51
    Highlight Highlight AHV 1800 Fr. Krankenkasse Monat Fr. 475. allgemein!
  • infomann 20.09.2018 18:33
    Highlight Highlight Eine Obergrenze ist keine Lösung,vder Rest zahlt einfach der Steuerzahler.
    Die Lösung wäre die ganze Lobby zu bekämpfen, aber das ist halt schwieriger und darum lässt man es einfach.
  • Liselote Meier 20.09.2018 18:33
    Highlight Highlight Sollten sich lieber um solch Sachen kümmern.

    https://m.srf.ch/news/article/15189213/amp

    Was aber am meisten hilft, schaut die Kandidaten an die ihr wählt und streicht den Pharmaloby-Filz von eueren Listen. Egol ob Links, Liberal, Christlich oder Rechts. Sonst ändert sich rein gar nichts.
  • aglio e olio 20.09.2018 18:11
    Highlight Highlight Der Gedanke ist gut um die Einkommensschwächsten zu entlasten.
    Nicht mehr und nicht weniger.
    Das Grundproblem der zu hohen Kosten bleibt damit leider unangetastet.
    • Mutzli 20.09.2018 22:00
      Highlight Highlight Die Idee ist theoretisch, dass dies nur der erste Schritt sein soll. So soll damit gerade eben Druck aufgesetzt werden, damit endlich Kosten reduziert werden müssen. Zitat: . «Die Prämienentlastungs-Initiative wird es den Haushalten erleichtern, ihre Prämien zu bezahlen. Und sie zwingt die Politik, etwas gegen die Kosten im Gesundheitswesen zu tun.»

      Ob man das glaubt will oder nicht, ist natürlich eine andere Frage. Aber die Problematik wäre explizit angesprochen.
  • demian 20.09.2018 17:42
    Highlight Highlight Statt das Problem zu lösen, werden die Kosten ein bisschen anders verteilt.
  • Patho 20.09.2018 17:36
    Highlight Highlight Sprich die Ehefrau eines Kalibers ala Vasella müsste dann keine Krankenkasse mehr bezahlem, sollte sie Hausfrau sein und kener bezahlten Arbeit nachgehen?🤔 Guuute Idee...
    • Maracuja 20.09.2018 18:07
      Highlight Highlight @Patho

      Quatsch, Ehepaare werden gemeinsam besteuert. Eine Ehefrau kann somit nicht 0 Fr. Einkommen geltend machen. Anders sähe es aus, wenn das Paar im Konkubinat lebt. Das Problem stellt sich schon heute bei Prämienverbilligung und betrifft vor allem studierende Kinder aus reichem Elternhaus.
    • dontknow 20.09.2018 18:32
      Highlight Highlight @Maracuja
      Inwiefern stellt sich dieses Problem bei Studis aus reichem Hause ? Mir wurde die Prämienverbilligung als ich während meiner Ausbildung auszog verweigert, mit dem Hinweis dass die Eltern genügend Vermögend seien(0815 Mittelstand) und bis zum Abschluss meiner Erstausbildung Unterhaltspflichtig seien. Gemäss hiesiger Rechtssprechung zählt Gymi/Kanti nicht als abgeschlossene Erstausbildung.

      Selbst bei einem reichen Paar welches im Konkubinat lebt, müsste doch einer der Elternteile dememtsprechend dafür aufkommen ?
    • Maracuja 20.09.2018 19:42
      Highlight Highlight @dontknow

      Ist evtl. vom Wohnkanton abhängig. In ZH gilt: <Jahrgang 1993 bis 1999: Wenn Ihre Steuerfaktoren innerhalb der Einkommens- und Vermögensgrenzen (s. Ziffer 15) liegen, erhalten Sie die Prämienverbilligung für Kinder und Jugendliche. Wenn Sie zudem in Erstausbildung sind und Ihr Unterhalt hauptsächlich von Ihren unterstützungs- pflichtigen Eltern bestritten wird, erhalten Sie bis zum Ausbildungsende eine erhöhte Prämienverbilligung.> (svazuerich)
      Massgebend ist Steuererklärung vom Studierenden. Einschränkungen (wie in Ihrem Fall) werden auf dem Merkblatt keine aufgeführt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • IMaki 20.09.2018 17:33
    Highlight Highlight Ein Jahr vor den Wahlen sind von SP bis Herrliberg alle für eine Senkung der kranken Prämien. Einen Tag nach den Wahlen sorgen sich dieselben Parteien dann wieder um ihre Klientel, die den Stutz an Therapien verdient, wozu es noch gar keine Krankheiten gibt oder die sich an den Medikamentenpreisen dumm und dämlich verdient.
  • kafifertig 20.09.2018 17:17
    Highlight Highlight Gute Idee.
    Dito für die Einkommenssteuer auch noch grad!
  • Carry62 20.09.2018 17:13
    Highlight Highlight Wieder eine tolle Idee der SP...
    Was hatte Ruth Dreifuss uns damals in Sachen KK Prämien alles versprochen 😳
    Bin am überlegen, in welcher Partei sie war/ist 🧐
  • Pointer 20.09.2018 17:04
    Highlight Highlight Schön, wenn die SP das möchte. Klingt für mich aber nach einem populistischen Vorschlag. Statt der Symptome sollte man die Ursachen bekämpfen.
    • Klaus0770 20.09.2018 17:38
      Highlight Highlight Und was genau sind die Ursachen?
      Zur Zeit weiss es niemand so genau! Alle Marktteilnehmer schieben sich gegenseitig den schwarzen Peter zu!
      Wenigstens kommt von einer Partei ein Vorschlag über den man diskutieren kann! Von unserer Bürgerlichen Mehrheit kommt nichts bis gar nichts verwertbares!
    • Pointer 20.09.2018 23:50
      Highlight Highlight Kosten umverteilen bringt nichts. Man muss dort ansetzen, wo die Kosten generiert werden.
  • Stichelei 20.09.2018 16:42
    Highlight Highlight Die SP auch wieder mal voll auf dem Populismuszug, nur halt auf der linken Seite. Statt Probleme zu lösen, nämlich Wege zu finden, die ausufernden Gesundheitskosten einzudämmen, greift man zum alten Rezept: Einfach die Kosten umverteilen, auf den so wohlhabenden Mittelstand, der mittlerweile für alles und jede bezahlen soll. Nein Danke.
    • dä dingsbums 20.09.2018 21:10
      Highlight Highlight Inwiefern werden Kosten auf den Mittelstand abgewälzt?
    • Mutzli 20.09.2018 22:06
      Highlight Highlight @Stichelei Die Obergrenze soll für die Unterschicht und gerade eben auch für den Mittelstand gelten, damit dieser entlastet ist. Die reicheren sind explizit davon ausgenommen.

      D.h. selbst wenns angenommen wird, würde der Mittelstand eine im Recht verankerte Versicherung haben, nie mehr als 10% zahlen zu müssen.
      Opfer wäre er damit eben gerade nicht.

      Zudem soll diese Budgetierung ein Druckmittel für die Politik sein, endlich mit dem Kostenabbau vorwärts zu machen. Ob das eine realistische Erwartung ist, ist natürlich eine andere Frage.
    • Stichelei 20.09.2018 22:08
      Highlight Highlight @dä dingsbums: Na wer bezahlt wohl die Differenz der gedeckelten Prämien zu den realen Gesundheitskosten?
    Weitere Antworten anzeigen
  • dop_forever 20.09.2018 16:36
    Highlight Highlight Und die Reichen, die kein Einkommen haben und ihr Vermögen irgendwie verschleiern bezahlen nichts?
  • Rabenau84 20.09.2018 16:13
    Highlight Highlight Das müsste dann schon ganz klar definiert werden, für wenn das gilt. 10% des steuerbaren Einkommens, was heisst das? Nicht viele Alleinverdiener werden 10% ihres Einkommens abgeben müssen. Ich gebe wohl so inetwa 4% aus (Nettoeinkommen, nicht das steuerbare). Als Alleinverdiener / Alleinwohner ist das Leben schon teuer genug, da man überall "geschröpft" wird. Wenn meine Prämie demnach 1-2.5x höher sein würde, dann: Nein danke! Für Familien finde ich es aber eigentlich durchaus sinnvoll. Es darf nur nicht einfach eine Umverteilung der Kosten sein.
    • Butschina 20.09.2018 16:38
      Highlight Highlight Ich würde wohl davon profitieren, aber es wäre sinnvoller die Kosten im Gesundheitswesen zu senken. Wenn ich sehe wie viele unnötige Blutuntersuchungen, Röntgenbilder und andere Untersuchungen teils gemacht werden, stehen mir die Haare zu Berge.
    • bokl 20.09.2018 18:00
      Highlight Highlight "Es darf nur nicht einfach eine Umverteilung der Kosten sein."

      Wie soll es ohne Umverteilung gehen, wenn ein Teil weniger bezahlt?
    • dä dingsbums 20.09.2018 21:14
      Highlight Highlight "Als Alleinverdiener / Alleinwohner ist das Leben schon teuer genug, da man überall "geschröpft" wird."

      Dein ganzer Lohn nur für Dich allein und du beklagst Dich?

      Dude...
    Weitere Antworten anzeigen
  • andrew1 20.09.2018 16:13
    Highlight Highlight Ursachenbekämpfung und nicht symptimbekämpfung bitte. Wenn man die kosten nur anders verteilt ist man nicht viel weiter. Es bräuchte griffige einsparungen. Und das für alle nach dem super motto:" für alle statt für wenige". Hier geschiet gerade das gegenteil:" für wenige statt für alle" denn der mittelstand mit 4500-7000 fr im monat wird wohl kaum entlastet.
  • Alex_Steiner 20.09.2018 16:01
    Highlight Highlight Grundversicherung verstaatlichen und gut ist...
    • Redly 20.09.2018 18:23
      Highlight Highlight Bitte erklär, welche Gesundheitskosten dann nicht mehr anfallen.
      PS: der Staat ist auch nicht immer am Effizientesten in seinen Tätigkeiten...
    • zeromaster80 21.09.2018 06:48
      Highlight Highlight War klar, dass das kommt und bejubelt wird. Ich wiederhole mich: Gewinne gibt es in der Grundversicherung keine. Die Verwaltungskosten der Kassen ist <5% und damit sehr effizient. Die Kassen bestimmen die Leistungen nicht, das macht der Staat. Und jetzt erklär doch mal, warum das etwas bringen soll.
  • nukular 20.09.2018 15:49
    Highlight Highlight Ich zahle für meine KK grundversicherung 172fr plus noch 35fr zusatzversicherung... Ich weiss ja nicht was ihr alle für versicherungen habt, abwr bei mir sind das bei weitem keine 10%...
    • MacB 20.09.2018 16:05
      Highlight Highlight warte mal, bis du älter wirst oder mal krank warst, so dass du die Kasse (Zusatz) nicht mehr wechseln kannst und du KVG-ANgebote bekommst, dass du nicht mehr wechseln willst... da vergehen dir dann die 172.-+35.- ;)

    • N. Y. P. D. 20.09.2018 16:13
      Highlight Highlight Du wolltest sicher noch
      erwähnen, dass Deine Franchise 2500.- beträgt ?
    • Trainer 20.09.2018 16:16
      Highlight Highlight Ist ja von Kanton zu Kanton unterschiedlich ich bezahle z.b 300 in Basel Stadt bei der günstigsten KK.
      Zum Vergleich 160 chf im Kanton Graubünden
    Weitere Antworten anzeigen
  • iisebahnerin 20.09.2018 15:46
    Highlight Highlight Im Ansatz gut, mein Vorschlag:

    Bis 50'000.- steuerbares Einkommen, steuerbares Vermögen max 100'000 = 7.5%

    50'000-100'000 steuerbares Einkommen, Vermögen bis 200'000 (weil evtl Wohneigentum) = 10%

    Ab 100'000 steuerbares Einkommen resp. Und/oder ab 200'000 Vermögen = 15%

    Wäre wohl nur realistisch, wenn endlich das Stimmvolk einer Einheitskasse ustimmem würde. Dass die "freie" (=lobbyismusgesteuerte) Marktwirtschaft im Gesundheitswesen nicht funktioniert, dürfte wohl mittlerweile allem klar sein, oder?
    • CaptainPfirsich 20.09.2018 16:33
      Highlight Highlight Du meinst, weil ich schon in der Steuerprogression bin, kommts ja dann eh nicht mehr drauff an? 15 % vom steuerbaren Einkommen? 15‘000 und mehr als pro Jahr, echt jetzt? Und als Ehepaar mal 2? Also 30‘?
    • bokl 20.09.2018 18:04
      Highlight Highlight @CP
      Maximal 15%, nicht als Standardprämie...
    • Redly 20.09.2018 18:21
      Highlight Highlight Hey, aber dann gleich richtig: Allen mit mehr Lohn gleich alles wegnehmen. Diese blöden Leistungsanreize sind ja so unfair und Sozialismus schaffte immer viel mehr Wohlstand und Freiheit...
      NICHT!
      🤦‍♂️🤦‍♀️
    Weitere Antworten anzeigen
  • lucasm 20.09.2018 15:42
    Highlight Highlight Das Problem wird damit alles andere als gelöst, die Gesundheitskosten steigen munter weiter - ist ja auch egal, wenn man eh nicht mehr als 10% sebst bezahlen muss. Tolle Politik der SP. Die, die es noch bezahlen können, zahlen doppelt (weil sie mit ihren Steuern die Prämien der anderen finanzieren). Die SP sollte sich lieber darum bemühen, dass die Kostenexplision eingedämmt werden kann.
  • Redly 20.09.2018 15:39
    Highlight Highlight Könnte man nicht gleich alle grösseren Ausgaben in Prozent des Einkommens definieren?
    Ist zwar doppelt zur Sozialhilfe für jene, die es wirklich nötig haben, würde aber diese blöden Anreize für Leistung eliminieren.
    Diese kommunistischen Ansätze haben in der Geschichte ja immer allen viel Wohlstand und Freiheit gebracht...
    Ironie off.
    • MacB 20.09.2018 16:01
      Highlight Highlight Entschuldige, ich hab aus Versehen geblitzt, ich wollte herzen.
    • Magenta 20.09.2018 16:17
      Highlight Highlight Sorry, mir geht es gleich wie MacB – habe einfach nicht in Ruhe zu Ende gelesen...
    • MacB 20.09.2018 16:56
      Highlight Highlight @Magenta...in der "Wut" nach halbem Kommentar geblitzt... und sich dann bei den Worten "ironie off" an den Kopf gelangt. So ging's mir auch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Watcher 20.09.2018 15:34
    Highlight Highlight Es würde schon genügen, wenn die exorbitanten Medikamentenpreise kostendeckend mit sinngemässem Gewinn gesenkt würden.
  • #Technium# 20.09.2018 15:33
    Highlight Highlight Typisch rein sozialistischer Ansatz mit null Nachhaltigkeit. Dieser Schwachsinn wird niemals durchkommen!
  • Magenta 20.09.2018 15:24
    Highlight Highlight Nein – oder wenn, dann klar gedeckelt! Denn eine gesetzlich vorgeschriebene Obergrenze würde wohl auch schamlos ausgereizt. Meine Prämie würde sich bei einer Obergrenze von 10 % mehr als verdoppeln. Und ich gehöre zum Mittelstand, nicht zu den Bessergestellten.
    • Maya Eldorado 20.09.2018 20:11
      Highlight Highlight Beim mir würde sich die Prämie fast halbieren....
    • ands 20.09.2018 21:29
      Highlight Highlight Weshalb sollte sich bei Einführung einer Obergrenze irgendwas erhöhen? Der Wettbewerb zwischen den Krankenkassen existiert ja weiterhin.
  • N. Y. P. D. 20.09.2018 15:24
    Highlight Highlight Der Kampf gegen die Gesundheitskosten ist gescheitert. Wir schauen ja nur noch, wie wir die Kosten verteilen.

    Der ganze LOBBYSUMPF in Bern müsste eigentlich gedeckelt werden. Oder noch besser : Alle raus.

    Dann mit vernünftigen Leuten von Grund auf das Gesundheitssystem neu denken.

    Was mir aber eingefahren ist vor kurzem. Die Generika haben in 80% aller Medis Substanzen aus China und Indien drin. Der, sorry, Dreck landet in unseren Körpern. Es gab schon mehrere Rückrufe.

    Generika = potenziell giftige Substanzen.

    Einfach traurig, was hier abgeht.
    • nödganz.klar #161 20.09.2018 15:34
      Highlight Highlight @N.Y.P

      Hast du das Gefühl, nur Generika haben Substanzen aus Indien oder China drin? Wo werden schon wieder all unsere Antibiotikas hergestellt? Hmmm...
    • MacB 20.09.2018 15:38
      Highlight Highlight Generika = potenziell giftige Substanzen?

      Da hätt ich jetzt gerne Quellen.
    • N. Y. P. D. 20.09.2018 16:08
      Highlight Highlight @MacB

      Ich habe hier meine Meinung kundgetan..
      Es war ja gerade letzthin wieder ein Generika aufgeflogen, das giftige Substanzen aus China enthielt. Aber da will ich jetzt nicht nach der Geschichte googeln. Sollten alle mitbekommen haben.

      Also, keine Quellen für Dich.


      P.S. Wieso steht bei Generikas nie, dass auch Substanzen aus China drin sind ? Weil es sonst die Konsumenten nicht kaufen würden. Aus gutem Grund.
    Weitere Antworten anzeigen
  • inmi 20.09.2018 15:18
    Highlight Highlight Preiskontrollen funktionieren nicht. Willkürlich Preise festlegen geht nicht. Wer zahlts sonst? Die Allgemeinheit.
  • MacB 20.09.2018 15:13
    Highlight Highlight Obergrenze finde ich sinnvoll, jedoch dann für alle, nicht nur für einen Teil. Sonst ist die Grenze wieder bei 6'000.- Monatslohn und jeder, der mehr verdient, ist schon wieder der A***, der sowieso schon genug gerupft wird.

    Zudem: worauf basiert denn bitte die Berechnung? Steuerbarem Einkommen? Kann ein Reicher locker auf 0 bringen mit Immobilieninvestitionen. Auf Lohnausweis? Dann lässt man sich mehr Dividende als Reicher auszahlen. Am Schluss triffts wieder den MIttelstand, oberhalb der Grenze der SP. Echt zum k***

    Eine weitere Umverteilungsinitiative vom Mittelstand nach unten, danke...
    • BoogieWoogie 20.09.2018 17:35
      Highlight Highlight Ich habe zwar nur diesen Artikel zum Thema gelesen aber da steht ja geschrieben "unter Berücksichtigung des Vermögens". Das deutet für mich schon darauf hin, dass man an dein beschriebenes Problem gedacht hat. Wie genau das gedacht ist, geht aus dem Text allerdings nicht hervor.
    • aglio e olio 20.09.2018 18:05
      Highlight Highlight Steht doch im Text:
      "Die Obergrenze soll für Personen mit einem unteren oder mittleren Einkommen und unter Berücksichtigung des Vermögens gelten, [...] ...ist vorgesehen, dass dafür das steuerbare Einkommen nach Steuerrecht herangezogen wird."

      Und was wird vom Mittelstand nach unten umverteilt?
      Wieso ist jeder der über 6000 verdient, der A***?
      Es steht doch nirgends, dass jeder 10% seines Einkommens als KV Prämie abdrücken soll.
      Es wäre für Geringverdiener eine Erleichterung. Für alle anderen ändert sich nichts...
    • thi 20.09.2018 18:27
      Highlight Highlight Ich Stimme dir zu. Den Grundgedanken der Initiative ist top. Nur sollte für alle gleiches gelten. Egal was im Portemonnaie ist
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  • Pafeld 20.09.2018 15:08
    Highlight Highlight Wird ehrlich gesagt auch Zeit. Es kann nicht sein, dass die Kantone für die Finanzierung ihrer tiefen Unternehmenssteuern die Ausgaben für die Prämienrückerstattung immer weiter herunterfahren. Einen zynischeren Beweis, dass die Tiefsteuerstrategien auf Kosten der Bedürftigen geht, gibt es wohl kaum. Denn solange rund ein Viertel aller Bundesparlamentarier irgendwie mit dem Gesundheitswesen verbandelt sind, sind die Anreize zur nachhaltigen Kostenbremsung schlicht nicht stark genug.
  • the bøll 20.09.2018 15:05
    Highlight Highlight Schwachsinn. Dann soll ich statt heute 230.- monatlich plötzlich bis über 1000.- bezahlen müssen?
    • Mutzli 20.09.2018 16:29
      Highlight Highlight @the boll Es geht um eine Obergrenze, heisst das Maximum was erlaubt wäre.
      Wenn die Kosten nicht plötzlich noch viel mehr astronomisch in die Höhe schnellen, würde das Ihnen also nix ausmachen, denn nur weil eine obere Limite gegeben ist, muss man den Preis nicht anheben.

      Dafür würde eine allgemeine SChmerzgrenze festgelegt, die Personen zugute kommen sollte, die sonst über 10% zahlen müssten. Seis wegen Abstrichen bei Prämienverbilligungen, Einkommenseinbruch, Kinder etc. pp.

      So zumindest die Theorie.
    • Shlomo 20.09.2018 16:49
      Highlight Highlight Sorry bøll: aber wenn du in demfall so ca. 13000-14000 vor Steuern verdienst, hättest du um 15:05 keine Zeit zum kommentieren sondern wärst bei der Arbeit.

Prämienverbilligung: Schaffhauser profitieren am meisten, Luzerner am wenigsten

In der Schweiz erhält ein gutes Viertel der Bevölkerung eine individuelle Verbilligung der Krankenkassenprämien. Im letzten Jahr haben Bund und Kantone dafür 4.5 Milliarden Franken ausgegeben.

Von den rund 2.2 Millionen Menschen, die 2017 eine individuelle Prämienverbilligung bezogen, hatten gleichzeitig rund 380'000 Ergänzungsleistungen (EL) und rund 330'000 Sozialhilfe, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Monitoring des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) hervorgeht.

Je nach Kanton zeigt …

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