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Assad anlässlich seiner Wiederwahl

Beobachtungsstelle: Hunderte syrische Gefangene freigelassen



Die Regierung von Syriens Präsident Baschar al-Assad hat anlässlich seiner Wiederwahl in dieser Woche laut Aktivisten eine Amnestie verkündet und hunderte Gefangene freigelassen.

Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte meldete am Freitag, dass 320 Häftlinge nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses am Mittwoch aus dem Zentralgefängnis von Aleppo freigelassen worden seien. Weitere 480 Gefangene, darunter 80 Frauen, sollten demnach aus dem Adra-Gefängnis bei Damaskus freikommen. Laut der oppositionsnahen Organisation, deren Angaben schwer überprüfbar sind, wurden am Freitag bereits mehrere Dutzend Häftlinge aus Adra entlassen.

Den Angaben zufolge waren alle amnestierten Häftlinge in Adra wegen «Terrorismus» festgehalten worden – diesen Vorwurf erhebt die Regierung pauschal gegen alle Rebellen. Insgesamt sollen 18.000 Menschen in syrischen Gefängnissen einsitzen. Viele von ihnen sind aber womöglich schon tot. 

Allein im Zentralgefängnis von Aleppo sollen 3500 Menschen inhaftiert sein. Die Haftanstalt wurde ein Jahr lang von den Rebellen belagert, bevor die Armee im Mai die Belagerung beendete. Laut der Beobachtungsstelle starben in dem Gefängniskomplex 600 Häftlinge an Hunger, Krankheit und infolge der Kämpfe. (rar/sda/afp)

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