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Im Aroser Bärenland soll es keinen Nachwuchs geben



Im Bärenland des Bündner Ferienortes Arosa soll es keinen Nachwuchs geben. Der erste Bewohner, der frühere serbische Zirkusbär Napa, ist gut zwei Monate nach der Ankunft kastriert und an den Zähnen operiert worden.

Die medizinischen Behandlungen musste das Aroser Bärenmännchen am Dienstag über sich ergehen lassen, wie es in einer Mitteilung hiess. Die Kastration wurde vorgenommen, weil im Bärenland komplett auf Nachwuchs von Bären verzichtet werden soll.

Alle Plätze in den Bärenschutzzentren sollen ausschliesslich misshandelten Tieren vorbehalten sein. Das sind die Tierschutz-Standards der Stiftung «Vier Pfoten», die das Bärenprojekt wesentlich mitinitiierte. Im Ferienort sollen dereinst bis zu fünf Bärinnen und Bären aus schlechter Haltung das Publikum erfreuen.

Zähne hatten es nötig

Die Zahnoperation war bei Napa dringend nötig, weil die Beisser des zwölfjährigen Bären wegen der früheren jahrelangen Haltung in einem kleinen Käfig in schlechtem Zustand waren. Mangelhafte Ernährung und das dauernde Nagen an Gitterstäben hatten Spuren hinterlassen.

Ein Team aus Tierärzten habe sich fürsorglich um Napa gekümmert, hiess es weiter. Der Bär könne sich nun gut in seinem neuen Zuhause erholen. (sda)

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