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Trump brüskiert Schotten mit Verbot von Nationalgetränk in Anlage



US-Präsident Donald Trump legt sich erneut mit den Schotten an: In einer seiner Golfanlagen in Schottland darf das beliebte Nationalgetränk Irn-Bru nicht mehr angeboten werden.

Die für Schotten normalerweise schreckliche Nachricht überbrachte der Chef der Golfanlage von Turnberry, Ralph Porciani, in der Zeitung «Ayrshire Post». Als Grund gab er an, dass das grell orangefarbene Getränk womöglich Flecken auf dem teuren Teppich der Anlage hinterlassen könnte.

«Wir können es uns nicht erlauben, solche Flecken zu haben, wohl wissend dass der Austausch des Teppichs im Ballsaal allein 500'000 Pfund kosten würde», sagte er.

Trump hatte sich bereits den Zorn der Schotten zugezogen, unter anderem weil er Versprechen zur Schaffung von Arbeitsplätzen durch seine Golfanlagen nicht eingehalten haben soll. Diesmal sei er aber vielleicht «zu weit gegangen», urteilte die Zeitung «The Scotsman». Trump, dessen Mutter aus Schottland stammt, besitzt dort noch einen weiteren Golfplatz neben dem von Turnberry.

Das Getränk Irn-Bru hat den Status eines Nationalgetränks in Schottland - neben dem Whisky. Von dem 1901 eingeführten, nicht-alkoholischen Gebräu, dessen Rezept ein Geheimnis ist, werden pro Sekunde 12 Dosen getrunken. (sda/afp)

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