Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Frankreich

10 Mitarbeiter in französischem AKW Cattenom leicht verstrahlt

Bei einem Zwischenfall im französischen Atomkraftwerk Cattenom sind diese Woche zehn Mitarbeiter leicht verstrahlt worden. Das teilte das Kraftwerk am Freitag im seinem wöchentlichen Rundschreiben mit. Bei den Mitarbeitern einer externen Firma, die an einer Baustelle am Reaktor Nummer Zwei arbeiteten, sei eine leicht erhöhte Belastung mit Radioaktivität gemessen worden. Diese sei jedoch «ohne Folgen» für die Gesundheit der Betroffenen. Es seien zwar über den Mund radioaktiv belastete Partikel in den Körper der Mitarbeiter gelangt, doch läge die Belastung unterhalb der zulässigen Grenzwerte, versicherte der Betreiberkonzern EDF. Es werde nun untersucht, woher die radioaktiven Partikel stammten. Der Reaktor Nummer Zwei ist seit Mitte April ausser Betrieb.

epa02664289 General view on nuclear power plant in Cattenom, France, 01 Avril 2011. France holds 58 nuclear reactors and 1,100 sites of radioactive waste, a record for a country with nuclear power in the world, when compared with the number of national population. Nuclear energy accounts to as much as 80 per cent of electricity production in France. European Union leaders, acting in the wake of Japan's reactor crisis, agreed 25 October to run 'stress tests' on how their nuclear power plants would withstand earthquakes, flooding or terrorist attacks, and pledged to make the results public.  EPA/CHRISTOPHE KARABA

Atomkraftwerk Cattenom. Bild: EPA/EPA

Die zuständige Atomsicherheitsbehörde ASN sei informiert worden, hiess es weiter. Ein ASN-Vertreter hatte Ende April gesagt, der Schutz vor Radioaktivität sei «ein Schwachpunkt» in Cattenom. Das Kraftwerk müsse Verbesserungen vornehmen, um den Vorgaben der ASN zu entsprechen. In der Vergangenheit hatte es wiederholt Zwischenfälle in dem nahe der Grenze zu Deutschland und Luxemburg gelegenen AKW gegeben.(mbu/sda)



Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen