DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Amazon verfehlt trotz Gewinnsprung die Erwartungen

30.07.2021, 07:33

Der Onlinehändler Amazon hat im zweiten Quartal 2021 die Umsatzerwartungen der Analysten verfehlt. Die Amazon-Aktie fiel nachbörslich zunächst um 7 Prozent.

Der Gesamtumsatz habe im Berichtsquartal bei knapp 113.1 Milliarden Dollar gelegen nach 88.9 Milliarden im Vorjahreszeitraum, wie der weltgrösste Onlinehändler am Donnerstag mitteilte. Der Konzerngewinn kletterte von April bis Juni um 48 Prozent auf 7.8 Milliarden Dollar.

Bild: keystone

Das abgelaufene Quartal war das letzte unter Konzerngründer Jeff Bezos. Neuer Chef des 27 Jahre alten Unternehmens ist seit Anfang Juli Andy Jassy, der das Ruder am 5. Juli übernommen hatte und damit Bezos an der Spitze abgelöst hatte.

Zuvor leitete Jassy die überaus erfolgreiche Cloud-Sparte AWS, die auch im abgelaufenen Quartal mit einem Umsatzplus von 37 Prozent auf 14.8 Milliarden Dollar punktete. Allerdings kamen die Konkurrenten Microsoft und Google zuletzt auf ein grösseres Wachstum.

Im laufenden Vierteljahr werde eine Abschwächung des Geschäftsgangs erwartet, teilte der Konzern am Donnerstag weiter mit. Bislang hatte sich Amazon in der Corona-Pandemie von Erfolg zu Erfolg gehangelt.

Angesichts der fortschreitenden Impfkampagnen rund um den Globus würden immer mehr Geschäfte wiedereröffnen. Da die Menschen wieder mehr Zeit ausserhalb ihrer vier Wände verbrächten, würden sie auch weniger online einkaufen. (sda/reuters)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Produkte, die du kaum brauchen kannst, aber trotzdem willst

1 / 20
Produkte, die du kaum brauchen kannst, aber trotzdem willst
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Auch Amazon-Alexa «cringed» bei der neusten «Bachelorette»-Folge

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Sehr attraktive Preise»: Die Schweiz lagert künftig staatliche Daten bei Alibaba in China

Die Bundeskanzlei hat einen Grossauftrag für Datenspeicherung in der Cloud im Wert von 110 Millionen Franken an vier amerikanische und ein chinesisches Unternehmen vergeben.

Der Bund will künftig staatliche Daten in der Cloud speichern und verarbeiten. Dafür hat er einen Auftrag ausgeschrieben, welchen fünf Unternehmen gewonnen haben: Amazon, IBM, Oracle, Microsoft und der Alibaba-Konzern. Das berichtet der «Tages-Anzeiger». Bei den ersten vier handelt es sich um in den USA ansässige Unternehmen, Alibaba hingegen stammt aus China. Ein europäischer oder gar schweizerischer Anbieter wurde nicht berücksichtigt.

Der Auftrag hat ein Volumen von 110 Millionen Franken, …

Artikel lesen
Link zum Artikel