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Hausfriedensbruch im AKW Beznau? 

58 Strafanzeigen nach Greenpeace-Protest auf AKW-Gelände



Greenpeace-Aktivisten haengen Transparente mit der Aufschrift

Forderten die sofortige Stilllegung des AKW Beznau: Greenpeace-Aktivisten bei ihrer Aktion.  Bild: KEYSTONE

Nach dem Protest der Umweltorganisation Greenpeace am Mittwoch auf dem Gelände des Atomkraftwerkes Beznau im Kanton Aargau werden 58 Aktivisten bei der Staatsanwaltschaft wegen Hausfriedensbruchs angezeigt. Die AKW-Betreiberin Axpo reichte den entsprechenden Strafantrag ein. Die 58 Personen hatten sich gemäss Aargauer Kantonspolizei widerrechtlich Zugang zum AKW-Areal in Döttingen AG verschafft.

Die Greenpeace-Aktivisten forderten mit dem Protest, die beiden Beznauer Atomreaktoren müssten aus Sicherheitsgründen sofort stillgelegt werden. Gemäss Auskunft der Staatsanwaltschaft Aargau vom Donnerstag sind die Strafverfahren noch nicht eröffnet. Das Ermittlungsverfahren sei bei der Polizei hängig. Beim Antragsdelikt Hausfriedensbruch reicht das Strafmass von einer Geldstrafe bis zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren. Die Greenpeace-Aktivisten waren am Mittwoch kurz vor sieben Uhr mit Hilfe von Leitern über den Absperrzaun ins AKW-Gelände eingedrungen. (rar/sda)

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