DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Unterwegs zum nächsten Titelgewinn: Jolanda Neff in Glasgow.
Unterwegs zum nächsten Titelgewinn: Jolanda Neff in Glasgow.Bild: AP

Mountainbike, das können wir: Neff und Forster holen EM-Titel

Die Schweizer Mountainbiker glänzten an der Mountainbike-EM in Glasgow auch ohne Nino Schurter. Lars Forster gewann seinen ersten grossen Titel im Cross-Country. Nur wenige Stunden vor ihm wurde bereits Jolanda Neff Europameisterin.
07.08.2018, 17:29

Die Weltmeisterin ist zum dritten Mal Europameisterin: Jolanda Neff holt an den Titelkämpfen im schottischen Glasgow in überlegener Manier die Goldmedaille.

Die 25-jährige Neff gehörte von Beginn weg zur Spitzengruppe und setzte sich rasch einmal von ihren Verfolgerinnen ab. Die Ostschweizerin nahm einen Vorsprung von 90 Sekunden auf die letzte von fünf Runden mit und verwaltete diesen nicht nur sicher, sondern baute ihn auf den letzten Kilometern gar noch auf über zwei Minuten aus.

Alleine auf weiter Flur: Jolanda Neffs Zieldurchfahrt.
Alleine auf weiter Flur: Jolanda Neffs Zieldurchfahrt.Bild: AP

Schon am Freitag wieder im Weltcup

Pech hatte mit Linda Indergand eine andere Schweizerin. Sie lag auf dem Bronzeplatz, ehe sie auf der vorletzten Runde ein Plattfuss am Hinterrad sämtlicher Medaillenchancen beraubte. Silber ging an die Französin Pauline Ferrand-Prévot, Bronze an die Belgerin Githa Michiels.

Es ist Neffs dritter EM-Titel nach 2015 und 2016. Für sie geht's schnurstracks weiter: Schon am Freitag steht im kanadischen Mont-Saint-Anne der nächste Weltcup-Einsatz auf dem Programm. Die ukrainische EM-Titelverteidigerin Jana Belomoin und die Dänin Annika Langvad hatten deshalb auf einen Start in Glasgow verzichtet.

Lars Forster erstmals Europameister

Die Schweizer Mountainbiker glänzten auch ohne Nino Schurter. Lars Forster gewann seinen ersten grossen Titel im Cross-Country. Der 25-jährige Joner setzte sich vor dem Italiener Luca Braidot und dem Spanier David Valero durch.

Heute nicht zu schlagen: Lars Forster.
Heute nicht zu schlagen: Lars Forster.Bild: KEYSTONE

Lukas Flückiger als Vierter und Reto Indergand als Fünfter sorgten für ein starkes Schweizer Teamergebnis. Titelverteidiger Florian Vogel wurde Elfter.

Der grosse Favorit Mathieu van der Poel gehörte zu den Geschlagenen. Der Holländer, auf dessen Stärken die temporeiche, technisch nicht allzu anspruchsvolle Strecke zugeschnitten gewesen wäre, verlor früh den Anschuss und gab auf. Auch der routinierte Tscheche Jaroslav Kulhavy hatte mit der Entscheidung nichts zu tun. (ram/sda)

Schöne Bilder vom Cape Epic 2017 in Südafrika

1 / 67
Die besten Bilder des Cape Epic 2017
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

57 Fallschirmspringerinnen stellen neuen Weltrekord auf

Video: srf/SDA SRF

Unvergessene Radsport-Geschichten

Alle Storys anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Gotthelfs schönste Medaille – Mathias Flückigers kulturhistorischer Erfolg
Zum ersten Mal seit 1924 kommt mit Mathias Flückiger ein Medaillengewinner der Olympischen Sommerspiele wieder aus dem Gotthelf-Land. Er ist ein direkter Nachfahre von Ueli & Co. aus den Gotthelf-Dramen. Die längst verdiente olympische Krönung für eine der meistunterschätzten Sportkulturen unseres Landes. Zeit und Gelegenheit für ein bisschen Heimatkunde und eine besondere Würdigung.

Mathias Flückiger kommt aus dem Oberaargau. Nicht aus dem Emmental. Als Gotthelf-Land wird schweizweit das Emmental wahrgenommen. Doch das ist einer der grossen Irrtümer unserer Kulturgeschichte. So wie früher die Lehrmeinung, die Erde sei eine Scheibe.

Zur Story