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Mindestens acht Tote bei Selbstmordanschlag im Osten Libyens



Bei einem Selbstmordanschlag im Osten Libyens sind mindestens acht Menschen getötet worden. Acht weitere Menschen wurden verletzt, als ein Angreifer sich an einem Kontrollposten nahe der Stadt Adschdabija in einem Auto in die Luft sprengte.

Nach Angaben von Sicherheits- und Spitalvertretern am Donnerstagabend befanden sich unter den Opfern auch Zivilisten.

Der Checkpoint war von Kräften des abtrünnigen Generals Chalifa Haftar besetzt. Haftar ist der starke Mann im Osten Libyens. In der Region hatte es bereits Anfang März einen Anschlag mit mehreren Verletzten gegeben, den die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) für sich reklamierte.

Seit dem Sturz von Libyens langjährigem Machthaber Muammar al-Gaddafi im Herbst 2011 herrscht Chaos in dem nordafrikanischen Land. Weite Teile Libyens werden von bewaffneten Milizen kontrolliert. Die Autorität der international unterstützten Regierung der nationalen Einheit wird von einer Gegenregierung in Frage gestellt, die mit Hilfe von Haftars selbsternannter Nationalen Libyschen Armee im Osten von Libyen herrscht. (sda/afp)

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