Brexit
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Sind das die 12 feigsten Briten? Ein Faktencheck zeigt: So einfach ist es nicht



Die Uhr tickt. Bereits in einem Monat werden die Briten die EU offiziell verlassen. So lautet noch immer der offizielle Plan, auch wenn es immer mehr nach einem Aufschub aussieht. Komme, was wolle, der Schaden ist in jedem Fall angerichtet: Firmen und Projekte verlassen die Insel, die Rechtsunsicherheit wirkt abschreckend für prosperierende neue Geschäfte.

Dementsprechend steigt die Wut gegenüber den Architekten dieses Schlamassels. Der Vorwurf, sie würden Wasser predigen, aber selber Wein trinken, ist ein immer wieder zurückkehrendes Echo. Memes machen die Runde. Und ein sehr populäres ist folgendes:

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bild: irgendwo im Internet / Autor: unbekannt / quellen: unbekannt

Doch was ist dran an den Vorwürfen? Ist das Meme korrekt? Wir lösen von Fall zu Fall auf.

Nigel Farage

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epa07331798 Nigel Farage, British Member of the European Parliament and former leader of the British Independence Party (UKIP) attends a plenary session at the European Parliament in Brussels, Belgium, 30 January 2019. The day before, British parliamentarians voted on amendments to British Prime Minister May's Brexit deal. May is expected to go back to Brussels to seek changes to the Irish backstop.  EPA/STEPHANIE LECOCQ

Bild: EPA/EPA

Wer ist Farage und was für eine Rolle spielte er beim Brexit?
Farage gilt als Vater des Brexits. Er war Leader der europakritischen Rechtsaussenpartei UKIP und einer der lautstärksten Befürworter des Brexits.

Der Vorwurf:
Er habe für seine Kinder deutsche Pässe organisiert, damit diese weiterhin die Vorteile einer EU-Bürgerschaft geniessen können.

Was ist am Vorwurf dran?
Farage bestätigte in einem Interview mit Nick Clegg, dass zwei seiner vier Kinder neben dem britischen auch einen deutschen Pass besitzen. Seine zweite Frau Kirsten Mehr stammt aus Deutschland. Das Paar hat sich mittlerweile getrennt.

Die Aussage, Farage habe seinen Kindern deutsche Pässe organisiert, unterstellt einen direkten Bezug zum Brexit. Den gibt es aber nicht.

Christopher Chandler

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Wer ist Christopher Chandler und was für eine Rolle spielte er beim Brexit?
Chandler ist ein Milliardär aus Neuseeland und Mitbegründer eines in London ansässigen Thinktanks, der sich für den Brexit aussprach.

Der Vorwurf:
Er habe für seine Familie maltesische Pässe organisiert, um die Vorteile einer EU-Bürgerschaft geniessen zu können.

Was ist am Vorwurf dran?
Chandler bewarb sich bereits vor dem Referendum für die maltesische Staatsbürgerschaft. Ausserdem ist er Neuseeländer – und nicht Brite.

Interessanter als seine Staatsangehörigkeit sind Chandlers Verbindungen zu Russland. Eine Gruppe britischer Parlamentarier hatte Einsicht in Dokumente, die nahelegen, dass es sich beim Neuseeländer um einen russischen Agenten mit Verbindungen zum Geheimdienst handelt. Er bestreitet diese Anschuldigungen vehement.

Viscount Rothermere

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Wer ist Viscount Rothermere und was für eine Rolle spielte er beim Brexit?
Viscount (das ist ein Adelstitel zwischen Baron und Graf) Rothermere ist ein Milliardär und der Besitzer des Medienimperiums DMG Media. DMG Media gibt unter anderem die «Mail on Sunday» und die «Daily Mail» heraus.

Der Vorwurf:
Jonathan Harmsworth, wie der Viscount mit bürgerlichem Namen heisst, habe mit der Pro-Brexit-Haltung der «Daily Mail» das Wahlergebnis stark beeinflusst. Er selber aber «flüchte» nach Frankreich.

Was ist am Vorwurf dran?
Harmswoth ist Gerüchten zufolge selbst ein «Remainer» – so genau weiss man das aber nicht. Der Einfluss der «Daily Mail» auf die Referendums-Abstimmung ist sicher unbestritten. Die ebenfalls von DMG Media herausgegebene «Mail on Sunday» plädierte aber für einen Verbleib in der EU.

Hamsworth hat aus Steuergründen seit den 70er-Jahren nie mehr als 90 Tage in England verbracht – offiziell residiert er seit Jahren in Frankreich, obwohl er in England ein luxuriöses Anwesen besitzt. Der britische Steuerzahler kann sich über diesen Umstand selbstverständlich ärgern. Eine serielle Kausalität mit dem Brexit gibt es aber nicht.

Sir Jim Ratcliffe

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Jim Ratcliffe, Chairman of Ineos, listens during a press conference in London, Thursday, Nov. 20, 2014. Chemicals firm Ineos announced plans to invest 640 million pounds ($1 billion) in shale gas exploration in Britain. The company is applying for more licenses to expand its operations in Scotland and in northern England. (AP Photo/Kirsty Wigglesworth)

Bild: AP/AP

Wer ist Jim Ratcliffe und was für eine Rolle spielte er beim Brexit?
Jim Ratcliffe war 2018 mit einem Vermögen von über 20 Milliarden Pfund der reichste Brite. Sein Vermögen machte er mit seinem Chemiekonzern INEOS. Ratcliffe sprach sich wiederholt gegen die Mühlen der EU aus, welche sich immer mehr gegen Industrielle wie ihn richten würden. Ratcliff ist ein Euroskeptiker.

Der Vorwurf:
Ratcliffe verlasse das sinkende Schiff.

Was ist am Vorwurf dran?
Der Guardian berichtete 2018 – also nach dem Referendum – über Ratcliffes Steuerflucht. Dass sich der Yachten-Liebhaber nach Monaco absetzt, ist nicht weiter erstaunlich. Ratcliffe versicherte aber, das Hauptquartier seines Konzerns verbleibe in England.

Andrew Wigmore

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epa06802680 Leave.EU Brexit campaign co-founder Arron Banks (R) and political campaigner Andy Wigmore (L) leave after facing questions by members of the British Parliament, Digital, Culture, Media and Sport committee, at Portcullis House in London, Britain, 12 June 2018. Reports state that Arron Banks is facing questions about claims linking him to Russian officials and about their campaign group influence of Russia on the Brexit referendum result.  EPA/WILL OLIVER

Bild: EPA/EPA

Wer ist Andrew «Wiggy» Wigmore und was für eine Rolle spielte er beim Brexit?
Herr Wigmore ist ein politischer Aktivist für die UKIP und Sportler. Er war Nigel Farages rechte Hand bei der «Leave»-Kampagne und sah sich gerne als Mann, der hinter den Kulissen die Fäden in der Hand hält. Ihm wird eine gewisse Bewunderung für die Nazis nachgesagt.

Der Vorwurf:
Wigmore verlasse das sinkende Schiff in Richtung Belize.

Was ist am Vorwurf dran?
Wigmore ist Halb-Belizer und besitzt seit 1998 die Staatsbürgerschaft des zentralamerikanischen Staates. Er vertrat das Land an den Comonwealth-Spielen 2014 als Tontauben-Schütze und versuchte, für Belize die Olympia-Qualifikation für Rio 2016 zu schaffen. Er scheiterte dabei. Dass er sich wegen dem Brexit nach Belize zurückzieht, wie das Meme suggeriert, ist nicht korrekt.

Interessanter an Wigmore ist, dass er im Verdacht steht, für die Exit-Kampagne Gelder aus Russland angenommen zu haben. Mehrere Male traf er sich mit dem russischen Botschafter. Er bestreitet jedoch jegliche finanziellen Zuwendungen aus Russland.

Rupert Murdoch

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FILE - In this Oct. 14, 2011 file photo, News Corp. CEO Rupert Murdoch delivers a keynote address at the National Summit on Education Reform in San Francisco. Sibling rivalries. A quest for power. An affair. A scandal. The turbulent life of the 84-year-old billionaire and his heirs emerged back in the spotlight this week as the aging media magnate readied to hand over the keys to his empire. The media circus around the Murdochs shares many parallels with paparazzi coverage of the royals, including the family’s seats of power in the U.K. and in Commonwealth nation Australia, but the jostling for control in Murdoch’s family is different. The eldest child’s inheritance is never ensured.  (AP Photo/Noah Berger, File)

Bild: AP/FR34727 AP

Wer ist Rupert Murdoch und was für eine Rolle spielte er beim Brexit?
Rupert Murdoch ist ein weltweit tätiger Medienmogul. Er ist Verwaltungsratsvorsitzender der News Corp, die über eine Tochterfirma The Sun herausbringt – eine der einflussreichsten Tageszeitungen Grossbritanniens. Die Ausrichtung der Sun ist eher eurokritisch.

Der Vorwurf:
Murdoch lebt in den USA und ist Amerikaner australischer Abstammung.

Was ist am Vorwurf dran?
Murdoch lebt tatsächlich in den USA.

Lord Edmiston

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Wer ist Lord Edmiston und was für eine Rolle spielte er beim Brexit?
Das ehemalige Mitglied des House of Lords (Oberhaus) belegt den siebten Platz in der Liste der reichsten Briten 2018. Edmiston ist gläubiger Christ und setzte sich prominent gegen die Homoehe ein. Edmiston unterstützte das Pro-Brexit-Lager mit einer Spende von einer Million Pfund.

Der Vorwurf:
Edmiston bringt seine Schäfchen ins Trockene.

Was ist am Vorwurf dran?
Edmistons Name taucht mehrmals in den Paradise Papers auf. Sein Wohnsitz lautet auf eine portugiesische Adresse – er ist seit 2016 in ein Firmennetz mit Ablegern in Malta und den Virgin Islands verstrickt.

Lord Nigel Lawson

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FILE - In this Oct. 9, 1986 file photo Britain's Finance Minister Nigel Lawson pauses at the annual conference of the Conservative Party in Bournemouth, England. A leading campaigner for Britain's exit from the European Union has been accused of hypocrisy after applying for permanent residency in France. Former U.K. Treasury chief Nigel Lawson told newspaper The Connexion that he is applying for a permanent residency card, known as a carte de sejour. (AP Photo/John Redman, File)

Bild: AP/AP

Wer ist Lord Nigel Lawson und was für eine Rolle spielte er beim Brexit?
Der ehemalige Schatzkanzler von Margaret Thatcher sprach sich mehrere Male pointiert für einen Austritt aus der EU aus.

Der Vorwurf:
Lawson beantrage, seinen offiziellen Wohnsitz nach Frankreich zu verschieben.

Was ist am Vorwurf dran?
Der Guardian berichtete im Mai 2018, also lange nach dem Referendum, von Lawsons Bemühungen. Der Vorwurf ist korrekt. Ob seine Entscheidung aufgrund des Brexits erfolgte oder ob er, wie viele alte Briten, dem Ruf des milden Klimas folgt, bleibt sein Geheimnis.

Arron Banks

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epa06801922 Leave.EU Brexit campaign co-founder Arron Banks (R) eats a pie on his arrival to face questions by members of the British Parliament, Digital, Culture, Media and Sport committee, at Portcullis House in London, Britain, 12 June 2018. Reports state that Arron Banks and is facing questions about claims linking him to Russian officials and about their campaign group (Leave.EU) influence of Russia on the Brexit referendum result.  EPA/NEIL HALL

Bild: EPA/EPA

Wer ist Arron Banks und was für eine Rolle spielte er beim Brexit?
Der Besitzer einer Privatbank auf der Isle of Man war neben Farage und Wigmore die treibendste Kraft hinter der Leave-Kampagne (Bad Boys of Brexit). Für diesen Zweck spendete er über 8 Millionen Pfund. Banks Bank Conister steht im Verdacht, für die Pokerstar-Familie Scheinberg illegal Geld in Empfang genommen zu haben.

Der Vorwurf:
Banks habe aus Angst vor dem Brexit Gelder aus Grossbritannien abgezogen.

Was ist am Vorwurf dran?
Banks Firmengeflecht erstreckt sich über die Virign Islands und Gibraltar – und das schon seit mehreren Jahren und noch weit vor der Diskussion um einen Austritt aus der EU. Gegenüber dem Guardian betonte sein Sprecher Wigmore 2016, Banks sei Bürger von Grossbritannien und bezahle Steuern. 1,8 Millionen Pfund seien es im Jahre 2015 gewesen.

Wie Wigmore wird auch Banks vorgeworfen, er habe eine versteckte russische Agenda. 12 Tage nach dem Referendum wurde Banks angeboten, in russische Gold- und Diamantminen zu investieren, welche einer staatlichen Bank gehören. Unmittelbar nach einem Treffen mit Donald Trump in New York im Jahre 2016 besprach er dies mit dem russischen Botschafter in London.

Jacob Rees-Mogg

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epa07369662 Chairman of the European Research Group (ERG) Jacob Rees-Mogg walks in Westminster near the Houses of Parliament in London, Britain, 14 February 2019. MPs will vote on the next steps in the Brexit process later in Parliament.  EPA/FACUNDO ARRIZABALAGA

Bild: EPA/EPA

Wer ist Jacob Rees-Mogg und was für eine Rolle spielte er beim Brexit?
Rees-Mogg ist ein vermögender konservativer Politiker und einer der prominentesten Vertreter eines harten Brexits.

Der Vorwurf:
Verschob Geld nach Irland.

Was ist am Vorwurf dran?
Rees-Mogg ist eng verknüpft mit Somerset Capital Management (SCM), das nach dem Referendum einen Investment-Fund in Irland kreierte – und nicht in Grossbritannien. In Unterlagen äusserte die Firma Befürchtungen, in Grossbritannien von EU-Kunden abgeschnitten zu sein.

James Dyson

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FILE - In this Wednesday, Sept., 14, 2011 file photo, Inventor James Dyson launches the Dyson DC41 Ball vacuum and the Dyson Hot heater fan on in New York. Dyson, the British company best known for innovative vacuum cleaners, has said on Tuesday, Oct. 23, 2018 it will build its electric car in Singapore. The company says the bespoke manufacturing facility is due for completion in 2020 and is part of a 2.5 billion pound ($3.2 billion) investment in new technology globally. (AP Photo/Rob Bennett, file)

Bild: AP/AP Images

Wer ist James Dyson und was für eine Rolle spielte er beim Brexit?
James Dyson gehört zu den reichsten Briten. Die ungebrochene Saugkraft seiner Staubsauger machten den Ingenieur dazu. Er sprach sich mehrere Male in der Öffentlichkeit für einen Austritt aus der EU aus.

Der Vorwurf:
Dyson verschob seine Firma nach Singapur.

Was ist am Vorwurf dran?
Dyson kündigte nach dem Referendum an, das Hauptquartier seiner Firma nach Singapur zu verschieben. Der Vorwurf ist korrekt.

Barclay Brothers

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Wer sind die Barclay Brothers und was für eine Rolle spielten sie beim Brexit?
Sir Frederick und Sir David Barclay sind eineiige Zwillinge und Medienmogule mit einem Milliardenvermögen. Sie sind Herausgeber des «Telegraphs» und des «Spectators». Beide Presseerzeugnisse ermutigten ihre Leser zu einem Austritt aus der EU. Ihr Eingreifen in die redaktionelle Ausrichtung der Blätter führte zu Tumulten und zu Kündigungen.

Der Vorwurf:
Die Barclay Brothers sollen vor dem Brexit Vermögen ausser Land gebracht haben.

Was ist am Vorwurf dran?
Die Barclay Brothers operieren von Monaco und Brecqhou aus, einer kleinen Insel im Kanal zwischen Frankreich und England. Die Namen der Barclay-Brüder tauchen ebenfalls in den Paradise-Papieren auf. Seit Jahren gelten sie als Steuerflüchtlinge – einen direkten Zusammenhang mit dem Brexit gibt es nicht.

Zusammenfassung

Welchen Eindruck das Meme hinterlässt:
In vielen Fällen suggeriert das Meme einen direkten Bezug zwischen dem Brexit-Referendum und nachträglicher Steuerflucht. Diesen direkten Zusammenhang gibt es nicht. Das Meme ist deshalb sehr ungenau.

Welchen Eindruck das Meme hinterlassen hätte können und sollen:
Die Pro-Brexit-Bewegung wurde wesentlich von verschiedenen Milliardären und sehr reichen Menschen befeuert, die seit Jahren internationale Werkzeuge benutzen, die nur den Superreichen zur Verfügung stehen, um Steueroptimierung auf Kosten des britischen Steuerzahlers zu betreiben.

Emily und Oliver – unsere zwei Briten erklären den Brexit

abspielen

Video: watson/Oliver Baroni, Emily Engkent

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27Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Nelson Muntz 01.03.2019 18:11
    Highlight Highlight 2019 ist....

    ...wenn Memes mehr Glauben geschenkt wird als seriösen Zeitungen.

    Das der Brexit keine gute Entscheidung war und Farage ein Scharlatan ist, sollte aber auch ohne Memes klar sein.
  • Nasenbohren für Fortgeschrittene 01.03.2019 16:45
    Highlight Highlight So weh es mir selbst im Herzen tut. Der harte Brexit wird sich kaum mehr vermeiden lassen, realistisch betrachtet. Wir können davon ausgehen, dass die aktuellen Fakten im Parlament von allen "intravenös" aufgenommen worden sind und jeder seine knallharte Stellung bezogen hat. Das es zu solch massiven Stellungswechseln wie nötig wären für geregelten oder gar keinen Brexit noch kommt, ist illusonär und weltfremd. Es wäre wohl das 8te Weltwunder wenn doch. Haltet euch bereit und rettet was zu retten ist. Sorry. Ist nicht mein Entscheid, aber mein Gefühl und Verstand, der sehr selten lügt.
  • Ürsu 01.03.2019 16:40
    Highlight Highlight Interessant wie oft Russland die Finger im Spiel hat
    • El Vals del Obrero 01.03.2019 17:26
      Highlight Highlight Und Murdoch. Überall wo er weite Teile des Boulevards beherrscht, sieht es übel aus, siehe etwa die Insel-KZs um Australien.
    • El Vals del Obrero 01.03.2019 19:39
      Highlight Highlight Wegen den Amerikanern: FOX-TV gehört ja auch Murdoch.
  • DocShi 01.03.2019 15:54
    Highlight Highlight Mich würde interessieren wer von den ProBrexit-Verfechtern sorgt den auch tatsächlich dafür dass es einen geordneten Brexit gibt?
    Für mich sieht es doch so aus als ob diejenigen die den Brexit befürworten nichts dazu beigetragen haben dass es einen geordneten Abgang gibt. So nach dem Motto: wir zündeln mal und Andere dürfen es ausbaden.
    • Kunibert der fiese 01.03.2019 16:38
      Highlight Highlight Nigel farrage hat noch am tag der abstimmung gesagt er ziehe sich aus der politik zurück. Feiger geht nicht.
    • swisskiss 02.03.2019 05:56
      Highlight Highlight Kunibert der fiese: Aus der britischen Politik.... Farage ist immer noch Abgeordneter des EU Parlaments.

      Der freut sich jetzt schon, auf die lebenslange Rente bei Austritt Grossbritanniens aus der EU.
  • Max Dick 01.03.2019 15:32
    Highlight Highlight Es gab eine Volksabstimmung, Millionen Leute haben leave gesagt. Also sind es Millionen verantwortliche, und nicht ein paar Hand voll. Jeder konnte sich vor der Abstimmung genau informieren.
    • loquito 01.03.2019 17:01
      Highlight Highlight Nicht ganz richtig. Je nach sozialer Schicht und Bildungsstand wurde man eben genau durch die Medien geblendet, welche durch Menschen kontrolliert werden, die nichts verlieren beim Brexit...
    • Patrick Toggweiler 01.03.2019 18:18
      Highlight Highlight Und dann war da noch das Versprechen, das Gesundheitswesen werde massiv finanziell gestärkt. Es war eine Lüge. Arron Banks prahlte danach, dass man mit Fakten nicht gewinne.
  • leu84 01.03.2019 14:00
    Highlight Highlight Farage ist nach der Abstimmung französisch Verschwunden, anstatt die Breit-Verhandlungen zu leiten.
    • Baba 01.03.2019 16:42
      Highlight Highlight Ja, das war echt übel! So ganz nach dem Motto: "Après moi la déluge".
  • ChiliForever 01.03.2019 13:54
    Highlight Highlight Der niedrige Wert dieses Memes wird ja schon bei Farage recht naheliegend. Der ist halt Nationalist und es würde doch sehr überraschen, wenn so jemand "mal eben" für seine Kinder eine andere Staatsbürgerschaft beantragt.
    Idioten gibt's viele, deshalb ist das nicht ausgeschlossen, mehr aber auch nicht.
    Daß Murdoch Ami ist, könnte man auch wissen.

    Das ist wie mit viele Infos nach der Marke "Quelle: Internet", die sind halt wenig wert.
    Da muß man dann auch von Anfang an skeptisch sein, dann überrascht einen nicht, daß es doch etwas anders ist.
  • Bud Spencer 01.03.2019 13:47
    Highlight Highlight Finde ich super, dass ihr solche Vorwürfe nicht nur einseitig, sondern auf beiden Seiten prüft!
  • TanookiStormtrooper 01.03.2019 13:37
    Highlight Highlight Zeigt aber auch, dass keiner dieser Typen bei einem allfälligen Brexit was zu verlieren hatte. Den Wohn- oder Firmensitz Notfalls in ein anderes Land zu verlegen ist für jemanden, der über genügend "Kleingeld" verfügt kein Problem. Angeschissen ist am Ende einfach der normale Pöbel, der von der Queen keinen Adelstitel spendiert bekommt.
    • Darkside 01.03.2019 18:14
      Highlight Highlight Gut das ist ja bei unseren Bundespolitikern nicht anders. Ständig teurere ÖV? Was soll's, sie haben ja ein GA vom Steuerzahler. Mietpreisexplosion und immer höhere Krankenkassenprämien? Kratzt doch keinen mit sechsstelligem Salär und anschliessender lebenslanger Luxusrente. Diese Leute sind einfach viel zu weit weg von den kleinen Bürgern und haben schlicht keine Ahnung was es heisst wenn man hart arbeitet und Ende Monat nichts übrig bleibt. Ich wette dass kein Bundesrat weiss, was ein Liter Milch im Coop kostet.
    • TanookiStormtrooper 01.03.2019 18:33
      Highlight Highlight Also die Doris hat sich da jetzt einen schönen Job beim Coop geangelt, vielleicht weiss sie es zumindest bald. 😜
    • Darkside 01.03.2019 19:23
      Highlight Highlight Ich habe da so meine Zweifel, aber wir könnten ihr ja ausrechnen wie viele Liter Milch sie sich mit dem zusätzlichen Verwaltungsratmandat kaufen kann😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hosenabe 01.03.2019 13:34
    Highlight Highlight also genau genommen sind das 13 Briten mit den Barclay Brothers ;)
    • Patrick Toggweiler 01.03.2019 13:46
      Highlight Highlight Oder elf Briten, ein Ami und ein Neuseeland-Malteser.
    • Hosenabe 01.03.2019 13:49
      Highlight Highlight aber
      "Sind das die 11 feigsten Briten, der feigste Ami und der feigste Neuseeland-Malteser? Ein Faktencheck zeigt: So einfach ist es nicht"
      wäre ein viel zu langer Titel ;)
    • Patrick Toggweiler 01.03.2019 18:20
      Highlight Highlight So einfach ist es nicht. Aber sinngemäss ja.
  • Chriguchris 01.03.2019 13:32
    Highlight Highlight Nun ja, ein Teil Heuchler, ein Teil Steuerflüchtlinge, ein Teil Feiglinge, ein Teil Lügner und ein Teil Blender. Hatte man etwas anderes erwartet?
  • inmi 01.03.2019 13:28
    Highlight Highlight Ja, Farage ist ein übler Typ. Aber für die Handlungen seiner Kinder (erwachsen) kann man ihn nicht verantwortlich machen und umgekehrt. Die dürfen machen, was sie wollen.
    • Oigen 01.03.2019 14:04
      Highlight Highlight hm, nach farage ist die eu böse (sogar der feind?) seine söhne haben eu pässe, müssten seine söhne dann nicht seine feinde sein?

Das grösste Verdienst von Tesla sind nicht die eigenen Autos

Der März 2019 geht in die Schweizer Autogeschichte ein. Zum ersten Mal seit über 100 Jahren ist ein Elektroauto das meistverkaufte Fahrzeug im Land. Der Bann ist gebrochen.

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