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Fahrerlose Google-Autos waren in elf Unfälle verwickelt



This image provided by Google shows a very early version of Google's prototype self-driving car. The two-seater won't be sold publicly, but Google on Tuesday, May 27, 2014 said it hopes by this time next year, 100 prototypes will be on public roads. (AP Photo/Google)

1,6 Millionen Kilometer im autonomen Betrieb legten die Google-Autos bisher zurück. Bild: AP/Google

Die Erkenntnis von Google nach Millionen Kilometern in selbstfahrenden Autos: Auch ihnen passieren Unfälle. Verursacht worden seien diese aber immer von menschlichen Fahrern, die Computer hätten sogar mehrfach Zusammenstösse verhindert.

Die selbstfahrenden Autos von Google sind innerhalb des seit sechs Jahren dauernden Testprojekts in elf kleinere Unfälle verwickelt worden. «Nicht einmal war das selbstfahrende Auto der Grund für den Zwischenfall», betonte Projektchef Chris Urmson in der Nacht zum Dienstag in einem Beitrag auf der Plattform «Medium». 

«Wenn man genug Zeit auf der Strasse verbringt, werden Unfälle passieren, egal, ob man in einem Auto oder einem selbstfahrenden Fahrzeug sitzt.»

Chris Urmson, Projektleiter

Sieben Mal seien andere Fahrer auf die Google-Wagen aufgefahren. Ansonsten seien sie an der Seite gestreift worden und bei einem Zusammenstoss sei ein anderes Auto an einem Stoppschild vorbeigerollt. Insgesamt habe es nur leichte Schäden an den Wagen und keine Verletzten gegeben.

Sensoren verhinderten weitere Unfälle

«Wenn man genug Zeit auf der Strasse verbringt, werden Unfälle passieren, egal, ob man in einem Auto oder einem selbstfahrenden Fahrzeug sitzt», resümierte Urmson. Googles Flotte von mehr als 20 Roboter-Wagen sei inzwischen über 2,7 Millionen Kilometer gefahren, davon rund 1,6 Millionen im autonomen Betrieb. Aktuell legten sie etwa 16'000 Kilometer pro Woche zurück.

Urmson nannte Beispiele, in denen die Elektronik der Google-Autos Unfälle verhindern konnte, etwa als ein Radfahrer den Weg kreuzte oder ein anderes Auto aus zweiter Reihe abbog. Insgesamt seien Kreuzungen besonders gefährlich. Die Google-Wagen seien so programmiert, dass sie zur Sicherheit noch kurz warteten, wenn die Ampel grün wird, erläuterte der Manager.

Selbstfahrende Autos schon bald Alltag?

Google baute seine Elektronik bisher vor allem in Fahrzeuge anderer Hersteller wie Toyota ein, inzwischen entwickelte der Konzern aber auch einen eigenen kleinen elektrischen Zweisitzer für den Stadtverkehr. Google will bei diesen Autos die Kontrolle komplett dem Computer überlassen und auf typische Steuer-Elemente wie Lenkrad oder Pedale verzichten.

Google hatte seine selbstfahrenden Fahrzeuge im Herbst 2010 der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Autohersteller haben seitdem ebenfalls diverse Fortschritte in ihren eigenen Projekten präsentiert. So zeigte Daimler erst vor wenigen Tagen einen autonom fahrenden Lastwagen. Experten rechnen damit, dass selbstfahrende Autos bis zum Jahr 2020 regulär im Strassenverkehr auftauchen. Bis dahin müssten aber noch diverse rechtliche Fragen wie Haftung geklärt werden. (wst/sda/dpa/reu)

Selbstfahrende Autos

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