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Eine Aufnahme des gesichteten Stumpfnasen-Sechskiemerhais. screenshot: youtube/floridamuseum

«T-Rex im Wasser»: Forscher sichten seltenen Hai in der Tiefsee



Mehrere Monate und viele Fehlversuche dauerte es, bis Gavin Naylor seinen Erfolg melden konnte. Naylors Projekt war ehrgeizig: Mit seinem Forschungsteam von der Florida State University wollte er einen, Achtung, Stumpfnasen-Sechskiemerhai unter dem Meeresspiegel beobachten.

Ein seltener Glückstreffer

Der Hai, den Naylors Forschungsteam im Meer der Bahamas-Inseln antraf, war ein Glücksfund. Denn normalerweise leben die Stumpfnasen-Sechskiemerhaie in einer Tiefe von 200 bis 1000 Metern unter dem Meeresspiegel.

Naylor und sein Team gelang es, einen «Dinosaurier der Meere» zu filmen: Denn, wie der US-Forscher erklärt, gibt es «diese Art schon 100 Mal so lange wie den Homo Erectus (ein Vorfahre des heutigen Menschen, Anm.), und diese Haie haben sich dennoch nicht so sehr verändert.» (Washington Post)

«Das wohl magischste Erlebnis, das ich je hatte.»

Gavin Naylor

Die Evolution ist in der Tiefsee am Stumpfnasen-Sechskiemerhai fast schon geräuschlos vorbeigezogen.

Ein grosser Erfolg für Naylor und sein Team

Nun können die Forscher die Wege des seltenen Hais, der fast fünf Meter lang ist, für die nächsten drei Monate nachverfolgen. Die Wissenschaftler hoffen, dass sie das Artverhalten des Tieres nun genauer beobachten können.

Bisherige Beobachtungsversuche waren meist gescheitert, da diese Hai-Art ihr Verhalten schlagartig änderte, sobald sie beobachtet wurde. Abhilfe schafft nun der Satellitensender.

Naylor schwärmt von seiner Unterwasser-Begegnung mit dem «T-Rex im Wasser» – und er beschreibt das Aufeinandertreffen mit dem Hai als «das wohl magischste Erlebnis, das ich je hatte».

(mim/pb)

Lasst die Haie leben

Spektakuläre Tiefseeszenen: Hai vs. Barsch

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    Alle Leser-Kommentare
  • Maedhros Niemer 23.07.2019 15:07
    Highlight Highlight Ich hoffe die Haie überleben den Homo sapiens.
  • Paternoster 23.07.2019 13:49
    Highlight Highlight Forschung kann ja schon arrogant obsessiv sein.
    Lasst doch dass Viech einfach in Ruhe, fertig pasta.
    • DerMondmann 23.07.2019 15:45
      Highlight Highlight Jaein. Mit solchen Forschungen können Fakten vorgelegt werden, welche Schutzzonen oder ähnliches ermöglichen, wodurch die Tiere besser geschützt sind
  • Psychonaut1934 23.07.2019 13:02
    Highlight Highlight Interessanter Bericht, Danke. Haie sind faszinierende Tiere.
  • Mutbürgerin 23.07.2019 12:14
    Highlight Highlight Einfach eine weitere Haiart. Übrigens werden jährlich 36 Mio. wegen den Flossen getötet.
    • UncleHuwi 23.07.2019 16:29
      Highlight Highlight Pro Jahr werden mind. 100 (achtung!) Millionen Haie getötet! Einfach nur traurig.

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