DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Der 16-jährige Australier Ben Pasternak hat die Schule abgebrochen, sein Elternhaus verlassen und ist auf eigene Faust in die USA ausgewandert. In Manhattan logiert er in einem 1-Bedroom-Apartment für 4000 Dollar Miete pro Monat.   bild: flogg

Keinen Schulabschluss, aber Millionen in der Tasche – die unglaubliche Geschichte des 16-jährigen Ben Pasternak

Er ist ein Teenager und hat schon mehr auf die Beine gestellt, als manch einer im ganzen Leben schafft. Der App-Entwickler Ben Pasternak ist der Star der IT-Startup-Szene.



Ben Pasternak kann zwar keinen Schulabschluss vorweisen, schwimmt aber trotzdem ganz oben auf der Erfolgswelle. Der gebürtige Australier hat bereits drei Start-ups gegründet. Sein jüngster Wurf ging letzte Woche an den Start.

Mit Flogg hat Pasternak eine Smartphone-App für junge Leute auf den Markt gebracht, über die persönliche Gegenstände in sozialen Netzwerken geteilt und verkauft werden können. Im Unterschied zu Ricardo, eBay und Co. können die Fotos mit hübschen Filtern, wie man sie etwa von Instagram kennt, mit einem Klick aufgepeppt werden. Die Beträge müssen bislang bar bezahlt werden. Für Pasternak ist das auch logisch, denn junge Menschen besitzen in der Regel noch keine Kreditkarte. 

Zuvor entwickelte er das Mobile-Game «Impossible Rush». Im App Store wurde es über 1,3 Millionen Mal heruntergeladen.

So funktioniert Flogg

Seine Eltern hatten sich eine klassische Laufbahn für Ben gewünscht: Schule, Studium, Job. Der junge Mann interessierte sich aber viel mehr für das Unternehmertum und liess sich partout nicht von seinen Plänen abbringen. Die Eltern gingen darum auf folgenden Deal mit ihm ein: Ben darf nur in die USA ziehen und seine Start-up-Pläne verfolgen, wenn er das Startkapital dafür selber aufbringt. 

Bild

Ben Pasternak: Jung, smart, mutig, innovativ und auf steilem Erfolgskurs. bild: flugg

«Sie haben natürlich gedacht, dass kein Investor einem 15-Jährigen Geld geben würde», erzählt er im Interview mit dem Sydney Morning Herald. Die Eltern hatten sich in falscher Sicherheit gewogen. Ben konnte gleich mehrere Investoren für seine Idee gewinnen, darunter die bekannten Tech-Venture-Kapitalgeber Binary Capital und Greylock

In der Folge brach er seine Zelte in Australien ab und machte sich auf den Weg in Richtung Manhattan, New York. Seine Mutter begleitete ihn anfangs und half ihm eine Wohnung im trendigen Stadtteil Hell's Kitchen zu finden. Laut New York Post kostet das 1-Bedroom-Apartment rund 4000 Dollar Miete pro Monat.

Selfie mit Apple CEO Tim Cook

Ehemalige Lehrerin ist begeistert

Er arbeitet eigenen Angaben zufolge zwischen 14 und 16 Stunden täglich, oft in seiner Wohnung: «Manchmal stelle ich die Musik oder den Fernseher an, aber das ist nicht dasselbe, wie mit Menschen zu sprechen.»

Pasternak beschäftigt mittlerweile sieben Mitarbeiter, die alle halbtags arbeiten. Sie sind selber Teenager oder Anfang 20. Nur einer der Mitarbeiter ist laut Ben allerdings «richtig alt», er ist 30.

(mbu)

Schweizer App-Entwickler im Interview

Das haben die Macher der Schweizer Einkaufs-App Bring! als nächstes vor

Link zum Artikel

Wie eine geniale Schweizer App ansetzt, die Welt zu erobern

Link zum Artikel

Schweizer Game-Entwicklerin: «Bei AirConsole wird jetzt richtig was geboten»

Link zum Artikel

Schweizer Programmierer starten durch: «Dann merkten wir, dass man mit Apps sogar Geld verdienen kann»

Link zum Artikel

«Ich hoffe, dass mir der Apple-Chef sein iPhone vermacht, wenn er meins sieht»

Link zum Artikel

Erfolgreiche Schweizer App-Entwickler im Interview: «iOS macht einfach mehr Spass»

Link zum Artikel

Perfekt für hungrige Studenten: Angehender Arzt programmiert «Züri Mensa»-App

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Die reichsten IT-Unternehmer der Welt

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

Threema ist das neue WhatsApp – und schlägt die Konkurrenz um Längen

Wer hätte gedacht, dass die weltbeste Messenger-App nicht aus dem Silicon Valley kommen würde, sondern vom Zürichsee. Eine persönliche Analyse.

Seit acht Jahren befasse ich mich mit dem sicheren Schweizer Messenger Threema. Den ersten Artikel dazu publizierte ich im Dezember 2012. Titel: «Die Schweizer Antwort auf WhatsApp». Die damalige erste App gab's nur fürs iPhone, und sie war zum Start gratis. Im Interview versprach der Entwickler, Manuel Kasper, die baldige Veröffentlichung einer von vielen Usern geforderten Android-Version. Und:

Er hielt Wort. Im Gegensatz zu WhatsApp.

Einige dürften sich erinnern, dass es ein gleiches …

Artikel lesen
Link zum Artikel