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In this photo released by the Syrian official news agency SANA, Syrian President Bashar Assad, center, walks on a street with officials after performing the morning Eid al-Adha prayers in Daraya, a blockaded Damascus suburb, Syria, Monday, Sept. 12, 2016. Syrian President Bashar Assad says his government is determined to

Syriens Präsident Baschar al-Assad besichtigt einen Vorort von Damaskus: Aufnahme von gestern Montag.  Bild: AP/SANA

Trotz Waffenruhe vereinzelte Kämpfe aus Syrien gemeldet



Aus Syrien werden bislang lediglich geringfügige Verstösse gegen die neue Waffenruhe gemeldet. Nach Angaben der oppositionsnahen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte kam es in der Nacht zum Dienstag zu Luftangriffen und Bombardements der syrischen Armee.

Betroffen waren die Provinzen Hama und Aleppo. Ausserdem habe es Schüsse auf von Rebellen kontrollierte Gebiete nahe der Hauptstadt Damaskus gegeben. Die Verletzungen der Feuerpause seien aber nicht schwerwiegend gewesen.

Ein Aufständischer in der Region Aleppo sprach von Kampfflugzeugen, die nördlich der Stadt das Feuer mit Maschinengewehren eröffnet hätten. Ein syrischer Militärangehöriger sagte, bewaffnete Gruppen hätten in Aleppo auf Wohngebäude geschossen und drei Mörsergranaten auf einen von der Regierung kontrollierten Bezirk am Stadtrand gefeuert.

Die Waffenruhe, auf die sich die USA und Russland am Samstag nach zähen Verhandlungen geeinigt hatten, trat am Montag um 18.00 Uhr MESZ in Kraft. Sie soll sowohl die Versorgung der notleidenden Bevölkerung mit Nahrungsmitteln und Medikamenten ermöglichen als auch den Weg für einen neuen diplomatischen Versuch zur Lösung des Konflikts ebnen. Allerdings sollen Islamisten-Milizen wie der «Islamische Staat» («IS») weiterhin angegriffen werden.

Die Beobachtungsstelle ist in Grossbritannien ansässig und verfügt über ein Informationsnetzwerk in Syrien. Ihre Angaben lassen sich unabhängig nicht verifizieren.

Tod von «IS»-Sprecher bestätigt

Das US-Verteidigungsministerium bestätigte unterdessen den Tod des Propagandachefs der Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS»), Abu Mohammed al-Adnani. Der gegen Al-Adnani gerichtete Luftangriff vom 30. August habe seinen Zweck erfüllt, teilte Pentagon-Sprecher Peter Cook am Montag mit.

Die Terrormiliz hatte den Tod ihres Führungsmitgliedes noch am selben Tag bekannt gegeben. Russland beanspruchte den Luftangriff wenig später für sich. Auch die USA sagten, sie hätten Al-Adnani angegriffen, waren aber zurückhaltend mit einer Bestätigung des Todes.

IS spokesman and head of external operations Abu Muhammad al-Adnani is pictured in this undated handout photo, courtesy the U.S. Department of State.  U.S. Department of State/Handout via Reuters    ATTENTION EDITORS - THIS IMAGE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. EDITORIAL USE ONLY

Washington bestätigt seinen Tod: «IS»-Propagandachef Abu Mohammed al-Adnani. Bild: HANDOUT/REUTERS

Al-Adnani, der 1977 in der syrischen Provinz Idlib geboren wurde, war eines der Gründungsmitglieder des «IS». Nach der Eroberung grosser Gebiete in Syrien und Irak rief er im Juni 2014 in einer Audiobotschaft das «Kalifat» des «IS» aus und erklärte «IS»-Anführer Abu Bakr al-Bagdadi zum Kalifen.

Direkt an Anschlagplanung beteiligt

Al-Adnani war als «IS»-Sprecher die Stimme der Terrororganisation. Er rief in Audiobotschaften Anhänger und Sympathisanten im Westen zu Anschlägen auf. Die Denkfabrik The Soufan Group bezeichnete ihn als zweithöchstes Mitglied der Miliz.

Nach Erkenntnissen westlicher Geheimdienste war al-Adnani auch direkt an der Planung von Anschlägen in Europa beteiligt, etwa in Paris, Brüssel und am Istanbuler Flughafen. Die USA hatten ein Kopfgeld von fünf Millionen Dollar auf ihn ausgesetzt. (sda/dpa/afp)

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